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Raps anbau- Alternative

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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40 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Raps anbau- Alternative

Beitragvon MF 6150 » Di Jul 15, 2014 8:42

Hallo,

bin schon seit längerem auf der suche nach einer alternative zum Rapsanbau. erträge sind in den letzten jahren ziemlich schlecht geworden und der anbau lohnt sich kaum noch. was wäre eine alternative für eine gute fruchtfolge, sollte dann auch verkauft werden sprich marktfruchtbau....

Mfg
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Re: Raps anbau- Alternative

Beitragvon NobbyNobbs » Di Jul 15, 2014 8:51

MF 6150 hat geschrieben:Hallo,

bin schon seit längerem auf der suche nach einer alternative zum Rapsanbau. erträge sind in den letzten jahren ziemlich schlecht geworden und der anbau lohnt sich kaum noch. was wäre eine alternative für eine gute fruchtfolge, sollte dann auch verkauft werden sprich marktfruchtbau....

Mfg



Eine Frage die ich auch immer wieder durchdenke... Bin mittlerweile bei Leguminosen und Mais angelangt, kann aber nicht sicher sein, das langfristig erfolgreich praktizieren zu können.
Habe schon oft durchdacht, in die Kartoffeltechnik zu investieren. Aber das beißt sich alleine schon deutlich mit meiner Philosophie des Bodenschutzes.
Rüben wären auch klasse, aber das ist bisher nicht so ohne Weiteres umsetzbar.
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Re: Raps anbau- Alternative

Beitragvon Fossi » Di Jul 15, 2014 9:20

Bodenschutzn und Mais!? :shock:

Suche auch eine alternative zu o.g. Problem. Bei mir ist z.Zt.: WR-WG-WG.
Ich würde den Raps, obwohl ich im 3-jährigen Anbau durschnittlich ordentliche Erträge habe, in der Fruchtfolge gerne auseinanderziehen. Dachte auch schon mal an Mais - aber der ist humuszehrend und [ich bin praktizierender Mulchsaat-Fan] ich habe dann doch Angst vor Fusarien etc. im darauffolgenden Getreide.

Desweiteren habe ich keine Rindviecher und für eine BGA möchte ich aus überzeugung keinen Mais anbauen!
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Re: Raps anbau- Alternative

Beitragvon NobbyNobbs » Di Jul 15, 2014 10:23

Fossi hat geschrieben:Bodenschutzn und Mais!? :shock:

Suche auch eine alternative zu o.g. Problem. Bei mir ist z.Zt.: WR-WG-WG.
Ich würde den Raps, obwohl ich im 3-jährigen Anbau durschnittlich ordentliche Erträge habe, in der Fruchtfolge gerne auseinanderziehen. Dachte auch schon mal an Mais - aber der ist humuszehrend und [ich bin praktizierender Mulchsaat-Fan] ich habe dann doch Angst vor Fusarien etc. im darauffolgenden Getreide.

Desweiteren habe ich keine Rindviecher und für eine BGA möchte ich aus überzeugung keinen Mais anbauen!



Bodenschutz bezüglich der Bodenbearbeitung bzw. -bewegung. Wenn ich sehe, was dort ein Ambra abgehalten wird. Da wird massiv Erde bewegt, dazu zerstörerische Bearbeitungsgeräte wie Fräsen eingesetzt. Das kann ich einfach nicht :mrgreen: .
Das mit Humus ist bei mir kein Thema. Ich lasse außer den Früchten alles auf dem Feld, fahre massig Klärschlamm und Mist. Wenn ich alle sechs Jahre oder noch später mal mit Mais komme, dann wirkt sich das nicht negativ aus. Zumal es da bezüglich der Humuszehrung bei Mais mittlerweile auch ganz andere Meinungen gibt.

