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Rapswurzel:Frage an Experten

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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53 Beiträge • Seite 2 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Rapswurzel:Frage an Experten

Beitragvon T5060 » Sa Nov 14, 2015 23:33

Weite Fruchtfolge und Feldhygiene innerhalb der gesamten Fruchtfolge.
Kalkstickstoff einarbeiten soll auch helfen, hab ich aber nur gehört.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Rapswurzel:Frage an Experten

Beitragvon Welfenprinz » Sa Nov 14, 2015 23:33

Tut mir leid, aber das ist schlicht und ergreifend Quatsch. kohlhernie hat mit der Bodenbearbeitung gar nix zu tun.
ich hab über 10 jahre meinem Nachbarn der 2x Blumenkohl pro Jahr angebaut und dadurch regelmässig in der herniesackgasse gelandet ist durch Flächentausch geholfen.Und der hat 2x pro Jahr gepflügt.
Kohlhernie ist zu 100% eine Fruchtfolgeerscheinung.
Und mein besagter Nachbar hat akribisch drauf geachtet, dass ich auf seinen Flächen, die ich bewirtschaftet habe, jedes Kreuzblütlerunkraut restlos bekämpft habe.

je nach Befallsstärke kann eine Anbaupause bis zu 10 Jahren nötig sein. 4-5 reichen normalerweise aus. Und das ist auch der Abstand, den man in einer Rapsfruchtfolge einhalten sollte.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Rapswurzel:Frage an Experten

Beitragvon T5060 » Sa Nov 14, 2015 23:41

Welfenprinz hat geschrieben:Tut mir leid, aber das ist schlicht und ergreifend Quatsch. kohlhernie hat mit der Bodenbearbeitung gar nix zu tun.


Jein. Schadverunkrautung nach falscher Bodenbearbeitung :mrgreen:
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Re: Rapswurzel:Frage an Experten

Beitragvon Welfenprinz » Sa Nov 14, 2015 23:47

Wenn marius nie Probleme mit Kohlhernie hatte, liegt das an seiner Fruchtfolge und nciht an seinem schälen.
Aber nach dem Inhalt seiner Beiträge zu landwirtschaftlichen Themen hier bin ich mir nciht sicher , ob er Kohlhernie überhaupt von Tripper unterscheiden kann.
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Re: Rapswurzel:Frage an Experten

Beitragvon T5060 » Sa Nov 14, 2015 23:52

Man merkt schon am Fettsäuremuster, ob eine Nachbargrünlandfläche früh gemäht oder extensiv genutzt wird.

Da fehlen auf einem 30 m Streifen mind. 1-2 % Ölgehalt.
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Re: Rapswurzel:Frage an Experten

Beitragvon Welfenprinz » Sa Nov 14, 2015 23:53

Weil auf dem Grünland nciht gepflügt wird, klar. 8)
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Re: Rapswurzel:Frage an Experten

Beitragvon T5060 » Sa Nov 14, 2015 23:59

Welfenprinz hat geschrieben:Weil auf dem Grünland nciht gepflügt wird, klar. 8)


Irgendein Pollenscheiss fliegt da rein, was weis der Teufel.

Wald und Hecken sowieso, aber das hat andere Gründe.
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Re: Rapswurzel:Frage an Experten

Beitragvon NobbyNobbs » So Nov 15, 2015 8:36

Welfenprinz hat geschrieben:Wenn marius nie Probleme mit Kohlhernie hatte, liegt das an seiner Fruchtfolge und nciht an seinem schälen.
Aber nach dem Inhalt seiner Beiträge zu landwirtschaftlichen Themen hier bin ich mir nciht sicher , ob er Kohlhernie überhaupt von Tripper unterscheiden kann.


Ich habe mich schon gekugelt als ich dieses auf Klug gemachte Halbwissen-Gerede von Zoosporen und Plasmodiophora lesen musste. :lol:

Da es nicht ernst zu nehmen ist brauchen wir über Inhaltliches nicht diskutieren.

Eines noch: Wer marius' Beiträge die letzten Monate/Jahre verfolgt hat, der wird eindeutige Parallelen zum größten Vollpfosten im ganzen Forum entdecken. marius verkauft sich bloß etwas seriöser.
Einen Zweitaccount würde ich dahingehend nicht ausschließen wollen.
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Re: Rapswurzel:Frage an Experten

Beitragvon MF4355 » So Nov 15, 2015 10:12

Tatsächlich tritt Kohlhernie bei Direktsaat seltener auf. Ist auch logisch, höhere lagerungsdichten und geringere Boden Temperaturen senken die wahrscheinlichkeit. Macht hier in 20km Umkreis aber keiner. Naja, 1 Betrieb hat ne Claydon zur Rapsaussaat, ist für mich aber keine Diraktsaat bei 20cm Lockerung.
Mulchsaatbetriebe drillen HIER häufig etwas früher aufgrund langsamer Jugendentwicklung. Da steigt dann das Risiko, grade bei schlechter Strohverteilung.
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Re: Rapswurzel:Frage an Experten

Beitragvon Raider » So Nov 15, 2015 11:04

NobbyNobbs hat geschrieben:Eines noch: Wer marius' Beiträge die letzten Monate/Jahre verfolgt hat, der wird eindeutige Parallelen zum größten Vollpfosten im ganzen Forum entdecken.


mir fällt es ehrlich gesagt sehr schwer den größten der Vollpfosten hier klar zu erkennen ;-)
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Re: Rapswurzel:Frage an Experten

