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Regenwürmer statt Mais

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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44 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Regenwürmer statt Mais

Beitragvon DWEWT » Di Okt 03, 2023 19:31

Damhirsch hat geschrieben: die nie auf nem Trecker gesessen haben, aber alles ganz genau wissen was mit biologischem Grün zu tun hat,


Du meinst also, das Wissen um das "biologische Grün" erschliesst sich einem nur vom Treckersitz aus? Ja, dann sind alle Landwirte natürlich Experten! :lol:
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Re: Regenwürmer statt Mais

Beitragvon T5060 » Di Okt 03, 2023 21:55

langholzbauer hat geschrieben:Der Hr. Succow , über dessen Thesen dieser Faden eröffnet wurde, kommt gleich auf Pro 7 .
Wen es interessiert....


Pro7 ist bei mir nicht abgespeichert, zu billig

Und Grünlandbeurteilung mache ich nur zu gerne vom Treckersitz aus, dafür hab ich auch mein IHC833 ohne Verdeck.
Ganz einfach: Wo die Schwaden dünn und franzig sind, findet man unten auch kein Regenwurm, die sind nur dort, wo die Schwaden dick und fett sind.
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Re: Regenwürmer statt Mais

Beitragvon Englberger » Mi Okt 04, 2023 10:03

T5060 hat geschrieben: findet man unten auch kein Regenwurm,

Hallo,
uns macht der Regenwurm grad wieder arg Ärger und zwar auf ne Weise die wenige auf dem Schirm haben.
Es sind die Wildschweine die unter den Scheisshaufen der Rinder nach den Würmern suchen und die Wiesen umpflügen.
Eine 12ha Fläche wurde im Frühjahr händisch mit 6 Leuten eingeebnet und wird von den Schweinen grad schon wieder umgedreht.
Gut wir haben 1300 Euro Wildschaden ersetzt gekriegt, aber nochmal wollen die Jäger nicht zahlen.
Dummerweise ist angrenzend ne 12ha Neuaufforstung (Douglas und Atlantikkiefer) mit sehr dichtem Gestrüpp wo auch die Hunde die Schweinchen kaum rauskriegen. Ansitzjagd gibts hier nicht.
Gruss Christian
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Re: Regenwürmer statt Mais

Beitragvon langholzbauer » Mi Okt 04, 2023 10:17

Nach dem Abtrieb Wiesenschleppe 2-3 h und die Fladen sind verteilt, dass sich keine Würmer mehr darunter sammeln. :wink:
Das ist sicher günstiger, als hinterher die Schäden zu beseitigen und trotzdem eine schlechtere Nabe .
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Re: Regenwürmer statt Mais

Beitragvon Brudi22 » Do Okt 05, 2023 8:18

DWEWT hat geschrieben:Wahrscheinlich kannst du mit dem Namen Liebig überhaupt nichts anfangen. Welche Qualifikation, Reputation, Experitse und Kompetenz in ldw. Fragen kannst du überhaupt aufbieten?
Wenn bestimmte Fachbegriffe heute nicht mehr zu vereinbaren sind mit der ldw. Praxis, dann glaubt man sie neu definieren zu müssen. Man passt sie dem Zeitgeist an, ohne ihren wissenschaftlichen HIntergrund verstanden zu haben. Was eine abtragende Frucht ist, das kann vielleicht noch jeder halbwegs ldw. ausgebildete Mensch auf die Reihe bringen. Aber was ist eine auftragende Frucht? Da werden hier Zwischenfrüchte oder Kulturen mit hohen Erntenebenprodukten, die auf den Acker verbleiben, genannt.


Die Ansichten mit auf und abtragend, und Liebigsches Fass, kann man tatsächlich für Veraltet ansehen. Das ist sehr schade das gerade Bio Betriebe oft in diesem veralteten Strudel festhängen. Bodengesundheit resultiert aus nährstoffverhältnissen zueinander, Humusaufbau aus wenig/keiner Bodenbearbeitung, Bodenleben genauso!
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Re: Regenwürmer statt Mais

Beitragvon DWEWT » Do Okt 05, 2023 13:31

Brudi22 hat geschrieben:
Die Ansichten mit auf und abtragend, und Liebigsches Fass, kann man tatsächlich für Veraltet ansehen. Das ist sehr schade das gerade Bio Betriebe oft in diesem veralteten Strudel festhängen. Bodengesundheit resultiert aus nährstoffverhältnissen zueinander, Humusaufbau aus wenig/keiner Bodenbearbeitung, Bodenleben genauso!


Das Prinzip Minimumgesetz ist nach wie vor wirksam. Fehlt ein Nährstoff, nützen die übrigen vorhandenen fast nichts. Was ist daran veraltet. Wenn das Minimumgesetz über lange Zeit fast keine Wirkung gezeigt hatte, lag das auschließlich an der Überversorgung des Bodens mit Nährstoffen. Das ist ja gerade in Änderung. :wink:
Lies die Forschungen zu reduzierter Bodenbearbeitung und Humusaufbau; auch wenn es weh tut. :lol:
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Re: Regenwürmer statt Mais

Beitragvon T5060 » Do Okt 05, 2023 13:40

Liebig war ein gedanklicher Ansatz seiner Zeit, also vor 150 Jahren. Es wurde ja dann die Forschung zur Nährstoffversorgung nicht eingestellt, es ging ja weiter. Die Bodenbearbeitung, der Pflanzenschutz, die Sorten , die angebauten Arten und die Erträge haben sich genauso geändert. Also ist es nur konsequent wenn sich die Meinung zu Liebig ändert. Liebig´s Feststellung bezog sich auch nur auf die mitteleuropäischen Klimaten und Böden. Wir denken heute global und handeln lokal.
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Re: Regenwürmer statt Mais

Beitragvon DWEWT » Do Okt 05, 2023 13:47

T5060 hat geschrieben:Liebig war ein gedanklicher Ansatz seiner Zeit, also vor 150 Jahren. Es wurde ja dann die Forschung zur Nährstoffversorgung nicht eingestellt, es ging ja weiter. Die Bodenbearbeitung, der Pflanzenschutz, die Sorten , die angebauten Arten und die Erträge haben sich genauso geändert. Also ist es nur konsequent wenn sich die Meinung zu Liebig ändert. Liebig´s Feststellung bezog sich auch nur auf die mitteleuropäischen Klimaten und Böden. Wir denken heute global und handeln lokal.


