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Saatbeetbereitung nach Pflug

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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51 Beiträge • Seite 2 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Saatbeetbereitung nach Pflug

Beitragvon heico » Mo Okt 13, 2014 14:56

Wenn man Zeit hat den Tonboden gepflügt 4 bis 5 Wochen in der Sonne liegen zu lassen, fällt er wie leichter Boden auseinander.
Wir hier manchmal gemacht, ackert sich dann sehr leicht wie nach Frost.
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Re: Saatbeetbereitung nach Pflug

Beitragvon Grenzwächter » Mo Okt 13, 2014 15:55

So mach ich das mit meinen Mulchsaat Flächen wenn ich zeit hab wird das zweite und letzte mal tief gegrubbert und dann ca drei Wochen später gedrillt. Ist dann meistens wie Mehl der Boden.
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Re: Saatbeetbereitung nach Pflug

Beitragvon Cairon » Mo Okt 13, 2014 16:32

Wir haben hier alte Seemarschböden mit sehr hohem Tonanteil. Wir pflügen die Flächen zu Raps oder Getreide mit Packer ohne Nachläufer. Zum Drillen kommt dann eine Crosskillwalze in die Fronthydraulik. Hinter dem Schlepper läuft dann eine Amazone KE 302 mit RPD 301. Im allgemeinen ist das Saatbeet dann fein genug. In extremen Jahren sind wir dann auch schon direkt nach der Aussaat mit der Crosskillwalze noch einmal drüber gegangen. Seit ein paar Jahren bringen wir direkt nach der Aussaat ca. 1 Tonne gekörnten Granukal auf dem Acker aus. Dadurch wird die obere Bodenstruktur deutlich krümmeliger. Meine Erfahrungen sind mit diesen relativ geringen, dafür häufigeren Kalkungen recht positiv. Die Wirkung scheint deutlich besser zu sein, als bei großen Gaben in größerem Abstand.
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Re: Saatbeetbereitung nach Pflug

Beitragvon 1056xl » Mo Okt 13, 2014 17:53

Hallo
Lauter schlüssige Antworten, jeder der hier geantwortet hat hat seine Erfahrungen mit seinem Boden schon gemacht und daraus gelernt.
Verschiedene Böden verlangen verschidene Arbeitsweisen. Bei guten Böden geht fast immer alles und zu jeder Zeit.
Schlechtere Böden (Tonhaltig) brauchen schon mehr Fingerspitzengefühl.
Ich finde alle Antworten hier gut und nachvollziehbar.
Echt gutes Thema und gute Antworten.

MfG. 1056xl
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Re: Saatbeetbereitung nach Pflug

Beitragvon fluegelflitzer7 » Mo Okt 13, 2014 18:14

also wir machen das wie folgt:

zeitig nach der ernte die stoppel pflügen,
dann flach mit doppelfrontwalze und kreiselegge mit trapezringwalze drüber,
dann darf der boden alleine gar werden durch sonne-regen-sonne-regen,
dann 2 -3 wochen vor der saat 2 - 3 ltr glyphos gegen ausfallgetreide ( nach bedarf )
und danach wird mit frontkultivator mit walze, kreiseegge mit trapezringwalze und sähmaschine gesät.

der boden wird ganz mürb dadurch das er 4, 6 oder noch mehr wochen liegen kann nachm der bearbeitung,
und selbst richtig schwerer boden zerfällt ganz allein, man braucht nur zeit, und die natur macht das ganz von alleine.
und zwischen ernte vorfrucht getreide und der darauffolgenden getreide aussaat ist da immer reichlich zeit.

dem argument mit erhöhtem wasserverbrauch möchte ich widersprechen, seh ich nicht so!

und dieses vorgehen hat ne menge vorteile,

denn das wetter und die natur macht den boden von ganz alleine fein, der boden ist abgesetzt, deshalb sehr guter feldaufgang!
kräht der hahn früh aufm mist, ändert sich das wetter oder es bleibt so wie es ist...
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Re: Saatbeetbereitung nach Pflug

Beitragvon Schwabenjung26 » Di Okt 14, 2014 7:16

von fluegelflitzer7 » Mo Okt 13, 2014 19:14: dem argument mit erhöhtem wasserverbrauch möchte ich widersprechen, seh ich nicht so!


Hallo Fluegelflitzer7, ich gebe mal einen Erfahrungsbericht zum Besten:
Biobetrieb im Flecken leiht im September unseren auf Frontanbau umgerüsteten Kultivator aus, um seine 4 Wochen zuvor geackerten Kleegrasflächen mit Dinkel zu bestellen.
Nach 2 Tagen bekommen wir unseren Kultivator wieder, mit insg. noch 2!!! funktionsfähigen Zinken von insg. 17! :evil:
Die Böden waren steinhart durchgetrocknet und hart wie Mineralbeton. :roll:
Erfahrungsgemäß haben wir eben deutlich mehr zu trockene Herbstwitterung.
Älbler, zwecks Überblick
Schwabenjung26
 
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Re: Saatbeetbereitung nach Pflug

Beitragvon Raider » Di Okt 14, 2014 7:38

Schwabenjung26 hat geschrieben:
von fluegelflitzer7 » Mo Okt 13, 2014 19:14: dem argument mit erhöhtem wasserverbrauch möchte ich widersprechen, seh ich nicht so!


