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Aktuelle Zeit: Do Jan 15, 2026 14:46

Noch nie waren Deutschlands Milchbauern so erfolgreich......

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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112 Beiträge • Seite 3 von 8 • 1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 8
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Beitragvon millimaster » Do Mai 07, 2009 10:06

Woher die 15 Prozent?

Selbstversorgung EU etwa 110 Prozent, das dürfte bekannt sein.

Dazu kommt noch das, was wir im Binnenmarkt nicht mehr in die Weiterverarbeitung (Speiseeis usw.) bringen - dem Boykott sei Dank.

Der private Konsum hat sich ja wieder eingerenkt, daran liegt´s nicht mehr.
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Beitragvon Mr.T. » Do Mai 07, 2009 18:49

frankenvieh hat geschrieben:Die Misere ist der fehlende Absatz nicht irgendwelche Quoten. Wann geht das bei euch in die Birne ?

Um die Quote dem Absatz anzupassen, muss sie mind. um 15 % gekürzt werden, damit über die Quote es zu steigenden Preisen kommt. Wann kapiert das einer ??????

also ****, deine Forderung will der BDM Haargenau EU-weit umsetzen, nämlich die flexible Steuerung je nach Bedarf. Dennoch eröffnest du alle paar Tage einen Thread mit Hasstiraden gegen den BDM. Wie ist das zu verstehehen :?: :roll:

15 % Kürzung bringen gar nichts :!:
Das Angebot muss halbiert werden, sprich Kürzung um 50 % um vielleicht was zu erreichen.
http://www.augsburger-allgemeine.de/Hom ... ,4289.html
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Beitragvon LW.BW. » Do Mai 07, 2009 19:30

frankenvieh hat geschrieben:Die Misere ist der fehlende Absatz nicht irgendwelche Quoten. Wann geht das bei euch in die Birne ?


Und wenn der Absatz fehlt ist es ganz wichtig das die Menge erhöht wird ??
Oder wie ?
Das immer mehr Überproduktion da ist und wir die Milch irgendwann im Meer versenken können. :idea:
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Beitragvon H.B. » Do Mai 07, 2009 21:56

Mr.T. hat geschrieben:Das Angebot muss halbiert werden, sprich Kürzung um 50 % um vielleicht was zu erreichen.


Auch das würde nicht reichen, sonst hätte man dem Problem schon lange mit der flexiblen Mengensteuerung des Milchboards beikommen können, nur die sollen erst bei 26% Deutschlands liegen. Das entspricht 1% der Milchmenge weltweit, 3% sollten es sein.

Also 75% ins Milchboard und dann die Türen zunageln?
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Beitragvon Falk » Do Mai 07, 2009 22:41

schafft die quote ab, der markt regelt sich selbst!
Woher soll Ich wissen was Ich denke, bevor Ich nicht gehört hab was Ich sage!?
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Beitragvon filou » Fr Mai 08, 2009 12:57

Grünland müsste besser gefördert werden so dass es genau so viel Gewinn bringt wie Ackerland in den einzelnen Bundesländern:!:
Damit ist dann den benachteiligten Regionen geholfen.

Ansonsten muß die Quote weg !

Abgesehen davon das meine Eltern sich schon vor 30 Jahren von den Kühen getrennt haben..so wie die meisten Betriebe hier anschließend auch..

Tut mir leid aber mir als Schweinebauer,kommen manche Kuhbauern mir vor wie "sture Hardliner"die absolut nicht begreifen wollen das nur weniger Milch am Markt bessere Preise bringt.

Wer den heftigen aber relativ kurzen Strukturkampf/wandel nicht mitgehen will oder kann,wenn die quote weg fällt, der soll sich am besten so früh wie möglich umorientieren !
Alle die überlebt haben werden sich anschließend über das auf und ab der Milchpreise nicht mehr beschweren.
Zuletzt geändert von filou am Fr Mai 08, 2009 13:05, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
filou
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Beitragvon hans g » Fr Mai 08, 2009 13:01

filou hat geschrieben:
Tut mir leid aber mir,als Schweinebauer,kommen mir manche Kuhbauern vor wie "sture Hardliner"die absolut nicht begreifen wollen das nur weniger Milch am Markt bessere Preise bringt.

WENIGER schweine am markt,würde auch bessere preise bringen----also,macht mal nen bisschen weniger im MÜNSTERLAND.
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Beitragvon Falk » Fr Mai 08, 2009 13:09

filou hat geschrieben:Grünland müsste besser gefördert werden so dass es genau so viel Gewinn bringt wie Ackerland in den einzelnen Bundesländern:!:
Damit ist dann den benachteiligten Regionen geholfen.

Ansonsten muß die Quote weg !

Abgesehen davon das meine Eltern sich schon vor 30 Jahren von den Kühen getrennt haben..so wie die meisten Betriebe hier anschließend auch..

Tut mir leid aber mir als Schweinebauer,kommen manche Kuhbauern mir vor wie "sture Hardliner"die absolut nicht begreifen wollen das nur weniger Milch am Markt bessere Preise bringt.

Wer den heftigen aber relativ kurzen Strukturkampf/wandel nicht mitgehen will oder kann,wenn die quote weg fällt, der soll sich am besten so früh wie möglich umorientieren !
Alle die überlebt haben werden sich anschließend über das auf und ab der Milchpreise nicht mehr beschweren.


