John Deere 6320Premium hat geschrieben:Mottikowski hat geschrieben:Bei geplanter später Frühjahrsaussaat wie Mais, Soja z.B. denke Ich das es möglich ist einen weit entwickelten Roggenbestand (Cover Crop) mit einem Roller Crimper zu walzen und danach ohne Gly direkt zu sähen ... Duplexmähwerk scheint nicht geeignet, da der Roggen wieder austreibt .
Hat schon jemand ausprobiert: http://brandmair-hof.de/pflanzenbau/mais/mais-roggen/
oder
https://www.youtube.com/watch?v=TFxNdCZes60
Ja ich , und nix Hörensagen und nachplappern , sondern Praxiserfahrungen !
Wie ich hier schon schrieb , das direktsaat von Mais in min 2 von 10 Jahren in die Grütze geht und auch in den anderen 8 Jahren mindererträge bringt !
Gerade in diese Roggenmatte drillen hat bei uns die größten Probleme gemacht , denn zum einen hat der Roggen den Bodenisoliert und zum anderen nach dem Absterben durch seine helle Farbe das sonnen Licht reflektiert !
So sind wir zur streifensaat gekommen aber selbst da gibt es Jahre mit Defiziten und dieses Jahr ist so eines .
Wir haben den größten Teil dieses Jahr direkt in die abgespritzte zf geschnitzt weil ich den Boden nicht anrühren wollte hatten wir auf eine Substratausbringung und der daraus resultierenden Einarbeitung komplett verzichtet,
Bis auf eine teilfläche auf der wir statt chemisch, die zf mit dem flachgrubber und eine teilfläche mit flachgrubber und anschließenden Arbeitsgang mit strohstriegel bekämpft haben , was auch sehr gut geklappt hat , aber trotz der flachen Einstellung hat es Wasser gekostet und trotzdem lief der Mais dort um eine Woche früher auf und ist bis zum heutigen Tag dem Rest um Längen voraus .
ich denke wirklich darüber nach im nächsten Jahr auf der gesamten maisfläche einen Arbeitstag mit dem flachgrubber auf max 5cm tiefe zumachen .
Nicht alles was technisch ohne Probleme funktioniert, macht am Ende ackerbaulich Sinn!
