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Rapsaussaat 2026: Wegen Trockenheit keine Stoppelbearbeitung

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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47 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Rapsaussaat 2026: Wegen Trockenheit keine Stoppelbearbei

Beitragvon AEgro » Do Aug 13, 2026 22:05

Caramba deine kurzen, prägnanten Sprüche gefallen mir.
Und beim Verfahren "Frisch-in-Frisch- bin ich auch bei dir.
Aber dieses Jahr, kommt bis jetzt nichts "Frisches" aus dem Boden, das zum Auflauf von Raps oder sonstigen reichen würde.
Für Sonntag nacht sind 1 - 2 l Niederschlag bei 50 % Wahrscheinlichkleit vorhergesagt.
Also nichts. Und für den Rest vom August ist auch nichts Wesentliches vorhergesagt.
Leider sind die Niederschalgsvorhersagen von Wetteroline.de dieses Jahr sehr genau. :roll:
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Rapsaussaat 2026: Wegen Trockenheit keine Stoppelbearbei

Beitragvon strokes » Fr Aug 14, 2026 11:04

Spatenprobe ergab leicht feuchte Erde in 20-25cm. Mit Pflug umdrehen und sofort reinsäen? Zum Keimen würde das schon reichen. Und in einer online-Veranstaltung wurde gesagt, es gibt keinen Raps der keimt und dann vertrocknet o.ä.
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Re: Rapsaussaat 2026: Wegen Trockenheit keine Stoppelbearbei

Beitragvon elchtestversagt » Fr Aug 14, 2026 13:35

Problematisch kann nur sein, das er durch die Hitze in Keimruhe fällt...
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Re: Rapsaussaat 2026: Wegen Trockenheit keine Stoppelbearbei

Beitragvon Frankenbauer83 » Fr Aug 14, 2026 13:51

strokes hat geschrieben:Spatenprobe ergab leicht feuchte Erde in 20-25cm. Mit Pflug umdrehen und sofort reinsäen? Zum Keimen würde das schon reichen. Und in einer online-Veranstaltung wurde gesagt, es gibt keinen Raps der keimt und dann vertrocknet o.ä.


Doch geht. War auch ein Trockenjahr (2018?). In die Asche gelegt, 25l Regen drauf, flächig aufgelaufen, danach 2 Wochen um die 30-35 Grad C. Vertrocknet. Umbruch.
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Re: Rapsaussaat 2026: Wegen Trockenheit keine Stoppelbearbei

Beitragvon AEgro » Fr Aug 14, 2026 15:56

dito.
Aufgelaufener Raps ist mir zwar noch nie wegen Trockenheit abgestorben oder wegen Hitze verbrannt.
Aber Zwischenfrüchte bzw. Teile von Mischungen.
Ein mal 2003. Das letze mal war 2018.
2018 direkt nach der Getreideernte Zw.mischung mit der Restfeuchte gesät, schnell aufgelaufen, dass die Reihzen schon gut sichtbar waren, und alles ausser dem Phaceliaanteil ist verbrannt.
Wicken, Sandhafer, Alexandrinerklee, Ramtillkraut und Ölrettich.
Erst dachte ich an Schnecken, dass der Bestand an vielen Stelle immer dünner wurde. Später fast flächendeckend.
War aber eindeutig, dass die Pflänzchen nicht abgefressen waren, auch die Wurzel nicht.
Vielleicht wars nicht allein die Trockenheit, sondern die extreme Sonneneintrahlung und mehrere Tage 35° C.
Egal. Weg ist weg.
Da ich nicht noch mal Zw. einsäen wollte, habe ich damals nach Abspritzen mit Gyphosat Ende Oktober noch einmal Weizen eingesät.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Rapsaussaat 2026: Wegen Trockenheit keine Stoppelbearbei

Beitragvon JonnyD2250 » Fr Aug 14, 2026 20:22

Frankenbauer83 hat geschrieben:
strokes hat geschrieben:Spatenprobe ergab leicht feuchte Erde in 20-25cm. Mit Pflug umdrehen und sofort reinsäen? Zum Keimen würde das schon reichen. Und in einer online-Veranstaltung wurde gesagt, es gibt keinen Raps der keimt und dann vertrocknet o.ä.


