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Raps nach Raps

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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50 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Raps nach Raps

Beitragvon MF 5465 » So Aug 21, 2016 16:58

Wir sind im 21. Jahrhundert angelangt, bauen Raketen, fliegen zum Mond.... aber sind nicht in der Lage, Grundlegendes über Pflanzen zu verstehen.
Mir stellt es die Haare auf....

Gutes Gelingen ihr Spezialisten
:prost:
Sepp
Wenn mir Tetris eines gelehrt hat, dann, dass sich Probleme aufstapeln und Erfolge verschwinden.
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Re: Raps nach Raps

Beitragvon Schauerschrauber » Mo Aug 22, 2016 1:56

Hallo

Vergiss den Blödsinn mit Raps nach Raps.

Auf dem Teilstück machste Hafer - dann kannste mit der Gesamtfläche im Folgejahr auf Weizen gehen.

Hatte diese Jahr auch Hafer Weizen mit fast 100dt Ertrag gehabt.

MfG
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Re: Raps nach Raps

Beitragvon Bauer Piepenbrink » Mo Aug 22, 2016 18:07

Habe dieses Jahr auch feststellen können, das Hafer eine super Vorfrucht ist. Ich glaube, dass er als "Gesundungsfrucht" wirklich unterschätzt ist.
Aluhut Akbar !
Die Bundestagsabgeordneten sind nicht die Elite des deutschen Volkes, sondern dessen Vertreter. - Michael Glos
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Re: Raps nach Raps

Beitragvon angusy » Mo Aug 22, 2016 20:40

MF 5465 hat geschrieben: fliegen zum Mond....


Habe ich was verpasst?
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
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Re: Raps nach Raps

Beitragvon angusy » Mo Aug 22, 2016 20:42

Bauer Piepenbrink hat geschrieben:Habe dieses Jahr auch feststellen können, das Hafer eine super Vorfrucht ist. Ich glaube, dass er als "Gesundungsfrucht" wirklich unterschätzt ist.


Nein, er wird nicht unterschätzt. Es will den Mist nur keiner haben !!!!!
Versuche mal Hafer zu vermarkten :evil:
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
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Re: Raps nach Raps

Beitragvon MF 5465 » Mo Aug 22, 2016 21:09

Na, angusy, was hast du denn heute :) :wink:

Sorry für das OT....
Hafer wird im Oktober für 13€ per LKW abgeholt. Bei einem Ertrag von ca 6t/ha, einem Aufwand von 40€ Herbizid, 50kgN und 1.5l CCC sollte das in Ordnung gehen. Mir ist die Frucht sehr sehr sympathisch geworden. Teils auch als Null-Input mit Kleegrasuntersaat sehr zufriedenstellend bei gleichem Ertrag - und Kleewurzeln >30cm..
Gerste folgt.

Es muss halt passen

:prost:
Sepp

PS: ich hoffe du bist kein Verfechter der Mondlandungs-Verschwörungstheorie :P
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Re: Raps nach Raps

Beitragvon Schauerschrauber » Di Aug 23, 2016 0:01

Hallo

Hafer Vermarktung ist kein Problem - man sollte halt in der Ernte einen Tag vorher dem Landhandel Bescheid geben
das morgen Hafer kommt. So passt das. 12,25 Euro bei 52,5 HL.
Ertrag hatte ich dieses Jahr nur 54 dt/ha. Aber an Unkosten lediglich 600 kg 15/15/15 und 1,25 Liter ArianeC.

Greening sei Dank werde ich kommende Saison meine Haferfläche nach Zwischenfrucht verdoppeln.

MfG
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Re: Raps nach Raps

Beitragvon Tobi. » Di Aug 23, 2016 6:39

angusy hat geschrieben:
Bauer Piepenbrink hat geschrieben:Habe dieses Jahr auch feststellen können, das Hafer eine super Vorfrucht ist. Ich glaube, dass er als "Gesundungsfrucht" wirklich unterschätzt ist.


Nein, er wird nicht unterschätzt. Es will den Mist nur keiner haben !!!!!
Versuche mal Hafer zu vermarkten :evil:


Hast Du dieses Jahr schon versucht Gerste zu vermarkten...? :roll:
Hafer ist in guten Jahren ganz sicher nicht am rentabelsten, aber in schlechten legt man da auch am wenigsten drauf... :wink: :mrgreen:

Ich stell gerade um auf WR-WW-WG-ZF+Hafer-WW-WG.

Raps nur alle sechs Jahre, trotzdem kein Stoppelweizen, immer gute Weizenviorfrucht, vor Raps immer WG, in WW Feuer frei für alle Wirkstoffe (ohne um nachfolgenden Raps bangen zu müssen), Arbeitsspitze entzerrt, gute Möglichkeit für sinnvolle Zwischenfrucht (Drei Wochen und zwei Tage nach der Saat erste einzelne blühende Buchweizenpflanzen, die mir - mittlerweile in Vollblüte - noch als Bienenfutter dienen.) und für mich leider die einzigst sinnvolle Art eine Sommerung einzubauen.

Ich denke in der Gesamtfruchtfolge gesehen ist Hafer garnicht sooo schlecht...
Tobi.
 
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Re: Raps nach Raps

Beitragvon angusy » Di Aug 23, 2016 8:50

MF 5465 hat geschrieben:
PS: ich hoffe du bist kein Verfechter der Mondlandungs-Verschwörungstheorie :P


absolut OT:

In den letzten 40 Jahren war keiner oben!

