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Schlepperantrieb der Zukunft?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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33 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Schlepperantrieb der Zukunft?

Beitragvon Vario930 » Fr Jul 04, 2008 9:10

Hallo zusammen,

bei den stetig steigenden Spritpreisen und der Entwicklung in der Automobilindustrie in Richtung Eelektroantrieb / Wasserstoffantrieb stellt sich doch die Frage in wie weit sich die Antriebstechniken im Nzf - Bereich oder speziel bei Landwirtschaftlichen Fahrzeugen entwickeln?

Was meint ihr, gibt es bald die ersten Wasserstoff betriebenen Prototypen oder wie sieht die Zukunft aus?

Bus-Prototypen mit Wasserstoffantrieb gibt es ja schon.

gruß
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Beitragvon Psycho » Fr Jul 04, 2008 11:07

wenns nach mir gehen würde wäre mittelfristig der antrieb für die landwirtschaft biodiesel

aber nicht biodiesel wie er jetzt gemacht wird, sondern biodiesel 2.generation bei der man alle möglichen organischen abfälle hernehmen kann (z.b.: holz) (ist schon in entwicklung glaub ich (glaube gehört zu haben: 5 kg holz macht 1 liter diesel)) weil ich glaub bei jedem fällt immer irgend ein abfall an (sei es alte zaunstempel, hecken die man stutzt, schimmliger silo...)

das wäre fast CO2 neutral wenns die erdöl-industrie zulässt und die technik dementsprechend fortgeschritten wäre, könnte sich jeder landwirt seinen treibstoff selbst herstellen

so, das war eine super idee, die aber leider nicht umsetzbar ist :(


und langristig muss man sowieso abwarten welcher motor sich durchsetzen wird (ich glaub wasserstoff eher weniger - würde auf elektro wetten (bei entsprechender weiterentwicklung))
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Beitragvon Pumuckel » Fr Jul 04, 2008 12:20

so, das war eine super idee, die aber leider nicht umsetzbar ist


wieso eigentlich nicht ?

ich denke auch nicht das sich wasserstoff als antriebsart durchsetzen wird, und zwar nicht nur in der Landwirtschaft, sondern im Fahrzeugbau überhaupt. Das Zeug muss extrem aufwendig gekühlt werden, sonst verflüchtigt sich Wasserstoff einfach aus dem Tank. Brennstoffzellen sind sowieso zu kompliziert und zu teuer, und Verbrennungsmotoren mit Wasserstoff anzutreiben halte ich auch für unsinn. Außerdem ist Wasserstoff nur ein energieüberträger.
Ich denke eher dass sich bei (kleinen) PKW der elektrische Antrieb bzw Hybridantrib durchsetzen wird, wobei der eigentlich auch nur bei Fahrzeugen sinn macht, die in der stadt fahren. In der Landwirtschaft wäre ein Hybridantrieb bei Rad- oder Teleskopladern sinnvoll. Irgendein institut hat verkurzem einen BMW mit hydrostatischen hybridantrieb ausgestattet, beim Bremsen wird Druckluft hergestellt die für den nötigen druck für das hydrauliksystem bereitstellt. Ein dieselelektrischer antrieb mit Kondensatoren zu kurzfristigen stromspeicherung wäre auch möglich.
Bei (Acker)Schleppern wird denke ich auch in Zukunft der Verbrennungsmotor ausreichen, da macht alles andere wenig Sinn. Als treibstoff wäre Synthetischer sprit, den man aus stroh und gülle herstellt ideal. Der stünde dann nicht in konkurrenz zu Nahrungsmittelproduktion.
MfG[/quote]
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Beitragvon Christian_S » Fr Jul 04, 2008 12:57

Das Thema hatten wir hier zwar schon öfters, aber ich finde es jedes Mal aufs Neue interessant.
Betrachten wir doch mal folgende Alternativen, rein logisch:


1.) Der Antrieb der Zukunft muss auf einem flächendeckend verfügbaren Energieträger beruhen,
der idealer Weise über ein bestehendes Versorgungsnetz bereitgestellt wird.

