Estomil hat geschrieben:Ich sag mal so. Wer in den goldenen Jahren also 2009-2011 investiert hatte in PV, der hatte das Geld nach 5-8 Jahren wieder.
Danach war jeder Euro Cashflow. Und da trennt sich dann die Spreu vom Weizen.
Es gibt Betriebe die haben das Geld genommen und irgendwie investiert. Also in Ställe, Mietshäuser, Aktien oder wie auch immer.
Die haben nach Ende des EEGs also noch werte die weiterarbeiten.
Es gibt aber auch die andere Sorte. Nämlich die Betriebe die das Geld genommen haben und wo es irgendwo versickert ist. Sprich die negative Eigenkapitalbildung das der Tierhaltung wurde damit ausgeglichen, man hat einfach davon gelebt, man hat teilweise hohe Abfindungen an Weichende erben bezahlt obwohl das in der Höhe garnicht betrieblich machbar war oder man hat verbindlichkeiten abgebaut.
Damit kann man natürlich auch erstmal mit zufrieden sein.
Nur verschleiert das viele Probleme. Und wenn das Ende 2029 mit dem tollen pv Geld endet, dann wird so mancher nachdenklich wo in Zukunft das Geld her kommen soll.
Deswegen stürzen sich auch alle auf die Windkraft weil man das gleiche Prinzip im neuen Gewand sucht.
Am Ende ist das aber auch einer der Gründe warum die Schweinehaltung noch nicht völlig zusammen gebrochen ist. Weil nicht selten solche Einnahmen noch da sind.
Und ja es gibt sogar Betriebe die können solche Preise wie jetzt die nächsten hundert Jahre aushalten. Weil genügend einer Acker da ist, Mietshäuser, sonstige Anlagen oder was auch immer. Die bekommt man einfach nicht kaputt.
Während andere selbst in guten Zeiten nur knapp rund kommen.
Meine Vermutung ist aber aktuell, dass die verbliebenen Betriebe stärker sind als viele hier war haben wollen. Die Bereitschaft komplett mit den Schweinen aufzuhören ist sehr sehr gering.
Die Schweinehalter die ich im Umkreis von zehn km persönlich kenne stehen meiner Meinung nach alle solide da. Die haben alle mehrere Bertriebszweige, pv, biogass, Wind, Mietshäuser, Hähnchen oder was auch immer.
Einen drastischen Bestandsabbau werden wir also vermutlich diesmal nicht erleben.
da ist wohl viel Wahres dran.
Es ist aber auch mit der Schweinehaltung an sich teilweise richtig gutes Geld verdient worden, das gehört zur Wahrheit auch dazu. Gerade die Sauenbetriebe, die früh sehr groß waren sind hier die Betriebe, die jetzt nichts mehr umwirft, mutmaßlich weil sie die entsprechenden Erträge auch in die von dir angesprochenen Kanäle investiert haben. Wenn irgendwo Land oder Wohnimmobilien los kommen, sind die immer dabei. Ich gönn es denen aber.. waren halt fleißig, früh dabei gewesen und nicht zuletzt kaufmännisch fit.

