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Reparaturidee für Weidetränkesystem

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Re: Reparaturidee für Weidetränkesystem

Beitragvon Alla gut » Di Dez 09, 2025 12:20

038Magnum hat geschrieben:
Sturmwind42 hat geschrieben:... 9 bar Druck müssen da durchjagen wie nix m.M.


Denkfehler. Wenn die Leitung 2,54cm Durchmesser und 70m Länge hat, verpufft das Kesselvolumen des Kompressor komplett, bevor sich irgendwas bewegt. Kompressibilität und sonstige Verluste (Anschluss der Schlauchleitung) abgezogen, steht da nichts mehr an Newton zur Verfügung, was eine Verstopfung lösen könnte.

Pneumatisch sehe ich da keine Lösung.

Entweder hydraulisch gegen spülen oder Baggern - wobei bei beiden Varianten der Dreck raus muss.


Da verpufft überhaupt nix ,das stimmt so nicht .Da hast du einen Denkfehler .
Wenn du da rückwärts mit 9 bar willst freiblasen und die Verstopfung lässt sich rückwärts beseitigen muss der Tank oben gut belüftet sein .
Sonst hast da 8 bis 8,5 bar Druck auf dem alten Heizöltank und den zerreißt es .
Ich würde da auch nicht direkt an die Be und Entlüftung stehen sonst fliegen dir noch die Fremdkörper entgegen .
Ich habe auf ähnliche Art mit Druckluft mal eine Dichtheitskontrolle der Wasserleitung in einem gefüllten Wasserreserva gemacht und dort bei 5 bar Druck den Ablasshahn geöffnet um den Druck in der Wasserleitung abzulassen .
So wurde ich noch nie geduscht ..........!
Wie stark die Explusion werden kann da kommt es dann auch noch auf den Rohrdurchmesser an .1 Zoll Rohr mit 9 bar schlagartig geöffnet macht schon einen Bumbs unter Wasser .

Oder anderst formuliert zum Verständniss leg einen Autorad in ein gefüllten IBC Tank , pump den Reifen auf bis er platzt .Der IBC Tank fliegt dir um die Ohren !
Achtung nicht ausprobieren .
Zuletzt geändert von Alla gut am Di Dez 09, 2025 12:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Reparaturidee für Weidetränkesystem

Beitragvon 240236 » Di Dez 09, 2025 12:36

Marian hat geschrieben:Bei allem was du nicht möchtest (verständlicherweise) wird die Lösung wohl ein Magier/Zauberer sein.
Sehr wahrscheinlich wird das Problem beim 90 Winkel sein. Kommst du in die Steigleitung mit einer Spirale?

Genau, so wird es sein, dann ützt aber alles nichts, als aufmachen, Wenn man den Schmutz auch lockert, mit Spirale, Kanalratte o. ä. deshalb wird der Fremdkörper der zur Verstopfung geführt hat auch nicht beseitigt
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Re: Reparaturidee für Weidetränkesystem

Beitragvon hornspee » Di Dez 09, 2025 12:44

Ich hab für sowas nen Adapter von nen alten Hochdruckreinigerschlauch auf "Wasserrohr". Mit nem ordentlichen Kärcher durchpusten
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Re: Reparaturidee für Weidetränkesystem

Beitragvon langholzbauer » Di Dez 09, 2025 13:21

Auf Basis des Beitrages von @Alla gut kommt mir noch die Idee mit der Druckluftkanone vom Reifemmontierer.
Ein aufgepumpter Kessel und ein Kugelhahn kann einen Druckstoß in die Leitung schicken, der ev. den Pfropfen besser löst, als ein langsamer Druckaufbau mit dünner Leitung vom Kompressor.
Aber die Variante mit der DLB vom Schlepper erstmal wirklich die 7 Bar von unten auf die Leitung zu pumpen würde ich vorher nutzen.

Davor würde ich auf jedem Falle mit dem Vakuumfass den Tank aufrühren und entleeren inkl. Reinigung.
Es nützt ja nichts, jetzt die Leitung frei zu bekommen, wenn sie jederzeit wieder verstopfen kann.
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Re: Reparaturidee für Weidetränkesystem

Beitragvon Schwabenjung26 » Di Dez 09, 2025 13:37

Wenn das so gebaut wie skizziert ist, lässt sich doch der 90°Bogen freilegen durch unterminieren des Betonsockels.
Eine Seite des KG-Rohres freilegen und aufschneiden, dann kommste doch an dein Bogen dran.
Ohne das was anderes rückgebaut werden müsste.