CNG, LPG, Wasserstoff, Pressluft,... erfordern die Umrüstung aller bestehenden Tankstellen.
Die Kosten dafür wären gigantisch, vom Energieaufwand gar nicht erst zu reden.

Flüssige Kraftstoffe und elektrische Energie verfügen bereits über ein Versorgungsnetz.
Der Zapfpistole ist es egal ob Diesel oder Naphta fließt und Steckdosen gibt es sowieso überall.



2.) Das Risikopotential bei der Handhabung des Energieträgers muss möglichst niedrig sein.

CNG, LPG, Wasserstoff, … stehen sämtlich unter Druck. Zusätzlich zur Entflammbarkeit,
können hier auch noch Druckbehälter platzen. Defekte Zapfpistolen sind extrem kritisch zu bewerten.

Flüssige Kraftstoffe und elektrische Energie sind auch nicht ohne, aber schon jetzt darf damit
jeder Depp hantieren. Beim Tanken mit defekten „Zapfpistolen“ frieren einem zudem nicht die Finger ab.



3.) Die Energiedichte des Trägers muss möglichst hoch sein

CNG, LPG, Wasserstoff, Pressluft und elektrische Energie haben hier unabhängig von ihrer
tatsächlichen Energiedichte einen großen Nachteil. Druckbehälter und Batterien sind extrem schwer.
Die Energie pro Kg des Energieträger incl. Behälter ist Mau.

Flüssige Kraftstoffe besitzen eine hohe Energiedichte und können in leichten Tanks gespeichert.
Damit Übertrift ihre Energiedichte in Summe mit dem Tank jeden anderen Energieträger.



4.) …




Der Markt verhält sich allerdings leider nicht logisch. Bestes Beispiel dafür ist der Dieselpartikelfilter. Ein weißes Taschentuch am Auspuff sorgte für einen riesigen Wirbel. Peugeot wurde zum Saubermann der Nation. Verbrauch und Abgaswerte waren zwar deutlich schlechter als bei den „Dreckschleudern“ ohne DPF, aber das hat niemanden interessiert.

Persönlich denke ich, dass zukünftig verschiedene Antriebe friedlich ko-existieren.

Der mit Flüssigkraftstoff betriebene Verbrennungsmotor bleibt uns auf jeden Fall erhalten. Allerdings wird wohl kein Diesel oder Benzin mehr im Tank sein und vielleicht wird es auch kein 4-Takt Motor mehr sein.

Der reine Elektroantrieb wird kommen. Für Stadtverkehr gibt es kaum eine bessere Antriebsart. Die Batterien werden leistungsfähiger und leichter werden und die Reichweite wachsen.

Der Hybrid-Antrieb kommt / bleibt ebenfalls. Dabei wird es sich aber um Elektroautos handeln, die einen kleinen, optimierten Verbrennungsmotor mitführen. Das heutige Konzept der Hybrid-Autos ist Schwachsinn pur, und die Wiederholung der Diesel-Partikel-Filter-Farce.

Alle anderen Konzepte bleiben Exoten. Trotzdem, schön das es sie gibt.


Um jetzt wieder die Kurve auf Deine Frage zu kriegen….

Hofschlepper mit Elektroantrieb sind eine feine Idee und
Ackerschlepper werden immer noch einen Auspuff haben.


Gruß
Christian
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Beitragvon Psycho » Fr Jul 04, 2008 15:11

schlütermax hat geschrieben:
so, das war eine super idee, die aber leider nicht umsetzbar ist


wieso eigentlich nicht ?
[/quote]


weil die erdölindustrie die welt regiert
und die politiker sind auch marionetten der erdölgiganten

es gab und gibt tausende gute ideen die patentiert werden nur um dann von der erdölindustrie aufgekauft zu werden (weil die wissen eh nicht wohin mit dem geld)

die wollen uns, solange es öl noch gibt, dieses teuer verkaufen - nur um noch mehr geld zu machen



treibstoff aus landwirtschaftlichen abfallprodukten herzustellen scheint rein technisch bald möglich, wär auch wie gesagt eine super idee, aber es gibt kräfte die das zu verhindern werden wissen

