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Rassen in der Mutterkuhhaltung

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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17 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2

Welche Rasse in der Mutterkuhherde

Angus
7
16%
Aubrac
0
Keine Stimmen
Blonde d' Aquitaine
2
5%
Charolais
8
19%
Fleckvieh
12
28%
Hereford
1
2%
Limousin
7
16%
Salers
0
Keine Stimmen
Welsh Black
4
9%
Kreuzungen
2
5%
 
Abstimmungen insgesamt : 43

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Rassen in der Mutterkuhhaltung

Beitragvon winne78rasdorf » Sa Mär 24, 2007 13:07

Hallo zusammen,

ich wollte mal nachfragen welche Rassen Ihr so in Euren Mutterkuhherden habt. Züchtet Ihr reinrassig oder Kreuzungen?
Könntet Ihr vielleicht auch kurz beschreiben wieso Ihr Euch für die jeweilige Rasse entschieden habt? Vor- und Nachteile preisgeben. Die Nachteile wären sehr interessant, weil man von den Züchtern der Rasse kaum welche mitgeteilt bekommt.
Sofern Ihr Eure Mutterkühe mit verschieden Rassen kreuzen tut, würde mich interessieren mit welchen Rassen und warum.

Grüße
Winne
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Beitragvon estrell » Sa Mär 24, 2007 14:09

Da fehlen aber viele!!!!!!

Gelbvieh, Braunvieh, weissblaue, Pinzgauer, Murnauer, Wälder, Galloway, Highlands, "sonstige", die italienischen Rassen....
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Beitragvon winne78rasdorf » Sa Mär 24, 2007 14:17

ja da fehlen einige, aber mehr konnte ich nicht einfügen.
Sofern die Rasse fehlt, kann man das gerne im Text hervorbringen.
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Beitragvon estrell » Sa Mär 24, 2007 14:25

Ist deine Frage rein Interessehalber, oder willst du sie hinsichtlich einer bestimmten Fragestellung beantwortet haben?

Ich kann mir vorstellen, das es unterschidliche Gründe gibt
Ich hab zb Galloways, weil ich die übernommen habe und noch kein Geld für meine Wunschrasse - Graurinder - hatte - die Galloways werden, nach und nach, gegen die Wunschtiere ausgetauscht.

Bei mir geht es nicht besonders um Ertrag, sondern um Fressleistung und Schadbild da Landschaftspflege, da ich per abgefressenen m² bezahlt werde.
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Beitragvon winne78rasdorf » So Mär 25, 2007 11:54

Die Umfrage hier ist mehr interessehalber.
Wir haben derzeit einen reinen Milchviehbetrieb mit Holstein Schwarzbunten.
Möchte vielleicht in den nächsten Jahren eine kleine Mutterkuhherde aufbauen.
Daher würden mich die Erfahrungen von den verschiedenen Rassen interessieren. Jeder Züchter macht ja so seine eigenen Erfahrungen, ob positiv oder negativ mit der eigenen bevorzugten Rasse.
Momentan tendiere ich zu Angus oder Fleckvieh.
Stellt sich dann die Frage ob ich die Tiere reinrassig kaufe oder einfach hergehe und die Schwarzbunten mit Bullen der bevorzugten Rasse belege und eine Verdrängungskreuzung starte.
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Beitragvon andykonstanz » So Mär 25, 2007 17:13

kann ich Dir aus heutiger Sicht nur empfehlen. Kauf Dir einige 4-5 Monate alte Kälber und lasse sie auf die Weide. Im Winter reicht ein windgeschützter Unterstand am besten mit 2 Ein- Ausgängen, damit die niederrangigen sich auch "Zutritt" verschaffen können. Mit der späteren Nutzung bist du bei diesen Rassen flexibel.
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Beitragvon Frankenbauer » So Mär 25, 2007 22:30

Hi,

ich fange gerade an einen reinen Mastbetrieb zur Ammenkuhhaltung umzubauen. Am einfachsten ist bei uns in der Gegend Fleck- und Gelbvieh kriegt man an jedem Hoftor, wenn man kriegt ( Mastbetrieb liefe mangels Kälbern zwangsläufig aus). Ich habe bis jetzt eine erfolgreiche Kalbung, drei trächtige Kalbinnen und drei Kanditatinen, zwei davon werden beim nächsten Rindern besamt. Die Muttertiere stehen noch in Anbindehaltung, zuerst sollen aber die Kälber jederzeit Zugang zu ihren Müttern oder Ammen, die dann immer noch angebunden sind erhalten, in näherer Zukunft möchte ich dann in einen einfachen Tretmiststall mit Laufhof und Standweide umziehen. Da steht mir aber die Flurbereinigung etwas im Weg.
Die beiden Rassen haben bei uns auf dem Hof zudem Tradition, bis zum Erkranken meiner Mutter hatten meine Eltern Milchvieh, hauptsächlich gelbes und überzählige Kalbinnen wurden verkauft und selbst nach 15 Jahren stehen bei den Käufern noch ganze Nachzuchtlinien aus unseren Kühen und werden immer wieder gelobt.
Als alte Dreinutzungsrassen stehen mir dann wieder alle Möglichkeiten offen, ich kann evtl. auch einmal ein schönes Tier wieder in die Milchproduktion verkaufen.
Eine Umstellung auf Schweine, die mir zur Zeit immer wieder empfohlen wird gefällt mir nicht so gut, die mag ich lieber in Darm und Dose als zu mehr als zwanzig in meinem Stall, außerdem liegen meine Flächen in einem Flußtal, müssen also immer Wiesen bleiben und wie hier im Forum schon öfters geschrieben wurde mögen Pferdemenschen kein Grummet
( zweiter Schnitt ).

