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Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon 1055 » Mo Jul 02, 2018 5:27

Hallo,

bei uns hats seit Ende April nicht mehr vernünftig geregnet,die Böden sind wie Asche, keienerlei Feuchtigkeit mehr im Boden.
Nun stellt sich die Frage lohnt da überhaupt eine Stoppelbearbeitung, oder sollte man so lange wie möglich warten um das Strohhäcksel als Schutz oben auf zu lassen?
Ich mein, womit soll das Ausfallgetreide keimen, es ist kein Wasser da.
Dadurch das die Ernte sowieso früh gestartet ist, ist noch genug Zeit.
Ich sehe das rühren im Boden und einmischen vom Stroh momentan als eher kontra produktiv.

Was meint ihr.
„ Wer bewirkt, dass dort, wo bisher ein Halm wuchs, nun mehr zwei Halme wachsen, der hat mehr für sein Volk getan als ein Feldherr, der eine Schlacht gewann“ (Friedrich der Grosse)

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1055
 
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon bauer hans » Mo Jul 02, 2018 6:23

walzen.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon grün&eckig » Mo Jul 02, 2018 7:04

Hallo,
bei uns in Ufr. ist es auch knochentrocken, aber auch pickelhart.
Ich werde trotzdem möglichst flach das Ausfallgetreide und den Unkrautsamen unter die Erde bringen.
Gruß
grün&eckig
 
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon MisterPiggy » Mo Jul 02, 2018 7:56

Kommst du an einen Ackerstriegel oder eine Messerwalze?
Eventuell in Kombination mit einer Ackerwalze.
Der Gedanke die Matte liegen zu lassen ist ein guter, die Durchwurzelung zu erhalten schützt zusätzlich vor (Wind-)Erosion.
Gruß
MisterPiggy
 
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon Johny Farming » Mo Jul 02, 2018 8:13

Es ist aber dennoch abzwägen wieviel unproduktive Verdunstung ( Evaporation) es durch die stoppeln gibt.. Wenn jetzt durch die Stoppel immer noch Kapillarwasser verdunstet hast du nachdem Stopppelbruch vorerst nur Oberflächliche Verdunstungen..
Wie schwer da was wiegt mag ich nicht beurteilen, ich möchte es aber dennoch zu bedenken geben.

Julian
Was nützt der Tiger im Tank, wenn der Esel am Steuer!
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon adefrankl » Mo Jul 02, 2018 8:20

Johny Farming hat geschrieben:Es ist aber dennoch abzwägen wieviel unproduktive Verdunstung ( Evaporation) es durch die stoppeln gibt.. Wenn jetzt durch die Stoppel immer noch Kapillarwasser verdunstet hast du nachdem Stopppelbruch vorerst nur Oberflächliche Verdunstungen..
Wie schwer da was wiegt mag ich nicht beurteilen, ich möchte es aber dennoch zu bedenken geben.

Julian

Nun wenn faktisch alles sowieso massiv ausgedrocknet ist, dann dürfe sich selbst die Verdunstung von Kapillarwasser sehr in Grenzen halten. Daher würde ich abwarten wenigstens etwas Regen zumindest die oberste Schicht etwas befeuchtet hat. Ansonsten sehe ich keinen Nutzen der den massiven Materialverschleiß und den erhöhten Dieselverbrauch gegenübersteht, wenn man völlig trockene Stoppeln akuell bearbeitet.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon grün&eckig » Mo Jul 02, 2018 13:21

