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Regenwürmer statt Mais

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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44 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Regenwürmer statt Mais

Beitragvon aureleus » Fr Sep 29, 2023 7:45

tolle Experten haben wir

https://www.derstandard.at/story/300000 ... aut-werden
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Re: Regenwürmer statt Mais

Beitragvon DWEWT » Fr Sep 29, 2023 11:09

Was ist denn an seinen Äusserungen so "toll"?
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Re: Regenwürmer statt Mais

Beitragvon T5060 » Fr Sep 29, 2023 12:29

aureleus hat geschrieben:tolle Experten haben wir

https://www.derstandard.at/story/300000 ... aut-werden


Der Strolch hat doch gar keine Ahnung von modernen Maisanbau. Die Meinung die heute vom Maisanbau von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird, spiegelt die rücksichtslose, unvollkommene Maiswirtschaft der untergegangenen DDR wieder. Unser heutiger ökologisch optimierter Maisanbau ist den meisten anderen fruchtarten überlegen.

Bitte hier nur jene Antworten, die die letzten 5 Jahre mehr als 5 ha Mais angebaut haben. :lol:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Regenwürmer statt Mais

Beitragvon Südheidjer » Fr Sep 29, 2023 13:38

Man schaue bzgl. des Michael Succow mal bei Wikipedia:

https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Succow

Der Mann ist Profi im Geschäft mit dem "Naturschutz".

Ich habe den Eindruck, daß der überwiegende Teil der Landwirte, auch der hier im LT, bemüht ist, Humus aufzubauen. Welcher Landwirt sieht Regenwümer nicht als seine Freunde?

Der Mann suggeriert dem Leser, also der breiten, bzgl. Landwirtschaft unkundigen Masse des Volkes, eine zerstörende Landwirtschaft. Diese mag es geben, aber die Landwirte, die ich kenne, wollen auf ihrem Boden auch noch in 50 oder 100 Jahren Landwirtschaft betreiben bzw. deren Nachfahren.

Der Mann hätte mal die letzten Jahrzehnte sich einen großen Biobetrieb in Ostdeutschland aufbauen sollen, und mit Gewinn bewirtschaften sollen. Quasi als Vorzeigebetrieb zum Abgucken.
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Re: Regenwürmer statt Mais

Beitragvon T5060 » Fr Sep 29, 2023 15:22

Wir haben heute vielfältige Fruchtfolgen mit guter organischer Düngung, Minimalbodenbearbeitung und stark wurzelnden Zwischenfruchtanbau. Mais ist da oft ein Bestandteil davon. Er biete durch seine Reihenweite auch gute Deckung für Niederwild und Bodenbrüter. Gerade bei Maisdüngung erfolgt immer eine Rücklieferung in Form von Gülle und Biogasrest. Mais liefert bekanntlich ja auch nur gut versorgten und gepflegten Böden zuverlässig gute Erträge, zumal der Mais auch gut die im Boden vorhandenen Nährstoffe verwertet. Durch Mulch - und Direktsaat haben wir auch das Erosionsproblem im Griff.
Nach alledem ist Mais in der Fruchtfolge heute nachhaltiger als Rüben oder Kartoffel.

Wer natürlich nur an den alten Mist glaubt, der vor 50 Jahren mal gelehrt wurde, hat heute ein Problem mit dem Mais.
Ihm kann geholfen werden. Wer nicht lehrbereit ist, sollte sich zuvor bei einem Arzt behandeln lassen.
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Re: Regenwürmer statt Mais

Beitragvon DWEWT » Fr Sep 29, 2023 17:47

T5060 hat geschrieben:Wir haben heute vielfältige Fruchtfolgen mit guter organischer Düngung, Minimalbodenbearbeitung und stark wurzelnden Zwischenfruchtanbau. Mais ist da oft ein Bestandteil davon. Er biete durch seine Reihenweite auch gute Deckung für Niederwild und Bodenbrüter. Gerade bei Maisdüngung erfolgt immer eine Rücklieferung in Form von Gülle und Biogasrest. Mais liefert bekanntlich ja auch nur gut versorgten und gepflegten Böden zuverlässig gute Erträge, zumal der Mais auch gut die im Boden vorhandenen Nährstoffe verwertet. Durch Mulch - und Direktsaat haben wir auch das Erosionsproblem im Griff.
Nach alledem ist Mais in der Fruchtfolge heute nachhaltiger als Rüben oder Kartoffel.