Hallo Fluegelflitzer7, ich gebe mal einen Erfahrungsbericht zum Besten:
Biobetrieb im Flecken leiht im September unseren auf Frontanbau umgerüsteten Kultivator aus, um seine 4 Wochen zuvor geackerten Kleegrasflächen mit Dinkel zu bestellen.
Nach 2 Tagen bekommen wir unseren Kultivator wieder, mit insg. noch 2!!! funktionsfähigen Zinken von insg. 17! :evil:
Die Böden waren steinhart durchgetrocknet und hart wie Mineralbeton. :roll:
Erfahrungsgemäß haben wir eben deutlich mehr zu trockene Herbstwitterung.


Naja, Kleegrasflächen sind per se sehr trocken. Durch die gute Durchwurzelung bei (mehrjährigem) Futterbau wird das Bodenwasser meist bis auf den letzten Tropfen heraus gesaugt...
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Re: Saatbeetbereitung nach Pflug

Beitragvon Wini » Do Okt 16, 2014 20:20

Ice hat geschrieben:Wir arbeiten nach dem Pflug immer mit einem Ringpacker in der Fronthydraulik - Top Rückverfestigung.
Im Heck dann Kreiselegge + Säemaschine bei Getreide oder Kreiselegge+Walze.
Hier ein Bild als Beispiel (zwar nicht auf einer gepflügten Fläche aber das ist ja egal)
Packer + Kreiselegge.jpg


Der Walzennachläufer hinter der Kreiselegge ist echt coooool !!
Eine Superidee. Das wird natürlich fein wie in Mutters Garten.


Ich bin auch schon ausgetrocknete, gepflügte Flächen direkt mit der Cambridgewalze angegangen um die größten Kluten kleinzukriegen.
Natürlich die Hardcorevariante, quer zu Pflugrichtung, damit die Kluten und Regenwürmer ordentlich eine aufs Dach kriegen :wink:
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Re: Saatbeetbereitung nach Pflug

Beitragvon aNiederbayer » Do Okt 16, 2014 22:08

auf unseren Extremschlägen folgt ein Tag nach dem Pflug ein Arbeitsgang mit der Kreiselegge.

Dann nochmal 1-2 Tage liegen lassen, je nach Sonneneinstrahlung.

Das Saatbett ist dann zwar auch noch nicht optimal, aber es fallen im Herbst hier eh immer wieder Niederschläge.
Habe letztes Jahr den "Fehler" gemacht und die Bodenbearbeitung Anfang Oktober gemacht und einen stärkeren Regen abgewartet (ca. 30 l). Das Feld trocknete dann absolut nicht mehr ab und ich musste mit "Gewalt" Weizen säen... daher versucht man hier immer innerhalb von 2 Tagen nach dem Pflug zu säen.
Auch wenn das Ergebnis dann nicht optimal ist, aber der Weizen läuft eigentlich immer auf, wenn er denn nicht zu tief gesät wurde.
Dateianhänge
IMG_5836.JPG
alles relativ Nass und grob
IMG_5836.JPG (166.27 KiB) 5653-mal betrachtet
IMG_5848.JPG
die meisten Brocken sind schon relativ hart, das meiste Saatgut ist aber bedeckt
IMG_5848.JPG (355.84 KiB) 5653-mal betrachtet
aNiederbayer
 
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Re: Saatbeetbereitung nach Pflug

Beitragvon Kreuzschiene » Fr Okt 17, 2014 12:21

aNiederbayer hat geschrieben:auf unseren Extremschlägen folgt ein Tag nach dem Pflug ein Arbeitsgang mit der Kreiselegge.

Dann nochmal 1-2 Tage liegen lassen, je nach Sonneneinstrahlung.

Das Saatbett ist dann zwar auch noch nicht optimal, aber es fallen im Herbst hier eh immer wieder Niederschläge.
Habe letztes Jahr den "Fehler" gemacht und die Bodenbearbeitung Anfang Oktober gemacht und einen stärkeren Regen abgewartet (ca. 30 l). Das Feld trocknete dann absolut nicht mehr ab und ich musste mit "Gewalt" Weizen säen... daher versucht man hier immer innerhalb von 2 Tagen nach dem Pflug zu säen.
Auch wenn das Ergebnis dann nicht optimal ist, aber der Weizen läuft eigentlich immer auf, wenn er denn nicht zu tief gesät wurde.