Hallo,
aus eigener leider leidvoller Erfahrung muß ich sagen, daß diejenigen bei uns im Ort , die intensivst Bodenbearbeitung (Stoppelbearbeitung,Saatbettbereitung) machen, einiges weniger Unkrautdruck in den Folgefrüchten haben.
Entweder du gibst es Shell, Avia und Co., Frank, oder eben Bayer, BASF, Syngenta, Mon... Ersteres ist mir lieber. Bei witterungsangemessener Einstellung und Arbeitsgeschwindigkeit hält sich Spritverbrauch und Verschleiß meiner Meinung in Grenzen.
Man muß nur aufpassen, daß man vor lauter wasserschonender, bodenschonender, spritsparender, materialschonender, verhaltener Düngung, schadschwellenorientietem PS noch erntewürdige Erträge zusammenbringt. :wink:
Gruß
Zuletzt geändert von grün&eckig am Mo Jul 02, 2018 17:43, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon böser wolf » Mo Jul 02, 2018 14:08

nix machen !
wenn überhaupt etwas dann schlegelmulcher !
walzen was soll das bringen ??
strohstriegel kannst du getrost vergessen !
oft ist weniger mehr das beste was man seinem boden antun kann ist eine geschlossene unbearbeitete strohäckselschicht auf dessen oberfläche
böser wolf
 
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon juergen515 » Mo Jul 02, 2018 22:08

Stoppelsturz (flach) würde ich machen, wenn dann der Regen kommt hat man Vorsprung...
Und irgendwann kommt er..
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon Gonzo75 » Di Jul 03, 2018 11:30

Scheibenegge ???
Willst was g`scheits - kaffter an DEUTZ
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon Wini » Di Jul 03, 2018 18:49

Ihr kennt ja meine Meinung zu diesem Thema.
Statt in trockener Erde und Stroh herumzurühren, ist es besser bei Trockenheit den Pflug einzusetzen.
Scharfe Scharspitzen drauf, steil anstellen und möglichst tief arbeiten.
Weg mit dem Stroh, Ausfallgetreide und Ungrassamen ins Nirvana.

Sauberen Saathorizont schaffen.

Damit wird die Grundvoraussetzung für eine gute Rapsernte gelegt.

Gruß
Wini
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon Family Guy » Mi Jul 04, 2018 11:03

Weiß ja nicht, wieviel Stroh bei dir so drauf ist, aber so pflügst du nur eine Strohmatte ein, die massiv das Wurzelwachstum stört.
Bis zur Rapsbestellung ist es noch ein wenig hin und wenn es bis dahin nicht regnet, läuft der sowieso nicht auf.
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon MisterPiggy » Mi Jul 04, 2018 11:17

Wini hat geschrieben:Weg mit dem Stroh, Ausfallgetreide und Ungrassamen ins Nirvana.

Mit dem Stroh erzeugst du eine tolle Luft und Wassersperre, hinderst Wurzeln in Bodenorganismen daran die Schicht zu durchdringen.
80% der Samen bleiben über Jahre hinweg keimfähig und du verbrennst irre Mengen an Sprit.
Herzlichen Glückwunsch!
Gruß
MisterPiggy
 
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon elchtestversagt » Mi Jul 04, 2018 11:59

Ihr ungläubigen...
Das was Wini macht, da wächst sowieso nichts...
https://www.youtube.com/watch?v=o9Ucwg04W_c
elchtestversagt
 
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon Lonar » Mi Jul 04, 2018 12:00

MisterPiggy hat geschrieben:
Wini hat geschrieben:Weg mit dem Stroh, Ausfallgetreide und Ungrassamen ins Nirvana.

Mit dem Stroh erzeugst du eine tolle Luft und Wassersperre, hinderst Wurzeln in Bodenorganismen daran die Schicht zu durchdringen.
80% der Samen bleiben über Jahre hinweg keimfähig und du verbrennst irre Mengen an Sprit.
Herzlichen Glückwunsch!

Stimmt nicht unbedingt! Das kommt auf den Standort an. Auf nem Sandboden kann das klappen auf einem Tonboden wird es zu hoher Wahrscheinlichkeit nicht gehen.
Ich bin auch eher Freund vom einmischen und Auflaufen lassen aber spezielles Wetter braucht spezielle Methoden.
Das Auflaufgetreide wird den Pflug nicht überleben.
Jetzt Pflügen oder Grubbern nach Gerste ist ohne Aussicht auf Regen die beste Vorraussetzung für Winderosion. ;-)
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