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Pattensen - Rübenrodebediener macht 400'000,- EUR Schaden

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Reparaturzeit

Beitragvon adefrankl » Mi Okt 10, 2018 8:51

Neo-LW hat geschrieben:Moin,




Da würde ich mal eine Vielzahl von Fragezeichen dranmachen.

Von 6 Monaten sprach gestern die Reparaturmannschaft.

Wie soll das schneller gehen ?

Nach einer Woche ist der alte Mast verschrottet.
Dann das Fundament raus ( 2 Wochen).
Neues Fundament betonieren (2 Wochen).
4 Wochen aushärten.
Mastunterteil in Köcher einbetonieren (1 Woche).
4 Wochen aushärten.
Erdbau (1 Woche).
Mastaufbau (1 Woche).
Neue Leiterseile ziehen (2 Wochen).

Macht in der Summe minimum 18 Wochen = 4 1/2 Monate.

Wenn, ja wenn die Reparaturmannschaft nicht noch andere Aufträge hat.

Da sind die 6 Monate schon realistisch.

Olli[/quote]
Also warum muss da das Fundament raus. Haben die da keine Möglichkeit das weiter zu verwenden? Wenn man tatsächlich bei diesen Reparaturzeiten ist, würde das ja heißen, das IS, Al-Quaida etc. mit einigen Eisensägen (Flex mit Notstromaggragat oder Schweißbrenner) koordiniert eingesetzt an einen nebligen Tag die Stromversorgung Deutschlands für 6 Monate ausschalten kann! Ich hoffe einmal, dass die mindestens 10000 (?) kampferprobten IS Kämpfer die wir sicherlich im Land haben Landtreff nicht lesen. ansonsten möchte ich mir die Folgen gar nicht ausmahlen.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Pattensen - Rübenrodebediener macht 400'000,- EUR Schade

Beitragvon elchtestversagt » Mi Okt 10, 2018 9:26

Die wollen hier eine 100km lange Überlandtrasse neu in einem Jahr bauen...
Wenn das Fundament i.O. ist, warum sollte das neu.
AAAABer, wenn die Rep-Trupps solche Schnarnasen wie im Telefonbereich sind, ja dann kommt das schon hin...Da hab ich schon Dinge erlebt, da braucht die Klärung der Zuständigkeit ja schon einen Monat...
Deutschland halt.
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Re: Pattensen - Rübenrodebediener macht 400'000,- EUR Schade

Beitragvon Neo-LW » Mi Okt 10, 2018 14:47

Moin,

das was die Polizei da veröffentlicht hat beruht auf der Annahme eines Polizeibeamten,
der von der Materie wenig Ahnung hat.

Die Nachbarmasten (Tragmasten) sind völlig in Ordnung.
Da braucht nix ausgewechselt zu werden.

Die Leiterseile laufen von zwei Abspannmasten auf die Schadstelle zu.
Der Abstand der Spannpunkte beträgt etwa 5 km.
Aber man kann die aufgeschnittenen Leiterseile auch per Kerbverbinder verbinden.
AVACON kann natürlich versuchen, auf der Basis des Unfalls, sich komplett neue Leiterseile bezahlen zulassen.

Der Schadmast ist direkt über dem Fundament abgeknickt.
Da kann man keinen neuen Mast anschrauben.
Man könnte die Außenköcher abstemmen,
und das neue Mastunterteil anschweißen.
Dann nur die Köcher neu betonieren.
Aber auch hier wird AVACON auf einem neuen Fundament bestehen.

Und ja, man kann mit einer Eisensäge bewaffnet, die Deutsche Stromversorgung stilllegen.
Deswegen sind ja neuerdings (seit 20 Jahren) die Außenwinkel von kritischen 380 kV Abspannmasten mit Beton umhüllt.
Wenn sich 100 Windkraftgegner zusammenschließen, und gleichzeitig anfangen zu sägen,
ist Deutschland auf einen Schlag 'außer Betrieb'.
Vielleicht wird ja im Innenministerum erwogen, die Eisensäge in das Waffenrecht aufzunehmen.
Harren wir mal der neuen Gesetzesvorschläge.


Olli
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Re: Pattensen - Rübenrodebediener macht 400'000,- EUR Schade

Beitragvon Neo-LW » Mi Okt 10, 2018 16:36

Moin,


so, nun noch die Nachlieferung der Norm für den Durchhang der Leiterseile:

Die Leiterseile müssen zum Erdboden zum Beispiel einen Abstand von mindestens 7,80 Metern einhalten
(festgesetzt in DIN EN 50341-3-4 bzw. VDE 0210).

Da kann ein Rübenroder mit 3,98 m Höhe schon ganz schön große 'Nickbewegungen' machen,
um in den Gefahrenbereich zu kommen.


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Re: Pattensen - Rübenrodebediener macht 400'000,- EUR Schade

Beitragvon yogibaer » Mi Okt 10, 2018 17:36

Wenn er sein Überladeförderband einklappt sonst kann es ganz schön knapp werden mit dem Gefahrenbereich. Hätte er es gemacht würde der Mast noch stehen.
Gruß Yogi
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Re: Pattensen - Rübenrodebediener macht 400'000,- EUR Schade

Beitragvon T5060 » Mi Okt 10, 2018 17:51

Auch bei einem beschädigten Mast wie hier, kann nur der Zeitwert als Schaden erstattet werden und der orientiert sich an der Restnutzungsdauer.
Ist der älter wie 40 Jahre max. 1/3 der Ersatzkosten.
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Re: Pattensen - Rübenrodebediener macht 400'000,- EUR Schade

