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Preisexplosion ältere Zetor Modelle

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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49 Beiträge • Seite 1 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Preisexplosion ältere Zetor Modelle

Beitragvon David_A » Di Nov 24, 2009 19:10

Hallo,

ich wollte hier mal meine bedenken bezüglich der Preise für ältere Zetor Modelle äußern und mit euch diskutieren.
Also mal zu meiner Geschichte: Ich bin seit Jahren auf der Suche nach einem Zetor 5211(Bj.86-89)und musste feststellen das es erstens nicht einfach ist einen in gutem Zustand zu finden der zu einem fairen Preis angeboten wird. Die meisten Leute die einen besitzen wollen ihren nicht verkaufen(was ich verstehen kann :D ) und die die einen verkaufen wollen scheinen entweder mit Macht reich werden zu wollen oder sind total bekloppt in hinsicht auf deren Preisvorstellungen. Die Preise für einen Zetor 5211 liegen im Moment so zwischen 6000€ bis 10000€. Ich habe in meinem Bekannten- und Freundeskreis einige die einen Zetor besitzen oder jemanden kennen der einen hat und diese Leute haben Ihren Schlepper zu den guten alten D-Mark Zeiten gekauft und im Schnitt zwischen 5000 und 10000D-Mark bezahlt. Also wenn ich das mal in EUR umrechne komme ich auf 2500 bis 5000€. Was aus meiner Sicht auch ein fairer Preis je nach Zustand wäre. Ich meine wenn es sich z.Bsp. um einen Schlüter aus den 70er Jahren handeln würde und der auch noch gut Restauriert wäre dann könnte ich das ja verstehen denn dann ist das wie ne Geldanlage und der Preis steigt mit den Jahren aber bei den Zetor Modellen hat sich der Preis wenn mann es umrechnet sogar verdoppelt was ich ziemlich dreist finde. Ich kann mir nicht denken das ich der einzigste bin dem das aufgefallen ist. Naja ich glaube auch das die Personen die die Preise machen das auch genau wissen und sich leider auch immer wieder ein dummer findet der das zahlt.
Was mich angeht ich musste fast 2Jahre lang einen netten Opa überreden mir seinen noch gut erhaltenen Zetor 5211 zu verkaufen. Er sagte mir er hätte damals 5000D-Mark dafür bezahlt und habe inzwischen neue Reifen sowie nen neuen Anlasser verbaut. Also habe ich ihm für den Zetor 3000€ bezahlt und ich finde das ist eine guter Preis für einen guten Schlepper. Und da dieser Preis in meinen Augen fair ist in hinsicht auf den Preis den er damals bezahlen musste,braucht sich keiner zu fühlen als ob er über den Tisch gezogen wurde.

Also was denkt ihr über diese Sache??

Viele Grüße an alle Schlepperfreunde!!!!!!! :prost:
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Re: Preisexplosion ältere Zetor Modelle

Beitragvon flash » Di Nov 24, 2009 19:33

Hallo,

das ist ganz einfach.

Die Nachfrage regelt den Preis.

Wenn alle einen Zetor kaufen wollen und es nur eine bestimmte kleine Menge zum Verkauf stehen,
dann wird der Preis nach oben gehen.

So einfach ist das.
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Re: Preisexplosion ältere Zetor Modelle

Beitragvon David_A » Di Nov 24, 2009 20:00

Naja aber doch nicht gleich um das doppelte. Ich habe gesehen das z.Bsp. auf einer Internet-Seite für Traktoren,Autos und LKW's ein Zetor 5245(die Allradversion vom 5211) seit über einem Jahr zum Verkauf steht. am Anfang war der Preis 8500€ Brutto nun ist er runter auf 7500€ Brutto. Ich meine wenn das Ding nach einem Jahr immer noch nicht verkauft ist müsste ich mir doch mal Gedanken machen oder nicht??

