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PFLEGEBETRUG IM GROSSEN STIL

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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36 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3
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Re: PFLEGEBETRUG IM GROSSEN STIL

Beitragvon Lonar » Mi Apr 20, 2016 22:00

die Schwarze hat geschrieben:Der jetzige Skandal ist nur die "Spitze eines Eisberges", der schon lange hier im Staat umherdümpelt.
In vielen Pflegeheimen werden vor lauter Profitgier, mit zu wenig und völlig überlastetem Personal,
die ihnen anvertrauten Menschen nicht gut und liebevoll versorgt,
sondern zum Teil menschenunwürdig verwahrt und mit Medikamenten ruhig gestellt.

Hast du schon mal selbst einen Angehörigen mit Demenz gepflegt?
Dann weißt du ja bestimmt wie schön das ist wenn die einfach mal Nächte lang nicht zur Ruhe kommen, weil die einfach zu verwirrt sind. Es ist ein Glück für alle Beteiligten das es solche Medikamente gibt, das hat nichts mit vollpumpen zu tun. Früher in der guten alten Zeit wurden die Menschen ja noch nicht so alt und wenn doch war die Hüfte schon vorher kaputt. Dann kam Oma in den Rollstuhl vorm Karmin und lief nicht die ganze Nacht durchs Haus...
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Re: PFLEGEBETRUG IM GROSSEN STIL

Beitragvon die Schwarze » Sa Apr 23, 2016 14:31

Lonar hat geschrieben:
die Schwarze hat geschrieben:Der jetzige Skandal ist nur die "Spitze eines Eisberges", der schon lange hier im Staat umherdümpelt.
In vielen Pflegeheimen werden vor lauter Profitgier, mit zu wenig und völlig überlastetem Personal,
die ihnen anvertrauten Menschen nicht gut und liebevoll versorgt,
sondern zum Teil menschenunwürdig verwahrt und mit Medikamenten ruhig gestellt.

Hast du schon mal selbst einen Angehörigen mit Demenz gepflegt?
Dann weißt du ja bestimmt wie schön das ist wenn die einfach mal Nächte lang nicht zur Ruhe kommen, weil die einfach zu verwirrt sind. Es ist ein Glück für alle Beteiligten das es solche Medikamente gibt, das hat nichts mit vollpumpen zu tun. Früher in der guten alten Zeit wurden die Menschen ja noch nicht so alt und wenn doch war die Hüfte schon vorher kaputt. Dann kam Oma in den Rollstuhl vorm Karmin und lief nicht die ganze Nacht durchs Haus...


Ich habe mich NICHT gegen einen verantwortungsvollen Einsatz von Medikamenten ausgesprochen!
Und ich will auf keinen Fall Demenz oder Alzheimer-Erkrankungen verniedlichen!
Sie sind eine Belastung und Katastrophe für alle Beteiligten....keine Frage.
Und ich habe hier auch keine Pauschalverurteilung in den Raum gestellt!

Aber wenn Angehörige auch am Tage kaum ansprechbar sind und zum Teil große nässende Liegegeschwüre
an Po und Rücken haben....sorry, da läuft was falsch.
Und wenn die Menschen jetzt älter werden als früher, haben sie dann nicht auch ein Recht auf ein menschenwürdiges Dasein?

Ich kann Dir sagen, was da fehlt...Zeit und Zuwendung!
Aber beides bringt in Heimen kein Geld, sondern kostet nur.
Aber Zuwendung und Geborgenheit bringt Sicherheit für demente Menschen,
die auf der Flucht vor sich selbst und der Umgebung, die ihnen immer fremder wird, bringt.
Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen durch den Garten.... :wink:
Ravindranath Thakur
Es wird die Zeit kommen,... da das Verbrechen am Tier genauso geahndet wird, wie das Verbrechen am Menschen. Leonardo da Vinci
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Re: PFLEGEBETRUG IM GROSSEN STIL

Beitragvon otchum » Sa Apr 23, 2016 16:30

Lonar hat geschrieben:
die Schwarze hat geschrieben:Der jetzige Skandal ist nur die "Spitze eines Eisberges", der schon lange hier im Staat umherdümpelt.
In vielen Pflegeheimen werden vor lauter Profitgier, mit zu wenig und völlig überlastetem Personal,
die ihnen anvertrauten Menschen nicht gut und liebevoll versorgt,
sondern zum Teil menschenunwürdig verwahrt und mit Medikamenten ruhig gestellt.

Hast du schon mal selbst einen Angehörigen mit Demenz gepflegt?
Dann weißt du ja bestimmt wie schön das ist wenn die einfach mal Nächte lang nicht zur Ruhe kommen, weil die einfach zu verwirrt sind. Es ist ein Glück für alle Beteiligten das es solche Medikamente gibt, das hat nichts mit vollpumpen zu tun. Früher in der guten alten Zeit wurden die Menschen ja noch nicht so alt und wenn doch war die Hüfte schon vorher kaputt. Dann kam Oma in den Rollstuhl vorm Karmin und lief nicht die ganze Nacht durchs Haus...