Doch geht. War auch ein Trockenjahr (2018?). In die Asche gelegt, 25l Regen drauf, flächig aufgelaufen, danach 2 Wochen um die 30-35 Grad C. Vertrocknet. Umbruch.


Jetzt, da waren wir auch dabei. Am 3. Oktober haben wir umgebrochen. Raps war angekeimt (keimwurzel draußen) und dann vertrocknet. Hier und da hat ein pflänzchen überlebt. Es gab keinen roggen und kein triticale saatgut mehr zu kaufen. Gab dann alles wintergerste und weizen. Trotz spätsaat (für unsere region) hatte sich sie wintergerste noch top entwickelt.

Ich warte jetzt erstmal, bis die Temperaturen zurück gehen, bevor ich irgendwas in den Boden ramme.
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Re: Rapsaussaat 2026: Wegen Trockenheit keine Stoppelbearbei

Beitragvon Agrohero » Sa Aug 15, 2026 13:59

Ja das war in 2018 .
Da war ich einer der wenigen die hier vernünftigen Raps und Zwischenfrüchte ins Feld gestellt hatten .
Wir hatten nach der Ernte nur mit dem mulcher Stroh und stoppeln nachzerkleinert und sonst nichts gemacht , dann den Raps und Zwischenfrüchte direkt reingestrippt , 150 kg dap gab es über die striptillzinken unterfuss beim Raps und 100kg Harnstoff zur zwischenfrucht
Das Saatgut wurde unter das Stroh auf dem festen Boden rechts und links neben dem strip abgelegt, gleich nach der Saat wurde mit dem Strohstriegel diagonal zur särichtung das Stroh nachverteilt .
Durch die nahezu geschlossene Strohauflage wurde der Boden beschattet und das Wasser reichte für die Bestandsbildung .
Auch wenn die Bestände im Herbst und Frühjahr damals geprahlt warten haben wir 2019 nur knapp 2to gedroschen weil es bei uns 2019 fast noch schlimmer war mit der Trockenheit, denn 2018 hatten wir im Frühjahr wenigstens noch die winterfeuchte aus 20 17 .
Dieses Verfahren hatte sich bei uns über die Jahre gut bewährt, nur im letzten Herbst hat es " versagt " wir haben hier eine echte schwarzwildplage und die haben durch das bodenleben unter der strohdecke den Raps mehrere Male auf den Kopf gestellt .
Nicht nur im Raps, auch bei Roggen in selbstfolge aber im Raps mit stellenweisen Totalschaden
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Re: Rapsaussaat 2026: Wegen Trockenheit keine Stoppelbearbei

Beitragvon Höffti » Sa Aug 15, 2026 14:10

Schön, wieder von Dir zu lesen, agrohero.

Wir werden dieses Jahr auch den Raps in Direktsaat anbauen.
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Re: Rapsaussaat 2026: Wegen Trockenheit keine Stoppelbearbei

Beitragvon Caramba » Sa Aug 15, 2026 20:10

Dieräkdsaad konnsda vergaß bei dara Dörring!
Direktsaat kannst Du bei dieser Dürre vergessen !
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Re: Rapsaussaat 2026: Wegen Trockenheit keine Stoppelbearbei

Beitragvon Caramba » Fr Aug 21, 2026 19:35

Mia höm fei füan Raps scho öis, außer dia Fohrgossn, geackerd un gekreiseld un gsäd! Ezad dörfs gscheid reen!
Wir haben freilich für den Raps schon alle Flächen, bis auf die Fahrgassen, gepflügt und gekreiseld und gesäd ! Jetzt darf es gescheid regnen !
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Re: Rapsaussaat 2026: Wegen Trockenheit keine Stoppelbearbei

Beitragvon Höffti » Fr Aug 21, 2026 20:51

Caramba hat geschrieben:Dieräkdsaad konnsda vergaß bei dara Dörring!
Direktsaat kannst Du bei dieser Dürre vergessen !



