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Spatenprobe Waldboden, Wiese, Direktsaat, Pflug

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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33 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Spatenprobe Waldboden, Wiese, Direktsaat, Pflug

Beitragvon Ulikum » Do Jan 08, 2015 13:30

https://www.youtube.com/watch?v=Zj8gHd_TpG8


:mrgreen:

Jetzt steht aber die Frage im Raum ob
- die höhere Dichtenlagerung des Direktsaatbodens nicht langfristig doch zu ackerbaulichen Nachteilen führt.
- ob sich die Dichtenlagerung nicht noch weiter steigert wenn z.B. mehrere feuchte Sommer aufeinander folgen.
- ob es bei bestimmte Früchte nicht doch zu negativen Auswirkungen kommt wenn die Böden eine höhere Dichtenlagerung aufweisen.
- auch ein Vergleich zum Mulchsaat wurde nicht herausgearbeitet.

- der Vorteil einer besseren Tragfähigkeit wurde ja im Video hervorgehoben, aber kann das alles sein ?

Die Regenwürmer sind kein Privileg der Direktsaat, auch bei einer Mulchsaat finden wir sie verstärkt, manchmal sogar mehr wie auf Direktsaatflächen.
Auch das Beispiel mit der Wasser infiltration kann ich so nicht als ausschließlichen Vorteil von Direktsaat hinstellen.
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Re: Spatenprobe Waldboden, Wiese, Direktsaat, Pflug

Beitragvon Welfenprinz » Do Jan 08, 2015 14:58

Würdest du bestimmte schwachwurzelnde Kulturpflanzen wie Mais oder Kartoffeln gänzlich von Direktsaatverfahren ausnehmen? oder lässt sich das eventuell mit Untersaaten oder Zwischenfrüchten kompensieren?
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
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Re: Spatenprobe Waldboden, Wiese, Direktsaat, Pflug

Beitragvon Birlbauer » Do Jan 08, 2015 16:30

Ob das ohne Tiefenlockerung klappt oder nicht, ist eine Frage des Bodens. Bei einem Teil meiner Äcker (gut mit Wasser versorgte Sandböden) bin ich mir sicher, dass ich alle paar Jahre Tief reingehen werden - aber eben nicht wendend.

Versuche laufen schon zum Teil über 20 Jahre mit Direktsaat, ich glaube, da sind die meisten Langfristfolgen schon abgeprüft.
Natürlich gibt es Kulturen, die lockeren Boden brauchen. Bei Kartoffeln ist im Beetanbau (zumindest in älteren Untersuchungen) eher mit Mindererträgen zu rechnen, da - so die Interpretation - die Knolle mehr Kraft braucht im Beet den Boden zu verdrängen als im Damm. Wenn der Boden so tragfähig ist, hat eine Kartoffel natürlich ihre Probleme - ist aber auch nicht die klassische Frucht für Notill.

Josef Braun - Bio-Bauer mit Mulchsaat - hat nach etlichen Jahren in der Zwischenzeit das Problem, dass die obersten Zentimeter so locker sind, dass er Probleme hat, ganzflächig mit Gänsefußscharen abzuschneiden - was bei Bio (siehe Wenz) ja Glyphosat ersetzt.
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Re: Spatenprobe Waldboden, Wiese, Direktsaat, Pflug

