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Roggen Krankheiten

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Roggen Krankheiten

Beitragvon Bison » Do Mai 02, 2019 20:36

hab heuer das erste mal roggen, bis jetzt sieht er sehr gesund aus. aktuell sehe ich keinen Handlungsbedarf. was macht ihr in der regel an fungizidbehandlungen -->mittelwahl im roggen? das hauptthema sollte rost und mehltau sein. hab noch tebucur zuhause, werde das denke ich applizieren. ein teures mittel möchte ich nicht unbedingt nehmen.
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Re: Roggen Krankheiten

Beitragvon MF4355 » Do Mai 02, 2019 21:13

Braunrost, Rhynchosporium und Mehltau, für Halmbruch ist es jetzt schon zu spät. Braunrost ist in diesem Stadium am wichtigsten, Tebuconazol sehr wirksam, hat aber nur eine geringe Dauerwirkung. Ich habe deshalb das Tebu mit Strobilurin gemischt zur vorgezogenen Abschlussbehandlung. Welche Sorte baust du an?
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Re: Roggen Krankheiten

Beitragvon Bison » Do Mai 02, 2019 21:22

hab kws binnto.mit was mischt du?
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Re: Roggen Krankheiten

Beitragvon bauer hans » Do Mai 02, 2019 21:26

Amistar ist das mittel der wahl.
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Mercury Pro?

Beitragvon adefrankl » Do Mai 02, 2019 21:57

bauer hans hat geschrieben:Amistar ist das mittel der wahl.

Eigentlich vom Wirkungsspektrum wäre doch auch Mercury Pro eine Alternative (Effektiv Fertigmischung aus Amistar und Alto 240EC) Eigentlich sollte das doch das Mittel der Wahl sein gegen Braunrost. Bei https://www.schweiger-handel.de/ steht es mit 34 €/l bzw. ha in der Preisliste. Da der Amistaranteil schon 24,5 € kostet, würde das Azol dazu nur noch mit 10 € zu Buche schlagen.
Alerdings habe ich noch Zweifel ob es überhaupt verfügbar ist. Adama bewirbt es nicht auf seiner Hauptseite und bei Myagrar ist es auch nicht zu finden.
Minister ist gleich zusammengesetzt, darf aber nur mit 0,75 l angewendet werden und auch nur bis Ende das Ährenschiebens und nicht wie Mercury Pro bis Ende der Blüte. Nun nicht gerade nachvollziehbar, aber das ist mittlerweile so vieles in diesen Land nicht mehr.
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Re: Roggen Krankheiten

Beitragvon MF4355 » Do Mai 02, 2019 22:13

Der Bintto war bei mir letztes Jahr komplett gesund, bis er vertrocknet ist, dazu noch standfest. War leider sehr früh ausverkauft, deshalb steht bei mir Daniello, da war schon alles unten drin zu finden... Auf dem Blattapparat bisher noch nichts.
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Re: Roggen Krankheiten

Beitragvon Bison » Do Mai 02, 2019 22:16

also bis jetzt sieht der binntto gut aus, allerdings zwickt die Trockenheit schon. Bis jetzt hatten Krankheiten eigentlich gar keine chance zu entstehen. werde den bestand beobachten und dann entscheiden.
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Re: Roggen Krankheiten

Beitragvon Südheidjer » Fr Mai 03, 2019 0:02

Meine naive Frage als Nichtlandwirt: Liefern die Züchter (in diesem Falle KWS) eigentlich keine Zusatzinfos bzgl. Pflanzenschutz zum Produkt ? Haben die keine Berater, die über Land ziehen ?
...oder wollen die für jeden Besuch Kohle sehen?

Vor ein paar Jahren hätte ich noch meinen Vater fragen können. Er hatte damals den Hybridroggen für Lochow vermarktet....nun ist es zu spät.

Ich halte übrigens Roggen für ein sehr interessantes Getreide mit Zukunft, wenigstens auf den schwache n Böden.
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Züchterinformationen helfen nur sehr bedingt

Beitragvon adefrankl » Fr Mai 03, 2019 0:34

Südheidjer hat geschrieben:Meine naive Frage als Nichtlandwirt: Liefern die Züchter (in diesem Falle KWS) eigentlich keine Zusatzinfos bzgl. Pflanzenschutz zum Produkt ? Haben die keine Berater, die über Land ziehen ?
...oder wollen die für jeden Besuch Kohle sehen?

Vor ein paar Jahren hätte ich noch meinen Vater fragen können. Er hatte damals den Hybridroggen für Lochow vermarktet....nun ist es zu spät.

Ich halte übrigens Roggen für ein sehr interessantes Getreide mit Zukunft.