Beitragvon valtran121 » So Nov 15, 2015 16:17

@ mf4355 : " Da steigt dann das Risiko, grade bei schlechter Strohverteilung." Koennten Sie mir das mit der Strohverteilung bitte erlautern . Vielen Dank. E......
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Re: Rapswurzel:Frage an Experten

Beitragvon MF4355 » So Nov 15, 2015 18:48

Durch Haufen bzw Schwaden mit Häckselstroh befindet sich in dem Boden Bereich sehr viel Sauerstoff, sehr viele grobporen, da keine richtige Rückverfestigung möglich ist. Warum, tja, das ist noch nicht erwiesen.
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Re: Rapswurzel:Frage an Experten

Beitragvon NobbyNobbs » So Nov 15, 2015 20:51

Raider hat geschrieben:
NobbyNobbs hat geschrieben:Eines noch: Wer marius' Beiträge die letzten Monate/Jahre verfolgt hat, der wird eindeutige Parallelen zum größten Vollpfosten im ganzen Forum entdecken.


mir fällt es ehrlich gesagt sehr schwer den größten der Vollpfosten hier klar zu erkennen ;-)



Nein, das ist recht eindeutig. Ich denke, die Mehrheit weiß wen ich meine. Ach ne, einer könnte tatsächlich noch schlimmer sein. Das wäre dann der andere da drüben im Glyphosat-Thread. :lol: Aber der wirkt so hilflos und doof, dass ich mich noch nie erbarmen konnte zurückzuschreiben. :lol:
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Re: Rapswurzel:Frage an Experten

Beitragvon Mad » So Nov 15, 2015 20:57

NobbyNobbs hat geschrieben:
Nein, das ist recht eindeutig. Ich denke, die Mehrheit weiß wen ich meine. Ach ne, einer könnte tatsächlich noch schlimmer sein. Das wäre dann der andere da drüben im Glyphosat-Thread. :lol: Aber der wirkt so hilflos und doof, dass ich mich noch nie erbarmen konnte zurückzuschreiben. :lol:


:lol: :lol: :lol:
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapswurzel:Frage an Experten

Beitragvon ClaasXerion » Mo Nov 16, 2015 10:21

Hallo mit einander,

MF 4355 hat in allen Punkten recht die er hier geschrieben hat, will es aber mal noch ein bischen ausführlicher machen und auch zu den anderen halb wahrheiten stellung nehmen.

1. Das risiko einer Infektion steigt mit der Rapsanbaudichte, heißt im Umkehrschluss aber nicht, das es eine reine Fruchtfolgeerkrankung ist, es gibt auch ackerflchen auf denen seit 20 Jahren Grünland war und trotzdem ein total Ausfall auftritt.
2. Zwei neue Studien zeigen, dass es viele Flächen in D gibt, die Sporen innerhalb der Bodenkrume besitzen, es aber auf grund der Witteurng und der Bodenart zu keiner Infektion kommt.
3. Branntkalk hilft soooo garnicht gegen Kohlhernie. es tötet weder die Sporen ausreichend ab, noch kann es eine Infektion wirklich verhindern. Einzig wenn der pH wert bei unter 6 liegt, hebt Branntkalk diesen an und mindert so das Risiko. Liegen allerdings perfekte Infektionsbedingungen vor. kann auch bei über 8 noch eine Infektion stattfinden.
4. Carbokalk und Kalkstickstoff helfen besser, sind aber auch kein aller Heilmittel. Vorsicht Kalkstickstoff wirkt sehr toxisch auch gegen den raps ( Der Kalkstickstoff muss aber bereits zur Keimphase da sein, eine spätere Ausbringung ist zwecklos, da die Hauptinfektion im Auflauf liegt.
5. Kohlhernie tritt statitische bei Anbaupausen von 3 Jahren genauso stark auf, wie bei Anbaupausen von 6 Jahren.
6. Die Bodenart und damit der Sauerstoffgehalt/Porengröße und die Feuchtigkeit haben einfluss. Soll heißen, es ist stark davon auszugehen, das nicht so stark rückverfestigte Böden mehr Luft haben, die Luft bildet grob Poren, dieser Boden erwärmt sich wiederum besser. Kommt es zu einem kurzen aber kräftigen Schauer sind die infektionsbedigungen perfekt. Fortbewegungsmedium, genügend platz für die großen Sporen in den mit wasser gefüllten Poren. hohe Temperatur.
7. Aus diesem Grund hat auch die Bodenbearbeitung einfluss, es ist aber absoluter Quatsch zu sagen, wiel man Pflügt habe ich keine Kohlhernie.
8. Unter anderem wegen den Poren und der Temperatur hat auch Stroh Einfluss, hohe Strohmengen verhindern eine Infiltration, das vollgesaugte Stroh ist warm, dient als Fortbewegungsmedium und erhöht deswegen das Risko.
9. Direktsaat in Schweden zeigt aus diesem Grund deutlich geringere Befallsstärke
10. eine Verscheibung des Aussaatzeitpunktes nach hinten reduziert den Befall
11. Ist es zu einem Stark Befall gekommen, sind moderate bis hohe Ertragsausfälle zu erwarten, ein Umbrechen lohnt jedoch häufig nicht - danach hat sich die Sporenanzahl jedoch explosionsartig erhöht.

Mit freundlichen Grüßen
ClaasXerion
 
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