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Raps nach Raps

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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50 Beiträge • Seite 2 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Raps nach Raps

Beitragvon Terreblanche » Sa Sep 26, 2015 20:34

Ich werde jetzt probehalber 2 ha Ausfallraps einfach stehen lassen und nächstes Jahr dreschen.
Habe ihm bereits 1 dt Kalkstickstoff gegeben und heute 1 l Folicur.
Wenn er so aufwandsarm 30 dt macht ist er auf meinem Grenzstandort in der Höhenlage auf alle Fälle anbauwürdig.
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Re: Raps nach Raps

Beitragvon Wini » Sa Sep 26, 2015 22:19

Da bist Du nicht der Einzige. Kohlhernie ist bei uns unbekannt.

Auch hier in Franken war die heurige Rapsaussaat aufgrund der Trockenheit auf einigen Flächen nicht möglich.
Habe auch 2 schöne Flächen mit Null-Input-Raps stehen. Bisher einmal mit Grubber den Ausfallraps dezimiert.
Ebenfalls Folicur in Planung um Wachstum zu stoppen und Phoma einzudämmen.
Zuletzt geändert von Wini am Mo Sep 28, 2015 8:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Raps nach Raps

Beitragvon Juwel » So Sep 27, 2015 7:22

[quote="Wini"]Da bist Du nicht der Einzige. Kohlhernie ist bei uns unbekannt.

Auch hier in Franken war die heurige Rapsaussaat aufgrund der Trockenheit auf einigen Flächen nicht möglich.
Habe auch 2 schöne Flächen mit Null-Input-Raps stehen. Bisher einmal mit Grubber den Ausfallraps dezimiert.
Ebemfalls Folicur in Planung um Wachstum zu stoppen und Phoma einzudämmen.[/quote]

Wen das Schule macht................ :roll:

Dann kommt vielleicht noch einer auf die Idee und macht Null-Input-Weizen oder Gerste :lol:
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Re: Raps nach Raps

Beitragvon Holmer 91 » So Sep 27, 2015 9:47

Juwel hat geschrieben:Dann kommt vielleicht noch einer auf die Idee und macht Null-Input-Weizen oder Gerste :lol:


... ich bin mir ziemlich sicher, dass hat auch schon jemand gemacht :roll:

Wini ist mMn mit seinem Vorgehen mehr als inkonsequent!

mfg, Holmer
"... Kühe sind schon auch ganz cool, aber Schweine sind halt einfach geil."
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Re: Raps nach Raps

Beitragvon Terreblanche » So Sep 27, 2015 13:06

Wini hat geschrieben:Da bist Du nicht der Einzige. Kohlhernie ist bei uns unbekannt.

Auch hier in Franken war die heurige Rapsaussaat aufgrund der Trockenheit auf einigen Flächen nicht möglich.
Habe auch 2 schöne Flächen mit Null-Input-Raps stehen. Bisher einmal mit Grubber den Ausfallraps dezimiert.
Ebemfalls Folicur in Planung um Wachstum zu stoppen und Phoma einzudämmen.



Bei mir ist eh schon alles Kohlhernie verseucht 8) .

Auf regulär gesäten Rapsflächen säte ich jetzt eine resistente Sorte ein (Archimedes).

Der Ausfallraps nach Raps ist noch eine kohlhernieanfällige Sorte, Mercedes.

Du betreibst den Anbau von Ausfallraps doch schon länger ? Wie sind deine Erfahrungen, was für PSM und Düngermittelaufwand betreibst du, wie grubberst du den Ausfallraps dünner ? Wie sind die Erträge.
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Re: Raps nach Raps

Beitragvon PhantomLord » So Sep 27, 2015 13:36

Terreblanche hat geschrieben:Bei mir ist eh schon alles Kohlhernie verseucht 8) .

