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Sanfte Drogen freigeben?

Alles was nicht zu anderen Themen passt, hat hier seinen Platz.
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Re: Sanfte Drogen freigeben?

Beitragvon tiger24 » So Nov 30, 2014 0:44

fahrer380 hat geschrieben:
tiger24 hat geschrieben:Aber wie siehst du die Gefahr, auf andere, härtere Drogen umzusteigen, wenn dir das erste gefällt.?

Ich sehe sie als sehr groß an...


Dieses Argument ist mir sehr wohl bekannt. Ich selbst kann's ja nicht nachvollziehen denke aber das ist einfach die falsche Frage. Die "richtigere" Frage ist doch wie verhindert man den Konsum von Drogen? Mariuhana wird von sehr vielen Menschen konsumiert trotz Verbot, die wenigsten davon steigen auf wirklich schlimme Produkte um. Ob legal oder illegal besteht also immer die Gefahr das schlimmere Drogen beim Einzelnen eine Rolle spielen werden.


Schon. Aber wenn das Schlichte legal ist, öffnet es Tür und Tor. Oder?
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Re: Sanfte Drogen freigeben?

Beitragvon automatix » So Nov 30, 2014 0:48

tiger24 hat geschrieben:Aber wie siehst du die Gefahr, auf andere, härtere Drogen umzusteigen, wenn dir das erste gefällt.?

Ich sehe sie als sehr groß an...


ja und? die Einstiegsdroge ist immer Alkohol....
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Re: Sanfte Drogen freigeben?

Beitragvon fahrer380 » So Nov 30, 2014 0:49

tiger24 hat geschrieben:
Schon. Aber wenn das Schlichte legal ist, öffnet es Tür und Tor. Oder?


Nein, ein Konsument denk bzw empfindet so einfach nicht. Dem einen gefällt das, dem andern nicht dafür was anders - ein Verbot beeinflusst da so gut wie gar nichts. Wenn man nach dieser Logik geht müsste man davon ausgehen dass die meisten Zigarettenkonsumenten/süchtigen auf Mariuhana und noch weiter umsteigen - ist aber nicht der Fall.
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Re: Sanfte Drogen freigeben?

Beitragvon Djup-i-sverige » So Nov 30, 2014 8:37

Wenn mehr Leute weiche Drogen probieren können (Alkohol und Qualmerei mal ausgenommen),
werden auch mehr Leute in Versuchung gefuehrt mal das harte Zeug zu probieren.
(Beim Alkohol fängts auch mit Bier und suessen Mixgetränken an)
Und die Legalität von bestimmten "Drogen" als Argument zu nutzen, fuer die Legalisierung von noch mehr Suchtmitteln...
Dann sollten wir Crystal Meth? und das Ganze auch gleich legalisieren,
weil Schnaps ja auch legal ist, oder ist vielleicht doch ein winziger Unterschied?
Ich halt nix davon, auch weil ich mal in der Handwerkkammer in suesslichem Rauch gestanden bin,
und man nachher im Kurs die Kerle genau identifizieren konnte, im Gegensatz zu Denen,die am Vortag etwas zuviel Alkohol hatten.
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Re: Sanfte Drogen freigeben?

Beitragvon Cairon » So Nov 30, 2014 10:15

Mein Stiefbruder lebt in den Niederlanden. Die Niederländer werden ja immer gerne als tolerant in Sachen Drogen gesehen. Was bringt diese Toleranz mit sich? Wenn man durch Amsterdam geht, dann wird einem als Deutscher in entsprechendem Alter regelmäßig unter vorgehaltener Hand "Stoff" angeboten. Ein leichterer Zugang für zu einem verstärkten Konsum. Ich kenne mich mit illegalen Drogen nun nicht so aus, aber ich habe vor kurzem einen Artikel zum Thema Cannabis gelesen. In dem Artikel stand, dass die Wirkstoffkonzentration durch Pflanzenzucht in den letzten 20 Jahren massiv gesteigert wurde und das was man aktuell bekommt, nur noch wenig mit dem Gras der Hippies aus den 70ern zu tun hat.
Ich habe nie illegale Drogen probiert, seit 15 Jahren habe ich keinen Alkohol mehr getrunken, gelegentlich eine Zigarette rauche ich schon mal. Ich wäre auch eher für schärfere Maßnahmen beim Alkohol, als für die Legalisierung von Cannabis.