Unsere Oma hatte Krebs...mit allem drum und dran...die wurde von meiner Mutter gepflegt....war echt hart denke ich. ( ich war noch Kind ) Aber damals war das noch so üblich...ist halt lange her. Hier gibts aber recht viel Hilfe mittlerweile, Pflegerin die ins Haus kommt, Putzhilfe die ins Haus kommt...auch nen Fahrdienst vom roten Kreuz. Und...man kann die bedürftige Person auch einmal im Jahr 2 Wochen " abgeben ". Die wird dann versorgt und das Ehepaar kann mal in Urlaub und 2 Wochen zu sich sehen. Aber es ist extrem hart so jemanden zu pflegen...auch mit dieser Unterstützung.
Das Leben der Eltern ist das Buch in dem die Kinder lesen...! :klug:
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Re: PFLEGEBETRUG IM GROSSEN STIL

Beitragvon Lonar » So Apr 24, 2016 20:26

Ich denke sowas sind Einzelfälle die in Heimen sowie auch zu Hause vorkommen. Das wird nur gerne gehypt, weil es sich gut verkaufen lässt.
Ist ja genauso mit den Skandalen in der Tierhaltung.
Ich will keinem das Recht auf menschenwürdige Verhältnisse absprechen, aber ich möchte auch nicht das alle Pflegeheime an den Pranger gestellt werden.
Bei uns kommt in der Woche auch eine Pflegekraft morgens für 1,5h und die kümmert sich sehr gut um meine Großmutter.
Sie sagt die Bürokratie würde sehr viel Zeit kosten und dadurch hätte sich die Zeit für die Patienten erheblich verringert. Was natürlich einen Fachkräftemangel auslöst...
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Re: PFLEGEBETRUG IM GROSSEN STIL

Beitragvon die Schwarze » Mo Apr 25, 2016 14:13

otchum hat geschrieben:
Lonar hat geschrieben:
die Schwarze hat geschrieben:Der jetzige Skandal ist nur die "Spitze eines Eisberges", der schon lange hier im Staat umherdümpelt.
In vielen Pflegeheimen werden vor lauter Profitgier, mit zu wenig und völlig überlastetem Personal,
die ihnen anvertrauten Menschen nicht gut und liebevoll versorgt,
sondern zum Teil menschenunwürdig verwahrt und mit Medikamenten ruhig gestellt.

Hast du schon mal selbst einen Angehörigen mit Demenz gepflegt?
Dann weißt du ja bestimmt wie schön das ist wenn die einfach mal Nächte lang nicht zur Ruhe kommen, weil die einfach zu verwirrt sind. Es ist ein Glück für alle Beteiligten das es solche Medikamente gibt, das hat nichts mit vollpumpen zu tun. Früher in der guten alten Zeit wurden die Menschen ja noch nicht so alt und wenn doch war die Hüfte schon vorher kaputt. Dann kam Oma in den Rollstuhl vorm Karmin und lief nicht die ganze Nacht durchs Haus...


Unsere Oma hatte Krebs...mit allem drum und dran...die wurde von meiner Mutter gepflegt....war echt hart denke ich. ( ich war noch Kind ) Aber damals war das noch so üblich...ist halt lange her. Hier gibts aber recht viel Hilfe mittlerweile, Pflegerin die ins Haus kommt, Putzhilfe die ins Haus kommt...auch nen Fahrdienst vom roten Kreuz. Und...man kann die bedürftige Person auch einmal im Jahr 2 Wochen " abgeben ". Die wird dann versorgt und das Ehepaar kann mal in Urlaub und 2 Wochen zu sich sehen. Aber es ist extrem hart so jemanden zu pflegen...auch mit dieser Unterstützung.


Das tut mir sehr leid zu lesen und ich denke, es war eine sehr schmerzhafte Erfahrung für Dich, Deine Oma so leiden zu sehen.

Wir pflegen meine über 80 jährige Schwiegermutter auch zu Hause und wir schätzen die Möglichkeit des Einsatzes von Pflegediensten zu Hause sehr.
Es ist eine große Hilfe, keine Frage.
Wir haben aber, da zu Hause, auch die Möglichkeit selbst zu schauen, ob dieser Pflegedienst unsere Omi so versorgt, wie wir es uns für sie wünschen.

