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Reparaturidee für Weidetränkesystem

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Reparaturidee für Weidetränkesystem

Beitragvon Sturmwind42 » Mo Dez 08, 2025 17:35

Also hab grad folgendes Problem :
Ich hab eine Weide mit Höhenunterschied , oben einen 10 m3 Tank vergraben und ein Stück weiter unten eine frostsichere Balltränke , diese verbunden mit einem 1 Zoll oder auch 3/4 Zoll ( ich weiss nicht mehr genau ) Kunststoffrohr ca 70 Meter lang .

Hat jetzt immer prima funktioniert ( ab und an mal ne Schnecke die das Ventil blockierte ) , diesen Sommer wurden mir in den Tank Dreck und ein paar Dachplatten reingeworfen . Viel war es eher nicht, da ich Kinder vermute . Hab ich belassen , da ich es niemanden zumuten wollte da einzusteigen ( müsste eine ganz schlanke Person, eher ein Kind sein ) .
Naja , jedenfalls kommt jetzt kein Wasser mehr unten an der Tränke an .
Mein Reparaturversuch : Kompressor zuhause befüllt rausgefahren und mittels "Adapter " auf die Leitung von unten her den vollen Druck gegeben (9 bar) . KOmpressor leert sich in geschätzt 3 Minuten , aber der durchschlagende Erfolg bleibt aus . Hab es dann noch zweimal wiederholt , aber nix zu machen .
Hat vielleicht jemand noch ne Idee ?
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Re: Reparaturidee für Weidetränkesystem

Beitragvon 038Magnum » Mo Dez 08, 2025 17:43

Servus,

Wie voll ist der Behälter noch? Ich persönlich würde auf eine entsprechende Höhe das Wasser abpumpen und zwischenbunkern. Sodass man erstmal die Verstopfung ausmachen kann. Anschließend mit einem Poolsauger den Dreck entfernen. Je nach Tiefe des Behälters, kannst du mit dem Poolsauger vom Mannloch aus arbeiten und musst nicht hinein. Für die Dachlatte könnte ein Müllgreifer helfen.

Besten Gruß
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Re: Reparaturidee für Weidetränkesystem

Beitragvon ClaasXerion » Mo Dez 08, 2025 17:45

Abgang vom Drainagespülgerät auf die Leitung klemmen und Rückwärts frei spülen - oder mit einer hydraulisch angetriebenen Pumpe...

Wie entweicht denn deine Luft ?
3 min ist sehr langsam - normal müsste der viel schneller leer sein , ist der Tank derzeit trocken oder noch Restwasser enthalten ?
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Re: Reparaturidee für Weidetränkesystem

Beitragvon 038Magnum » Mo Dez 08, 2025 17:58

Rückwärts frei Spülen in einen Behälter würde ich nicht - das löst das Problem ja nur temporär.
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Re: Reparaturidee für Weidetränkesystem

Beitragvon Manfred » Mo Dez 08, 2025 18:17

Nach der Reparatur würde ich jedenfalls den Tank reinigen und falls technisch machbar einen Filter vor den Einlauf in die Leitung setzen.

Meine 1/2 Quellleitung habe ich mit einem 2,5 mm High-Tensile Weidezaundraht wieder freistochern können.
(Und seither einen Filter aus Draht-Fliegengitter vor dem Einlauf...)
Der Weidezaundraht ist steif genug, dass man ihn (je nachdem, wie kurvig die Leitung verlegt ist) ein gutes Stück in die Leitung schieben und drehen kann. Die Spitze des Drahtes kann man sich nach Art des vermuteten Problems zurechtbiegen.
Man könnte evtl. auch mit dem Akkuschrauber 2 oder 3 Drähte verdrillen, um mehr Kraft einbringen zu können.
Spülen würde ich rückwärts. Falls da z.B. ein längerer Holzspreißel in einem Bogen der Leitung steckt, wird der sich eher rückwärts als vorwärts bewegen.
Was beim Spülen im Tank landet, muss natürlich da raus.