Gruß
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Re: Preisexplosion ältere Zetor Modelle

Beitragvon zetor 5245 » Fr Nov 27, 2009 0:08

Hallo

Ich habe meinen Zetor 5245 vor 2Jahren verkauft.Also die anzahllung hatte ich raus für meinen Zetor6441.
Bei mir in der gegent steht auch noch 5245 Baujahr 1989,der gute mann möchte 13000 Euro da für haben.
Ich müss da sagen der siet noch aus wie neu.Ich kann einen 5211 bekommen der soll 5000 Euro kosten.Der siet wie aus den ei gepelt nur die Schale ist kaput.

Mfg: David
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Re: Preisexplosion ältere Zetor Modelle

Beitragvon Justice » Fr Nov 27, 2009 8:11

Die Preise von gebrauchten Schlepper richten sich auch danach, was neue kosten. Neue Zetor´s werden auch teurer. Das ist aber bei allen Marken so. Sammlerstücke und Oldtimer mal ausen vor.

Beispiel JD. Die galten Früher (Vor 20 Jahren und mehr :wink: ) mal als "Billiger Amihaufen" Waren deutlich billiger als Deutz und Case. Wenn man sich jetzt die Gebrauchten ansieht, und JD mit "echten Deutschen von damals" vergleicht, so stellt man fest, die kosten mehr. Ein neuer Hirsch kostet auch deutlich mehr als ein Deutz o. Case.
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Re: Preisexplosion ältere Zetor Modelle

Beitragvon Wunschbauer » Fr Nov 27, 2009 10:54

Tja wenn man was kaufen will ist einem der Preis immer zu hoch. Und wenn man verkauft, möchte man das maximale herausholen. Ist doch ganz normal. Zum glück haben wir eine freie Marktwirtschaft die uns nicht vorschreibt, wann wir was zu welchem Preis kaufen oder verkaufen sollen.

Und mit den Preisen von früher darf man nicht vergleichen. Der Markt orientiert sich automatisch an den aktuellen Neupreisen für ein Gerät. Das Argument das der alte Zetor 1990 doch nur 20.000,- DM (10.000,- EUR) neu gekostet hat zählt nicht, ausser Du hat ne Zeitmaschine die auch Schlepper transportieren kann. :-)

Gruß
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Re: Preisexplosion ältere Zetor Modelle

Beitragvon hollydesign » Fr Nov 27, 2009 12:39

Ich bin der Auffassung, dass ich den Schlepper nicht haben muss, wenn jemand so extrem hinlangen möchte!
Ich vergleiche immer die Arbeitsleistung des Schleppers (BSt.) mit dem Neupreis und was er letztendlich gebraucht noch kosten soll.
Dabei überrascht mich immer wieder, dass alle Verkäufer meinen ihre Maschine sei z. B. mit 6000 Stunden noch wie neu und dementsprechend natürlich auch noch richtig Geld sehen wollen. Das ist die eine Kehrseite der Medaille - das wesentlich schlimmere ist jedoch, dass es wirklich zu viele Vermögende unter uns gibt, die diesen Wahnwitz mitmachen und das Geld einfach so hinblättern! Ich für meinen Teil suche auch seit Jahren einen kleineren Allradschlepper, aber sobald der dann zu den "Drei großen Grünen" zählt, kannst das Ding nicht mehr bezahlen. Ich bin dann allerdings ziemlich konsequent und überlasse den Schlepper anderen Käufern, die ihr Geld zu nichts anderem brauchen.
Angebot und Nachfrage wurde ja schon erwähnt. Oder abwarten was China noch so bringt - wenn die Teile von "drüben" besser werden (und das werden die, denn Chinesen sind ja nicht dumm) wird sich über kurz oder lang der Markt neu orientieren und ich hoffe dann bleiben alle diejenigen, die hoch spekuliert haben mit "ihrem Alten" auf dem Ding sitzen und können beim Rosten des Teils zusehen.
Ein Rat zum Schluss: Nie überhastet kaufen und ein Spruch der nicht von mir stammt: Man verhandelt erst richtig, wenn man sich auch beim schönsten Schlepper umdrehen kann und sagen kann, dann eben nicht.