Alkoholunfälle

Insgesamt verringerte sich die Zahl der Alkoholunfälle mit Personenschaden seit 1975 um 66% von 51 593 auf 17 434 im Jahr 2009. Der Anteil der Alkoholunfälle mit Personenschaden an allen Unfällen mit Personenschaden fiel von 14% im Jahr 1975 auf 5,6% im Jahr 2009. Auch verunglückten im Jahr 2009 bei Alkoholunfällen nur noch etwas mehr als ein Viertel der Personen (–71%) von 1975, nämlich 22 175 anstelle von 76 578. Noch stärker verringerte sich in diesem Zeitraum die Zahl der bei Alkoholunfällen getöteten Personen, und zwar um 88 % von 3 641 auf 440. Starben 1975 noch 21% der Verkehrstoten an den Folgen eines Alkoholunfalls, so waren es im letzten Jahr 11% gewesen.

https://www.destatis.de/DE/Publikatione ... cationFile

Auch wenn die Zahl der Unfalloten durch Alkohol fällt, so empfinde ich sie noch immer als viel zu hoch. Die Frage ist aber, was ein generelles Alkoholverbot für Folgen hätte. Ich denke die meisten Leute würden sich dennoch weiter Alkohol verschaffen. Entweder würde der "Sprit" wie jetzt auch das Cannabis über die Grenzen geschmuggelt oder es würde schwarz gebrannt. Die Prohibition in den Vereinigten Staaten zwischen 1920 und 1933 hat gezeigt, wie so etwas laufen kann. Daher denke ich, dass ein Alkoholverbot nicht realisierbar wäre.

Ich halte die aktuellen Regelungen in Sachen Genussmittel und Drogen aktuell für einen guten Kompromiss, die weitere Freigabe lehne ich ab.
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Re: Sanfte Drogen freigeben?

Beitragvon Todde » So Nov 30, 2014 10:48

http://www.freudenberger.net/indischer-hanf.html

Da kann der Tiger ja ein paar horizonterweiternde Pflanzen mit aussäen
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Sanfte Drogen freigeben?

Beitragvon yogibaer » So Nov 30, 2014 12:07

Dann schon lieber Datisca cannabina. Vielleicht gibt es da einen Placeboeffekt.
Gruß Yogi
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Re: Sanfte Drogen freigeben?

Beitragvon Lacy Laplante » So Nov 30, 2014 14:40

Eine Frage stellt sich aber immer noch.

Ist ein Mensch "kriminell" wenn er Drogen, welche nicht schädlicher sind wie die Legalen, mit sich führt und dann in eine Polizeikontrolle gerät?

Welche Rechtfertigung gibt es für die dann zu erwartende Strafe?Es ist in dem Zusammenhang nicht mal nur die strafrechtliche Konsequenz in der BRD sondern es folgt auch eine Überprüfung durch die Fahrerlaubnissbehörde. Alleine aufgrund des Besitzes von "krümeligen Substanzen".

Wenn ich das nun auf Alkohol übertragen würde, müsste jeder Mensch der Bier, Wein oder Spirituosen in seinem Auto oder zu Fuss transportiert mit Überprüfung der Leberwerte rechnen.

Immerhin konsumieren in der BRD mindestens 4 Millionen Menschen Cannabisprodukte.


Lg,

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Re: Sanfte Drogen freigeben?

Beitragvon Lacy Laplante » So Nov 30, 2014 14:46

Das Cannabis eine "Einstiegsdroge" ist, ist ein Märchen um die Prohibition aufrecht zu erhalten.

Ich persönlich kenne soooo viele Menschen die Cannabis konsumieren, und das sind keine "Junkies", sondern zb. Ärzte, Anwälte, PolizistInnen, ErzieherInnen, LehrerInnen usw usv.

Die Händler solcher Produkte sind auch seltenst, so habe ich es zumindest gehört, Menschen die andere Rauschmittel vertreiben.


LG,

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Re: Sanfte Drogen freigeben?

Beitragvon Cairon » So Nov 30, 2014 15:23

@Lacy Laplante

Die Rechtfertigung für eine Strafe auf den Besitz von Cannabis ist schlicht und einfach das geltende Recht. Ob es sinnvoll ist oder nicht ist dabei ein ganz anderes Thema. So lange die Gesetze nicht geändert werden, wird man dafür verknackt. Möchte mal das ändern, muss man sich für eine Gesetzesänderung einsetzen. Ich kenne auch einige Gesetze die ich nicht mag und für unsinnig halte, dennoch kann ich mich nicht einfach darüber hinweg setzen.
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Re: Sanfte Drogen freigeben?