Warten wir's mal ab. :wink: :D
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Re: Rapsaussaat 2026: Wegen Trockenheit keine Stoppelbearbei

Beitragvon Herr Merkel » Sa Aug 22, 2026 5:58

Wir haben bis gestern ca. 50 % unseres Rapses ausgesät heute ist es zu Nass :regen: alles Pfluglos , so schnell ändert sich das Wetter :klug:
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Re: Rapsaussaat 2026: Wegen Trockenheit keine Stoppelbearbei

Beitragvon Höffti » Sa Aug 22, 2026 6:06

Herr Merkel hat geschrieben:Wir haben bis gestern ca. 50 % unseres Rapses ausgesät heute ist es zu Nass :regen: alles Pfluglos , so schnell ändert sich das Wetter :klug:


Ja, das war u.a. auch ein Grund, weshalb ich schon gebaut habe, als es noch ein wenig staubte. Irgendwann kommt der fehlende Regen wieder runter. Das ist sicher.
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Re: Rapsaussaat 2026: Wegen Trockenheit keine Stoppelbearbei

Beitragvon heico » Sa Aug 22, 2026 8:42

Erfahrungsgemäß wird der Regen im Herbst immer mehr.
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Re: Rapsaussaat 2026: Wegen Trockenheit keine Stoppelbearbei

Beitragvon AEgro » Sa Aug 22, 2026 9:02

Habt ihr wirklich so viel Angst vor dem Regen ?
Reine Direktsaat habe ich noch nicht gemacht.
Aber ich bemühe mich immer , möglicht wenig im Boden rumzurühren, damit noch genug
organische Masse oben bleibt.
Und selbst in sehr nassen Spätsommern nach Sommertrockenheit, wie es in den 80-er, 90-er unnd Anfang 2000-er Jahren öfter war, wars nie ein Problem, erst mal abzuwarten bis genügend Feuchte da war für
1. sicheren Rapsauflauf
2. für zügiges weiterwachsen
3. für ausreichende Vor-Winter-Entwicklung.
Punkt 1 wäre Stand Heute bei mir erreicht. Die 35 l Regen die letzten 1 1/2 Wochen reichen dazu.
Aber ab 15 cm Tiefe ist der Boden noch mehr als knochentrocken.
Und das Wasser im Oberboden ist trotz vielleicht niederer Temperaturen sehr schnell durch
Sonne, Wind, Aufnahme durch Raps und Ausfallgetreide sehr schnell verbraucht.
Dann geht die Rapsentwicklung auch nicht weiter und er hängt lange im für Erdfloh und Schnecken günstigem Stadium rum.
Noch dazu ist nicht sicher ob alle Herbizide der Vorkultur Getreide ausreichend abgebaut sind, wegen der Trockenheit des Frührjahrs
und Sommers. Die Herbizidrückstände können sich auch wenns keinen Totalausfall gibt sehr negativ auf die Rapsentwicklung
auswirken.
Deshalb warte ich mit der Rapssaat noch ab.
Wenn gar nicht anders geht, wird auf Rapsanbau verzichtet und durch Erbsen im Frühjahr ersetzt.
Hätte wegen den hohen Düngerpreisen und der möglichen ÖR 2 Fruchtfolgeförderung ja auch seinen Reiz.
Gruß AEgro
P.S. Für den Nichtanbau habe ich mich auch rückversichert, dass ich mein vorbestelltes Rapssaatgut und die vorbestellten Herbizide nicht abnehmen müsste.
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