Weizen ist doch eh ein "Unkraut". Der geht immer auf...
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Re: Saatbeetbereitung nach Pflug

Beitragvon Seegucker » Di Okt 21, 2014 22:21

Hallo , ich habe heute Mais gedroschen , die Felder waren an bestimmten Stellen so feucht , dass dreschen nicht möglich war.
Morgen ist Mulchtag , dann wird gepflügt.
Samstag soll es 7 mm regnen .
Normalerweise vermeide ich , dass es in den gepflügten Acker reinregnet . Der vollgesaugte Boden trocknet im Herbst nicht mehr ab.
Sonntag und Montag möchte ich säen , Frontsternpacker , Kreiselegge mit Kerner-Cracker Walze und Aufbaudrille .Der Acker wird fein genug , allerdings sind die Strukturschäden im nächsten Jahr noch zu sehen .
Wenn ich hier lese , dass sich einige Sorgen über einen zu trockenen Herbst machen , kann ich nur den Kopf schütteln .
Ich wünsche mir wieder ein Jahr wie 1976 und 2003 !
Absaufende Mähdrescher , festgefahrene Kippergespanne , das sind Katastrophen.
Heute hat sich ein LKW Fahrer geweigert mit dem Sattelzug in den Feldweg zu fahren , der Mähdrescher musste 400 m über den Acker des Nachbarn fahren.
Nur die Diktatur braucht Zensur. Demokratie heißt Kampf der Meinungen.“
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Re: Saatbeetbereitung nach Pflug

Beitragvon aNiederbayer » Di Okt 21, 2014 23:12

Seegucker hat geschrieben:Hallo , ich habe heute Mais gedroschen , die Felder waren an bestimmten Stellen so feucht , dass dreschen nicht möglich war.
Morgen ist Mulchtag , dann wird gepflügt.
Samstag soll es 7 mm regnen .
Normalerweise vermeide ich , dass es in den gepflügten Acker reinregnet . Der vollgesaugte Boden trocknet im Herbst nicht mehr ab.
Sonntag und Montag möchte ich säen , Frontsternpacker , Kreiselegge mit Kerner-Cracker Walze und Aufbaudrille .Der Acker wird fein genug , allerdings sind die Strukturschäden im nächsten Jahr noch zu sehen .
Wenn ich hier lese , dass sich einige Sorgen über einen zu trockenen Herbst machen , kann ich nur den Kopf schütteln .
Ich wünsche mir wieder ein Jahr wie 1976 und 2003 !
Absaufende Mähdrescher , festgefahrene Kippergespanne , das sind Katastrophen.
Heute hat sich ein LKW Fahrer geweigert mit dem Sattelzug in den Feldweg zu fahren , der Mähdrescher musste 400 m über den Acker des Nachbarn fahren.


hier das selbe... letzte woche 35 l, gestern 15 und für die nächsten tage nochmal 40 angesagt... wir rutschen bei alles nur rum... hab gestern Weizen gesät, aber das ging mehr als dürftig. Zum Vorkreiseln und abtrocknen lassen war keine Zeit. Daher eine 2. Kreiselegge in der Front...
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Re: Saatbeetbereitung nach Pflug

Beitragvon Landrat Oberlenker » Mi Okt 22, 2014 18:35

Warte lieber bis zum 1. Frost :klug:
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Re: Saatbeetbereitung nach Pflug

Beitragvon aNiederbayer » Mi Okt 22, 2014 20:37

Landrat Oberlenker hat geschrieben:Warte lieber bis zum 1. Frost :klug:


jup, zum Pflügen bzw Grubbern werd ich das wohl tun... aber zum Weizen säen wird es dann schon zu spät sein
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Re: Saatbeetbereitung nach Pflug

Beitragvon Falk » Do Okt 23, 2014 8:03

Wir haben hier strak vermehrt Minutenböden!
Es gibt allerdings viele möglichkeiten ein gutes Saatbeet hin zu bekommen!
1. früh pflügen mindestens 2 besser 4 wochen liegen lassen! Der Boden zerfällt und auch Bodenschluß ist wieder gegeben, der Boden zerfällt besser bei der Saat.
2. Pflügen 1-2 Tage warten (bis der Boden schön grau wird, aber nicht ausgetrocknet ist) dann gehts mit dem Sterncracker in der Fronthy und hinten Kreiselegge Drillkombi mit Kerner keilringwalze drauf.
Das ergebnis ist meist recht gut .
3. Pfluglos(nicht gefragt) Aber dennoch habe ich die erfahrung gem8 das es wesentlich einfacher ist ein gutes saatbeet mit dem Grubber hin zu bekommen
Woher soll Ich wissen was Ich denke, bevor Ich nicht gehört hab was Ich sage!?
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