Also mal im ernst, das hiesse weniger fürs ackerland,als obs nicht schon scheisse genug war das sie prämie aufs weideland umverteilt haben!
Woher soll Ich wissen was Ich denke, bevor Ich nicht gehört hab was Ich sage!?
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Beitragvon euro » Fr Mai 08, 2009 14:06

Ein kleiner Blick über den Tellerrand würde manchem hier guttun.
Aussagen wie "Quote muss weg und der Markt machts" sind doch nur unreflektiertes neoliberales Gebrabbel.
Wieweit man mit einem "freien Markt" ohne feste Regeln gekommen ist zeigt doch nicht zuletzt die aktuelle Finanz- und Bankenkrise.
Die Amis hatten schon in den 80gern ihre Argrarmärkte soweit liberalisiert dass die Hälfte der Farmer dabei über die Klippe gegangen sind.
Toller Erfolg, den die EU-kommission jetzt zu kopieren versucht und der bei einigen landwirtschaftlichen Volldeppen auch noch Beifall findet.
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Beitragvon Mr.T. » Fr Mai 08, 2009 14:17

H.B. hat geschrieben:
Mr.T. hat geschrieben:Das Angebot muss halbiert werden, sprich Kürzung um 50 % um vielleicht was zu erreichen.


Auch das würde nicht reichen, sonst hätte man dem Problem schon lange mit der flexiblen Mengensteuerung des Milchboards beikommen können,

Da wird sich die EU hüten, daß zu veranlassen, daß würde höhere Erzeugerpreise nach sich ziehen. Das wird die EU auch weiterhin mit allen Mitteln verhindern.
Also 75% ins Milchboard und dann die GRENZE zunageln?

wäre ne Möglichkeit, oder für was haben wir sonst einen Zoll ?
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Beitragvon LW.BW. » Fr Mai 08, 2009 14:52

euro hat geschrieben:Ein kleiner Blick über den Tellerrand würde manchem hier guttun.
Aussagen wie "Quote muss weg und der Markt machts" sind doch nur unreflektiertes neoliberales Gebrabbel.
Toller Erfolg, den die EU-kommission jetzt zu kopieren versucht und der bei einigen landwirtschaftlichen Volldeppen auch noch Beifall findet.


Sind doch meistens alles Bauplatz,Industrieland,Straßenbauland usw Verkäufer oder Erben.
Ich sag immer der "dümmste Bauer hat die dicksten Kartoffeln"
Die haben nichts zu verlieren auser wegen der Steuern zu jammern. :shock:

Lothar
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Beitragvon H.B. » Fr Mai 08, 2009 19:44

filou hat geschrieben:
Abgesehen davon das meine Eltern sich schon vor 30 Jahren von den Kühen getrennt haben..so wie die meisten Betriebe hier anschließend auch..

Tut mir leid aber mir als Schweinebauer,kommen manche Kuhbauern mir vor wie "sture Hardliner"die absolut nicht begreifen wollen das nur weniger Milch am Markt bessere Preise bringt.


Die Sache ist relativ einfach. In den 60igern gabs in Deutschland rund 400000 Milcherzeuger, 2007 warens noch ca. 100000 und 2012 werdens so um die 50000 sein. Was ist daran so schlimm? So ähnlich funzts in allen relevanten Milcherzeugerländern. Fläche wird auch dann keine liegenbleiben. An den Pachtpreisen lässt sich am einfachsten ausrechnen, wieviel zuviel Bauern es in der jeweiligen Region gibt.
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Beitragvon Elztäler » Sa Mai 09, 2009 8:18

euro hat geschrieben:Ein kleiner Blick über den Tellerrand würde manchem hier guttun.
Aussagen wie "Quote muss weg und der Markt machts" sind doch nur unreflektiertes neoliberales Gebrabbel.
Wieweit man mit einem "freien Markt" ohne feste Regeln gekommen ist zeigt doch nicht zuletzt die aktuelle Finanz- und Bankenkrise.
Die Amis hatten schon in den 80gern ihre Argrarmärkte soweit liberalisiert dass die Hälfte der Farmer dabei über die Klippe gegangen sind.
Toller Erfolg, den die EU-kommission jetzt zu kopieren versucht und der bei einigen landwirtschaftlichen Volldeppen auch noch Beifall findet.


100% zustimmung !
Wer im Leben das Privileg hat stets,
auf asphaltierten Strassen gehen zu dürfen,
wird nie erfahren,wie steinig ein weg sein kann.
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Beitragvon xyxy » Sa Mai 09, 2009 8:37

Bei uns am Ort sind um die Jahre der Quoteneinführung schon 95%
der Betriebe ausgestiegen, wenn das in andereren Regionen jetzt nachgeholt wird, ist das ja nichts ungewöhnliches.
Euro: was ist den für dich das Gegenstück vom Neol., der Lobbyismuss?
Sieht das dann so aus?
Grundpreis für Milch für alle gleich
dazu Bonus unter 20Kühe
dann noch mal für ganzjährige Stallhaltung an Anbindung unter 2m Deckenhöhe.
Bonus für Touristenführungen und Fremdenzimmer
Bimschauflagen für über 80 Kühe
Fütterungsaulagen für über 100 (Positiv und Negativlisten)
ab 200 Kühe muss der Umweltgutachter monatlich kommen?

Der Milchpreis im Laden bleibt dann auf jetzigem Niveau und an der
Kasse wird dann noch ein Zuschlag für Boni draufgeschlagen?
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Beitragvon H.B. » Sa Mai 09, 2009 8:51

Die Diskussion über groß und klein und dem "Aussterben der Kleinbetriebe" ist so alt, wie die industrialisierung der Milchverarbeitung selbst. Ich denke für das "Hozbutterfass" und die Streichelkuh besteht ein Markt neben dem Markt.

Vor 30 Jahren wurde vor diesen "Großbetrieben" gewarnt, die man heute als kleinste bäuerliche Landwirtschaft erhalten will....
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