Wieso denn blos? :roll:
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Re: Raps nach Raps

Beitragvon Mineralwasser » So Sep 27, 2015 13:57

Wieso Raps nach Raps? Raps ist doch eine super Vorfrucht für Weizen und in getreidereichen Fruchtfolgen dient der Raps dazu diese zu unterbrechen. Kein gute Lösung für den Ackerbau. Von Wini bin ich schwer enttäuscht, der Pflanzenbauspezialist ist mit 25 dt Raps zufrieden.
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Re: Raps nach Raps

Beitragvon Crazy Horse » So Sep 27, 2015 19:18

Terreblanche hat geschrieben:
Wini hat geschrieben:Da bist Du nicht der Einzige. Kohlhernie ist bei uns unbekannt.

Auch hier in Franken war die heurige Rapsaussaat aufgrund der Trockenheit auf einigen Flächen nicht möglich.
Habe auch 2 schöne Flächen mit Null-Input-Raps stehen. Bisher einmal mit Grubber den Ausfallraps dezimiert.
Ebemfalls Folicur in Planung um Wachstum zu stoppen und Phoma einzudämmen.



Bei mir ist eh schon alles Kohlhernie verseucht 8) .

Auf regulär gesäten Rapsflächen säte ich jetzt eine resistente Sorte ein (Archimedes).

Der Ausfallraps nach Raps ist noch eine kohlhernieanfällige Sorte, Mercedes.

Du betreibst den Anbau von Ausfallraps doch schon länger ? Wie sind deine Erfahrungen, was für PSM und Düngermittelaufwand betreibst du, wie grubberst du den Ausfallraps dünner ? Wie sind die Erträge.



Nein, der Ausfallraps ist nicht mehr die Sorte Mercedes, sondern setzt sich willkürlich aus dem Genom seiner Elternlinien zusammen.

Auch die Kohlhernieresistenz von Archimedes würde im Nachbau weitestgehend flöten gehen, weil wohl nicht beide Elternlinien kohlhernieresistent sind.
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Re: Raps nach Raps

Beitragvon Uwe » So Sep 27, 2015 21:16

Leider habe ich dieses Jahr auch einen 0.5ha großen Streifen Raps-Raps.
Wir haben dieses Jahr mal die Grenzen glatt gezogen, die vorher bis zu 25m schief lagen.
(LPG-Liquidation und Neuvermessung ...)
Der letztjährige Raps war angeblich der erste, der je auf der Fläche angebaut wurde und ich hoffe,
dass ich ohne zu große Schwierigkeiten durchkomme.
Aber wegen dem Streifen wieder was extra machen ... das kann ich mir zeitlich im Nebenerwerb nicht leisten.
Der pH-Wert sollte eigentlich recht hoch sein, das hilft angeblich nochmal zusätzlich.

Dazu dann nochmal eine Frage:

Wenn zwei Schläge direkt aneinander grenzen, und der 1. hat im 1.Jahr Raps und der 2. im 2.Jahr Raps,
kann dass dann auch schon zur Ausbreitung von Kohlhernie führen?
Die Situation unterscheidet sich im Grenzbereich ja kaum von einer Raps-Raps Fruchtfolge.
Gerade im süddeutschen Raum mit Realteilung kommt sowas doch bestimmt recht häufig vor.
Da könnte sich ja theoretisch was im Grenzbereich entwickeln und dann in den Restschlag einwandern, oder?

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Re: Raps nach Raps

Beitragvon madanf » Mo Sep 28, 2015 8:30

Wini hat geschrieben:Da bist Du nicht der Einzige. Kohlhernie ist bei uns unbekannt.

Auch hier in Franken war die heurige Rapsaussaat aufgrund der Trockenheit auf einigen Flächen nicht möglich.
Habe auch 2 schöne Flächen mit Null-Input-Raps stehen. Bisher einmal mit Grubber den Ausfallraps dezimiert.
Ebenfalls Folicur in Planung um Wachstum zu stoppen und Phoma einzudämmen.


