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Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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50 Beiträge • Seite 2 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon bauer hans » Mi Jul 04, 2018 12:32

elchtestversagt hat geschrieben:Ihr ungläubigen...
Das was Wini macht, da wächst sowieso nichts...
https://www.youtube.com/watch?v=o9Ucwg04W_c


die suchen nach ÖL,sieht man doch :mrgreen:
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon Sönke Carstens » Mi Jul 04, 2018 12:42

Bei Trockenheit ist es egal ob man grubbert oder pflügt wenn kein Regen kommt wächst bei beidem nichts.
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon HL1937 » Mi Jul 04, 2018 18:07

Lonar hat geschrieben:Jetzt Pflügen oder Grubbern nach Gerste ist ohne Aussicht auf Regen die beste Vorraussetzung für Winderosion. ;-)


Ich habe noch nicht beobachtet, daß irgendwo bei uns der Wind tiefe Schneisen in den Boden frißt.
Da wo manche noch Mais anbauen, an solchen Hängen gehört der Ackerbau sowieso verboten.
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
HL1937
 
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon böser wolf » Mi Jul 04, 2018 20:03

HL1937 hat geschrieben:
Lonar hat geschrieben:Jetzt Pflügen oder Grubbern nach Gerste ist ohne Aussicht auf Regen die beste Vorraussetzung für Winderosion. ;-)


Ich habe noch nicht beobachtet, daß irgendwo bei uns der Wind tiefe Schneisen in den Boden frißt.
Da wo manche noch Mais anbauen, an solchen Hängen gehört der Ackerbau sowieso verboten.



wenn man es kann und notill beherrscht dann ist ackerbau genau so erosiongefährdet wie wie grünland !
böser wolf
 
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon GeDe » Do Jul 05, 2018 4:24

HL1937 hat geschrieben:Da wo manche noch Mais anbauen, an solchen Hängen gehört der Ackerbau sowieso verboten.

Gut,daß Du nur mit ebenen Flächen geseegnet bist.In manchen Regionen würden sich die Flachländler schon die Hosen versch...,dabei gilt das bei den Einheimischen noch als eben.
GeDe
 
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon grün&eckig » Do Jul 05, 2018 14:09

Hallo,
bei uns auf der nördlichen Seite des Maindreicks wurde vor 14 Tg. die erste WG und gestern der erste WW gedroschen. Bei dem, der die WG am nächsten Tag grubberte ist der Acker schon grün. Ausfallgetreide und Ausfallunkräuter-Gras sind aufgelaufen. Die, wo warteten wurde er auch grün, wiedererstarkte Altverunkrautung. Wieder ist mir Ersteres lieber.
Alle Geräte, Doppelherz- Flügelschargrubber oder KSE haben trotz oder wegen der Trockenheit ein super Arbeitsbild abgeliefert. Selten lagen die schweren Tonböden so fein und ohne Kluten da.
Gruß
grün&eckig
 
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon Ulikum » Fr Jul 06, 2018 9:14

Wini hat geschrieben:Ihr kennt ja meine Meinung zu diesem Thema.
Statt in trockener Erde und Stroh herumzurühren, ist es besser bei Trockenheit den Pflug einzusetzen.
Scharfe Scharspitzen drauf, steil anstellen und möglichst tief arbeiten.
Weg mit dem Stroh, Ausfallgetreide und Ungrassamen ins Nirvana.

Sauberen Saathorizont schaffen.

Damit wird die Grundvoraussetzung für eine gute Rapsernte gelegt.

Gruß
Wini


:mrgreen:
liest man den Text genau haben wir hier die reine klassische Lehre aus dem letzten Jahrtausend.

Um die Frage zu beantworten bedarf es einer genauen Analyse des Ist Zustandes und was will ich erreichen.

Da Bodenwasser zur Zeit im Oberboden nicht wirklich vorhanden ist, eine Spatenprobe bis 40 cm zeigt keine nennenswerte Feuchtigkeit,
wird auf meinem Standort sicherlich keine flache Bodenbearbeitung durchgeführt.
Das Strohhächsel gut verteilt bietet zur Zeit den besten Schutz für den Boden in Bezug auf weiteren Wasserverlust und eine zu hohe Bodentemperatur. Auch Ausfallgetreide und Beipflanzen keimen unter der schützenden Strohschicht.

Eine partielle Tiefenlockerung mit dem Parapflug könnte man für dieses Jahr ins Auge fassen.
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
Nicht für das, was Du verstehst!
Ulikum
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon böser wolf » Fr Jul 06, 2018 14:52

Ulikum hat geschrieben:
Wini hat geschrieben:Ihr kennt ja meine Meinung zu diesem Thema.
Statt in trockener Erde und Stroh herumzurühren, ist es besser bei Trockenheit den Pflug einzusetzen.
Scharfe Scharspitzen drauf, steil anstellen und möglichst tief arbeiten.
Weg mit dem Stroh, Ausfallgetreide und Ungrassamen ins Nirvana.

Sauberen Saathorizont schaffen.

Damit wird die Grundvoraussetzung für eine gute Rapsernte gelegt.

Gruß
Wini


:mrgreen:
liest man den Text genau haben wir hier die reine klassische Lehre aus dem letzten Jahrtausend.