Wer natürlich nur an den alten Mist glaubt, der vor 50 Jahren mal gelehrt wurde, hat heute ein Problem mit dem Mais.
Ihm kann geholfen werden. Wer nicht lehrbereit ist, sollte sich zuvor bei einem Arzt behandeln lassen.


Rede/schreibe nicht von Dingen, von denen du gar nichts verstehst!
In der konv. Landwirtschaft gibt es, abgesehen von wenigen Ausnahmen, gar keine Fruchtfolge mehr. "Fruchtfolge" ist definiert als zeitliche Abfolge im Ackerbau, die auftragende und abtragende Früchte in Fruchtfolgegliedern umfasst! Wo bitte gibt es heute in der konv. Landwirtschaft noch auftragende Fruchtfolgeglieder? Und komm mir jetzt nicht mit Zwischenfrüchten.
Schon in den späten 70er Jahren wurde der Maisanbau in D. von vielen Wissenschaftlern als "Lustseuche der Landwirtschaft" bezeichnet. Gut, die Zeiten mit mehr als 400kg N/ha sind zwar vorbei aber ökologisch sind Maiskulturen mit mehr als 30% in der Fruchtabfolge mehr als bedenklich. Misch- Gemengekulturen mit z.B. Leguminosen bieten heute allerdings auch ökologisch betrachtet Vorteile.
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Re: Regenwürmer statt Mais

Beitragvon langholzbauer » Fr Sep 29, 2023 18:06

Naja,
einen gelungenen Körnermais kann man heute schon als auftragende Frucht bezeichnen. :wink:
Viele Funktionen der " auftragenden" Früchte, können auch über Winterzwischenfrüchte oder gezielt begrünte Brachen generiert werden.
Aber letztlich zählt für den Boden die Humus- und Nährstoffbilanz einer ganzen FF- Rotation.
Da werden gerade wieder viele Berufskollegen über die GLÖZ- Vorschriften zurück zum Basiswissen verdonnert. :!:
Ob eine FF nur nach dem Gewinn oder eben auch der Bodenfruchtbarkeit ausgerichtet wird kann nun nicht mehr jeder für sich entscheiden.
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Regenwürmer statt Mais

Beitragvon aureleus » Fr Sep 29, 2023 18:44

DWEWT hat geschrieben:Was ist denn an seinen Äusserungen so "toll"?

Dachte der Sarkasmus wäre ersichtlich....

Ich denke solchen Experten haben wir (Österreich) auch den neuen Umbruchverbot im Herbst zu verdanken. Ganz lustig beim Mais, wo das Maisstroh den ganzen Winter auf dem Feld liegt, das Maisstroh das der Wind noch nicht in Nachbars Garten getragen hat.
Über 4000 Jahre gibts den Pflug und plötzlich ist alles schlecht und falsch. Herbstfurche, Frostgare alles Schnee von gestern.
und komm mir jetzt keiner mit der Scheibenegge.....
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Re: Regenwürmer statt Mais

Beitragvon T5060 » Fr Sep 29, 2023 19:43

DWEWT hat geschrieben:Schon in den späten 70er Jahren wurde der Maisanbau in D. von vielen Wissenschaftlern als "Lustseuche der Landwirtschaft" bezeichnet. Gut, die Zeiten mit mehr als 400kg N/ha sind zwar vorbei aber ökologisch sind Maiskulturen mit mehr als 30% in der Fruchtabfolge mehr als bedenklich. Misch- Gemengekulturen mit z.B. Leguminosen bieten heute allerdings auch ökologisch betrachtet Vorteile.


