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Saatbeetbereitung nach Pflug

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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51 Beiträge • Seite 1 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Saatbeetbereitung nach Pflug

Beitragvon Güllepott » So Okt 12, 2014 14:29

Hallo,
Ich bin zur Zeit auf der Suche nach einen guten Möglichkeit um die Kluten nach dem Pflügen klein zu machen. Wichtig wäre mir auch eine gute Rückverfestigung, damit der Boden nicht so austrocknet.
Im Netz habe ich verschiedene Walzen eentdeckt. Zum Beispiel eine Güttler-Walze oder eine Cross-Kill Walze. Hat jemand Erfahrungen damit oder andere Vorschläge?
Die Kombi Kreiselegge + extra Walze in der Hitch würde mir auch gefallen, habe allerdings etwas bedenken das das zu schwer wird.
Achja, wir haben eher schwerere Böden.
Güllepott
 
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Re: Saatbeetbereitung nach Pflug

Beitragvon heico » So Okt 12, 2014 16:55

Güllepott hat geschrieben:Hallo,
Ich bin zur Zeit auf der Suche nach einen guten Möglichkeit um die Kluten nach dem Pflügen klein zu machen. Wichtig wäre mir auch eine gute Rückverfestigung, damit der Boden nicht so austrocknet.
Im Netz habe ich verschiedene Walzen eentdeckt. Zum Beispiel eine Güttler-Walze oder eine Cross-Kill Walze. Hat jemand Erfahrungen damit oder andere Vorschläge?
Die Kombi Kreiselegge + extra Walze in der Hitch würde mir auch gefallen, habe allerdings etwas bedenken das das zu schwer wird.
Achja, wir haben eher schwerere Böden.


Im Herbst kann man wenig ausrichten mit einer Walze, da sie zuklebt. Bleibt dann die Kreiselegge.
Der Boden ist schwerer als Was. Hast du vielleicht ein Bild vom gepflügten Acker?
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Re: Saatbeetbereitung nach Pflug

Beitragvon 1056xl » So Okt 12, 2014 17:31

Hallo Güllepott
Zum "richtigen" Zeitpunkt mit der Kreiselegge drüber.
Der Boden sollte anfangen anzutrocknen, je nach Bodenart 2-3 Tage nach dem Pflügen (bei trockenem Wetter)
Foto0612kl2.jpg
Foto0612kl2.jpg (187.58 KiB) 4523-mal betrachtet

Foto0613kl.jpg
Foto0613kl.jpg (153.88 KiB) 4523-mal betrachtet

Vielleicht eine Walze in der FH. Zusätzlich eine Walze in der Hitch halte ich nicht
für so optimal, sinnvoller ist meiner Meinung nach eine Walze beim nächsten Arbeitsgang (Säen ?) in der FH..
Austrocknen halte ich nicht für das Problem ( Spätsommer/Herbst) sondern eher das es nicht mehr genug
trocknet bis zum Säen.
Ich weiß jetzt nicht was du nach dem einebnen/zerkleinern vor hast, gehe davon aus das du anschliesend Säen willst.

MFg. 1056xl
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Re: Saatbeetbereitung nach Pflug

Beitragvon Güllepott » So Okt 12, 2014 17:46

Naja wir haben relativ lehmige Böden.
Nein, ein Bild vom gepflügten habe ich zur Zeit nicht. Ja Walze in der Fronthydraulik würde ich auch gut finden, leider scheitert es dann an der leider fehlenden FH.
Vor einigen Jahren haben wir es mal mit einer Wiesenwalze probiert, aber das war auch nicht so berauschend.
Ich finde Vorteile einer guten Rückverfestigung sind ein gleichmäßigerer, besserer Feldaufgang.
Ja ich würde gerne mit einer Kombi drillen danach. Aber meist sieht es nach dem Vorkreiseln direkt vorm Drillen nicht gut aus.

Also wenn die Walze zuklebt, dann ist es mir zu feucht um auf den Acker zu fahren, würde ich jetzt mal so sagen.
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Re: Saatbeetbereitung nach Pflug

Beitragvon Ice » So Okt 12, 2014 18:54

Wir arbeiten nach dem Pflug immer mit einem Ringpacker in der Fronthydraulik - Top Rückverfestigung.
Im Heck dann Kreiselegge + Säemaschine bei Getreide oder Kreiselegge+Walze.
Hier ein Bild als Beispiel (zwar nicht auf einer gepflügten Fläche aber das ist ja egal)

Packer + Kreiselegge2.jpg

Packer + Kreiselegge.jpg
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Re: Saatbeetbereitung nach Pflug

Beitragvon Grenzwächter » So Okt 12, 2014 23:26

Ich fahre nach dem Pflug in der Front eine Güttler Garopack Avant mit einer Simplex Walze. Im Heck dann Kreiselgrubber mit Sämaschine. Damit bekomme ich selbst unseren Ton bzw. Lehm in einer Überfahrt klein und Saat fertig.
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Re: Saatbeetbereitung nach Pflug

Beitragvon Raider » Mo Okt 13, 2014 7:55

Ice hat geschrieben:Wir arbeiten nach dem Pflug immer mit einem Ringpacker in der Fronthydraulik - Top Rückverfestigung.
Im Heck dann Kreiselegge + Säemaschine bei Getreide oder Kreiselegge+Walze.
Hier ein Bild als Beispiel (zwar nicht auf einer gepflügten Fläche aber das ist ja egal)


ich frage mich ehrlich gesagt was Du da auf dem Bild genau machst. Staub? ;-) Da ist doch eine Vorarbeit vor der Saat wirklich nicht nötig....