Ich war in Houston und auch in Florida und alle Guides dort sagen, sie können es einfach nicht. Sie haben heute keine Ahnung, wie die "alte" Technik funktionierte. Die "Erfinder" sind z.T. tot, Firmen nicht mehr existent und mit diesen auch die Pläne.
Zuletzt geändert von angusy am Di Aug 23, 2016 9:01, insgesamt 1-mal geändert.
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
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Re: Raps nach Raps

Beitragvon angusy » Di Aug 23, 2016 8:55

OT: Hafer

Habe ich viele Jahre gerne angebaut. Der Vorfruchtwert ist sehr sehr hoch. Die Vermarktung (außer die paar Tonnen an die Pferdeleute) wurde zunehmend schwieriger.

Vielleicht muss ich mal den Vermarktungsweg wechseln.
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
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Re: Raps nach Raps

Beitragvon Schauerschrauber » Mi Aug 24, 2016 0:40

@Tobi.

Hast du denn Probleme welche dich zu einer solch langen Pause im Raps zwingen.

Die Fruchtfolge ist zwar Ackerbaulich nicht so schlecht aber Marktwirtschaftlich doch eher recht uninteressant.

Ich mach folgendes

Raps - Weizen - Hafer - Weizen - Gerste ( Winter oder Sommer)

Dieses Jahr bin ich wegen dem Greening und um nicht zu eng im Raps zu werden auf folgendes gekommen

Wintergerste - Sommergerste - Raps....... passt mir zwar nicht so aber irgendwo muss das Grünzeug ja hin über Winter.

Der Wegfall vom Silomais durch die Aufgabe der Tierhaltung und die Frostschäden vom Frühjahr 12 hatten mir richtig Chaos in die Planung gebracht, Greening machts nicht unbedingt besser :mrgreen:

MfG
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Re: Raps nach Raps

Beitragvon Tobi. » Mi Aug 24, 2016 7:15

Schauerschrauber hat geschrieben:Ich mach folgendes

Raps - Weizen - Hafer - Weizen - Gerste ( Winter oder Sommer)


Hatte ich auch schon.
Aber mit einmal WG mehr hab ich die bessere Möglichkeit für eine ordentliche Zwischenfrucht, die mir dann den "Raps ersetzt".
Von der Zwischenfrucht habe ich einen zusätzlichen Nutzen für meine Bienen. Das passt nach (früher) Gerste einfach besser als nach Weizen. Das ist nicht unerheblich, auch wenn ich das noch nicht ganz in Zahlen fassen kann. Aber auch "nur" 100 kg/ha Buchweizenhonig bringen im Großhandel (40-kg-Hobboks oder 300-kg-Fässer) auch schon ca. 500,- €. (Ob's auch ein paar hundert kg/ha, wie bei im Mai gebautem Buchweizen werden können, teste ich noch. Diese Woche sieht das Wetter gut dafür aus, da bereits Vormittags die entsprechenden Temperaturen dafür da sein müssen. Werde am Wochenende die Völker dahingehend genau durchschauen. Buchweizenhonig kann man sehr gut von anderen Honigsorten unterscheiden. Honigräume hab ich leider keine mehr drauf, da ich die Völker dieses Jahr zwecks starker Vermehrung sehr heftig geschröpft habe.) Und das zu einer Zeit, wo hier sonst nicht mehr viel für die Bienen zu holen ist.
Da würde die WG sogar als GPS Sinn machen, dass die noch früher das Feld räumt...
Tobi.
 
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Re: Raps nach Raps

Beitragvon Schauerschrauber » Mi Aug 24, 2016 22:31

Aha.....

Von der Seite hatte ich es noch nicht gesehen - macht natürlich Sinn.

Wir haben unsere ehemalige Milchkammer auch an einen Imker vermietet, ansonsten bin ich totaler Honiglaie :mrgreen:
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Re: Raps nach Raps

Beitragvon White Star » Mi Aug 31, 2016 4:09

Raps nach Raps ist wegen Kohlhernie der sprichwörtliche Ritt auf der Rasierklinge!!!
In MV wird in letzter Zeit häufiger über Kohlhernie gesprochen!
Das liegt aber auch daran, dass teilweise Raps -WW - Raps -WW angebaut wird.
Mendel hat als kohlhernieresistente Sorte irgendwo einen Meilenstein in der Rapszüchtung gesetzt.
Aber: die Kohlhernieresistenz von Mendel und jüngeren Sorten liegt meines Wissens auf nur einem und demselben Gen, so dass diese schnell zerschossen werden kann. Bei Mendel gab dafür im Jahr 2010 in NW-MV schon klare Hinweise.
Bei uns in MV und BB trägt der Raps die "Fruchtfolgen". Ohne Raps geht es hier im Ackerbau nicht!
Was, wenn wir uns diese Frucht kaputtmachen aus kurzfristiger Gewinnmaximierung??
Nur noch Mais oder Hafer als FF-Stützen??
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Re: Raps nach Raps

Beitragvon Marco K. » Mo Sep 05, 2016 11:15

Bei uns ist ein Landwirt der nimmt es mit der Fruchtfolge glaub ich auch nicht so genau. Er hatte wraps dann Getreide danach eine äsungsweide mit Sonnenblumen und Senf über den Winter und danach wroggen als GPS und jetzt aktuell wieder raps :klug: :roll:
HOBBYlandwirt ,der Zierpflanzengärtner gelernt hat! Meine Wirtschaftsfläche ist 200m2 groß und ich baue für Mich interessante landwirtschaftliche Nutzpflanzen in kleinen Parzellen an :mrgreen:
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