Das mit den BGAs ist natürlich ein Argument, das ich bisweilen auch so gesehen habe. Aber auf der anderen Seite erwäge ich jetzt eher mit jenen Betrieben zu kooperieren und dadurch indirekt für Entlastung der Pachtpreise zu sorgen. Diese Freaks brauchen nur ihre Substanz um die Anlagen zu füttern. Wenn ich her gehe und ihnen diese besorge, dann gibt es weniger Grund horrende Pachtpreise zu bieten. Da leg ich einfach mal das Angebot über die Nachfrage, das ist die logische Konsequenz daraus. Macht das jeder und füttern wir sie dadurch fett, am besten langfristig, dann werden die nicht hingehen und mit aller Gewalt 800 Euro/ha oder mehr Pacht bieten. Dann gehen sie drei mal eher her und schauen, ob nicht irgendwer fertigen Mais für 1000 - 1800 Euro/ha liefern möchte.
Ich für meinen Teil kann mit 1500 Euro, die sich hier gut realisieren lassen, prima leben. Wer keinen Fuhrpark wie irre hat und die Produktionstechnik und Arbeitserledigung in den Griff bekommt, sollte das nicht anders sehen.
Lasst uns die doch einfach kaltstellen und den eigenen Vorteil daraus ziehen. Bei 60 t/ha Frischmasseertrag und 25 €/t ab Feld, können da in Jahren wie diesen (niedrige Weizenpreise, voraussichtlich keine allzu gute Ernte) alle von profitieren. Dann hält auch mal ganz schnell der Weizen nicht mehr mit.
Ich schaue einfach, ob da gewisse Synergieeffekten zu realisieren sind.
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Re: Raps anbau- Alternative

Beitragvon MF4355 » Di Jul 15, 2014 14:42

Da gibt es allerdings einige neue Studien bezüglich Humuszehrung. Da Mais keine Hackfrucht mehr ist, findet bei Norddeutschen Futterbaubetrieben, die durchschnittlich 40M3 Gülle ausbringen keine Humuszehrung vor. Allerdings auf Betriebsebene betrachtet, mit Fruchtfolge Ackergras/Silomais. Ich schau mal, ob ich die Studie noch finde.
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Re: Raps anbau- Alternative

Beitragvon Raider » Di Jul 15, 2014 16:49

Fossi hat geschrieben:Bodenschutzn und Mais!? :shock:

Suche auch eine alternative zu o.g. Problem. Bei mir ist z.Zt.: WR-WG-WG.
Ich würde den Raps, obwohl ich im 3-jährigen Anbau durschnittlich ordentliche Erträge habe, in der Fruchtfolge gerne auseinanderziehen. Dachte auch schon mal an Mais - aber der ist humuszehrend und [ich bin praktizierender Mulchsaat-Fan] ich habe dann doch Angst vor Fusarien etc. im darauffolgenden Getreide.

Desweiteren habe ich keine Rindviecher und für eine BGA möchte ich aus überzeugung keinen Mais anbauen!


Ob Du nun Mais für Biogas oder Raps für Biosprit anbaust dürfte doch relativ egal sein, oder?

Wir fahren mittlerweile die Fruchtfolge Raps-Weizen-Mais-Weizen-W-Gerste (Pflug nur vor W-Gerste)
40% Weizen und Raps nur alle 5 Jahre. Für unsere Bedingungen aktuell optimal.
Wenn Du keine Rinder hast sind auch Erbsen o.ä. uninteressant. Bleibt dann nicht mehr so viel über. Wenn Abnehmer da sind, kann auch Schälhafer durchaus lukrativ sein. Ein Nachbar hat Kontrakt für 180 €/t
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Re: Raps anbau- Alternative

Beitragvon Fossi » Mi Jul 16, 2014 7:53

Ob Du nun Mais für Biogas oder Raps für Biosprit anbaust dürfte doch relativ egal sein, oder?


Da hast Du bedingt recht - aber die Jungs von der BGA sitzen 'vor Ort' und ärgern mich hier und da. Der Raps wird irgendwo vermarktet.
Es kommt dazu, das es einfach eine 'glaubenssache' ist. :wink:

Das Problem bei der Fruchtfolge ist sie bescheidene Bonität vom Acker. Etwas anderes als Gerste, Raps oder eben Mais kann man da eigentlich nicht anbauen. Dachte auch schon mal an Luzerne. Aber was macht man dann damit???
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Re: Raps anbau- Alternative

Beitragvon Wini » Mi Jul 16, 2014 10:17

Wie wärs mit dem Anbau von Sojabohnen ?
Die gedeihen bei den aktuellen Niederschlägen prächtig.
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Re: Raps anbau- Alternative

Beitragvon Raider » Mi Jul 16, 2014 10:57

Fossi hat geschrieben:
Ob Du nun Mais für Biogas oder Raps für Biosprit anbaust dürfte doch relativ egal sein, oder?