Beitragvon Damhirsch » Do Jan 08, 2015 20:03

Ob Direktsaat oder Mulchsaat mit flacher Bodenbearbeitung, so zB mit Spatenrollegge auf ca 10-15 cm , ist nicht so entscheidend. Ich habe 1990 den Pflug zum letzten Mal eingesetzt auf 1 ha zu ZR. Aber 1985 mit Spatenrollegge als Hauptbodenbearbeitungsgerät angefangen. Grubbereinsatz nur nach problematischen Vorfrüchten wie Lagergetreide oder Erbsen wo die Rollegge leicht zuwickelt.
Ergebnis sind tragfähige Böden, schnell abtrocknend, keinerlei Untergrundverdichtungen aber unverschämte Regenwumrbesätze.
Nach 4 maligem Rollegegneinsatz nach der Weizenernte in wöchentlichem Abstand ist das Stroh fast verschwunden, trotzdem keiene Wasserersosion.
Zeitaufwand mit einer 3 m Rollegge und einem "Kracher" mit 90 PS, 4-5 ha /Std.
Spatenprobe ist ähnlich der Direktsaatprobe im Film.
Wie schon erwähnt, seit nunmehr 29 Jahren.
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Re: Spatenprobe Waldboden, Wiese, Direktsaat, Pflug

Beitragvon Birlbauer » Do Jan 08, 2015 20:08

@Dammhirsch:
Welche Böden hast Du? Wo hast Du Deinen Betrieb so ungefähr?
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Re: Spatenprobe Waldboden, Wiese, Direktsaat, Pflug

Beitragvon Juwel » Do Jan 08, 2015 22:11

[quote="Birlbauer"]@Dammhirsch:
Welche Böden hast Du? Wo hast Du Deinen Betrieb so ungefähr?[/quote]


Und vorallem wie gestalltet sich Deine Fruchtfolge?

Kommst Du auch mit schwerem Gerät, z.b. Rübenroder bei feuchten Bedingungen auf den Acker?
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Re: Spatenprobe Waldboden, Wiese, Direktsaat, Pflug

Beitragvon Welfenprinz » Fr Jan 09, 2015 12:26

Mir ging es um die Wurzelleistung einer (Haupt)frucht als -ein- Mittel gegen die Dichtlagerung.
Wenn man jedes Jahr Raps anbauen könnte gäb es das Wort gar nicht ,sozusagen.
Kartoffeln,Mais,Erdbeeren oder andere Schwachwurzler erzwingen eine tiefe Lockerung????
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Re: Spatenprobe Waldboden, Wiese, Direktsaat, Pflug

Beitragvon Crazy Horse » Fr Jan 09, 2015 13:46

Welfenprinz hat geschrieben:Mir ging es um die Wurzelleistung einer (Haupt)frucht als -ein- Mittel gegen die Dichtlagerung.
Wenn man jedes Jahr Raps anbauen könnte gäb es das Wort gar nicht ,sozusagen.
Kartoffeln,Mais,Erdbeeren oder andere Schwachwurzler erzwingen eine tiefe Lockerung????



Mais ist aber kein Flachwurzler. Bei dem gehen die Wurzeln schon auch in die Tiefe. Anders könnte er sich die Nährstoffe für sein Massenwachstum gar nicht aneignen. Mais eignet sich daher sehr gut für das Direktsaatsystem. Auch Ackerbohnen und Sonnenblumen eignen sich sehr gut, um den Boden intensiv zu durchwurzeln.
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Re: Spatenprobe Waldboden, Wiese, Direktsaat, Pflug

Beitragvon Ulikum » Fr Jan 09, 2015 14:33

:mrgreen:

so manches mal muss man sich doch wundern über Aussagen die hier getroffen werden.

Welfenprinz hat geschrieben:Mir ging es um die Wurzelleistung einer (Haupt)frucht als -ein- Mittel gegen die Dichtlagerung.
Wenn man jedes Jahr Raps anbauen könnte gäb es das Wort gar nicht ,sozusagen.
Kartoffeln,Mais,Erdbeeren oder andere Schwachwurzler erzwingen eine tiefe Lockerung????


:mrgreen:

ich glaube nicht das die Wurzelleistung alleine ausreicht um einer Dichtlagerung entgegenzuwirken oder vorzubeugen.
Dafür denke ich bedarf es schon etwas mehr, und das die Flächen beim Sepp oberflächlich so locker sind hat bestimmt auch etwas mit dem dort natürlich vorhandenen Boden (Humusgehalten) und seiner Wirtschaftsweise bzw Fruchtfolge zu tun.
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Re: Spatenprobe Waldboden, Wiese, Direktsaat, Pflug

Beitragvon Ice » Fr Jan 09, 2015 16:07

Was haltet ihr von Parabellockerern wie zum Beispiel der Firma Bremer?
Überlegung wäre, diesen Lockerer im Sommer nach Getreide mit Kreiselegge+Drille einzusetzen um den Boden zu lockeren und danach von den Zwischenfrüchten erschließen zu lassen?

