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Ochsenmast

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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20 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Ochsenmast

Beitragvon veshy » Mo Feb 01, 2010 19:51

Hallo alle zusammen!

Ich hätte einmal ein paar Fragen an die Ochsenmäster unter euch:
* Welche Markenfleischprogramme gibt es für den Absatz von Ochsen. Vor allem die Süddeutschen Programme würden mich interessieren.
* Gibt es das Programm "Ochsengold" von Südfleisch noch? Man findet darüber nichts im Internet?
* Wie vermarktet ihr eure Ochsen?
* Was bekommt man für einen Ochsen (€/kg SG)?

Würde mich sehr über Antworten freuen! Vielen Dank schon einmal!!!
Das Ziel ist wichtig um den richtigen Weg zu finden!
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Re: Ochsenmast

Beitragvon wäldervieh » Mo Feb 01, 2010 20:37

-Markenfleischprogramm gibts bei mir nicht
-Ochsengold nie gehört
-meine Ochsen holt www.metzgerei winterhalter.de Ochse oder Bulle sind dem egal
-vor einer Woche hab ich für zwei Ochsen 3,10 Euro pro Kilogramm schlachtgewicht bekommen
ich mäste jedes Jahr ein paar Ochsen weil ich Grünlandhanglagen habe die abgefressen werden müssen und die Kühe und Rinder das allein nicht schaffen bzw für die Milchkühe sind die Lagen zu weit vom Stall weg.
Die täglichen Zunahmen sind bei Ochsenmast gleich hoch wie Färsenmast mein ich ,je nach Rasse halt höher oder gerringer.
Meine Ochsen sind Kreuzungen Schwarzbund/limousin .Reinrassige gebräuchliche Fleischrassenbullenkälber wie Charolais,Limousin ,Fleckvieh oder Angus würde ich als Kälber nicht zum Ochsen machen dafür währen sie mir zu teuer .
Hatte auch schon schwarzbunte Ochsen die bringen bei gleicher Fütterung rund 100 Euro weniger wie die Fleischkreuzungen.
Alle Ochsen die ich bisher hatte waren Eimerkälber also nicht aus Mutterkuhhaltung.So mit 21 Monaten gingen die letzten zum Schlachter ,fast nur Weidehaltung ,die letzten drei Monate im Warmstall auch mit Silomais gefüttert ,Schlachtgewicht lag bei 320 kg.
Mehr weis ich auch nicht zum Thema vielleicht andere mehr,ich würde auch gern was drüber lesen.......
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Re: Ochsenmast

Beitragvon Linzgauer » Mo Feb 01, 2010 20:50

Kann dir nur denn Tip geben sollte dein Interesse über ein paar Einzeltiere hinausgehen, nur Über einen Vertrag mit Festen Abnahmegarantien. Hab auch mal ein paar Ochsen gemacht weil alle Ochsen wollten nur als sie fertig waren wusste keiner mehr davon. Ansonsten war das ganz Ok.

Gruß aus dem Linzgau
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Re: Ochsenmast

Beitragvon Manfred » Mo Feb 01, 2010 21:10

Zwischenfrage: In Italien sollen gerüchteweise deutlich höhere Preise für schwere Ochsen bezahlt werden. Es soll sogar spezielle Auktionen für Schlachtochsen geben. Hat den Vermarktungskanal schon mal jemand geprüft?
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Re: Ochsenmast

Beitragvon DeadlyNightshade » Di Feb 02, 2010 20:52

Irland exportiert die besten und schwersten Ammenkaelber (ueberwiegend kastrierte Bullkaelber) nach Italien, die sind da wesentlich mehr wert als hier, geht hier aber ueber den normalen Viehmarkt
An manchen Tagen ist man Hund und an anderen Tagen Baum
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Re: Ochsenmast

Beitragvon wäldervieh » Di Feb 02, 2010 21:43

Na ja so als einfacher Feld ,Wald ,Wiesenochsenmäster egal jetzt ob 4 Ochsen pro Jahr oder40 wirds nicht möglich sein die schlachtreifen Ochsen grad einfach so nach Italien zu verkaufen...............
da kamm mal eine Reportage am Fernsehen vor ein paar Jahren von Pimonteserochsenmastbetrieben in Norditalien.
Das Fleisch wurde als Luxusfleisch teuer verkauf,die Ochsen wurden erst im Alter von 5 Jaher geschlachtet.
Aber so was anzufangen ist genauso einfach möglich wie einfach unmöglich wie wenn man sich mit "Koberindern" ein gutes
Geschäft aufbauen will :roll: !
Ich mäste nur Ochsen weil ich sie auf die Weide lassen kann ,auch mit den Färsen zusammen .Wenns mit Jungbullen möglich währe
würde ichs mit dennen machen......
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Re: Ochsenmast

Beitragvon Farmer79 » Do Feb 04, 2010 15:32

Servus,

was kostet denn egtl. das Kastrieren für die Ochsenmast?
Farmer...ehemals >Deutz-Fan<
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Re: Ochsenmast

Beitragvon wäldervieh » Do Feb 04, 2010 15:50

Der Tierartzt braucht so ca 15 min schätze mal 20 bis 30 Euro pro kalb müsste ich mal nachschauen in den Rechnungen .Die werden bei mir nur gezwickt nicht blutig geschnitten.Narkose und zwicken und fertig.
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Re: Ochsenmast