Da hast Du bedingt recht - aber die Jungs von der BGA sitzen 'vor Ort' und ärgern mich hier und da. Der Raps wird irgendwo vermarktet.
Es kommt dazu, das es einfach eine 'glaubenssache' ist. :wink:

Das Problem bei der Fruchtfolge ist sie bescheidene Bonität vom Acker. Etwas anderes als Gerste, Raps oder eben Mais kann man da eigentlich nicht anbauen. Dachte auch schon mal an Luzerne. Aber was macht man dann damit???


Luzerne ist für die Fruchtfolge top! Verwertung aber schwierig.

Wenn Du eine reine Marktfrucht-Fruchtfolge (mangels sonstigen Verwertungsmöglichkeiten) machen musst, hast Du außer Getreide und Raps wenig Möglichkeiten. Rüben, Körnermais oder Soja sind nicht überall möglich, bei Silomais, Ackerfutter oder Körnerleguminosen fehlt die eigen Verwertung. Schwer!

Mach Dir mal Gedanken über Schälhafer o.ä.
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Re: Raps anbau- Alternative

Beitragvon Kreuzschiene » Mi Jul 16, 2014 11:00

Raider hat geschrieben: Rüben, Körnermais oder Soja sind nicht überall möglich, bei Silomais, Ackerfutter oder Körnerleguminosen fehlt die eigen Verwertung. Schwer!


Ich verstehe grade nicht ganz, wieso Körnermais nicht möglich ist, wenn Silomais möglich wäre?
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Re: Raps anbau- Alternative

Beitragvon Bauerntrampel » Mi Jul 16, 2014 11:43

Kreuzschiene hat geschrieben:
Raider hat geschrieben: Rüben, Körnermais oder Soja sind nicht überall möglich, bei Silomais, Ackerfutter oder Körnerleguminosen fehlt die eigen Verwertung. Schwer!


Ich verstehe grade nicht ganz, wieso Körnermais nicht möglich ist, wenn Silomais möglich wäre?


Weil er nicht reif wird?!
voro hat geschrieben:Die Ochsen solltet ihr nicht melken!
Schmeckt nicht!

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Re: Raps anbau- Alternative

Beitragvon Raider » Mi Jul 16, 2014 11:57

Kreuzschiene hat geschrieben:
Raider hat geschrieben: Rüben, Körnermais oder Soja sind nicht überall möglich, bei Silomais, Ackerfutter oder Körnerleguminosen fehlt die eigen Verwertung. Schwer!


Ich verstehe grade nicht ganz, wieso Körnermais nicht möglich ist, wenn Silomais möglich wäre?


Stichwort Abreife!
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Re: Raps anbau- Alternative

Beitragvon Kreuzschiene » Mi Jul 16, 2014 12:10

Raider hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:
Raider hat geschrieben: Rüben, Körnermais oder Soja sind nicht überall möglich, bei Silomais, Ackerfutter oder Körnerleguminosen fehlt die eigen Verwertung. Schwer!


Ich verstehe grade nicht ganz, wieso Körnermais nicht möglich ist, wenn Silomais möglich wäre?


Stichwort Abreife!


Stichwort Sortenwahl! Es gibt K160/ S170 -er Sorten. Wenn ich Silomais reif kriege, dann geht auch eine angepasste Körnermaissorte.
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Re: Raps anbau- Alternative

Beitragvon NobbyNobbs » Mi Jul 16, 2014 12:13

Kreuzschiene hat geschrieben:

Stichwort Sortenwahl! Es gibt K160/ S170 -er Sorten. Wenn ich Silomais reif kriege, dann geht auch eine angepasste Körnermaissorte.


Mit negativem DB kriegt man alles hin :wink:
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Re: Raps anbau- Alternative

Beitragvon Raider » Mi Jul 16, 2014 13:11

Kreuzschiene hat geschrieben:
Stichwort Sortenwahl! Es gibt K160/ S170 -er Sorten. Wenn ich Silomais reif kriege, dann geht auch eine angepasste Körnermaissorte.


Naja, es gibt Regionen die bekommen gerade mal 200er Silomais reif. Da wirst Du auch mit 160er Körnermais nicht glücklich werden.

Wir bauen hier Silomais zwischen 230 und 300 an und Körnermais muss in 90% der Fälle getrocknet werden. Zum Glück können wir das in Frankreich machen lassen, aber teuer ist es trotzdem
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