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Pflügen mit oder ohne fester Seitenstabilisierung ?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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32 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Beitragvon Stoapfälzer » Di Sep 16, 2008 11:46

Oh die ersten fühlen sich schon angesprochen :)
Ich denk es gehören sich schon an beiden Seiten welch ran denn wennst was schweres um die Kurve ziehen willst (zB nen gesperrten Pflug 8) ) kann dir ganz schnell der Unterlenker am Loch der Hubstrebe abbrechen und ein neuer Unterlenker kost bestimmt mehr als ein 2ter Stabi.[/quote]
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Beitragvon clemi » Di Sep 16, 2008 11:53

*grins* kann man sich nur anschliessen......die seitlichen begrenzungsstreben müssen beim plügen offen sein. das spiel nach oben machste fest damit die zugwiederstandsregelung arbeiten kann.
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Beitragvon Hwoarang » Di Sep 16, 2008 12:06

@ stoapfälzer

Nein, nein ich hab keinen Johnny mit diesen "windigen Gasdämpfern"
Aber wenn du Angst um deinen Unterlenker hast dann würd ich nicht so enge Kurven pflügen :wink:
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Beitragvon automatix » Di Sep 16, 2008 12:10

unser deutz hat auch nur einen walterscheid stabi und ich hab in 18 jahren noch keinen unterlenker kaputtbekommen.
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Re: Pflügen mit oder ohne fester Seitenstabilisierung ?

Beitragvon M115 » Di Sep 16, 2008 19:28

Wini hat geschrieben:Hallo,

beim Anhängen meines Drehpfluges ist mir neulich aufgefallen, daß man die Unterlenker auch seitlich stablisieren bzw. fest einstellen kann.

Die Bedienungsanleitung meines John Deer Schleppers läßt sich nur darüber aus, wie es gemacht wird, leider aber nicht zu welchen Arbeiten.

Frage also an die Pflugexperten: Wird ein Drehpflug mit oder ohne fester Seitenstablisierung an den Unterlenkern eingesetzt ?

Danke für Rückinfos
Wini


Alle Pflüge werden mit offenen Unterlenker gefahren :idea:
Wo hast du LW und das Pflügen gelernt :?:
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Beitragvon GtFahrer » Di Sep 16, 2008 19:58

Also ich muss mich meinen Vorrednern auc anschließen. Kommt immer auf die Verhältnisse an. Hab Mischböden mit ganz leichtem Kies und sand und dann aber wieder zäher, schwerer Tonboden da hab ich die Dinger zu, auf den restlichen Flächen hab ich sie Offen.
Bloß hab ich noch zwei kleine Flächen die voll am Hang sind und wenn du mit offenen Streben am Hang wenden musst gibt das immer nen rießen Schlag und schön in die Furche fahren kann man auch nicht mehr. Deshalb sind sie dort auch einfach zu und fertig.
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Beitragvon aNiederbayer » Di Sep 16, 2008 20:20

also ich Fahr immer offen, wer beim in die Furche fahren schief wird muss es erst lernen und außerdem, wenn der Pflug schon falsch eingestellt ist, dann wirken ja auch enorme Kräfte auf die Unterlenkerstabilisatoren un dass wird denen auf dauer nicht gut tuen. Meine Unterlenker haben je weiter man aufhebt immer weniger Seitenspiel (Fendt Vario)

Ackerparty hat geschrieben:Also kurz:
...beim Pflügen mit Stützrad Oberlenker möglichs im Langloch


...wenn du gern Diesel verschwendest, mann sollte das Gwicht des Pfluges auf der Hinterachse nutzen, sprich, Oberlenker gespannt und das "Stützrad" sollte möglichst ein "Tastrad" sein, Voraussetzung dafür ist ein guter Einzug des Pfluges. Mit guten Scharspitzen ist das kein Problem