Ganz ohne Tiefelockerung bei Zuckerrüben und Erdbeeren komm ich nicht aus.
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Re: Spatenprobe Waldboden, Wiese, Direktsaat, Pflug

Beitragvon Ulikum » Fr Jan 09, 2015 17:56

Ice hat geschrieben:Was haltet ihr von Parabellockerern wie zum Beispiel der Firma Bremer?
Überlegung wäre, diesen Lockerer im Sommer nach Getreide mit Kreiselegge+Drille einzusetzen um den Boden zu lockeren und danach von den Zwischenfrüchten erschließen zu lassen?

Ganz ohne Tiefelockerung bei Zuckerrüben und Erdbeeren komm ich nicht aus.


:mrgreen:

http://www.bremer-maschinenbau.de/unter ... ermig.html
der gute alte Parapflug in neuer Form.

Grundsätzlich eine gute Idee, vor einer überwinternden Zwischenfrucht den Tiefenlockerer einzusetzen, aber so wie du schreibst zu pauschal. So ein Gerät sollte nur bei wirklichem Bedarf eingesetzt werden und nur wenn der Boden es zulässt.
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Re: Spatenprobe Waldboden, Wiese, Direktsaat, Pflug

Beitragvon elchtestversagt » Sa Jan 10, 2015 8:20

Das Gerät ist jeden ct. wert.
Wir haben ein solches ( noch von Rau) seit mittlerweile 15 Jahren, zuerst wurde er alle zwei Jahre eingesetzt, nun nur noch alle fünf/sechs je nach Bedarf bei 50-60cm tiefe ( je nach Drainagetiefe).
Das "Problem" ist, dass man nach dem dritten Einsatz das Schnellfahren anfängt weil der Boden deutlich lockerer geworden ist, was aber Verschleiss kostet, und wenn man bedenkt, dass bei 6 Stielen die Neubestükung 1200 Euro zzgl. MwSt. kostet...
Wir setzen den gerne im Sommer ein, wenn Zwischenfrüchte für den nachfolgenden Mais gedrillt werden, dann hat der Boden genug Zeit sich zu regenerieren, aber weil die Böden meist i.O. sind mit den Jahren wird der deutlich weniger eingesetzt.
Ich brauche den meist im Frühjahr nachdem der LU mit dem Tridemtanker Gülle gefahren hat im Getreide zum "Fahrgassenauflockern", das Getreide merkt davon garnichts, wenn man langsam fährt.
Oder bei richtigen Lehmflächen ( Kittlehm) nach dem Drillen im HErbst wenns trocken ist, direkt nach der Drille damit rein, damit das Oberwasser schnell abläuft.

Ach ja, wir haben zur Tiefenführung eine Rohrstabwalze.
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Re: Spatenprobe Waldboden, Wiese, Direktsaat, Pflug

Beitragvon NobbyNobbs » Sa Jan 10, 2015 13:01

Aktuelles zum Thema.
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Re: Spatenprobe Waldboden, Wiese, Direktsaat, Pflug

Beitragvon angusy » Sa Jan 10, 2015 14:21

Hi Nobby,

beim Asano irgendetwas von Rost gesehen?
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
Zählt das?
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Re: Spatenprobe Waldboden, Wiese, Direktsaat, Pflug

Beitragvon NobbyNobbs » Sa Jan 10, 2015 16:58

angusy hat geschrieben:Hi Nobby,

beim Asano irgendetwas von Rost gesehen?



Hi. Nein, ist bisher komplett sauber. Wurde aber auch erst 18., 19.10. gedrillt
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