Beitragvon fahrer380 » So Nov 30, 2014 16:26

Cairon hat geschrieben:@Lacy Laplante
Ob es sinnvoll ist oder nicht ist dabei ein ganz anderes Thema.


Aber genau das ist es ja worüber wir hier diskutieren, ist es sinnvoll dass die Politik Mariuhana verbietet? Der Faktenlage nach zu urteilen ist es überhaupt nicht sinnvoll, es ist eben diese Doppelmoral. Lacy Laplante hat es absolut richtig formuliert, das Beispiel zeigt dass Mariuhana genau so eine Volksdroge ist wie Zigartten.
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Re: Sanfte Drogen freigeben?

Beitragvon Welfenprinz » So Nov 30, 2014 16:39

Cairon hat geschrieben: Was bringt diese Toleranz mit sich? Wenn man durch Amsterdam geht, dann wird einem als Deutscher in entsprechendem Alter regelmäßig unter vorgehaltener Hand "Stoff" angeboten.

was erstmal bedeutet, dass nationale Regelungen zu Schieflagen führen. Die Komafahrten der Skandinavier zeigen ja dasselbe.
dem Artikel stand, dass die Wirkstoffkonzentration durch Pflanzenzucht in den letzten 20 Jahren massiv gesteigert wurde und das was man aktuell bekommt, nur noch wenig mit dem Gras der Hippies aus den 70ern zu tun hat.

ich bin wie Du Nichtkonsument, aber soweit ich weiss, ist das ein geringes Problem, wenn man darum weiss. Gefährlich sind ja grad die Wildformen, wegen wechselndem Wirkstoffgehalt . Die gute Dosis von gestern, kann morgen zum herzstillstand führen. Ein Problem mit dem sich vor allem diejenigen herumschlagen müssen, die sich Tees aus Engelstrompeten kochen.
Oder so.
Also ein Hoch der Pflanzenzüchtung. Zum Wohl der menschlichen Nichtgefährdung.
Ich wäre auch eher für schärfere Maßnahmen beim Alkohol, als für die Legalisierung von Cannabis.

repressive Massnahmen machen einen gewissen Sinn, wie schon von kaltblutreiter erwähnt. in Jugend und ERziehung. Je länger jemand davon ferngehalten wird, desto besser.
Bei Erwachsenen führt es eher zu Schieflagen. Egal ob Beschaffungskriminlnalität oder eine von Schweden vollgekotzte Fähre.



Insgesamt verringerte sich die Zahl der Alkoholunfälle mit Personenschaden seit 1975 um 66% von 51 593 auf 17 434 im Jahr 2009. Der Anteil der Alkoholunfälle mit Personenschaden an allen Unfällen mit Personenschaden fiel von 14% im Jahr 1975 auf 5,6% im Jahr 2009. Auch verunglückten im Jahr 2009 bei Alkoholunfällen nur noch etwas mehr als ein Viertel der Personen (–71%) von 1975, nämlich 22 175 anstelle von 76 578. Noch stärker verringerte sich in diesem Zeitraum die Zahl der bei Alkoholunfällen getöteten Personen, und zwar um 88 % von 3 641 auf 440. Starben 1975 noch 21% der Verkehrstoten an den Folgen eines Alkoholunfalls, so waren es im letzten Jahr 11% gewesen. ]
https://www.destatis.de/DE/Publikatione ... cationFile

Auch wenn die Zahl der Unfalloten durch Alkohol fällt, so empfinde ich sie noch immer als viel zu hoch. Die Frage ist aber, was ein generelles Alkoholverbot für Folgen hätte. Ich denke die meisten Leute würden sich dennoch weiter Alkohol verschaffen. Entweder würde der "Sprit" wie jetzt auch das Cannabis über die Grenzen geschmuggelt oder es würde schwarz gebrannt. Die Prohibition in den Vereinigten Staaten zwischen 1920 und 1933 hat gezeigt, wie so etwas laufen kann. Daher denke ich, dass ein Alkoholverbot nicht realisierbar wäre.