Ich kann dieses Thema nur mit Kopfschütteln lesen. Was hier einige selbst ernannte Praktiker zum Besten geben
ist wieder jedes Wissen.
Diese unbekannte Kohlhernie wird euch schneller einholen als euch lieb ist. Mal sehen wenn dann Ende November
plötzlich hier neue Themen eröffnet werden 'mein Raps lässt die Blätter hängen und geht ein'. n8
Im übrigen kann man bei WIni's Raps nicht von Null-Input Raps sprechen wenn man ließt welche Mengen an Dünger
er ausbringt.
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Re: Raps nach Raps

Beitragvon Terreblanche » Di Sep 29, 2015 12:33

Uwe hat geschrieben:Leider habe ich dieses Jahr auch einen 0.5ha großen Streifen Raps-Raps.
Wir haben dieses Jahr mal die Grenzen glatt gezogen, die vorher bis zu 25m schief lagen.
(LPG-Liquidation und Neuvermessung ...)
Der letztjährige Raps war angeblich der erste, der je auf der Fläche angebaut wurde und ich hoffe,
dass ich ohne zu große Schwierigkeiten durchkomme.
Aber wegen dem Streifen wieder was extra machen ... das kann ich mir zeitlich im Nebenerwerb nicht leisten.
Der pH-Wert sollte eigentlich recht hoch sein, das hilft angeblich nochmal zusätzlich.

Dazu dann nochmal eine Frage:

Wenn zwei Schläge direkt aneinander grenzen, und der 1. hat im 1.Jahr Raps und der 2. im 2.Jahr Raps,
kann dass dann auch schon zur Ausbreitung von Kohlhernie führen?
Die Situation unterscheidet sich im Grenzbereich ja kaum von einer Raps-Raps Fruchtfolge.
Gerade im süddeutschen Raum mit Realteilung kommt sowas doch bestimmt recht häufig vor.
Da könnte sich ja theoretisch was im Grenzbereich entwickeln und dann in den Restschlag einwandern, oder?

Uwe



Nach meiner Erfahrung ist das wirklich so.
Als sich hier vor ca 20 Jahren die Kohlhernie ausbreitete zog sie mit dem Bodenwasser von Jahr zu Jahr von oberen Schlägen in tiefer gelegene, speziell den staunassen Stellen entlang.
Also in deinem Fallbeispiel: Wenn der 2. Schlag unterhalb des ersten liegt, dann läuft die Kohlherniebrühe rein.
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Re: Raps nach Raps

Beitragvon Paule1 » Sa Aug 20, 2016 11:52

Hallo hier im Forum, auch ich hab einen Ackerwelcher mit W`WEizen und Raps bebaut war Ernte 2016 nun wäre es von der Anbauplanung Sin voll nach Weizen und Raps also den gesamten Acker in 2016 mit W`Raps anzubauen .

Die Fläche ist gesamt 4,80Ha davon wären 1,3 Raps nach Raps
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Re: Raps nach Raps

Beitragvon Grenzwächter » Sa Aug 20, 2016 18:50

Geht nicht. Raps ist nicht selbstverträglich.
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Re: Raps nach Raps

Beitragvon ackerer » Sa Aug 20, 2016 23:42

Raps nach Raps ist pflanzenbaulicher Irrsinn. Kohlhernie ist nicht lustig. Die Pflanzen werden weniger Dann rot violett und dann sind sie weg. Und mit Grubber etc wird die Seuche auch auf andere Felder übertragen. Zum anderen sind alle Pilzsporen an den alten Stängeln da kann mir niemand erzählen dass die neuen Pflanzen nicht infiziert werden. Andere versuchen eine Fruchtfolgenplanung mit mind. 3 Jahre Luft zwischen dem Raps. Also z. B.WR-WW-WW-WG-WR oderWR-WW-WT-WG-WR oder noch länger indem Mais mit eingebaut wird. Je größer der Abstand umso höher der Ertrag bei rel. wenig Aufwand im Vergleich zu Flächen die häufiger mit Raps bestellt sind.
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Re: Raps nach Raps

Beitragvon Paule1 » So Aug 21, 2016 12:14

Geht nicht gibts nicht :klug:
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