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Schutzgasschweißgerät

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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33 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Schutzgasschweißgerät

Beitragvon IHC533 » Mo Okt 10, 2011 17:40

Moin,

ich kann dazu nur sagen: Lass die Finger von den billig Geräten wie (Güde, Duro, Top Craft, div. Baumarkt krams)
Denn wer billig kauft, kauft bekanntlich zweimal ;)

Ich hab mir letztes Jahr ein gebrauchtes 400A Gerät von ESAB zugelegt für 600€ (Compact Professional 400), war ein absoluter hammer preis, das Gerät ist astrein, gleichmäßiger Vorschub, Euro-Anschluss, lässt sich einfach einstellen usw. Macht saubere Arbeit! Kann ich nur empfehlen.

Ansonsten Geräte von Nimak, Ess, Merkle, Lorch, Messer Grießheim, Wessel usw.

Hilfreich bei der Suche nach gebrauchten Schweißgeräten, oder generell für Maschinen und Werkzeug ist die Seite www.maschinensucher.de

Da habe ich damals eine Suchanzeige aufgegeben und verschiedene Geräte angeboten bekommen

Ich hoffe ein bisschen geholfen zu haben.

Gruß IHC533
IHC533
 
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Re: Schutzgasschweißgerät

Beitragvon Johannes D. » Mo Okt 10, 2011 18:32

Servus,

@Nick
100% ED bei 200 Ampere, das ist aber schon ne Ansage. So als Faustregel sagt mann ja ca 25 Ampere pro mm Materialdicke. Bei 200 Ampere sind das dann ca 8 mm.
Das kommt mir jetzt für eine selbergebastelte Frontlader-Schaufel ganz schon Dick vor....
Ich denke das ist schon etwas viel des guten, klar wenn man ein entsprechende Gerät günstig bekommt.

Allerdings sollte man auch beachten das tendentiel mit steigender Maximalen Leistung auch die Minimal-Leistung steigt. Will sagen, irgendwann gehts dann auch nicht
mehr mit Blechen.

Ich selber stand vor einem ähnlichen Problem und habe mir schlussendlich ein neues Erfi Schutzgas-Gerät mit max 200 Ampere gekauft. Bis jetzt bin ich sehr zufrieden
mit dem Gerät. Klar, es hat nur zwei-Rollen antrieb und eben nur max 200 Ampere, die max Leistung bei 100% ED liegt um die 100 Ampere.
Ich bin der Meinung für den ambitionierten Hobby-Schrauber ist das als Einstiegsmodell OK (es sei denn natürlich es ist von Anfang an klar das viel dickeres Material
geschweisst werden soll).
Bei probeschweissungen an Dünnen Blechen von nem alten Nachtspeicherofen (was halt grad so da war) hab ich es geschafft auf dem dünnen Blech zu punkten ohne
durchzubrennen.
Meine Test-Schweissnähte wurden von bekannten Maschienenschlossern als optisch gut befunden, die Einstellung hat also auch recht gut geklappt.

viel Glück noch bei der Suche

Johannes D.
Sonnenlicht, frische Luft und das unheimlich laute Gebrüll der Vögel sind die drei schlimmsten Feinde des ITlers
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Re: Schutzgasschweißgerät

Beitragvon Wolfgang77 » Mo Okt 10, 2011 18:55

Wenn ich mir ein neues Elektroschweissgerät kaufen wollte, was für eines wäre denn da am "besten". Der Markt ist für mich völlig unübersichtlich, Trafos, Inverter usw. (das kann von mir aus auch 500 Eier kosten!)

Jemand einen Tipp?
Wolfgang77
 
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Re: Schutzgasschweißgerät

Beitragvon kitkat1975 » Mo Okt 10, 2011 19:40

also ich hab das thema erst kürzlich selber durchgekaut wollte mir auch erst ein gebrauchtes kaufen aber das problem ist folgendes.
die geräte die so um 500€ angeboten werden sind meist 20 jahre alt und nach diversen anrufen bei mehreren deutschen qualitätsherstellern(lorch, ess, rehm...) kommt man unweigerlich zu dem schluss das man davon die finger lassen sollte. für viele geräte sind keine oder nur noch einige ersatzteile lieferbar, sprich wenn was kaputt ist kann man den oldtimer schlimmstenfalls wegschmeissen.

geworden ist es schlussendlich das MIRA301 von EWM
vom örtlichen Fachhändler für 1800€ incl. flasche und allem drum und dran. alles in allem ein ziemlich robustes gerät ohne viel schnickschnack mit 4 rollenantrieb
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Re: Schutzgasschweißgerät