Gruß Horst
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Re: Preisexplosion ältere Zetor Modelle

Beitragvon David_A » Fr Nov 27, 2009 13:18

Naja das hat mit Zeitmaschine nichts zu tun. Sicher ist es nicht nur bei Landmaschinen so das der Preis teilweise der selbe ist wie in D-Mark jedoch solltet ihr nicht vergessen das unser monatlicher Verdienst tatsächlich in € nur noch die hälfte und teilweise sogar weniger ist. und wenn sich die preise am markt orientieren dann sollte bekannt sein das es viele Schlepper in der 35-50PS Klasse gibt die neu mit Kabine schon für 13000-18000€ gibt. Und die sind neu! Ich meine wenn der Zetor 5211 6000€ kosten würde und echt top in ordnung wäre würde ich noch nicht mal was sagen aber wenn ich mir so anschaue was im internet angeboten wird dann ist das doch nicht normal wenn das Teil aussieht als würde es vom schrott kommen,10000 Betriebststunden hat und dann noch 8500€ kosten soll.

Unter dem foldenden Link findet Ihr ein Händler Angebot für einen "Zetor 6441 proxima - neu Bj.2008" für den Festpreis von 9200€!!!!!!!!! Jetzt frage ich mich warum sollte ich für einen Zetor 5211 7000€ oder mehr bezahlen wenn ich einen anderen neuen Zetor für 9200€ bekomme. Da ihr gesagt habt das sich der Preis der alten Modelle an den neuen orientiert dürfte also der alte Zetor 5211 in meinen Augen ja maximal 4000€ kosten und selbst das wäre dann noch zuviel!!!

http://www.markt.de/Agrarfahrzeuge%2C+T ... expose.htm
Zuletzt geändert von David_A am Fr Nov 27, 2009 17:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Preisexplosion ältere Zetor Modelle

Beitragvon David_A » Fr Nov 27, 2009 13:30

hollydesign hat geschrieben:Ich bin der Auffassung, dass ich den Schlepper nicht haben muss, wenn jemand so extrem hinlangen möchte!
Ich vergleiche immer die Arbeitsleistung des Schleppers (BSt.) mit dem Neupreis und was er letztendlich gebraucht noch kosten soll.
Dabei überrascht mich immer wieder, dass alle Verkäufer meinen ihre Maschine sei z. B. mit 6000 Stunden noch wie neu und dementsprechend natürlich auch noch richtig Geld sehen wollen. Das ist die eine Kehrseite der Medaille - das wesentlich schlimmere ist jedoch, dass es wirklich zu viele Vermögende unter uns gibt, die diesen Wahnwitz mitmachen und das Geld einfach so hinblättern! Ich für meinen Teil suche auch seit Jahren einen kleineren Allradschlepper, aber sobald der dann zu den "Drei großen Grünen" zählt, kannst das Ding nicht mehr bezahlen. Ich bin dann allerdings ziemlich konsequent und überlasse den Schlepper anderen Käufern, die ihr Geld zu nichts anderem brauchen.
Angebot und Nachfrage wurde ja schon erwähnt. Oder abwarten was China noch so bringt - wenn die Teile von "drüben" besser werden (und das werden die, denn Chinesen sind ja nicht dumm) wird sich über kurz oder lang der Markt neu orientieren und ich hoffe dann bleiben alle diejenigen, die hoch spekuliert haben mit "ihrem Alten" auf dem Ding sitzen und können beim Rosten des Teils zusehen.
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Gruß Horst



Hallo Horst,

du hast ja so recht. Wenn die meinen das die uns für dumm verkaufen können und wir jeden Preis akzeptieren dann sollen die halt auf ihren alten Schleppern sitzen bleiben. Ich war vor kurzem auf einer Landwirtschaftsausstellung bei mir in der nähe und musste sagen das es einerseits ganz schöne Preistreiber gibt die denken die Leute zahlen alles und andererseits auch viel "Klein" Technik gibt zu super Preisen. wenn du einen kleinen Allrad Schlepper mit ca. 35PS suchst und auf eine Kabine als Extra verzichten kannst hast du diesen neuen Schlepper schon für 10000€. Naja und was die verrückten Preise angeht für alte Technik da braucht man nur mal Richtung Polen schauen. Die kommen zu uns und kaufen alles auf was noch fährt und verschleudern das dann in Polen zu Wucher Preisen. Daher haben auch unsere Leute die Preisvorstellungen. Was mich aber interessieren würde ist wie sich die "armen" Polen so teure alte Technik leisten kann. Die scheinen ja richtig im Geld zu schwimmen!!