Sag ich ja: 50 Jahre nicht mehr weitergebildet und sorry was will ich mit Leguminosen(Kleegras) ohne Vieh ? Eiweissfutter erhalte ich zugenüge, wenn ich Raps anbaue, das Öl ist dann dabei der "Abfall".
Für einen ordentlichen organisch gedüngten Mais brauche ich maximal 100 kg N als Harnstoff und 20 kg P, Zwischenfrucht wird abgewalzt, dann Scheibenegge nach der Gülle drüber und es kann gedrillt werden.
Beim Reichsnährstand gab es halt weder Raps noch Mais und damals wurde der Stickstoff für Bomben gebraucht. So entstand dann BIO als Religion. Zwischen Ende der 70er Jahre und heute hat sich Menschheit verdoppelt. Mit flächendeckend BIO und 25% haben wir vor 1950 nicht mal die Deutschen satt bekommen, selbst wenn die 50% ihres Einkommens fürs Essen ausgegeben haben.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Regenwürmer statt Mais

Beitragvon DWEWT » Fr Sep 29, 2023 20:26

T5060 hat geschrieben:
Sag ich ja: 50 Jahre nicht mehr weitergebildet und sorry was will ich mit Leguminosen(Kleegras) ohne Vieh ? Eiweissfutter erhalte ich zugenüge, wenn ich Raps anbaue, das Öl ist dann dabei der "Abfall".
Für einen ordentlichen organisch gedüngten Mais brauche ich maximal 100 kg N als Harnstoff und 20 kg P, Zwischenfrucht wird abgewalzt, dann Scheibenegge nach der Gülle drüber und es kann gedrillt werden.
Beim Reichsnährstand gab es halt weder Raps noch Mais und damals wurde der Stickstoff für Bomben gebraucht. So entstand dann BIO als Religion. Zwischen Ende der 70er Jahre und heute hat sich Menschheit verdoppelt. Mit flächendeckend BIO und 25% haben wir vor 1950 nicht mal die Deutschen satt bekommen, selbst wenn die 50% ihres Einkommens fürs Essen ausgegeben haben.


Laber doch keinen Stuss!
Die Fakten nach denen wir uns auch heute noch zu richten haben, resultieren aus wissenschaftlichen Arbeiten die viel älter sind als 50 Jahre! Oder ist das MInimumgesetz von Liebig heute schon überholt, weil es nicht mehr dem ldw. Zeitgeist entspricht? Wahrscheinlich kannst du mit dem Namen Liebig überhaupt nichts anfangen. Welche Qualifikation, Reputation, Experitse und Kompetenz in ldw. Fragen kannst du überhaupt aufbieten?
Wenn bestimmte Fachbegriffe heute nicht mehr zu vereinbaren sind mit der ldw. Praxis, dann glaubt man sie neu definieren zu müssen. Man passt sie dem Zeitgeist an, ohne ihren wissenschaftlichen HIntergrund verstanden zu haben. Was eine abtragende Frucht ist, das kann vielleicht noch jeder halbwegs ldw. ausgebildete Mensch auf die Reihe bringen. Aber was ist eine auftragende Frucht? Da werden hier Zwischenfrüchte oder Kulturen mit hohen Erntenebenprodukten, die auf den Acker verbleiben, genannt. Solche Antworten belegen ganz klar die Ausbildungsmisere, die längst auch in der Landwirtschaft Einzug gehalten hat. Gerade von den Älteren hier sollte man eigentlich erwarten können, dass sie solche Begriffe mit den Inhalten füllen können, die sich ursprünglich mal hatten. So gesehen, ist das hier wirklich ein Kindergarten!
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Re: Regenwürmer statt Mais

Beitragvon aureleus » Fr Sep 29, 2023 21:21

naja, es gibt kein Minimumgesetz von Liebig, der hat sich nur "drauf gesetzt"
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Re: Regenwürmer statt Mais