Um die Frage zu beantworten bedarf es einer genauen Analyse des Ist Zustandes und was will ich erreichen.

Da Bodenwasser zur Zeit im Oberboden nicht wirklich vorhanden ist, eine Spatenprobe bis 40 cm zeigt keine nennenswerte Feuchtigkeit,
wird auf meinem Standort sicherlich keine flache Bodenbearbeitung durchgeführt.
Das Strohhächsel gut verteilt bietet zur Zeit den besten Schutz für den Boden in Bezug auf weiteren Wasserverlust und eine zu hohe Bodentemperatur. Auch Ausfallgetreide und Beipflanzen keimen unter der schützenden Strohschicht.

Eine partielle Tiefenlockerung mit dem Parapflug könnte man für dieses Jahr ins Auge fassen.

das ist der erste vernünftige beitrag den ich zu diesem thema gelesen habe
böser wolf
 
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon Wini » Fr Jul 06, 2018 21:32

Also ich habe heute, nach dem gestrigen Regen von etwa 40 Liter, die ersten abgeernteten Wintergerstenflächen sofort gepflügt.
Das ging wie Butter. So wandert das feuchte Stroh samt Körner und Unkrautsamen in den Untergrund und kann dort wunderbar
verrotten. Die 40 Liter habe ich quasi als Wasserreservoir auf 25-30cm in den künftigen Rapswurzelraum mit untergepflügt.
Warum sollte ich die Feuchtigkeit zusammen mit dem Stroh an der Oberflächer belassen ?
Der Wind und die Sonne raubt das kostbare Nass und das keimende Ausfallgetreide würde nur noch mehr Wasser verbrauchen.
Morgen wird gekreiselt und dann kann der AFS zur Scheinbestellung schon mal vorkeimen.

Übrigens, heuer ist die Rapssaat 2 Wochen früher aufgrund des Klimawandels.
Richtet Euch mal auf Rapsssaat zum 1.8. 2018 ein.

Gruß
Wini
Zuletzt geändert von Wini am Fr Jul 06, 2018 22:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon Zement » Fr Jul 06, 2018 21:35

Wini hat geschrieben:Richtet Euch mal auf Rapsssaat zum 1.8. 2018 ein.

Ach ,da blüht schon mein Raps . :lol: :lol:
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon MisterPiggy » Sa Jul 07, 2018 7:21

Ich werde nie verstehen warum manche meinem Tiefenlockern oder tiefes Pflügen wäre gut...
Gruß
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon Welfenprinz » Sa Jul 07, 2018 7:52

Das Wort Erosion scheint ja wirklich für manche ein Fremdwort zu sein. :roll:

Glaubt ihr das erst,wenn ihr es mit einer mehrjährigen Exaktlaborlaserniveaumessanlage vorgeführt bekommt?
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon Family Guy » Sa Jul 07, 2018 8:44

Wini hat geschrieben:Also ich habe heute, nach dem gestrigen Regen von etwa 40 Liter, die ersten abgeernteten Wintergerstenflächen sofort gepflügt.
Das ging wie Butter. So wandert das feuchte Stroh samt Körner und Unkrautsamen in den Untergrund und kann dort wunderbar
verrotten. Die 40 Liter habe ich quasi als Wasserreservoir auf 25-30cm in den künftigen Rapswurzelraum mit untergepflügt.
Warum sollte ich die Feuchtigkeit zusammen mit dem Stroh an der Oberflächer belassen ?
Der Wind und die Sonne raubt das kostbare Nass und das keimende Ausfallgetreide würde nur noch mehr Wasser verbrauchen.
Morgen wird gekreiselt und dann kann der AFS zur Scheinbestellung schon mal vorkeimen.


Wini erfindet den Ackerbau neu!

Um Wasser zu sparen, muss man die Kapilarität unterbrechen, dafür reicht eine flache Bearbeitung völlig aus.

MisterPiggy hat geschrieben:Ich werde nie verstehen warum manche meinem Tiefenlockern oder tiefes Pflügen wäre gut...


Ohne dass der Boden durch Wurzeln stabilisiert wird, kann gerade der Tiefenhaken kontraproduktiv sein und der Unterboden wird immer dichter und nicht lockerer.
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon Sönke Carstens » Sa Jul 07, 2018 11:08

Welfenprinz hat geschrieben:Das Wort Erosion scheint ja wirklich für manche ein Fremdwort zu sein. :roll:

Glaubt ihr das erst,wenn ihr es mit einer mehrjährigen Exaktlaborlaserniveaumessanlage vorgeführt bekommt?


Vielleicht gibt es ja auch Regionen wo es keine Erosion gibt.
Bei mir weht nichts weg oder wird weg gespült, außer Stroh wenn ich es nicht unterpflüge.
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon Max M » Sa Jul 07, 2018 11:09

Gehört eigentlich eher in den Regendread, aber ich packs hierher.
gemessen am Donnerstag mit der "einäugigen Exaktlaborlaserniveaumessanlage" wenige km von hier

winis superpflugkreiselscheinsaatbeet

Da kann superwini jetzt seinen raps reinsäen.....


Achja, der Vollständigkeit halber, waren knappe 60 l in einer Stunde :(
Zuletzt geändert von Max M am Sa Jul 07, 2018 17:45, insgesamt 1-mal geändert.
"Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety."
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