Gruß David
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Re: Preisexplosion ältere Zetor Modelle

Beitragvon Wunschbauer » Fr Nov 27, 2009 20:43

also ich verstehe die Aufregung nicht ganz. Wenn es tatsächlich einen tollen neuen Allrad Schlepper für 10.000,- Euronen gibt, dann kauft den doch und seid glücklich. Wobei ich langsam das Gefühl habe hier werden Äpfel mit Birnen verglichen.

Und es ist doch nicht verwerflich einen gebrauchten Schlepper zu einem hohen Preis anzubieten. Wem es zu teuer ist der soll die Anzeige einfach ignorieren. Wenn ich was verkaufen möchte, dann überlege ich mir einen Preis zu dem ich bereit bin die Sache abzugeben. Ist keiner dazu bereit meinen mindestpreis zu bezahlen, dann behalte ich die Sache eben da sie mir eben mehr Wert ist.

Mein Beispiel: Vor ein paar Jahren habe ich ein Motorrad im Internet Angeboten und auch "meinen" Preis dazugeschrieben. Ruft mich einer an, und bevor er mich nach dem Zustand der Maschine fragt, nörgelt der gleich am Preis rum. Er wäre nur bereit etwas mehr als die hälfte zu bezahlen. Und der war dann auch richtig lästig. Es hat mich sogar etwas mühe gekostet dem Herrn zu erklären das er meine Zeit verschwendet und der Anruf überflüssig ist wenn Ihm das Motorad zu teuer ist.
Nach ein paar Wochen kam dann einer der hat das Motorrad besichtigt. Er war begeistert sein Wunschmodell in einem so guten Zustand zu finden und er hat keinen einzigen Euro heruntergehandelt. Er wollte es einfach haben und hatte wohl Angst das noch ein anderer kommt.
Hätte keiner "meinen" Preis bezahlt, hätte ich nicht verkauft. Muss ich ja nicht.

Bitte meine Meinung dazu nicht falsch verstehen. Ich möchte nur mal die Sichtweise eines Verkäufers darstellen. Das hat nichts mit "für dumm verkaufen" zu tun. Es wird keiner gezwungen eine Sache zu kaufen.

Gruß
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Re: Preisexplosion ältere Zetor Modelle

Beitragvon Falke » Fr Nov 27, 2009 21:46

@David_A
was ich nicht verstehe : wenn du schon einen Zetor 5211 hast, wieso sucht du noch nach einem weiteren ? Sammlertrieb ?

Gruß
Adi
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Re: Preisexplosion ältere Zetor Modelle

Beitragvon Carsten » Fr Nov 27, 2009 22:43

Hallo,
als nach den Erzählungen meines Vater waren die Zetor Krüppel. Der war froh wie er die Kiste wieder los war.

Jetzt frage ich euch, was macht einen Zetor aus ? Die Seltenheit ? Und wenn ja kann man ja 1 und 1 zusammenzählen warum die so selten geworden sind :wink:
Gruß
Carsten
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Re: Preisexplosion ältere Zetor Modelle

Beitragvon Malte » Fr Nov 27, 2009 23:06

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Re: Preisexplosion ältere Zetor Modelle