Je nach Art des Tankes wäre das evtl. auch die Gelegenheit, ein vernünftig dimensioniertes + abschließbares Mannloch einzubauen.
Wenn da einer reinsteigt, dann gegen Faulgase sichern, z.B. durch Zwangsbelüftung.
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Re: Reparaturidee für Weidetränkesystem

Beitragvon Nick » Mo Dez 08, 2025 19:31

Ist der Schlauch durchgängig oder irgendwo gestoßen? Ich würde einen Rohrreinigungsschlauch mit dem Hochdruckreiniger einsetzen. Erstmal von unten und wenn das nicht ausreicht auch von oben. Ist der Auslauf vom Tank vom Mannloch aus sichtbar? Ich gehe nicht davon aus das da ein Holzspreißel quer sitzt. Der sollte ja oben auf schwimmen. Eher ein Stein in Verbindung mit Dreck.
Mfg
Und der Herr sprach: "Lächle und sei froh es könnte schlimmer kommen. Und er lächelte und er war froh. UND es kam schlimmer.
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Re: Reparaturidee für Weidetränkesystem

Beitragvon Sturmwind42 » Mo Dez 08, 2025 20:49

Ich glaube ich hab es zu schlecht erklärt : Der liegende Tank ( Zylinder, ehemaliger Diesel oder Heizöltank ) ist im Boden und bis auf das "Mannloch " mit Erde bedeckt . Die weitgehend starre Leitung ( kein Schlauch ) sowas : https://www.ebay.de/itm/281838289380?chn=ps&var=580821640700&norover=1&mkevt=1&mkrid=705-167538-539934-1&mkcid=2&mkscid=101&itemid=580821640700_281838289380&targetid=4583314293999673&device=c&mktype=&googleloc=116078&poi=&campaignid=590220436&mkgroupid=1275435140266894&rlsatarget=pla-4583314293999673&abcId=9441655&merchantid=87778&msclkid=c3ca10c74c341213536879f0646b87e4wurde also in einen Graben verlegt mit Gefälle , Graben natürlich wieder zugefüllt . Der dürfte nahe am Tank so ca 2 Meter tief sein , später dann ca 1 Meter tief .
Wenn ich von oben am Tank an die Leitung möchte , muss ich erst mal aufbaggern , oder aber in den Tank steigen und da einen Anschluss konstruieren .
Das "Mannloch " ist auf einer Seite , der Anschluss auf der anderen Seite . Theoretisch sieht man da hin , aber es ist halbdunkel . Der Tank wird so grob 160 im Durchmesser und so 4 -5 Meter lang sein .
@ Magnum , die Verstopfung ist in der Leitung , definitiv ! Und es wurden DachPlatten eingeworfen , keine Latten . :D
Das meiste Wasser müsste ich mit dem Vakuumfass saugen können , aber das löst das jetzige Problem nicht .

Und ja mir ist klar , da hätte ein Filter oder ein Sumpf eingebaut gehört und da wo das Rohr am Tank angeschlossen ist , evtl noch einen Kontrollschacht .
Hoffe jetzt verständlicher...
Was mir noch einfiel , Notstromaggregat an den Kompressor anschliessen , damit der Druck länger stabil ist , vielleicht reisst es dann durch .
Die Luft vom Schlepperkompressor wird eher nicht reichen , denke ich .
Also das Einzige wo ich ohne Bagger dran komme , ist am Niederdruckventil an der Tränke . Hab das Ventil abgeschraubt und mir einen Adapter zur Luftleitung gebaut , dann kommt die Standleitung die senkrecht runter geht und an das Kunststoffrohr geschraubt ist .
Klar normal muss das das durchpusten wie nix , ist aber nicht . Luft entweicht etwas über das Gewinde, ok das könnte ich noch einhanfen, sowie über den Adapter . Die Leitung hat keine engen Bögen , einzig evtl am Übergang zum "Stehrohr " unterhalb der Tränke .
Schlauch ist bis auf unter der Tränke nicht gestossen .
Im Tank sind noch ca 20 cm Wasser , also der ist nie trocken gefallen , war auch nicht leer .
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Re: Reparaturidee für Weidetränkesystem

