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Ökologische Vorrangflächen- Greening

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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37 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Ökologische Vorrangflächen- Greening

Beitragvon elchtestversagt » So Jun 08, 2014 14:59

Mein Stand zum Zwischenfruchtanbau: Richtig; es müssen min. zwei verschiedene "Früchte" drin sein; wovon 60% der Mischung Winterhart sein müssen.
Zweiter wichtiger Punkt: Es darf nicht selbst hergestellt sein. Es muss eine zertifizierte; fertige Mischung sein.
Die Kosten hierfür werden sich je nach Zusammensetzung bei Saatgutkosten von 70 bis zu 150 Euro je ha belaufen.
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Re: Ökologische Vorrangflächen- Greening

Beitragvon CarpeDiem » So Jun 08, 2014 16:17

Die Saatgutkosten werden sicherlich eher um 150 € ha liegen, als weniger. Faktisch läuft es ja auf eine 5%ige Stilllegung, allem anderen Geschwätz zum Trotz, hinaus. Werden denn die Hecken eins zu eins angerechnet, oder gibt es da weitere Einschränkungen?
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Re: Ökologische Vorrangflächen- Greening

Beitragvon Grimli » So Jun 08, 2014 18:04

kimba1809 hat geschrieben:Hallo, ich habe mal die mir bekannten Eckdaten für die Vorrangfläche zusammengetragen, weiß jemand was anderes bzw. mehr:
....
Was ich bis jetzt noch nicht wie:
- ...
- ...
- ...
- ist Kompost bei Zwischenfrucht erlaubt
- ist Klärschlamm nach Zwischenfrucht vor der Sommerung erlaubt
- ...


Die sich daraus ergebende Frage ist auch wann wandelt sich die Zwischenfrucht in eine 2 Hauptfrucht , wenn zum ENDE DER SPERRFRIST womit ja die Winterhärteauflage erfüllt sein sollte, eine Wandlung von Ackergras/Klee Mischung in eine 2 Hauptfrucht möglich ist könnte man ja dann wieder voll mineralisch oder mit Wirtschaftsdünger düngen.
Auch eine Umwandlung von Zwischenfrucht zur zweiten Hauptfrucht zu Grün Dünge Zwecken könnte ja im Rahmen des möglichen liegen. Also dann auch eine Möglichkeit Klärschlamm auszubringen ?

Für mich als Milchviehbetrieb bleibt es ein Unding das mit dem ELAN Antragsverfahren in Kombination mit den Greenung Anträgen nun eigentlich 2 Hauptfrüchte locker zu beantragen wären aber diese unverschämte 170 kg N Grenze für organischen DÜnger weiter bestehen bleibt n8
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Re: Ökologische Vorrangflächen- Greening

Beitragvon Grimli » So Jun 08, 2014 18:16

CarpeDiem hat geschrieben:Die Saatgutkosten werden sicherlich eher um 150 € ha liegen, als weniger. Faktisch läuft es ja auf eine 5%ige Stilllegung, allem anderen Geschwätz zum Trotz, hinaus. Werden denn die Hecken eins zu eins angerechnet, oder gibt es da weitere Einschränkungen?


Seh ich das richtig ?

300 Prämie
30% Greening = 90 EUR
15% Zwischenfrucht *150 EUR = 22,5 EUR
= 67,5 EUR effektive Greening Prämie ohne Arbeitsansatz , Maschinenkosten , und Ausfall von Ertrag auf den Zwischenfruchtflächen
= max 277,5 EUR Prämie/ ha n8
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Re: Ökologische Vorrangflächen- Greening

Beitragvon elchtestversagt » Mo Jun 09, 2014 7:15

Naja; es kommt halt darauf an; welche Gegebenheiten man hat.
Hier in Süd-Oldenburg bleibt über Winter aufgrund der mageren Böden und den unschätzbaren Wert der Vorfrucht kaum ein Boden über Winter unbedeckt; es sei denn nach sehr spätem Mais vor Mais.
NAtürlich spielt die Gülleausbringung auch eine Rolle.
Also kostet ein vernümftige Zwischenfrucht auch Geld; das billigste ist Gelbsenf; meinereiner darf den aber nicht Nutzen; weil Intensive Rapsfruchtfolge. Also bleibt da nicht viel; und das was bleibt kostet auch um die 70 Euro/ha.
Deshalb bin ich dazu vor Jahren übergegangen; Hafer zu drillen.Kostete mich vergangenes Jahr aber auch 40 Euro ( Schwedischer Futterhafer mit 1,5dt/ha zu je 25 Euro/dt).
Mit dem Winterhart habe ich aber meine Probleme; denn im Frühjahr kostet hier alle Wasser; muss also zeitig eliminiert werden.Diesen Frühjahr ist selbst der Hafer stehen geblieben.
Dennoch; wir arbeiten an der Geschichte; mein derzeitiger Favorit ist Winterroggen/Hafer Gemisch.
Mal sehen; ob das konvorm ist und wer mir das mischt.
Bislang soll es so sein; das Ölrettich auch als Winterhart anerkannt wird.
Was aber in der Politik so bislang nicht angekommen ist; und womit wir demnächst mehr und mehr ein Problem bekommen; ist das durch den dauernd bewachsenen Boden der Drahtwurm wieder neuen Auftrieb bekommt.
Hier im BEreich der LWK Niedrersachsen gibt es Jahr für Jahr mehr Flächen; die Drahtwurmbefall zeigen; ohne jemals Grünland gewesen zu sein...
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Re: Ökologische Vorrangflächen- Greening

Beitragvon Mad » Mo Jun 09, 2014 9:49

elchtestversagt hat geschrieben:Was aber in der Politik so bislang nicht angekommen ist; und womit wir demnächst mehr und mehr ein Problem bekommen; ist das durch den dauernd bewachsenen Boden der Drahtwurm wieder neuen Auftrieb bekommt.
Hier im BEreich der LWK Niedrersachsen gibt es Jahr für Jahr mehr Flächen; die Drahtwurmbefall zeigen; ohne jemals Grünland gewesen zu sein...


Vor allem der Verbot der insektiziden Beizen (Raps) wird das Problem anheizen.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Ökologische Vorrangflächen- Greening

Beitragvon Landwirt_R » Mo Jul 07, 2014 8:18

Bayern.

Auch wenn die Sachen jetzt auf Bundesebene beschlossen sind, müssen es die Länder erst noch umsetzen richtig?

Bei manchen Ländern kann man wohl auf das Greening verzichten, wenn man dann auch auf die Förderung verzichtet. Andere Bundesländer wollen das Greening zur Pflicht machen. Habt ihr das auch gehört?

Wird die Stillegung 1 zu eins oder sogar 2 zu 1 angerechnet?
Ich hätte meine nassen Wiesen umbrechen sollen, dann könnte ich sie jetzt stillegen. Habe ich aber nicht weil es immer geheißen hat, KULAP-Wiesen zählen auch zum Greening und jetzt ist das Greening wohl vom KULAP gekoppelt. :regen:
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