Beitragvon xyxy » Mi Okt 10, 2018 18:47

Aber Schuld ist der Fahrer doch, und nur deshalb ist auch die Haftpflicht der Maschine ersatzpflichtig und der Fahrer hat die Höchststrafe sofort vollstreckt bekommen! Er musste 2 Stunden in der Kabine sitzen und konnte das video nicht hochladen 8) :wink: :mrgreen:
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Re: Pattensen - Rübenrodebediener macht 400'000,- EUR Schade

Beitragvon T5060 » Mi Okt 10, 2018 18:55

Ich weis ja nicht wieviele schon mal einen Roder gefahren haben und wir wissen auch nicht was alles passiert wäre, wären diese gefahren :mrgreen:

Stand doch letztens in Nds. ein Beerenvollernter mitten im Maisacker :-)
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Re: Pattensen - Rübenrodebediener macht 400'000,- EUR Schade

Beitragvon wastl90 » Mi Okt 10, 2018 19:50

bauer hans hat geschrieben:da wird der stromnetzbetreiber den landwirt als auftraggeber in die pflicht nehmen und dessen haftpflicht sich an die haftpflicht des lohnunternehmers oder der rodegemeinschaft wenden und dann werden gutachten erstellt.

Denkst du wirklich? Wenn ich auf einem Supermarktparkplatz beim Einparken ein anderes Fahrzeug beschäftige dann we der sich doch der Geschädigte auch direkt an meine Versicherung und nicht erst an den Supermarkt?
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Re: Pattensen - Rübenrodebediener macht 400'000,- EUR Schade

Beitragvon wastl90 » Mi Okt 10, 2018 20:01

Kann mir gut vorstellen, dass der NB auch noch Schadensersatzansprüche geltend macht. Insgesamt muss ich schon sagen, dass man einen solchen Masten sehen sollte.
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Re: Pattensen - Rübenrodebediener macht 400'000,- EUR Schade

Beitragvon Fuchse » Mi Okt 10, 2018 20:08

Ja den sollte man sehen.
Wastl bist du schon mal einen Terrados gefahren?
Nachts?
Gruß Robert
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Re: Pattensen - Rübenrodebediener macht 400'000,- EUR Schade

Beitragvon Bauer222 » Di Okt 23, 2018 6:11

Abschließende Bilanz des Schadens....
Der Roder läuft ab morgen wieder, Reparatursumme : 55.000 €
Die Restschadenssumme liegt eben bei ca. 1,3 Mio € . Wird aber noch mehr, da bestimmt noch einige Folgeschäden aufsummiert werden.
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Re: Pattensen - Rübenrodebediener macht 400'000,- EUR Schade

Beitragvon NikkiPahl » Sa Nov 17, 2018 18:19

Hallo zusammen,
ein Kunde von mir hat schon mal einen ähnlichen Schaden an einer Freileitung verursacht. Da ich die Schadenregulierung intensiv begleitet habe, kann ich euch berichten.
Damals war ein Traubenvollernter gegen einen (deutlich kleineren) Freileitungsmast gekommen und hatte diesen zu Fall gebracht. Die Folge war, dass die nächste Ortschaft etwa eine Stunde ohne Strom war, bevor dieser dann irgendwie umgeleitet werden konnte.

Schaden am Freileitungsmast selbst (inkl. Reparatur etc.) = 70.000 Euro
Kosten des Netzbetreibers für Strom-Umleitung, Nachbereitung usw. = 12.000 Euro
Schaden am Vollernter = 110.000 Euro

Der Schaden am Strommast sowie die Kosten des Netzbetreibers wurden von der KFZ-Haftpflichtversicherung des Vollernters ohne Probleme reguliert.
Der Schaden am Vollernter selbst wurde durch die Geräteversicherung ("Maschinenbruchversicherung") bezahlt.

In eurem Fall ist die Sache jedoch noch ein bisschen anders. Frage: Wem gehörte die Arbeitsmaschine: dem Landwirt oder dem Lohnunternehmer? Hatte Sie ein Kennzeichen?

Wenn Sie ein Kennzeichen hatte, wird der Schaden am Strommast sowie die damit verbundenen Kosten in jedem Fall zuerst von der KFZ-Haftpflicht bezahlt. Diese wird dann in der Regel bei dem Lohnunternehmer versuchen, sich einen Teil des Schadens zurückzuholen (das nennt man Regress nehmen). Normal geschieht das nicht, jedoch wäre der Fall hier ein spezieller, da der Lohnunternehmer es gewerblich macht.

Hatte die Arbeitsmaschine kein Kennzeichen (das ist immer dann der Fall, wenn die zulässige Höchstgeschwindigkeit <= 20km/h ist), muss die Betriebshaftpflicht des Eigentümers (Landwirt oder Lohnunternehmer) für den Schaden einstehen (wenn der Eigentümer die Arbeitsmaschine angegeben hatte).

Der Schaden an dem Rübenroder wird durch die Maschinenbruch bezahlt. Achtung: Bei so großen Arbeitsmaschinen reichen häufig die versicherten Kosten für Positionen wie Transport, Entsorgungskosten etc. nicht aus. Da muss man drauf achten, wenn man sich so ein großes Gerät zulegt. Wenn ihr mehr zum Thema Maschinenbruch wissen wollte, schaut gerne auf meiner Seite unter https://www.nik***************

Viele Grüße,

Nikki
Zuletzt geändert von Falke am Sa Nov 17, 2018 18:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Nikki Alexander Pahl

Web https://www.nikki-pahl.de
E-Mail wein@nikki-pahl.de
Telefon 06322 98 94 42
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