Beitragvon Redriver » Mo Okt 10, 2011 20:26

Hallo Schweißergemeinde,
folgende Punkte sind wichtig.
1. Trafo sollte Kupferwiklung haben >umso schwerer das Gerät umso besser ( mehr Kupfer ist im Trafo )
das billige vom billigen hat manchmal Aluwiklung !
2. Drahtvorschub 4 Rollen Antrieb ist dem 2 Rollensystem vorzuziehen ! Bei 2 Rollen sollte die ganze Mechanik und das Gehäuse aus
Metall sein.
3. Massekabel min 4 Meter
4. Schlauchpaket min 3 Meter besser wäre 4 Meter was aber bei 2 Rollenantrieb mit sehr langsamen Drahtvorschub auszuprobieren wäre !
5. Bei 200 A max leistung sollten wenigstens 7 Schaltstufen für die Stromeinstellung zur Verfügung stehen
6. Drahtvorschub stufenlos ist ein muß ,ich denke es gibt auch nichts anderes mehr.

Bei Gebrauchtgeräten Ersatzteilversorgung klären !

Was beim Schutzgasschweißen mehr Zeit braucht als das schweißen ist die Nahtvorbereitung !!!
Teile müßen frei von Lack, Schmutz und Fett sein. Hier sind Elektohandschweißung wesentlich unempfindlicher !
Wie hier schon mehrmals genannt wurde muß eine gutaussehende Naht nicht unbedingt auch halten !
Ich hatte bis vor ca. einem Jahr ein Lorch M6090 was uneingeschränkt zu empfehlen ist.
Derzeit wird mit einem EWM Mira 301 gearbeitet dieses Gerät ist auch i.o.
Dies sind aber Geräte die weit über der 1000€ Grenze liegen.
Ich denke aber das 1000 € das minimum sind was an Geld in die Hand genommen werden muß !
Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts.
Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten!
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Re: Schutzgasschweißgerät

Beitragvon CSW-LNF » Di Okt 11, 2011 8:21

Also, ich brate lieber mit Papas Trafo ( ca 40Jahre alt, 220Ampere ) als mit Brüderchens Schutzgaser ( Alter k.A. 400Ampere, wassergekühlt )

Und Papas Trafo kann ich sowohl mit Kraft - als auch Mit Lichtstrom betreiben. Des Teil hat damals ja auch nicht umsonst seine 5000DM gekostet.
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Erst zieht er Dich auf sein Niveau runter, dann schlägt er Dich mit seiner Erfahrung......
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Re: Schutzgasschweißgerät

Beitragvon KarlGustav » Di Okt 11, 2011 8:26

So ein Erfi Gerät mit 200 Ampere habe ich jetzt seit etlichen Jahren auf dem Hof. Hatte zu DM Zeiten irgendwas zwischen 1000 und 2000 Mark gekostet, wenn ich mich recht erinnere. Nix kaputt bis jetzt. ZweiRollenAntrieb völlig ausreichend. Schweissungen an Frontlader, Meterholzwagen und anderen belasteten Teilen einwandfrei. Ebenso problemlos im Dünnblechbereich.

Kennen oder kannten derzeit nicht allzuviele. Ich spreche nach den Jahren eine Empfehlung dafür aus.
Karl
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Re: Schutzgasschweißgerät

Beitragvon Djup-i-sverige » Di Okt 11, 2011 10:52

1. Trafo sollte Kupferwiklung haben >umso schwerer das Gerät umso besser ( mehr Kupfer ist im Trafo )
das billige vom billigen hat manchmal Aluwiklung !


Im Fall von Elektrode irrelevant, weil ich da eh nur noch nen Inverter kaufen würde (Weiß ,gibts die schon auch bei Schutzgas?)
Und schon sagt das Gewicht nimmer viel aus.Warum Inverter?Hot Start,Anti Stick, etc ,etc, Sachen die das Schweißen weitaus einfacher und angenehmer machen,ausserdem ist das Gerät dann mobil.

Ich denke aber das 1000 € das minimum sind was an Geld in die Hand genommen werden muß !


Ich würde bei Mig/Mag ,für die in der Landwirtschaft relevanten Materialstärken, eher noch ein paar Hunderter drauflegen, damit die Einschaltdauer bei hohen Amperestärken auch ein zügiges Arbeiten ermöglichen.
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Re: Schutzgasschweißgerät

Beitragvon kitkat1975 » Di Okt 11, 2011 11:05

absolut! jede kfz werkstatt reicht ein kleineres gerät als es in der landwirtschaft gebraucht wird weil die nie was haben was über 5mm ist.
150A bei 100%ED ist die untere grenze denke ich um auch spass damit zu haben
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Re: Schutzgasschweißgerät

Beitragvon Altmeister » Di Okt 11, 2011 12:10

Hallo,

wer nicht Auto fahren kann, braucht kein Auto.
Wer nicht schweißen kann, braucht auch kein Schweißgerät.