Beitragvon countryman » Mo Dez 08, 2025 21:09

Naja, wenn da einiges an Höhenunterschied ist und oben immer noch ordentlich Wasser im Tank steht hast du schon etwas Gegendruck sodass der Kompressor nicht direkt durchpfeift.
Bei 70 m Länge wird das auch eher nix mit einer mechanischen Reinigung. Im Prinzip ist das Rohr ja offenbar auch nach oben durchgängig.
Dachplatten = Faserzement oder sowas? Das könnte zerbröselt sein, sodass die Öffnung sich immer wieder zusetzt :|
Du wirst öfters absaugen, reinigen und immer wieder von unten durchblasen/durchspülen müssen bis der ganze Dreck aus dem Tank entfernt ist.
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Re: Reparaturidee für Weidetränkesystem

Beitragvon Sturmwind42 » Mo Dez 08, 2025 21:15

Der Höhenunterschied ist vielleicht 5 Meter, 9 bar Druck müssen da durchjagen wie nix m.M.
Mechanisch kann man maximal die ersten Meter "bearbeiten ", aber dazu müsst ich erst aufbaggern, was ich noch vermeiden möchte .
Die Platten sind Ziegel , diese sind zwar leicht zerbrochen , aber nicht zerbröselt . Ist mir ein Rätsel was da so derart dicht machen kann .
Hier die Tränke : https://www.stallbedarf24.de/patura-farmdrinker
Hier mal ein Schema :
20251208_211824.jpg
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Re: Reparaturidee für Weidetränkesystem

Beitragvon 240236 » Mo Dez 08, 2025 21:46

Ich würde mir den Baukompressor vom Nachbarn holen und durchpusten oder hast du ein Vakumfass zum pusten?
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Re: Reparaturidee für Weidetränkesystem

Beitragvon Sturmwind42 » Mo Dez 08, 2025 21:55

Ja ich hab n Vakuumfass , das bringt 0,5 bar , die etwas neueren 1,0 bar .
Mein Werkstatt-Kompressor bringt 10 bar , wovon noch 9 drin sind bis ich vor Ort bin .
Mit welcher Begründung meinst du dass das V-fass hier besser ist ?
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Re: Reparaturidee für Weidetränkesystem

Beitragvon Nick » Mo Dez 08, 2025 22:02

Da hat sich vermutlich unten wo das Standrohr hochgeht im laufe der Jahre Dreck abgesetzt. Weil so richtig Durchfluss ist ja mit dem Tränker auch nicht gegeben. Also entweder graben oder mit einem Rohrreinigungsschlauch spülen. Könnte auch schon ein normaler Wasserschlauch reichen den du von unten reinschiebst. Das Wasser von oben spült den Rest dann raus.
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Re: Reparaturidee für Weidetränkesystem

Beitragvon 240236 » Mo Dez 08, 2025 22:08

Sturmwind42 hat geschrieben:Ja ich hab n Vakuumfass , das bringt 0,5 bar , die etwas neueren 1,0 bar .
Mein Werkstatt-Kompressor bringt 10 bar , wovon noch 9 drin sind bis ich vor Ort bin .
Mit welcher Begründung meinst du dass das V-fass hier besser ist ?
Weil du da richtig Luftmenge hast
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Re: Reparaturidee für Weidetränkesystem

Beitragvon 038Magnum » Di Dez 09, 2025 0:17

Sturmwind42 hat geschrieben:... 9 bar Druck müssen da durchjagen wie nix m.M.


Denkfehler. Wenn die Leitung 2,54cm Durchmesser und 70m Länge hat, verpufft das Kesselvolumen des Kompressor komplett, bevor sich irgendwas bewegt. Kompressibilität und sonstige Verluste (Anschluss der Schlauchleitung) abgezogen, steht da nichts mehr an Newton zur Verfügung, was eine Verstopfung lösen könnte.

Pneumatisch sehe ich da keine Lösung.

Entweder hydraulisch gegen spülen oder Baggern - wobei bei beiden Varianten der Dreck raus muss.
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Re: Reparaturidee für Weidetränkesystem

Beitragvon 038Magnum » Di Dez 09, 2025 0:41

Sturmwind42 hat geschrieben:Ja ich hab n Vakuumfass , das bringt 0,5 bar , die etwas neueren 1,0 bar .
Mein Werkstatt-Kompressor bringt 10 bar , wovon noch 9 drin sind bis ich vor Ort bin .
Mit welcher Begründung meinst du dass das V-fass hier besser ist ?


Der reine Druck ist ohne das zugehörige Kessel- bzw. Luftvolumen für deine angedachte Anwendung eine nichtssagende Größe.
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