Beitragvon Manfred » Do Feb 04, 2010 16:36

Hier noch zwei Links zu den Piemonteserochsen:
http://derstandard.at/1577836945776/Fes ... -von-Carru
http://www.schweizerbauer.ch/htmls/artikel_13064.html
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Re: Ochsenmast

Beitragvon wäldervieh » Do Feb 04, 2010 17:26

Ja Manfred und jetzt soll ich das einfach auch so machen oder was ? Klar wenn Du mir die Ochsen zum doppelten Preis abkaufst .....
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Re: Ochsenmast

Beitragvon Manfred » Do Feb 04, 2010 18:39

Nein. Sollte nur eine Art Abschluss zu meiner Zwischenfrage sein.
Vom Viehhändler gibt es bei uns keinen Cent mehr für Ochsen, eher Abschläge.
Aber: Man muss reden mit die Leut.
Der Bund Naturschutz hat hier in der Gegend ein Weidefleischprogramm aufgezogen.
http://www.weidewelt-frankenwald.de/
Der Absatz erfolgt über regionale Metzger. Die Nachfrage ist deutlich größer als das Angebot. Kürzlich ist wieder eine Mail gekommen, dass dringend Schlachttiere gesucht werden.
Die aktuellen Preiszuschläge kenne ich nicht, weil man Vater nicht mitmacht.

Will sagen: Wenn es mehr Ochsenmäster oder MuKu-Halter in der Gegend gibt: Tut euch zusammen. Gibt es keine, geh alleine zu den Metzgern. Fragen kostet nur ein paar Anfrufe. Und wenn du 50 Cent Zuschlag das Kilo rausholst, hat der Metzger eine schöne Werbemöglichkeit und du einen schönen Mehrerlös.
Die Metzer brauchen Argumente, um sich von den Discountern abzusetzen. Ein paar schöne Fotos von deiner Weide binden siene Kunden. Da geht immer was. Vielleicht nicht beim ersten, den den fragst. Aber der 5te oder 10te wird anbeißen.
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Re: Ochsenmast

Beitragvon Qtreiber » Do Feb 04, 2010 18:57

Manfred hat geschrieben:Und wenn du 50 Cent Zuschlag das Kilo rausholst, hat der Metzger eine schöne Werbemöglichkeit und du einen schönen Mehrerlös.


Es stellt sich dann aber noch die Frage, WIEVIEL Mehrerlös sein muss, damit das Verfahren sich rechnet.
Einerseits brauchen Ochsen länger als Bullen, um ihr Gewicht zu bekommen, andererseits brauchen sie weniger Kraftfutter. Ob 50 Cent Mehrerlös reichen, müsste dann mal ein BWLer ausrechnen. Ist aber wahrscheinlich kaum möglich, da pauschal was zu sagen, weil es wie immer auf den Einzelfall ankommt.
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Re: Ochsenmast

Beitragvon Manfred » Do Feb 04, 2010 19:06

Da hast du natürlich recht. Das muss sich jeder selber ausrechnen. Ich meinte im Vergleich zum Viehhändler.
Am Anfang würde ich nicht zu hoch pokern. Wenn sich Erfolg einstellt, ist auch der Metzger eher bereit, über weiter Zuschläge zu verhandeln.
Schön ist es natürlich wenn man den Metzger ganzjährig beliefern kann. Hat man nur 4 Ochsen im Herbst und er schlachtet normlerweise einen Bullen die Woche, kann man trotzdem eine schöne Aktion abbrennen. Dann wird halt der November zum Ochsen-Monat. Vorher ein paar Anzeigen im örtlichen Käseblättchen, ein schönes großes Fotoplakat im Laden und ein paar Bilder an der Wand. Da geht bestimmt was. Und im nächsten Jahr schaut man weiter.
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Re: Ochsenmast

Beitragvon Meini » Do Feb 04, 2010 19:11

Schon mal Ochsen gemästet? Was ein Bulle in 18 Monaten schafft, schafft der Ochse nicht in 3 Jahren,leider :(
Pessimisten suchen nach Gründe, Optimisten finden Wege.
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Re: Ochsenmast

Beitragvon heinzi the chicken » Do Feb 04, 2010 19:38

Meini hat geschrieben:Schon mal Ochsen gemästet? Was ein Bulle in 18 Monaten schafft, schafft der Ochse nicht in 3 Jahren,leider :(


hallo,
das würde ich so nicht sagen, ist halt so, als ob man Äpfel mit Birnen vergleicht. Bullen und Ochsen haben jeweils ihre Vorteile. Wenn man extensive Rassen nimmt, braucht ein Bulle 18 Monate und der jeweilige Ochse so um die 23 Monate. Die Fleischqualität ist aber besser. Und Ochsen hält man ja eh auch nur auf der Weide, die werden ja nicht richtig intensiv gemästet. Wenn man aber Schwaz.-Bunt extensiv füttert, brauchen die länger als 3 Jahre.....
Bei uns hier im Norden kann man Ochsen nur für ein bisschen Aufpreis mit Bio vermarkten. Wenn man gar Schwarz-bunte Ochsen konventionell hat und die über 24 Monate gehen, dann gibt es nur noch P ....das ist zum Sterben zu viel und zum Leben zu wenig....

MFG
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
http://www.youtube.com/watch?v=5U9sChS4aEw
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