Beitragvon Trac-Peter » Sa Nov 28, 2009 8:49

Hallo

also Zetor kann jeder der ein bisschen was von Technik versteht auch selbst Reparieren .
Und die Leute die halt ihr leben lang einen Zetor gefahren sind können auch mit ihm Arbeiten .
Natürlich kann man nicht von einem Stufenlosen Traktor FAHRER erwarten einen Zetor zu fahren 95 % können das nehmlich nett :prost:
Aber ich will hier jetzt nett nur Fendt Fahrer andeuten .
Man muss einfach Fahren können .
Knöpfchen und Schalter drücken kann jeder aber Schalten wie 1988 oder 1957 das nicht :klug:
Aber die meisten wollen sich es nicht eingestehen .
Zetor sind numal gute Traktoren .
Also und von den Motor können andere Hersteller nur Träumen !

FG Peter
PS ich weis jetzt schon wie das ausgeht es kommt wiedermal zu einer Markenschlacht
Man(n) braucht einen Schlepper
Zetor 7245 Bj. 1988
Lanz Aulendorf D24 Bj. 1957
Case 856XLA Bj.1989
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Re: Preisexplosion ältere Zetor Modelle

Beitragvon John2140 » Sa Nov 28, 2009 9:43

Hallo, auch ich möchte meinen Senf dazugeben. Bei uns im Bayrischen Wald wurden die Zetor nach Öffnung des Ostblocks gekauft wie wild, auch mein Opa schlug gleich zu (einer mit, schlag mich tot, 75 PS, Typ weiss ich nicht genau). Insgesamt liefen bei uns ungefähr 12- 15 Traktoren von Zetor im Dorf. Als ich das erste Mal mit dem Traktor Gülle ausfuhr, wusste ich warum der Traktor so billig war, dröhnender Motor, Getriebe unter aller Kanone (Schaltung hakelig, ungenau, man musste Zwischengas geben) und die "Leistungsentfaltung" wo mein 15 PS Eicher nicht zurückzuschrecken braucht. Sonst schien mir der Zetor sehr robust zu sein. Dann nach etwa 200 BST fiel uns auf, dass die Heckhydraulik immer absank. Diagnose: Steuergerät kaputt, wurde von Zetor umsonst getauscht. Den ersten Winter beim Schneeräumen fiel mir auf das die Heizung als solche eigentlich nicht vorhanden war. Dann das nächste Problem, beim Mistfahren( bei ca. 250 BST) knirschte es im Getriebe, Grund, wenn ich mich richtig erinnere, war dass die Schaltklaue vom Ganghebel abbrach und in die Teile ins Getriebe fielen. Das ganze Getriebe wurde zerlegt, einige Teile ersetzt, umsonst, allerdings stand der Traktor 2 Wochen in der Werkstatt. Traktor abgeholt, kurze Zeit später lud die Lichtmaschine nicht mehr - Tausch der Lichtmaschine und der Batterie. Dann gab es bei Frontladerarbeiten ein kurzes Knacksen und die Schrauben der Frontladerkonsole (es waren glaube ich 6.6 er Schrauben :!: ) rissen bis auf 2 ab. Fontlader abgebaut, Konsole abgebaut, Schrauben mussten rausgebohrt werden, alles wieder drangebaut, mit vernünftigen Schrauben - Arbeitszeit 2 Tage. Dann stellten wir immer mehr auf den alten 45 er Fiat um, aus Angst den Zetor zu benutzen. So stand er lange Zeit in der Garage und keiner interessierte sich mehr für ihn, ausser den Siebenschläffern die sich in die Kabine einnisteten, die ganze Isolierung und Innenverkeidung zerfrasen und die Kabel auch nicht verschmähten. Dann hatte mein Onkel die geniale Idee , den Zetor gegen einen Neuen einzutauschen, weil das könnte ja nicht ein zweites Mal passieren. Trotz abraten der anderen ehemaligen Zetorbesitzer( keiner, wirklich keiner war mit diesen Geräten zufrieden), wurde der neue Zetor angetauscht. Das Leiden ging weiter und bald tat der Fiat wieder die Arbeit vom Zetor, der dann bald gegen einen Deutz DX für ein paar Pfifferlinge angetauscht wurde. Teil 1
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