Meint der gelernte Straßenbauer der schon etliche Freispiegel und Druckleitungen erfolgreich unterminiert hat.
Älbler, zwecks Überblick
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Re: Reparaturidee für Weidetränkesystem

Beitragvon Sturmwind42 » Di Dez 09, 2025 16:02

Also das ist ja wohl klar , das ich zuerst alles andere ausschöpfe , bevor ich den Bagger antanzen lasse.
Das es der 90 Grad bogen unter der Tränke ist , naja , das ist ja nur ne Vermutung von euch ! Kann sein man macht auf und da ist das Problem gar nicht . Selbst wenn der Sockel nur 2 cm durch das Unterminieren nachgibt ( dort ist gsd Sand ) dann kannst alles neu machen ( siehe Bild ) .
@LH-bauer , ich hab die Leitung ohne Ventil direkt vom Kompressor auf die Leitung gelassen, also auch etwas "Schock wirkung ".
Das es oben den mannloch offenen 10 m3 Behälter zerborstet , wenn ich 70 Meter weiter unten mit einem "Spielzeugkompressor" da rein puste, das glaub ich im Leben nicht ! Da müsste man mit einer ganz anderen Luftmenge rein .

Jedenfalls heute nochmals probiert , gleiche Prozedure , Kompressor zuhause gefüllt und rausgefahren , gepustet
20251209_141211.jpg
nix geht ---zefix .

Ok ich fahre nochmal heim zum füllen Kompressor , und als ich wieder komme :
20251209_142520.jpg

fliest das Wasser , zwar meine ich noch nicht ganz so wie es soll , aber immerhin .
So sieht es aus ohne Schwimmerventil :
20251209_140850.jpg
der Stahlbogen ist nicht orginal , das war zu Anfang so ein lausiger verklebter Kunststoffbogen .
Hab dann noch die Tränke ausgespült und ja da waren Sedimente .
Nächste Aktion , Tank auspumpen und säubern und dann einfach mal 5 m3 Wasser die Leitung durchschicken .
Danke fürs mitdenken bei den möglichen Lösungen .
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Re: Reparaturidee für Weidetränkesystem

Beitragvon 038Magnum » Di Dez 09, 2025 16:08

Alla gut hat geschrieben: Da verpufft überhaupt nix ,das stimmt so nicht .Da hast du einen Denkfehler .
Wenn du da rückwärts mit 9 bar willst freiblasen und die Verstopfung lässt sich rückwärts beseitigen muss der Tank oben gut belüftet sein .
Sonst hast da 8 bis 8,5 bar Druck auf dem alten Heizöltank und den zerreißt es .


Da zerreißt rein gar nichts. Wenn er bspw. einen 100l Kessel an seinem Kompressor hat, der noch 9bar am Einsatzort anzeigt, kann er im Optimalfall 900L Luftvolumen einbringen. Da er damit nach bisherigen Einblasversuchen keine Luftblasen im Wasserbehälter erzeugen kann, hat er bereits Verluste in der Verrohrung. Dann noch die Volumina der Leitung (1" á 70m) und des Wasserbehälters abgezogen (ohne den exakten Füllstand zu kennen), die er ja lediglich mit 900L Luft (900L bei 1bar!) zusätzlich beaufschlagen kann, kommt da nichts nennenswertes bei heraus.

Denk dich in das Beispiel ein, dass du einen 50l Kessel mit 10bar hast und du diesen mit einem 100l Kessel verbindest. In dem 100l Kessel herrschen dann keine 10bar mehr.

Du kannst das nicht mit einer geschlossenen Rohrleitung oder einem Reifen im Wasserbad vergleichen. Das sind gänzlich andere Umgebungsbedingungen.
"Die Gedenktafel für die Zweiten hängt unten in der Damentoilette."
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Re: Reparaturidee für Weidetränkesystem

Beitragvon Alla gut » Di Dez 09, 2025 19:29

Bitte nicht nachahmen ,denk dir mal folgendes Experiment .
Ein mit Wasser gefüllter IBC ,unten ein Hahn mit 1 Zoll Abgang .
An dem 1 Zoll Anschluss ein Schlauch dran mit 9 bar Luftdruck anliegen vom Kompressor gespeißt .
Den IBC nicht oben verschließen am Deckel sonst wird er explodieren !
Wenn du jetzt unten schlagartig den Hahn am IBC öffnest wirst du nebendran geduscht , und das richtig .

Gase lassen sich kompremieren , Flüssigkeiten nicht .
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Re: Reparaturidee für Weidetränkesystem

Beitragvon langer711 » Mi Dez 10, 2025 0:09

Der Bottich ist doch nichtmal halb voll.
Da ist erstmal viel Platz für komprimierbare Luft.