Wenn Angehörige aber in einem Heim sind, das evtl. weiter weg ist, habe man diese Möglichkeit viel seltener.
Und wenn meine Oma, die nur zu einer "4-wöchigen Kurzzeitpflege" nach einem Krankenhausaufenthalt im Heim war,
dann von mir in Windeln und "mich nicht mehr erkennend" vorgefunden wird....obgleich das überhaupt nicht nötig war,
das tat schon sehr weh.
Meine Oma war weder inkontinent noch irgendwie orientierungslos! Es gab also keinen Grund, ihr Psychopharmaka zu verabreichen!
Da meine Oma aber leider 400 km von uns entfernt war, konnten wir sie nur am Wochenende besuchen.

Medikamente können Menschen stark verändern, auch zum negativen, wenn zu viel durcheinander oder zu stark dosiert wird
Und wenn auch ältere Menschen zum "Entgiften" in Kliniken eingeliefert werden, weil Arzt XY sie unnötig mit Medizin "beglückt",
sie ihm aber vertrauen....das finde ich schon sehr bedenklich.
Auch das ist mehrfache Erfahrungen aus meinem Umfeld!

Ich könnte noch mehr dazu schreiben, aber man möge es verstehen, ich möchte hier keinen "Seelenstriptease" meiner Person
oder meiner Freunde/Bekannten/Familie hinlegen.
Nur soviel, darunter sind auch Krankenschwestern und Heimpflegepersonal.

Deshalb bin ich schon überrascht, daß der Eindruck entstanden zu sein scheint, ich wolle mich hier nur wichtig machen
und alle Pflegeheime an den Pranger stellen.
Nichts liegt mir ferner!
Es ist ein harter und wichtiger Job, den ich ehrlich gesagt, auch nicht professionell machen möchte.
Aber dass in vielen Pflegeheimen motivierte Pfleger ihre Arbeit nicht so machen können, wie sie es sich wünschen....
sondern durch Sparzwang und Profitstreben der Leitung nur eine minimierte Versorgung mit verheerenden Folgen stattfindet...
das ist eine Tatsache und die habe ich nicht aus der Zeitung!







Nichts anderes wollte ich damit ausdrücken.
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Re: PFLEGEBETRUG IM GROSSEN STIL

Beitragvon die Schwarze » Mo Apr 25, 2016 14:38

Lonar hat geschrieben:Ich denke sowas sind Einzelfälle die in Heimen sowie auch zu Hause vorkommen. Das wird nur gerne gehypt, weil es sich gut verkaufen lässt.
Ist ja genauso mit den Skandalen in der Tierhaltung.
Ich will keinem das Recht auf menschenwürdige Verhältnisse absprechen, aber ich möchte auch nicht das alle Pflegeheime an den Pranger gestellt werden.
Bei uns kommt in der Woche auch eine Pflegekraft morgens für 1,5h und die kümmert sich sehr gut um meine Großmutter.
Sie sagt die Bürokratie würde sehr viel Zeit kosten und dadurch hätte sich die Zeit für die Patienten erheblich verringert. Was natürlich einen Fachkräftemangel auslöst...


Ich habe nichts "gehypt" und meine Erfahrungen damit selbst bzw. im Freunden/Bekannten/Familienkreis gemacht bzw. machen müssen.
Ich habe auch nicht geschrieben, Missstände sind in ALLEN Heimen....sondern nur...."in vielen".
Und in meinem Umfeld gibt es auch Krankenschwestern und Pflegekräfte (auch aus Heimen).
Gerade letztere haben bei Gesprächen immer wieder betont, wie es sie frustriert,
ihren Job nicht so machen zu können, wie sie es mal gelernt haben und für richtig halten.
Eine Freundin ist jetzt auch ausgestiegen, weil sie das nicht mehr mit ansehen konnte
und kritische Hinweise an den Arbeitgeber nicht gewünscht waren.
Man hat eben "die Hand, die einen füttert, nicht zu beißen"

Und angeblich schlechter Pflege "zu Hause" - dazu hatte ich mich überhaupt nicht geäußert!?
Warum also da von Deiner Seite Kritik?
Und was heißt hier "gut verkaufen"?

Ihr habt zu Hause bei der Pflege Eurer Großmutter täglich vertrauensvollen Kontakt zur Pflegekraft.
Ich wünsche Euch, daß Eure Oma noch lange bei Euch sein kann.

Was wäre aber, wenn sie (Großmutter) in ein Heim müsste und das wäre vielleicht so weit entfernt,
daß ihr nicht so oft zu Besuch kommen könnt?
Und was wäre, wenn ihr feststellen müßt, es gibt da Pflege-Probleme, die das Heim aber verneint?
Manches kann man als Angehöriger aber schlecht kontrollieren.
Oma ist dehydriert, weil ihr was zu trinken hingestellt wird, aber keiner Zeit hat, es ihr anzureichen?
Dann wird Essen und Trinken eben wieder vom Personal weg geräumt.
Und es ist wurscht, ob sie noch Durst oder Hunger hat....
Einzelfall? :roll:
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