(arrr - toll wärs schon so eine metallkiste wo man holz und stroh reinschmeißt und dann seinen hoftank wieder auffüllen könnte)




PS: super blog zum thema alternative energien (ist halt englisch) - http://www.ecogeek.org/

PPS: noch was zu den batterien - die werden auch immer leichter (die japaner haben da grad wieder eine neue super-batterie entwickelt) aber bis batterien großmaschinen antreiben können vergehen gut und gern noch 30 jahre - und dann ist da noch immer die frage: wie gewinne ich den strom der dafür benötigt wird am besten? kohle oder erdöl ist hier wohl nicht die lösung
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Beitragvon jagdfreggel » Fr Jul 04, 2008 15:31

moin,

der ackerschlepper der zukunft macht iii-aaaaaahhhhh!!!!
und läuft mit heu-motor!phasengesteuerter pups-auspuff und vierhufantrieb!
die leistung liegt dann so ca. um 1 ps.


tja,klingt komisch,ist aber so.

mal im ernst,wenn die schlaueren leute nicht bald was ganz tolles erfinden,oder bereits erfundenes aus der schublade holen,dann siehts wohl düster aus.
alles ist vom ölpreis abhängig.wenn das immer schlimmer wird kanns irgendwann nicht mehr weitergehen.
wie´s dann genau wird weiß ich leider auch nicht genau.
evtl. siehe oben!
jagdfreggel
 
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Beitragvon Sepp » Fr Jul 04, 2008 15:58

Und das Forum der Zukunft macht die Suche nach einem bereits vorhandenen Thread zur Pflicht... Zumal es sich um exakt die gleiche Fragestellung handelt. Nur mit bereits über 40 Antworten, glaube ich. Da hätte man schon mal längst nachlesen können, bevor man fragt.
Sepp
 
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Beitragvon Stoapfälzer » Fr Jul 04, 2008 16:04

Also wenn mal einer nen Motor erfinden würd der mit Milch laufen würd -dann fänd ich des net schlecht! Scherz bei Seite wie währs mit Bioerdgas aus der eigenen Biogasanlage -Tank aufs Dach geschnallt 2 mal am Tag aufgepumpt und ab geh die Luzie. :twisted:
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Beitragvon Pumuckel » Fr Jul 04, 2008 16:40

Der Markt verhält sich allerdings leider nicht logisch. Bestes Beispiel dafür ist der Dieselpartikelfilter. Ein weißes Taschentuch am Auspuff sorgte für einen riesigen Wirbel. Peugeot wurde zum Saubermann der Nation. Verbrauch und Abgaswerte waren zwar deutlich schlechter als bei den „Dreckschleudern“ ohne DPF, aber das hat niemanden interessiert.

auch ich halte den Rußpartikelfilter für Unsinn, dass Abgas und Verbrauchswerte bei Peugeot schlechter als bei der konkurrenz waren ist aber Unsinn (es ist unbestritten das der DPF sprit kostet, aber diese tatsache hat die Peugeot Diesel verbrauchsmäßig gegenüber den konkurenten nicht schlechter gestellt) . Man muss fairerweise sagen dass Peugeot schon deutlich früher als andere Hersteller Euro 4 Motoren hatte, ob Euro4 nun sinnvoll ist sei mal dahingestellt, aber es war halt irgendwann vorgeschrieben.
Man Muss nicht immer glauben was VW erzählt, bis vor kurzem hat VW ja auch noch Common Rail (erfunden gleube ich von Mazda) für Unsinn erklärt, jetzt bauen sie es selber ein...
MfG
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Beitragvon Bauer Schosch » Fr Jul 04, 2008 17:15

schlütermax hat geschrieben:
Der Markt verhält sich allerdings leider nicht logisch. Bestes Beispiel dafür ist der Dieselpartikelfilter. Ein weißes Taschentuch am Auspuff sorgte für einen riesigen Wirbel. Peugeot wurde zum Saubermann der Nation. Verbrauch und Abgaswerte waren zwar deutlich schlechter als bei den „Dreckschleudern“ ohne DPF, aber das hat niemanden interessiert.