Zum Thema: Wir pflügen fast nur noch vor Wintergerste. Da mir die Witterung zur Wintergerstenaussaat zu unsicher ist, pflügen wir meist schon zum Monatswechsel August/September und fahren dann solo mit Kreiselegge und Frontpacker drüber. Ist zwar ne recht teurer Variante, aber auf unseren Böden aus meiner Sicht das Beste.

Ein Nachbar hat aus meiner Sicht auch eine gute Lösung gefunden. Er fährt mit der Federzinkenegge (6m) drüber und walzt (15 m) es 2 Tage später. Schlagkräftig und relativ gutes Bild. Allerdings auch nur ne Lösung für die Gluten. Rückverfestigung ist da eher gering...
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Re: Saatbeetbereitung nach Pflug

Beitragvon heico » Mo Okt 13, 2014 8:15

Gratuliere @ Raider,
zum ersten Mal im Forum wird ein Nachbar positiv erwähnt.

Ansonsten in Foren sind die Nachbarn immer die Looser, erfolglos und die bekommen nix auf die Reihe. :wink:
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Re: Saatbeetbereitung nach Pflug

Beitragvon Ice » Mo Okt 13, 2014 8:16

Die Bilder waren vor dem Pflanzen von Erdbeeren. Das ist halt schon was spezielles.
Für Getreide oder ähnliches natürlich so absolut nicht notwendig.
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Re: Saatbeetbereitung nach Pflug

Beitragvon Landwirt_R » Mo Okt 13, 2014 10:48

Wir haben teilweise tonigen Lehm. Neben der Arbeit ist das nicht immer einfach, den richtigen Zeitpunkt zum bearbeiten zu finden. Es gibt doch die zwei Varianten pflügen und zeitnah bearbeiten bzw. zu säen innerhalb ein paar Tagen oder die Variante Wochen zuvor zu pflügen und dann die Witterung arbeiten zu lassen. Bisher arbeite ich nach der ersten Variante. Bei der zweiten hätte ich Angst, dass es vor der Saat einen heftigen Regenschauer gibt und ich dann nicht mehr ins Feld fahren kann. Was spricht für die zweite Variante?

Bitte jetzt keine Pflugdiskussion.
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Re: Saatbeetbereitung nach Pflug

Beitragvon Schwabenjung26 » Mo Okt 13, 2014 12:47

Wenn ich mit dem Pflug arbeite, schaue ich dass ich entweder direkt nach dem Pflug oder am darauffolgenden Tag mit der Kreiselegge den Boden bearbeite. Hierbei achte ich darauf, dass der Boden nicht zu feinkrümelig wird, da bei der Saat ebenfalls mit der KE gedrillt wird.
Bei unseren leichten Tonböden funktioniert das zu 95% immer, man darf nur nicht pflügen wenn es grade stark regnet.
Das gepflügte wochenlang liegen lassen halte ich für zu riskant, meiner Meinung nach kann hier zu viel Wasser verdunsten, was grade im trockenen Herbst entscheidend sein kann.
Ebenfalls halte ich den Einebnungs- und rückverfestigungseffekt durch die Witterung ohne Frostgare für recht bescheiden.
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Re: Saatbeetbereitung nach Pflug

Beitragvon Grenzwächter » Mo Okt 13, 2014 13:33

Schwabenjung26 hat geschrieben:Wenn ich mit dem Pflug arbeite, schaue ich dass ich entweder direkt nach dem Pflug oder am darauffolgenden Tag mit der Kreiselegge den Boden bearbeite. Hierbei achte ich darauf, dass der Boden nicht zu feinkrümelig wird, da bei der Saat ebenfalls mit der KE gedrillt wird.
Bei unseren leichten Tonböden funktioniert das zu 95% immer, man darf nur nicht pflügen wenn es grade stark regnet.
Das gepflügte wochenlang liegen lassen halte ich für zu riskant, meiner Meinung nach kann hier zu viel Wasser verdunsten, was grade im trockenen Herbst entscheidend sein kann.
Ebenfalls halte ich den Einebnungs- und rückverfestigungseffekt durch die Witterung ohne Frostgare für recht bescheiden.


Kann ich so nicht bestätigen ich hatte bei der diesjährigen Gerstensaat das Problem das mich das Wetter beim pflügen überrascht hat(45l). Dachte da kommst du dieses Jahr nicht mehr drauf weil es dann fast eine Woche weiter drauf geregnet hat. Als es besser wurde hab ich weiter geackert nach zwei Tagen wurden die vollgeregneten Flächen hell, habe dann angefangen diese zu bestellen das ging wiedererwarten super. Diese Flächen stehen jetzt viel besser da als die anderen.
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Re: Saatbeetbereitung nach Pflug

Beitragvon Schwabenjung26 » Mo Okt 13, 2014 13:54

Das gepflügte wochenlang liegen lassen halte ich für zu riskant, meiner Meinung nach kann hier zu viel Wasser verdunsten, was grade im trockenen Herbst entscheidend sein kann.


Sagte ich ja, wenn der Herbst trocken ist, sehe ich Probleme, wenn das Gepflügte ewig liegen bleibt.
Seit ca. 10 Jahren hatten wir eigentlich bei uns nur zu trockene Herbstwitterung!
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Re: Saatbeetbereitung nach Pflug

Beitragvon Grenzwächter » Mo Okt 13, 2014 14:00

Hin ackern und dann unendlich lange liegenlassen würd ich bei unserem Lehmboden auch nicht, danach bekommst du die Klumpen nicht mehr klein. Am besten arbeitet es sich bei uns wenn es einen Tag Sonne hatte.
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Re: Saatbeetbereitung nach Pflug

Beitragvon Schwabenjung26 » Mo Okt 13, 2014 14:43

So jetzt sind wir beieinander :wink:
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