Du lieferst hier indirekt 2 Gründe für die legalisierung von Drogen.
1.) dieser Rückgang des Alkoholmissbrauchs in den letzten 30 jahren lässt sich teilweise damit erklären, dass die Präventions und Therapiearbeit bei legalen Drogen natürlich ganz andere , breitere Ansatzpunkte hat als im illegalen Milieu mit seinen ganzen Randerscheinungen.
2. Die Prohibition. Eben. Genauso werden heute Opiate gehandelt. Illegal, geschmuggelt, gestreckt, kriminell. Legaler Alkohol wird genauso wie legales (medizinisches) Opiat unter hygienisch und produktionstechnisch einwandfreien Bedingungen hergestelllt.
Da medizinisch/klinisch/anatomisch Opiate zwar einen hohen Suchtfaktor haben, aber eben keinen Lungenkrebs oder Leberzirrhose verursachen, sprich körperlich eben nicht zusätlisch zur Abhängigkeit schädlich sind, stellt sich schon die Frage was gegen eine Legalisierung spricht. Die Leute mit genug Kohle (mir fällt jetzt grad nur Christoph Daum ein) können sich das "gute" Zeug besorgen........... und enden eben nicht am Bahnhof Zoo. :)

Ich halte die aktuellen Regelungen in Sachen Genussmittel und Drogen aktuell für einen guten Kompromiss, die weitere Freigabe lehne ich ab.


Mit einer echten Freigabe tue ich mir auch schwer. Intuitiv, aus Gewohnheit.
Faktisch erhärten lässt es sich eigentlich nciht.
Es wäre aber zwingend nötig die Debatte, die zu einer Gesetzesänderung führt oder auch nicht, eben etwas faktenorientierter zu führen.

btw: DIE Einstiegsdroge in die gesamte Abhängigkeitskette bis hin zu den Opiaten ist und bleibt Alkohol. Da sind die Statistiken eindeutig. Es kommt ja auf den - psychischen - Effekt des ersten Rausches an, der dann evtle weitere Suchtsehnsüchte hervorruft. Und den geben wir unseren kids mit dem ersten drink, nicht mit dem ersten joint.
Zuletzt geändert von Welfenprinz am So Nov 30, 2014 16:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sanfte Drogen freigeben?

Beitragvon Welfenprinz » So Nov 30, 2014 16:48

fahrer380 hat geschrieben:Aber genau das ist es ja worüber wir hier diskutieren, ist es sinnvoll dass die Politik Mariuhana verbietet? Der Faktenlage nach zu urteilen ist es überhaupt nicht sinnvoll, es ist eben diese Doppelmoral. Lacy Laplante hat es absolut richtig formuliert, das Beispiel zeigt dass Mariuhana genau so eine Volksdroge ist wie Zigartten.


man muss nicht, was wohl auch sinnfrei wäre, in die Traditionen irgendwelxher Naturvölker blicken , um eine breite Akzeptanz von Rauschmitteln jeglicher Art zu finden. Es reicht ein Blick in die beginnende Moderne, das 19. Jahrhundert. Bis in die Zeit vorm ersten Weltkrieg hatten in der gesamten westlichen Welt quer durch alle Schichten vom Alkohol bis zu den Opiaten alle Suchtmittel ihre Verbreitung. (Verboten wurde Absinth.......... nicht Morphium :mrgreen: ). Und wenn die hier anwesenden Thüringer, Bayern und Hessen ihre Urgrossväter noch fragen könnten, würden sie von denen noch nützliche Tips für Hanfanbau und Verwertung bekommen können.

Wie also konnte es überhaupt zu dieser verschrobenen Gesetzeslage von heute mit all ihren problematischen Folgen komnmen?
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Re: Sanfte Drogen freigeben?

Beitragvon Pevo » So Nov 30, 2014 18:19

Es wird schwer sein bzgl. Legalität zu einer einheitlichen Meinung zu kommen, das zeigt auch die Diskussion hier. Meine Frage zum Thema Drogen bezieht auf die Ursachen. Weshalb nehmen Menschen Drogen. Da gibt es sicherlich auch unterschiedliche Gründe. Kann man gesellschaftlich da etwas zur Verhinderung/Minimierung tun?
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Re: Sanfte Drogen freigeben?

Beitragvon Epxylon » So Nov 30, 2014 18:22

Vor 2 Wochen lief ein schöner Beitrag im Fernsehen über die Gerichtsmedizin in den USA. Der Arzt/Gerichtsmediziner hat unter anderem dazu beigetragen das die Prohibition wieder aufgehoben wurde. Denn durch das Alkoholverbot sind mehr Leute gestorben als ohne Alkoholverbot.
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