EDIT: sry, hab übersehen dass es darüber schon ein extra Thema gibt http://www.landtreff.de/viewtopic.php?t=28567
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Beitragvon IHC of Doncaster » Di Sep 16, 2008 21:46

Die Unterlenkerstabilisatoren kann ich sogar bei meinem IHC von 1971 so einstellen, dass es desto weiter angehoben mehr spannt. Geht aber auch umgekehrt und "neutral". Das funktioniert, weil man die Stabilisatoren auf der Traktorseite verschieden hoch "anbolzen" kann.
Ich hab sie aber neutral, weil mir das nach oben hin spannen zu gefährlich ist.
Hängt man einmal ein "schmäleres" Anbaugerät an, sodass die Unterlenker weiter beisammen sind, so geht das im abgesenkten Zustand problemlos. Hebt man dann, spannen sie immer mehr, und wenn man vergisst die Länge der Stabilisatoren anzupassen, reißt es zwangsläufig irgendwas aus am Traktor...

Pflügen selbstverständlich mit Seitenspiel des Pfluges, wobei ich sagen muss, am Hang ist das wirklich manchmal bloße Theorie...
Sobald es irgendwie möglich ist, offen lassen! Das weiß ich sogar, obwohl ich eigentlich kein "Ackerbauer" bin.

MFG
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Re: Pflügen mit oder ohne fester Seitenstabilisierung ?

Beitragvon Ölhand » Mi Sep 17, 2008 7:00

M115 hat geschrieben:
Wini hat geschrieben:Hallo,

beim Anhängen meines Drehpfluges ist mir neulich aufgefallen, daß man die Unterlenker auch seitlich stablisieren bzw. fest einstellen kann.

Die Bedienungsanleitung meines John Deer Schleppers läßt sich nur darüber aus, wie es gemacht wird, leider aber nicht zu welchen Arbeiten.

Frage also an die Pflugexperten: Wird ein Drehpflug mit oder ohne fester Seitenstablisierung an den Unterlenkern eingesetzt ?

Danke für Rückinfos
Wini


Alle Pflüge werden mit offenen Unterlenker gefahren :idea:
Wo hast du LW und das Pflügen gelernt :?:


Hallo,
und das ist Blödsinn!!
Es gibt/gab Pflüge welche man so einstellen konnte das man sie mit stabilisierten Unterlenkern fahren kann. Bevor hier pauschal gesagt wird es muss so oder so gemacht werden sollte doch erstmal der Pflug genannt werden.

MfG, Ölhand
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Beitragvon kikifendt » Mi Sep 17, 2008 8:30

Wenn es das tatsächlich mal gegeben haben sollte, ist es nicht die Regel. Ich kenne auch nur Pflüge, die mit offenen Unterlenkern gefahren werden. Es ist ja ein Unding, dass man den Pflug mit dem Schlepper in die richtige Richtung zwängt.
kikifendt
 
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Beitragvon Ölhand » Mi Sep 17, 2008 12:27

kikifendt hat geschrieben:Wenn es das tatsächlich mal gegeben haben sollte, ist es nicht die Regel. Ich kenne auch nur Pflüge, die mit offenen Unterlenkern gefahren werden. Es ist ja ein Unding, dass man den Pflug mit dem Schlepper in die richtige Richtung zwängt.


Ich sage ja auch nicht dass es die Regel ist, aber die Aussage dass alle Pflüge so gefahren werden ist eben nicht korrekt. Ich habe selber so einen Pflug und zwar einen Krone Mustang SLV. Der Pflug hat einen eigenen Freigang den man sperren oder eben einstellen kann. Es wird also nichts "gezwängt". Fahre ich den Pflug mit eingestelltem Freigang und offenen Unterlenkerstabis ist ein vernünftiges Pflügen unmöglich. Da nun keiner weiß was für ein Pflug der Themenstarter hat ist die Aussage der offenen Unterlenkerstabis doch sehr fragwürdig.