Beitragvon T5060 » Fr Sep 29, 2023 21:37

Die Liebig-Tonne ist Geschichte, da sind wir wohl schon ein Stück weiter als einfach nur zu sagen "viel hilft viel". Mir haben heute von den LUFA´s und Kinsey bessere Systeme. Du träumst aber noch vom Humusaufbau ohne Stickstoff und ignorierst auch normale Viehbesätze. Intelligenterweise hatten wir in den viehstarken Regionen mit den schwächeren Böden seit jahrzehnten den besseren Humuszuwachs. Wenn ich da ins Emsland schaue mit durchaus hohen Mais - und Kartoffelanteilen in der Fruchtfolge, dann rechtfertigt genau das auch die dort höheren Pachtpreise als in der Hildesheimer Börde. Wo es nicht stinkt und blubbert, dort mag auch kein Regenwurm leben und es liegt ja auch im Namen des Regenwurms selbst, dass dieser auch Regen braucht. Deshalb reagiert der Regenwurm auch positiv auf das Mikroklima das in dem Reihenzwischenraum entsteht wenn der Mais das Feld bedeckt. Neu ist auch die Entdeckung, dass sich um die Maiswurzel ein Mycel bildet, das ausgesprochen gut Wasser speichert und die Wasserabgabe an den Mais steuert.
Dieser ganze Leguminosenhickhack ist nichts anderes als ein Super-Marketing-Gag der Saatgutindustrie.

Nachweislich haben sich die Böden in Mitteleuropa, die letzten 70 Jahre die Böden merklich verbessert. Das lag aber an der Krumenvertiefung, der hohen organischen Düngung, größeren Arbeitsbreiten, reduzierte Bodenbearbeitung, der Aufkalkung und der Beseitigung von Pflugsohlenverdichtungen. Als dies verbesserte auch deutlich die Lebenssituation des Regenwurms, trotz gestiegener Flächenanteile von Raps und Mais.

Ich habe gelernt: Wenn der Stall und die Silos voll sind, dann wird auch der Milchtank voll !
Wer das beherzigt, gehört schon mal zum besseren Drittel der Bauern.
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Re: Regenwürmer statt Mais

Beitragvon T5060 » Sa Sep 30, 2023 1:59

An die Maisspezialisten hier (DWEWT scheint ja keiner zu sein) schaut euch bitte mal das Wurzelsystem einer modernen leistungsfähigen Sorte, einer alten Sorte (ich erinnere mich nur noch an FORLA von KWS, der bei leisem Wind gleich in die Schieflage ging) und einem Landmais. Weiträumig ausgraben und dann mal bei leichtem Druck abspülen, dann sieht man den züchterischen Fortschritt. Da können selbst die Windradbauer noch viel lernen. Das nächste was man vergleichen sollte ist die Blattausprägung und die Gestaltung des Blattwerks. Das Blattwerk beim Mais ist so genial geformt, dass es selbst das wenige an Tau sammelt und zur Wurzel leitet. Wenn wir von Klimaerwärmung reden wollen, dann ist der Mais die Hoffnung.

Also danken wir den Andenvölkern, dass sie uns schlechten Bauern in Europa erst die kartoffel schenkten und dann den Mais, denn ohne das Zeugs wäre Europa schon 3x öfters verhungert.
Mein Großvater hatte übrigens schon in den 30er Jahren Kukuruz auf 600 m NN angebaut und im Reichsnährstand-Silo recht grün einsiliert.

Wenn DWEWT ja mal heute immer mal auf dem Schlüter-Gelände bei Freising vorbeischauen würde, dann könnte der mal sehen, was uns die Pflanzenzüchtung die nächsten 20 Jahre noch alles bringt :-)
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Re: Regenwürmer statt Mais

Beitragvon 240236 » Sa Sep 30, 2023 6:22

DWEWT: im unteren Rottal, die haben 50 Jahre nur Körnermais (als einzige Frucht, bis es ihnen dann staatlicher seits verboten wurde) angebaut und bei denen wächst heute noch etwas. Wie kann das sein, wenn er so schädlich ist? Habe nicht behauptet, daß das richtig ist, aber ganz falsch auch wieder nicht.
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Re: Regenwürmer statt Mais

Beitragvon elchtestversagt » Sa Sep 30, 2023 7:02

Ihr "seht" das ganze von der vollkommenen falschen Seite...
Der Mais wird deshalb "verflucht" ( die Fruchtfolgen usw.usv. sind nur vorgeschoben...), weil dieser dem Freizeitenthusiasten von ende Juni bis Oktober die Sicht versaut, und weil Mais hauptsächlich nur über Vieh oder Stromzähler verwertet werden kann, und wir alle wissen, wie "böse" Nutztiere sind...
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