Echt jetzt? Du meinst also, dass das Minimumgesetz z.B. in Kanada gar nicht greift? Unfug! Egal wo auf der Welt, wenn ein Nährstoff in der Pflanzenversorgung fehlt, ist es Essig mit dem Ertrag. Dass noch weitere Bedingungen erfüllt sein müssen damit es mit der pflanzlichen Erzeugung klappt, ist ein anderes Thema.
Ablenkung misslungen! :wink:
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Re: Regenwürmer statt Mais

Beitragvon Todde » Do Okt 05, 2023 14:15

aureleus hat geschrieben:Über 4000 Jahre gibts den Pflug und plötzlich ist alles schlecht und falsch. Herbstfurche, Frostgare alles Schnee von gestern.


Das Pflügen nicht toll ist ist auch seit 4000 Jahren bekannt, das Problem lies sich erst durch neue Technik und eben eventuell mit synthetischen PSM lösen und man kann auf den Pflug heute gut verzichten.
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Re: Regenwürmer statt Mais

Beitragvon Brudi22 » Do Okt 05, 2023 17:13

DWEWT hat geschrieben:Lies die Forschungen zu reduzierter Bodenbearbeitung und Humusaufbau; auch wenn es weh tut. :lol:


Die größte Anzahl der Studien, gerade International, sagt das Gegenteil. Du hast in meinen Augen ganz schön veraltete Ansichten.
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Re: Regenwürmer statt Mais

Beitragvon langholzbauer » Do Okt 05, 2023 17:48

DWEWT hat geschrieben:...

Das Prinzip Minimumgesetz ist nach wie vor wirksam. Fehlt ein Nährstoff, nützen die übrigen vorhandenen fast nichts. Was ist daran veraltet. Wenn das Minimumgesetz über lange Zeit fast keine Wirkung gezeigt hatte, lag das auschließlich an der Überversorgung des Bodens mit Nährstoffen. Das ist ja gerade in Änderung. :wink:
Lies die Forschungen zu reduzierter Bodenbearbeitung und Humusaufbau; auch wenn es weh tut. :lol:


Naja, da kommen wir dann irgendwann bei den Nährstoffen zu Kinsey.
Wenn die Fassdauben bzw. das Verhältnis zueinander auch ganz schmal sind und genug nachläuft, steigt der Pegel im Faß.
Und mit der richtigen Bodenbearbeitung in Verbindung mit guter Fruchtfolge kann das Faß( der Vorrat /m²) vergrößert werden...
Eine angepasste Bodenbearbeitung kann auch die natürlichen Schwankungen in den Bodenaktivitäten teilweise ausgleichen und sorgte damit gerade in den letzten Trockenjahren für stabilere Erträge, als die Dürre erwarten lies....
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Re: Regenwürmer statt Mais

Beitragvon DWEWT » Do Okt 05, 2023 18:32

Brudi22 hat geschrieben:
Die größte Anzahl der Studien, gerade International, sagt das Gegenteil. Du hast in meinen Augen ganz schön veraltete Ansichten.


Wieviele Studien hast du zu dem Thema denn gelesen?
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Re: Regenwürmer statt Mais

Beitragvon Bauer Piepenbrink » Di Okt 17, 2023 18:45

Der Rittergutsbesitzer ließt sowieso keine Studien mehr, das hat er vor Jahrzehnten vielleicht mal bei den Göttinger "Experten" getan. Er ließt nur noch die Überschriften der einschlägigen "Fach"-Magazine und da, kommt natürlich dieser Blödsinn durch. Die Studien die dort zitiert werden, sind dann meist das Papier nicht Wert auf dem sie gedruckt wurden, aber lassen wir ihn :mrgreen:
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Re: Regenwürmer statt Mais

Beitragvon DWEWT » Di Okt 17, 2023 19:26

Bauer Piepenbrink hat geschrieben:Der Rittergutsbesitzer ließt sowieso keine Studien mehr, das hat er vor Jahrzehnten vielleicht mal bei den Göttinger "Experten" getan. Er ließt nur noch die Überschriften der einschlägigen "Fach"-Magazine und da, kommt natürlich dieser Blödsinn durch. Die Studien die dort zitiert werden, sind dann meist das Papier nicht Wert auf dem sie gedruckt wurden, aber lassen wir ihn :mrgreen:


Was macht man denn, wenn man eine Studie "ließt"? Die Konjugation von "lassen" hat nichts mit dem Aneignen des Inhaltes von Studien zu tun. Ach, lassen wir das.
Solltest du versucht haben zum Ausdruck zu bringen, dass ich keine Studien lesen, muss ich dir z.T recht geben. Studien entstehen bei der zielgerichteten Auswertung von Untersuchungsberichten/-ergebnissen. Ich ziehe da die ursprünglichen Untersuchungsergebnisse vor. Für alle, die mit der Materie nicht so befasst sind, sind die Studien leichter verdaulich. Auch bieten sie oft mehr Raum für die individuelle Interpretation. :wink:
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