Der Deckel vom Mannloch wird niemals dicht verschraubt sein, eher lose aufgelegt oder gar komplett offen.

Somit kann sich im Bottich kein Druck von >1 bar aufbauen und darum passiert da auch nix.

Wenn von unten natürlich 6bar Wasser eingeleitet wird UND oben der Mannloch-Deckel dicht ist, dann kann das in die Hose gehen
Hier könnte Ihre Werbung stehen... 8)
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Re: Reparaturidee für Weidetränkesystem

Beitragvon Schwabenjung26 » Mi Dez 10, 2025 8:37

Schön dass Sturmwind das Problem lösen konnte.
Dennoch lässt sich der Betonklotz einwandfrei unterminieren, das ist kein Hexenwerk.
Wenn Du Angst hast dass der sich bewegt dübelst auf beiden Seiten jeweils einen Rahmenschenkel dran und unterlegst den passend damit er den Betonklotz während den Grabarbeiten trägt.
Sollte der Bogen weg sein kannst Du beide Leitungen einwandfrei spülen.
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Re: Reparaturidee für Weidetränkesystem

Beitragvon Nick » Mi Dez 10, 2025 9:01

Wenn du dann das Wasser durchlaufen lässt evtl mit einem dünnen Schlauch Druckluft in die Leitung lassen um Turbulenzen zu erzeugen. Dann sollte es bei freiem Auslauf auch noch etwas Schmutz mit rausnehmen..
Mfg
Und der Herr sprach: "Lächle und sei froh es könnte schlimmer kommen. Und er lächelte und er war froh. UND es kam schlimmer.
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Re: Reparaturidee für Weidetränkesystem

Beitragvon AEgro » Mi Dez 10, 2025 15:32

Wenns jetzt wieder durchläuft, prima.
Aber noch nicht nachlassen.
Der Vorratstank muss sauber werden.
Und dann würde ich die Leitung mit Druck mit klarem Wasser spülen.
Jetzt brauchst du auf der Weide wahrscheinlich wenig oder gar kein Wassser.
Aber der nächste Sommer kommt bestimmt und dann wäre es mehr als ärgerlich wenn die Leitung, wenn sie jetz gerade zwar mit wenig Durchfluss läuft,
wieder verstopfen würde.
Evtl. Kann man ein größeres Einstiegsloch oberhalb des Auslaufs reinschneiden und einen zusätzlichen Dom aufschweisen oder aufkleben für jährliche Wartung und Reinigung.
Dann wäre das System wieder zukunfstfähig, vorausgesetzt der Behälter in noch soweit o.K. und nicht gerade kurz vor dem Durchrosten.
Aber bei allen Arbeiten im Tank auf ausreichend Belüftung achten.
und bei eventuellen Schweißarbeiten auf die Gefahr in geschlossenen Behältern achten.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
AEgro
 
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Re: Reparaturidee für Weidetränkesystem

Beitragvon Sturmwind42 » Mi Dez 10, 2025 20:32

Schon klar das ich den Tank reinigen muss, sonst wird das immer wieder passieren . Nur das muss schon etwas mehr geplant sein , weil ich Notstrom , Gebläse , Sauger usw und eine geeignete Person benötige .
Mit Druck spülen wär schon recht , aber auch dafür müsste ich am Tank aufbaggern , wie sonst komm ich an die Leitung ...
AEgro hat geschrieben:Jetzt brauchst du auf der Weide wahrscheinlich wenig oder gar kein Wassser.
Gruß AEgro
Genau das Gegenteil , im Winter brauch ich viel viel mehr Wasser als im Sommer, liegt an der Heufütterung . Bei voller Grasfütterung braucht man kaum Wasser . Da hab ich jetzt die Tage jeden zweiten Tag fast einen kompletten 1000 l IBC rausgefahren . Sind 9 Stuten in der Gruppe .

Ob der Tank am durchrosten ist weiss ich nicht, dazu müsste ich den freilegen . Denke aber nicht, das ist noch deutsche Wertarbeit rein optisch ! Hab den schon als "alt" und " gut gebraucht " gekauft ( ich meine für 500 Mark damals ) und war beim Vorbesitzer schon lange Wassertank .
Selbst wenn das ganze System zum Austauschen fällig werden würde, dann würde ich sagen das hat sich super toll rentiert und es war eine Top Entscheidung ( kühles Wasser , keine Algen , grosser Vorrat ) ! Bis auf den Einbau von Filter oder besser Sumpf , würde ich das genauso wieder bauen .
Und ja , den Deckel werde ich auf absperrbar erweitern , denn dann passiert sowas erst gar nicht (so leicht ).
Danke nochmals für euer Mitwirken .
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