Fazit: Nehmt Euer vieles Geld € 1000,00 und mehr, macht bei der
Handwerkskammer oder auch sonst wo einen Schweißlehrgang.

Kauft Euch einen gebrauchten Industrie-Schweißtrafo z.B. Dalex,
(€ 100,00) damit sind alle Schweißarbeiten in der Landwirtschaft oder auch
im Hobbybereich abgdeckt. Gegebenenfalls kann der Ausbildungsnachweis
auch bei einer späteren Arbeitsplatzsuche Vorteile haben.

Werden Fördermaßnahmen beantragt ist eine erbrachte Vorleistung
immer von Vorteil.

Gruß Altmeister
Altmeister
 
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Re: Schutzgasschweißgerät

Beitragvon Djup-i-sverige » Di Okt 11, 2011 12:14

Wer nicht schweißen kann, braucht auch kein Schweißgerät.




Hast du irgendein Problem mit Autodidakten?Wer sich kein Schweißgerät zulegt braucht auch nicht schweißen können, wer sich Eines zulegt kann es sich in gewissen Grenzen selbst beibringen.(Mir dünkelt Standesdünkel)
Ausserdem hinkt der Vergleich mit dem Auto ganz gewaltig, da das eine Rechtliche Vorschrift ist, und das Andere sich die HWK wohl gerne wünsche würden..

Kauft Euch einen gebrauchten Industrie-Schweißtrafo z.B. Dalex,
(€ 100,00) damit sind alle Schweißarbeiten in der Landwirtschaft oder auch
im Hobbybereich abgdeckt.


Will ich mal sehen wie ich im Hobby meine Oldtimer an den 0,6-(naja etwas wenig für Oldtimer) 0,8 -1,0mm Blech sinnvoll verschweissen kann. :roll:
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Re: Schutzgasschweißgerät

Beitragvon Altmeister » Di Okt 11, 2011 12:44

ich mal sehen wie ich im Hobby meine Oldtimer an den 0,6-(naja etwas wenig für Oldtimer) 0,8 -1,0mm Blech sinnvoll verschweissen kann. :roll:

Ja das geht, als es noch keine Schutzgasschweißgeräte gab, habe ich im Akkord (Arabella)
mein Geld damit verdient. Wenn Du einen Arabella hast, dann schau mal Armlehne hinten links.

Altmeister
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Re: Schutzgasschweißgerät

Beitragvon Djup-i-sverige » Di Okt 11, 2011 13:42

Ja das geht, als es noch keine Schutzgasschweißgeräte gab, habe ich im Akkord (Arabella)
mein Geld damit verdient. Wenn Du einen Arabella hast, dann schau mal Armlehne hinten links.



Mag ja sein das bestimmte Stellen mit Elektrode geschweisst wurden, aber sicher nicht ganze Karosserien.(Wohl dann eher mit Autogen* :wink: )
Ach ja,ausserdem was hilft mir ein Schweißkurs, wenn ich dafür das Geld für ein vernünftiges Schweißgerät verbraten habe?
Das hilft nichtmal was für die Arbeitssuche,weil wenn ich danach 10 Jahre nimmer geschweißt haben (weil Geld für Schweißgerät ja in Schweißkurs geflossen-danach noch mehr Geld in schweißen lassen :wink: ), und man kommt an den Arbeitsplatz steht man wieder da wie der Depp vom Dienst.
Seh ich bei WIG, dauert auch immer ne Zeit bis ich wieder drin bin, weils eben immer einige Monate dazwischen sind wo ich das verwende.
WARUM meint mancher in D jede Betätigung sollte erst möglich sein nachdem man dafür ne Kurs belegt hat? :?
(mir würden da alltäglichere Sachen einfallen wo vor Erstbetätigung Kurse belegt werden sollten :mrgreen: :wink: )

Wer natürlich so doof ist und sich privat als erstes Werk nen 10m Kran schweißt, naja DEM, ist auch nimmer zu helfen..Ich hoffe wir verstehen uns.
*Autogen z.B. hab ich das letzte Mal in meiner Lehrzeit gemacht,auch mit Extra Kurs, nur würd ich heute bestimmt ne Zeit brauchen bis ich wieder drin bin.
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