Wenn man Zeit hat den Tonboden gepflügt 4 bis 5 Wochen in der Sonne liegen zu lassen, fällt er wie leichter Boden auseinander.
Wir hier manchmal gemacht, ackert sich dann sehr leicht wie nach Frost.
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von fluegelflitzer7 » Mo Okt 13, 2014 19:14: dem argument mit erhöhtem wasserverbrauch möchte ich widersprechen, seh ich nicht so!
Schwabenjung26 hat geschrieben:von fluegelflitzer7 » Mo Okt 13, 2014 19:14: dem argument mit erhöhtem wasserverbrauch möchte ich widersprechen, seh ich nicht so!
Hallo Fluegelflitzer7, ich gebe mal einen Erfahrungsbericht zum Besten:
Biobetrieb im Flecken leiht im September unseren auf Frontanbau umgerüsteten Kultivator aus, um seine 4 Wochen zuvor geackerten Kleegrasflächen mit Dinkel zu bestellen.
Nach 2 Tagen bekommen wir unseren Kultivator wieder, mit insg. noch 2!!! funktionsfähigen Zinken von insg. 17!![]()
Die Böden waren steinhart durchgetrocknet und hart wie Mineralbeton.![]()
Erfahrungsgemäß haben wir eben deutlich mehr zu trockene Herbstwitterung.
Ice hat geschrieben:Wir arbeiten nach dem Pflug immer mit einem Ringpacker in der Fronthydraulik - Top Rückverfestigung.
Im Heck dann Kreiselegge + Säemaschine bei Getreide oder Kreiselegge+Walze.
Hier ein Bild als Beispiel (zwar nicht auf einer gepflügten Fläche aber das ist ja egal)
aNiederbayer hat geschrieben:auf unseren Extremschlägen folgt ein Tag nach dem Pflug ein Arbeitsgang mit der Kreiselegge.
Dann nochmal 1-2 Tage liegen lassen, je nach Sonneneinstrahlung.
Das Saatbett ist dann zwar auch noch nicht optimal, aber es fallen im Herbst hier eh immer wieder Niederschläge.
Habe letztes Jahr den "Fehler" gemacht und die Bodenbearbeitung Anfang Oktober gemacht und einen stärkeren Regen abgewartet (ca. 30 l). Das Feld trocknete dann absolut nicht mehr ab und ich musste mit "Gewalt" Weizen säen... daher versucht man hier immer innerhalb von 2 Tagen nach dem Pflug zu säen.
Auch wenn das Ergebnis dann nicht optimal ist, aber der Weizen läuft eigentlich immer auf, wenn er denn nicht zu tief gesät wurde.
Seegucker hat geschrieben:Hallo , ich habe heute Mais gedroschen , die Felder waren an bestimmten Stellen so feucht , dass dreschen nicht möglich war.
Morgen ist Mulchtag , dann wird gepflügt.
Samstag soll es 7 mm regnen .
Normalerweise vermeide ich , dass es in den gepflügten Acker reinregnet . Der vollgesaugte Boden trocknet im Herbst nicht mehr ab.
Sonntag und Montag möchte ich säen , Frontsternpacker , Kreiselegge mit Kerner-Cracker Walze und Aufbaudrille .Der Acker wird fein genug , allerdings sind die Strukturschäden im nächsten Jahr noch zu sehen .
Wenn ich hier lese , dass sich einige Sorgen über einen zu trockenen Herbst machen , kann ich nur den Kopf schütteln .
Ich wünsche mir wieder ein Jahr wie 1976 und 2003 !
Absaufende Mähdrescher , festgefahrene Kippergespanne , das sind Katastrophen.
Heute hat sich ein LKW Fahrer geweigert mit dem Sattelzug in den Feldweg zu fahren , der Mähdrescher musste 400 m über den Acker des Nachbarn fahren.

Landrat Oberlenker hat geschrieben:Warte lieber bis zum 1. Frost
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