Gruß

Werner
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Beitragvon Dirk 76 » So Mär 25, 2007 23:34

Hi
Also ich habe Charolais,Limos,Angus,Galloways,pimonteser und kreuzungen.
mir persönlich gefallen die galloways am besten! aber sie haben im schnitt 100kg weniger fleisch( Bullen )allerdings ist der kostenfaktor auch wesentlich geringer als bei den anderen rassen.
Dirk 76
 
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Beitragvon Brock » Mo Mär 26, 2007 19:05

ich hab nur Fleckvieh, hatte auch schon mal Angus.
Fleckvieh lässt sich in unserer Gegend am besten Vermarkten da so ziehmlich jeder Milchviehbetrieb Fleckvieh hat und ich oftmals meine weiblichen Jungrinder an diese Betriebe verkaufe. Auch mit den Bullen bin ich sehr zufrieden!
Ich meine auch dass das Fleckvieh im gegensatz zum Angus weit aus weniger Probleme mit den Klauen hat, also so meine Erfahrungen.
Niemand hat mich gefragt ob ich Leben will, jetzt braucht mir auch keiner vorschreiben wie ich es tun soll!
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Beitragvon Manfred » Di Mär 27, 2007 13:47

Bei uns stehen auch Angus und Fleckvieh.
Klauenprobleme bei Angus kann ich überhaupt nicht bestätigen. Seit Jahren völlig unauffällig. Wir haben beim Fleckvieh eher mal ein Problem, liegt aber im normalen Rahmen.

Wenn du an Viehhändler und Metzger verkaufst, würde ich eher Richtung Fleckvieh oder Charolais gehen und bei Fleckvieh die Kalbinen mit Angus belegen. Bei Weidekalbung bei der Wahl des Fleckviehbullen extrem auf das Geburtsgewicht achten. Leider gibt es da immer noch heftige Streuungen. Und um ein totes Stierkalb auszugleichen, müssen die anderen erst mal kräftig zunehmen.

Wenn du Direktvermarkten willst, nimm was dir am besten gefällt. Dabei kommt es eh nur aus Äußere und die Storry an. Die Unterschiede in der Fleischqualität der einzelen Rassen (da ist Angus wieder ganz vorne), muss man den Verbrauchern erst mal verkaufen. Die Leute die darauf achten sind sehr dünn gesäht. Erzähl lieber was von magerem Fleisch und "Wildgeschmack" ;-)

Grüße,
Manfred
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Beitragvon winne78rasdorf » Mo Apr 02, 2007 19:53

Ich war heute bei einem Bekannten, der hat den Milchviehbetrieb mit Robunten aufgegeben und hat nun noch ein paar Mutterkühe im Stall. Er hatte einige Rotbunte mit einem Limousin Bullen gekreuzt. Nun nutze er die erste Generation der Verdrängungskreuzung für die Mutterkuhhaltung. Finde ich nicht schlecht. Er hat wenig investieren müssen.
Stellt sich nur die Frage mit welcher Rasse ich dann unsere Schwarzbunten kreuze. Fleckvieh oder Angus oder doch auch Limousin.
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Beitragvon Manfred » Mi Apr 04, 2007 7:31

Hallo,

An Limousin zweifle ich etwas wegen der geringen Milchleistung. Ich glaube fest, dass die Zukunft der Mutterkuhhaltung auf Grünlandstandorten und bei minimiertem Kraftfuttereinsatz liegt (wegen steigender Kosten für Ackerland und Kraftfutter durch den NaWaRo Markt).
Deshalb sollten die Kühe eine mögl. gute Milchleistung aus dem Weideaufwuchs bringen, um Kraftfütter für die Kälber einzusparen.)
Die erste Kreuzungsgeneration SBxLimousin gibt in diesem Sinn sicher noch gute Mütter. Bei der zweiten Generation hätte ich schon Zweifel. Daher würde ich lieber Fleckvieh oder Angus einsetzen. Bei Auswahl der Angusbullen stark auf die Milchvererbung achten, da es auch hier große Streuung gibt. Vorallem Bullen aus Großbritannien warten mit teils schlechten Werten bei Milch und Geburtsverhalten auf.
Und natürlich: Niedriges Geburtsgewicht, niedriges Geburtsgewicht und noch mal niedriges Geburtsgewicht. Es gibt für mich nichts schlimmeres als Schwergeburten auf der Weide.

Grüße,
Manfred
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Beitragvon hwausl » Fr Apr 06, 2007 20:27

Allso meine wahl würde immer wieder auf Limousin fallen! Wenn Du neu anfängst am besten reinrassige Tiere. Erstens leichtkalbig. Zweitens relativ ruhige Tiere(wenn Du richtig damit umgehst).Drittens bei ausmast der tiere hohe zunahme und 6-7%höhere auschlachtung dabei fast nur U-tiere gegenüber Kreuzungen .Dabei die höheren kosten nicht überbewerten da die tiere Uralt werden können
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Beitragvon winne78rasdorf » Di Apr 10, 2007 20:35

Nach dem Ergebnis der Umfrage zu schließen, setzten wohl alle auf reinrassig.
Würdet Ihr also von einer Verdrängungskreuzung mit den Schwarzbunten abraten?
Hier in der Gegend werden in der Mutterkuhhaltung meist die Absetzer vermarktet, außer bei dem der Salers hat. Er hat feste Abnehmer und mästet auch und bekommt wohl gut Kohle.
Grüße
Winne
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Beitragvon Patty » Mi Jun 03, 2009 21:09

Gelbvieh ist eine super mutterkuhrasse gute Milchleistung für hohe absatzgewichte und hohe tägliche zunahmen
Hochachtungsvoll

Patrick

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Was der Bauern nicht kennt das frisst er nicht!
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