auch ich halte den Rußpartikelfilter für Unsinn, dass Abgas und Verbrauchswerte bei Peugeot schlechter als bei der konkurrenz waren ist aber Unsinn (es ist unbestritten das der DPF sprit kostet, aber diese tatsache hat die Peugeot Diesel verbrauchsmäßig gegenüber den konkurenten nicht schlechter gestellt) . Man muss fairerweise sagen dass Peugeot schon deutlich früher als andere Hersteller Euro 4 Motoren hatte, ob Euro4 nun sinnvoll ist sei mal dahingestellt, aber es war halt irgendwann vorgeschrieben.
Man Muss nicht immer glauben was VW erzählt, bis vor kurzem hat VW ja auch noch Common Rail (erfunden gleube ich von Mazda) für Unsinn erklärt, jetzt bauen sie es selber ein...
MfG


wie wahr das eine zigarette verursacht mehr feinstaub als 5 liter diesel .
das selbe gilt hybridmotoren erfunden hats bosch und die deutschen autohersteller haben alle auf dieselmotoren spezialisiert gehabt . was hat bosch gemacht hats an de japaner verkauft oder ?


ich glaub die zukunft wird wenn dann strom oder ethanol.
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Beitragvon 251at » Fr Jul 04, 2008 18:05

Ich gehe davon aus das der Hauptkraftstoff für Landwirtschaftliche Fahrzeuge demnächst Pflanzenöl sein wird. Das läst sich am bestern selbst Produzieren, da die benötigte Anlagegröße sehr klein ist. Dazu sind nur gerigne Modifikationen an den derzeitigen Motoren nötig. Biogas könnte ich mir ebenfals in eingegen Schlepper vorstellen, hat halt den vorteil des geringeren Flächenverbrauches dafür aber deutlich geringere Energiedichte. Einen Schlepper wird man damit kaum einen ganzen Tag ohne Nachtanken am laufen behalten können.


Ich gehe davon aus das Strom im verhältniss zu anderen Energieträgern deutlich günstiger wird. Einen Mischwagen wird dann niemand mehr mit einen Schlepper antreiben. Beim Mais könnte ich mir z.B. ach einen zweistufige Ernte vorstellen. Der Feldhäcksler häckselt dann nur grob, das richtige Häckseln und corncracken übernimmt dann ein (semi-)stationäres Gerät was elektrisch angetrieben wird.

Im PKW beirech muß man unterscheiden zwischen den "Pendler und Einkaufsfahrzeugen" und den wirklichen "Langstreckenfahrzeugen". 200km Reichweite werden meiner einschätzung nach in wenigen Jahren elektrisch möglich sein (bei einer vernünftigen Fahrzeuggröße), damit lassen sich fast alle Fahrten die jetzt mit Autos erledigt werden machen (Laden des Akkus über nacht). Anders sieht es bei Fahrzeugen mit wirklich hoher Kilometerleistung pro Tag aus, z.B. Aussendienstler. Da gehe ich von BTL als Hauptkrafstoff aus. Anfangs vermutlich auch viel LPG und CNG.

Bei LKW im Fernverkehr kommt eigentlich nur BTL in Frage, im Kurzstreckenverkehr unter Umständen noch LPG und CNG.
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Beitragvon Bauer Schosch » Sa Jul 05, 2008 10:59

251at hat geschrieben:Ich gehe davon aus das der Hauptkraftstoff für Landwirtschaftliche Fahrzeuge demnächst Pflanzenöl sein wird. Das läst sich am bestern selbst Produzieren, da die benötigte Anlagegröße sehr klein ist. Dazu sind nur gerigne Modifikationen an den derzeitigen Motoren nötig. Biogas könnte ich mir ebenfals in eingegen Schlepper vorstellen, hat halt den vorteil des geringeren Flächenverbrauches dafür aber deutlich geringere Energiedichte. Einen Schlepper wird man damit kaum einen ganzen Tag ohne Nachtanken am laufen behalten können.