MfG, Ölhand
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Re: Pflügen mit starren Unterlenkern

Beitragvon Caramba » Fr Sep 19, 2008 9:41

Hobbyfarmer01 hat geschrieben:also wenn ein Landwirt bis zum 45 Lebensjahr mit starren Unterlenkern
pflügt dann soll er doch dabei bleiben.
Mir kommt immer das kalte grausen bei solchen Fragen,und wenn dann
irgendwelche Großlandwirte noch behaupten es gäbe Äcker die man
anders nicht pflügen kann denen kann man nur pfluglose Bodenbearbeitung empfehlen.

Gruß Hobbyfarmer


Hallo Hobbyfarmer,

bitte Frage genau lesen und keine Beleidigungen hier.
Wini hat niemals behauptet mit starren Unterlenkern zu pflügen.

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Beitragvon Caramba » Fr Sep 19, 2008 9:46

HL1937 hat geschrieben:So einen geistigen Dünnschiß hab ich ja noch nie gehört oder gelesen, daß man mit arretierten Unterlenkern pflügt..... :roll: :roll:
Habt ihr außer Holzhacken nichts gelernt die mit gesperrten UL fahren??
Beim Pflügen sind die Unterlenker IMMER frei zu fahren, auch bei der letzten Furche innen, denn wenn der Schlepper in ein Loch fährt, bleibt der Pflug gerade und die Unterlenker können ausgleichen.
Aber machts nur weiter so, irgendwann gibt halt was nach, was schwächer ist wie die Kräfte die dann auf die UL wirken.
Wer was anderes behauptet, scheint nur ein Hobbybauer zu sein der das Pflügen nicht richtig gelernt hat.


Hi HL1937, Wini hat nie behauptet mit arretierten Unterlenkern zu pflügen.
Bei trockenen Böden macht dies übrigens Sinn wie einige Antworten zeigen.
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Beitragvon Mattie » Fr Sep 19, 2008 18:34

In meiner alten Firma hatten wir Äcker, die in einer Furche 4 verschiedene Böden hatten und noch haben. Von Sand über Moor, sandigen Lehm bis schweren Lehmboden.
Wenn man da die Unterlenker nicht arretiert, dann wandert der Pflug rein und raus. Bei leichten Böden rein, bei schweren raus. Da kann man einstellen, wie man will, es gibt da kein Mass.
Beim Aufsattelpflug ist dieser Effekt ganz extrem. Man fängt mit einer sauberen geraden Furche an und hat 30 Runden später die schönsten Pissbögen.
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Beitragvon Wini » Mo Sep 22, 2008 11:53

Hallo 6320 Premium,

danke für die ausführliche Erklärung.
Einige andere Beitragsschreiber scheinen meine Frage nicht richtig gelesen zu haben und nur ihr Schulwissen auf Lager zu haben.

Ich fahre übrigens einen 6506 John Deere, 105 PS mit
einem alten 4-Schar-Lemken Opal 110 Pflug :-)

Der Schlepper hat in Fahrtrichtung links eine
Unterlenkerstabilisierung. Rechts scheint ein Stoßdämpfer verbaut zu sein.

Den Pflug fahre ich auf ebenem Gelände mit freien Unterlenkern. Am Hang habe ich auch gute Erfahrungen mit
fest eingestellten Unterlenkern gehabt.

Kommt natürlich bei unseren Muschelkalkböden in Unterfranken auch auf die Jahreszeit und die Niederschläge an.

Auf trockenen Kuppen weicht der Pflug leider ins Ungepflügte aus, sodaß die Pflugfurche nicht gerade bleibt.

Heuer klappt es übrigens besonders gut.
Pflüge derzeit mit etwa 10km/h in Rapsäckern mit freien Unterlenkern :-)

Gruß Wini
Zuletzt geändert von Wini am Di Sep 23, 2008 21:30, insgesamt 1-mal geändert.
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