Nun die Züchter liefern schon Informationen zu der Krankheitsanfälligkeit ihrer Sorten. _Wobei ich natürlich die Angaben aus den staatlichen Sortenversuchen für vertrrauenswürdiger halte die der Verkäufer. Die Herausforderung ist aber, dass der notwendige Pflanzenschutz ganz stark vom Jahr und dem Standort abhängt. So galten viele Weizensorten jahrelang als gut resistent gegen Gelbrost. Plötzlich kam so um 2014 ein neuer Erregerstamm auf und diese Sorten wurden massiv von Gelbrost befallen. Obwohl ich da keine Spritzung eingeplant hatte, musste ich sie dann doch durchführen. Ohne Behandlung gab es dann in den Versuchen bis zu 50% Ertragsausfall. Letztes Jahr hatte ich eigentlich eine Krankeitsbekämpfung im Fahnenblattstadium eingeplant, da es da meist notwendig war. Nur waren da letztes Jahr nahezu keine Krankheiten und die Maßnahme ist ausgefallen. Das kann kein Züchter vorhersehen. Letztendlich wird das vorgehen ganz stark von der Beobachtung der Bestände, der umliegenden Bestände und der Witterung unter Berücksichtigung der Erfahrungen der Vorjahre und den Hinweisen der Pflanzenschutzämter bestimmt. Außnahmen sind höchstens Krankehiten die man nur vorbeugend bekämpfen kann, wie Ramularia bei Gerste. Da gibt es genau einen gut wirksamen Wirkstoff (wird bald verboten!) dagegen und der wirkt nur vorbeugend (die schlecht wirksamen wirken auch nur vorbeugend). Da muss man dann allein nach Erfahrung und Schema F dann ahndeln.
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Re: Roggen Krankheiten

Beitragvon Südheidjer » Fr Mai 03, 2019 1:07

adefrankl, danke für deine ausführliche Informationen.
..und dir eine gute Nacht.
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Re: Roggen Krankheiten

Beitragvon elchtestversagt » Fr Mai 03, 2019 7:22

Wir haben ja auch viel Roggen.
Das Problem dabei ist, das von heute auf morgen Rost ohne Ende im Bestand sein kann, deshalb stark aufpassen.
Mehltau ist bei unserer Gülledüngung auch ein Thema, ich misch bei der WR Massnahme dann Talius ( kein Befall) oder Vegas ( leichter Befall) mit ein und dann ist Ruhe.
Ich hab vor einer Woche die zweite WR Massnahme gefahren, zusammen mit 0,4 Alto ( Restbestand, Zulassung läuft aus), da waren ganz vereinzelt an den Blattunterseiten etwas Rost zu sehen, nur Einzelpflanzen, ich denke, das sind die Populationsbeimischungen.
Nun hab ich insgesamt drei Wochen Ruhe, dann kommt ( also ende nächster Woche in die nun schiebende Ähre) vielleicht ein Adexar rein ( Elatus wäre besser, hat aber 5mtr Abstandsregel, kann ich nicht), und dann mal sehen, was das Wetter macht, vielleicht nach der Blüte nochmal ein günstiges Orius...
Vergangenes Jahr hat die Kammer auch zum warten geraten, nur hat sich dann soviel Rost aufgebaut, den man nicht mehr in den Griff bekam...Die Erfahrung hab ich auch schon machen dürfen, deshalb meine Vorgehensweise...
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Re: Roggen Krankheiten

Beitragvon 714er » Fr Mai 03, 2019 7:49

Wenn man die ersten Pusteln Rost findet muss man im Roggen direkt los. Wenn eine Warnung der Kammer kommt auch vorher.
Habe jetzt 1 l Orius dort mitgenommen wo ein zweites Mal WR reingekommen ist. Der Rest ist erst mal in einmal geplant, im lettten Jahr ging das ganz gut.
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Re: Mercury Pro?

Beitragvon bauer hans » Fr Mai 03, 2019 7:54

adefrankl hat geschrieben:Alerdings habe ich noch Zweifel ob es überhaupt verfügbar ist. Adama bewirbt es nicht auf seiner Hauptseite und bei Myagrar ist es auch nicht zu finden.

Azoxystar hatte ich bei myAgrar bestellt,lieferung dauert aber.
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Re: Mercury Pro?

Beitragvon adefrankl » Fr Mai 03, 2019 8:56

bauer hans hat geschrieben:
adefrankl hat geschrieben:Alerdings habe ich noch Zweifel ob es überhaupt verfügbar ist. Adama bewirbt es nicht auf seiner Hauptseite und bei Myagrar ist es auch nicht zu finden.

Azoxystar hatte ich bei myAgrar bestellt,lieferung dauert aber.

Ja, Azoxystrobin Solo Präperate gibt es aktuell preoblemlos. Meine Aussage bezog sich ja auch auf Marcury Pro, also die Kombination mit Cyproconazol. Die gibts zwar noch als Minister, aber da ist die Zulassung ungünstig eingeschränkt.
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Re: Roggen Krankheiten

Beitragvon Schauerschrauber » Fr Mai 03, 2019 10:15

Hallo

Hatte ebenfalls vergangene Saison Bintto im Anbau . Davon war ich sehr begeistert in punkto Gesundheit wie auch Standfestigkeit.

Letzten Herbst musste ich auf Edmondo ausweichen da Bintto nicht zu bekommen war .

Habe in Roggen noch nie über 25 € / ha an Fungiziden investiert . Eine Braunrostversicherung und gut ist , die letzten Jahre immer 1 Liter Cirkon - dieses Jahr werde ich zu Pronto Plus umschwenken . Cirkon ist ja nicht mehr zu bekommen .


MfG
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