Ich gehe davon aus das Strom im verhältniss zu anderen Energieträgern deutlich günstiger wird. Einen Mischwagen wird dann niemand mehr mit einen Schlepper antreiben. Beim Mais könnte ich mir z.B. ach einen zweistufige Ernte vorstellen. Der Feldhäcksler häckselt dann nur grob, das richtige Häckseln und corncracken übernimmt dann ein (semi-)stationäres Gerät was elektrisch angetrieben wird.

Im PKW beirech muß man unterscheiden zwischen den "Pendler und Einkaufsfahrzeugen" und den wirklichen "Langstreckenfahrzeugen". 200km Reichweite werden meiner einschätzung nach in wenigen Jahren elektrisch möglich sein (bei einer vernünftigen Fahrzeuggröße), damit lassen sich fast alle Fahrten die jetzt mit Autos erledigt werden machen (Laden des Akkus über nacht). Anders sieht es bei Fahrzeugen mit wirklich hoher Kilometerleistung pro Tag aus, z.B. Aussendienstler. Da gehe ich von BTL als Hauptkrafstoff aus. Anfangs vermutlich auch viel LPG und CNG.

Bei LKW im Fernverkehr kommt eigentlich nur BTL in Frage, im Kurzstreckenverkehr unter Umständen noch LPG und CNG.


gibt da paar prognosen auch wenn die landwirtschaften von der ganzen welt nur raps anbauen würden wäre vll ein drittel des gesamten jahresverbrauchs an diesel gedeckt.
hab letzt mal in einen dokuheft ( national geographie ) gelesen das die chinesen 1/3 ihres ölbedarfs nur durch raps decken. da denk ich mir schon wieder das eigentlich nicht die chinesen an der schuld sind wegen der ölpreise sondern die armys oder?
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Beitragvon 251at » Sa Jul 05, 2008 12:15

Da der Gesamtverbrauch an Treibstoff bei weitem nicht mit Pflanzenöl zu decken ist sehe ich Pflanzenöl ja auch nur in der Landwirtschaft direkt als alternative. sprich jeder Landwirt baut mehr oder weniger für sich selbst an. Pflanzenöl für die Landwirtschaft ist steuerfrei, für andere Fahrzeuge wird es besteuert:
Besteuerung in Deutschland [Bearbeiten]

Reines Pflanzenöl als Kraftstoff wird nach Entlastung wie folgt besteuert (§ 50 Abs. 3 Satz 3 Nr. 2 i.V.m. § 2 Abs. 1 Nr. 4 EnergieStG)[3] jeweils zum angegebenen Datum:

* 1. August 2006 47,04 €cent/l minus 47,04 €cent/l = 0,00 €cent/l
* 1. Januar 2008 47,04 €cent/l minus 38,89 €cent/l = 8,15 €cent/l
* 1. Januar 2009 47,04 €cent/l minus 30,49 €cent/l = 16,55 €cent/l
* 1. Januar 2010 47,04 €cent/l minus 22,09 €cent/l = 24,95 €cent/l
* 1. Januar 2011 47,04 €cent/l minus 14,74 €cent/l = 32,30 €cent/l
* 1. Januar 2012 47,04 €cent/l minus 2,14 €cent/l = 44,90 €cent/l

Biodiesel und Pflanzenöl zur Verwendung als Kraftstoff in der Landwirtschaft ist steuerfrei. Biodiesel und Pflanzenöl, die als Heizstoff verwendet werden, sind nach jetziger Rechtslage bis zum 31. Dezember 2009 steuerfrei (§ 50 Abs. 1 EnergieStG). Ab 2010 werden sie wie leichtes Heizöl nach § 2 Abs. 3 Nr. 1 in Verbindung mit Abs. 4 EnergieStG mit 6,135 Cent pro Liter besteuert.

(Wikipedia) Da bedeutet man hat an der Stelle einen Kostenvorteil gegenüber anderen Verfahren.
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Beitragvon Sepp » Sa Jul 05, 2008 17:16

Man Muss nicht immer glauben was VW erzählt, bis vor kurzem hat VW ja auch noch Common Rail (erfunden gleube ich von Mazda) für Unsinn erklärt, jetzt bauen sie es selber ein...



Aha. Was erzählt denn VW, was man nicht glauben sollte? Vielleicht wäre ein Bezug nicht schlecht ;-)

VW hat lediglich das PD System favorisiert; das hatte durchaus seine Vorzüge, aber auch Nachteile. Leider konnte dadurch die Euro 5 Abgasnorm nicht mehr erfüllt werden.
Ganz nebenbei: Man kann VW viel nachsagen, aber sie sind definitiv einer der innovativsten Hersteller am deutschen Markt: Man baut einen Golf, der weniger als die Umweltlüge Toyota Prius braucht und schon bedeutend weniger als der Astra von Opel (man glaubte bei Opel wohl, dass ein Aufkleber das Auto sparsamer macht).

Common Rail wurde von Fiat entwickelt und gemeinsam mit Bosch zur Serienreife gebracht.

[/quote]
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Beitragvon kikifendt » Sa Jul 05, 2008 18:07

Bauer Schosch hat geschrieben:
251at hat geschrieben:Ich gehe davon aus das der Hauptkraftstoff für Landwirtschaftliche Fahrzeuge demnächst Pflanzenöl sein wird. Das läst sich am bestern selbst Produzieren, da die benötigte Anlagegröße sehr klein ist. Dazu sind nur gerigne Modifikationen an den derzeitigen Motoren nötig. Biogas könnte ich mir ebenfals in eingegen Schlepper vorstellen, hat halt den vorteil des geringeren Flächenverbrauches dafür aber deutlich geringere Energiedichte. Einen Schlepper wird man damit kaum einen ganzen Tag ohne Nachtanken am laufen behalten können.


Ich gehe davon aus das Strom im verhältniss zu anderen Energieträgern deutlich günstiger wird. Einen Mischwagen wird dann niemand mehr mit einen Schlepper antreiben. Beim Mais könnte ich mir z.B. ach einen zweistufige Ernte vorstellen. Der Feldhäcksler häckselt dann nur grob, das richtige Häckseln und corncracken übernimmt dann ein (semi-)stationäres Gerät was elektrisch angetrieben wird.

Im PKW beirech muß man unterscheiden zwischen den "Pendler und Einkaufsfahrzeugen" und den wirklichen "Langstreckenfahrzeugen". 200km Reichweite werden meiner einschätzung nach in wenigen Jahren elektrisch möglich sein (bei einer vernünftigen Fahrzeuggröße), damit lassen sich fast alle Fahrten die jetzt mit Autos erledigt werden machen (Laden des Akkus über nacht). Anders sieht es bei Fahrzeugen mit wirklich hoher Kilometerleistung pro Tag aus, z.B. Aussendienstler. Da gehe ich von BTL als Hauptkrafstoff aus. Anfangs vermutlich auch viel LPG und CNG.

Bei LKW im Fernverkehr kommt eigentlich nur BTL in Frage, im Kurzstreckenverkehr unter Umständen noch LPG und CNG.


gibt da paar prognosen auch wenn die landwirtschaften von der ganzen welt nur raps anbauen würden wäre vll ein drittel des gesamten jahresverbrauchs an diesel gedeckt.
hab letzt mal in einen dokuheft ( national geographie ) gelesen das die chinesen 1/3 ihres ölbedarfs nur durch raps decken. da denk ich mir schon wieder das eigentlich nicht die chinesen an der schuld sind wegen der ölpreise sondern die armys oder?


Raps ist aber in puncto Umweltverträglichkeit nicht unbedingt das Mittel der Wahl. Wenn dann sollte schon eine gewisse Nachhaltigkeit von einer "Kraftstoffrevolution" ausgehen und die Umweltverträglichkeit im Vordergrund stehen. Aufgrund des hohen Nährstoffbedarfes und der hohen N - Auswaschungen halte ich Raps für durchaus bedenklich.
kikifendt
 
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