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Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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50 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon MisterPiggy » Sa Jul 07, 2018 11:43

Sönke Carstens hat geschrieben:
Welfenprinz hat geschrieben:Das Wort Erosion scheint ja wirklich für manche ein Fremdwort zu sein. :roll:

Glaubt ihr das erst,wenn ihr es mit einer mehrjährigen Exaktlaborlaserniveaumessanlage vorgeführt bekommt?


Vielleicht gibt es ja auch Regionen wo es keine Erosion gibt.
Bei mir weht nichts weg oder wird weg gespült, außer Stroh wenn ich es nicht unterpflüge.


Wenn dir dein Schluffanteil wegfliegt siehst du das größten Teils gar nicht.
Gruß
MisterPiggy
 
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon bauer hans » Sa Jul 07, 2018 19:23

vor einer woche flach gegrubbert und heute ist der acker zart grün.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon Ulikum » So Jul 08, 2018 10:39

:mrgreen:

in keinem anderen Beruf kenne ich eine vergleichbare Ausbildung- und Weiterbildungsspanne wie in der Landwirtschaft.

Unter dem Aspekt der Unterhaltung sind solche Beiträge

bauer hans hat geschrieben:vor einer woche flach gegrubbert und heute ist der acker zart grün.
durchaus akzeptabel, in bezug auf eine ernsthafte Diskussion ohne nennenswerten Inhalt.
Übrigens ich habe vor 16 Tagen meine GPS Flächen da keine Stoppel mehr zum mulchen vorhanden war ganz flach gegrubbert, da ist bis heute noch keine zartes grün zu sehen.
Warum nur ? :wink:
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
Nicht für das, was Du verstehst!
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon allgaier81 » So Jul 08, 2018 13:15

nach dem gestrigen Regen von etwa 40 Liter,


Das Thema ist Stoppelbearbeitung bei Trockenheit und nicht was mache ich wenn es gerade 40 l/m² geregnet hat.

Im Lk VER hat es jetzt seit 1.5. knapp 20l geregnet.
Ich denke keine BEarbeitung vor dem ersten Regen ist sinnvoll.
Gruß, allgaier
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon "schwabe" » So Jul 08, 2018 13:21

Das sehe ich auch so - das sinnvollste was man machen kann bei solchen bedingen ist : garnichts
Bei solchen Bedingungen gilt es : null Aufwand
"Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand, denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon hat"
"schwabe"
 
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon juergen515 » So Jul 08, 2018 17:56

Wini hat geschrieben:Ihr kennt ja meine Meinung zu diesem Thema.
Statt in trockener Erde und Stroh herumzurühren, ist es besser bei Trockenheit den Pflug einzusetzen.
Scharfe Scharspitzen drauf, steil anstellen und möglichst tief arbeiten.
Weg mit dem Stroh, Ausfallgetreide und Ungrassamen ins Nirvana.

Sauberen Saathorizont schaffen.

Damit wird die Grundvoraussetzung für eine gute Rapsernte gelegt.

Gruß
Wini



Gute rapsernte? Vor 2 Jahren hast du mit dieser Technik dafür gesorgt, dass du sehr viel Raps rummachen musstest, da war es auch so trocken..

Wie Mans richtig macht ist nicht immer klar, aber nach so einer Pleite noch die Methode zu empfehlen ist schon mutig

Zu deinem anderen Beitrag: eine nicht eingemischte Strohmatte, die untergepflügt wird kommt beim nächsten pflugeinsatz wieder hoch, alle Halme noch da, manche faulig braun, manche sogar noch gelb;)
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon Damhirsch » So Jul 08, 2018 18:14

Bei Trockenheit mache ich nichts. Wurde ja schon einiges erwähnt zum Thema Erosionsschutz und Wassersparen.
Ein mir sehr wichtiger weiterer Aspekt ist, daß durch die täglichen Temperaturschwankungen und auch nächtliche Taubildung das Stroh sehr schnell sehr mürbe wird und mindestens beim Weizen, Gerste habe ich nicht, die Keimruhe schneller aufgehoben wird. Wenn es denn feucht wird, arbeite ich mit der Spatenrollegge. In weniger als 1 Woche wird es dann grün.
Das mürbe Stroh verrottet ebenfalls sehr schnell. Flächenleistung mit 3m Gerät und 90PS liegt je nach Schlaggröße bei 4-5 ha/Std.
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon Kalle44 » So Jul 08, 2018 21:13

Bei unseren Tonböden muss ich mich Schritt für Schritt nach unten arbeiten. Wenn ich gleich auf 15cm gehe, kommen meistens zu viele Klumpen raus, die man wieder aufwendig zerstören muss. Egal ob trocken oder feucht. Dies versuche ich immer zu vermeiden.

Bei der Trockenheit passiert wenig, dennoch bin ich mit der SE mitteltief durch, um das Stroh einzumischen und die oberste Schicht aufzubrechen. Die Arbeitsqualität war unterschiedlich, aber nicht schlecht. Im Feuchtigkeitverlust sehe kein Problem. Wenn es nicht mehr regnet, wird es auch keinen Raps geben. Aber bis Ende August ist ja noch viel Zeit.

Bleibt es weiterhin trocken erfolgt keine weitere Bearbeitung.
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon 1055 » Do Jul 12, 2018 9:41

Ich danke euch für die Antworten, aber nun hats endlich mal anständig geregnet.
Die letzten 2 Tagen insgesamt 40 l, für den Mais der mitten im Fahnenblatt schieben ist bringts ja noch was, für alles andere war es eh zu spät.
Die frühe WG hat bei uns im Oderbruch noch gute 5-6 to gegeben, erste Rapsflächen brachten bis jetzt von 18-30 dt, war also alles bei.
Notreifer WW brachte bis jetzt von 13 dt-40dt.
Insgesamt geht man bis jetzt von Ausfällen von min. 30%-bis stellenweise max 60% aus.
„ Wer bewirkt, dass dort, wo bisher ein Halm wuchs, nun mehr zwei Halme wachsen, der hat mehr für sein Volk getan als ein Feldherr, der eine Schlacht gewann“ (Friedrich der Grosse)

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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon wastl90 » Do Jul 12, 2018 11:22

Was soll bei ganz trockenen Bedingungen eine Bodenbearbeitung bringen? Verrotten wird nichts, auflaufen auch nicht. Lieber warten bis nach dem Regen und anschließend eine flache Bodenbearbeitung durchführen die einmischt und das Ausfallgetreide zum auflaufen bringt.
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon Freakshow » Do Jul 12, 2018 17:45

bauer hans hat geschrieben:vor einer woche flach gegrubbert und heute ist der acker zart grün.


Dito. Demnächst tief grubbern und raus mit den Zwischenfrüchten.
Murphy´s law: "Everything that can go wrong will go wrong!"
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon Caramba » Do Jul 12, 2018 20:22

Früha hömma dia Stobbl einfach ogebrönnd!
Früher haben wir die Stoppel einfach angebrannt!
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon Juwel » Do Jul 12, 2018 20:59

Caramba hat geschrieben:Früha hömma dia Stobbl einfach ogebrönnd!
Früher haben wir die Stoppel einfach angebrannt!


Ja ja früher...........

früher war alles einfacher.
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon gaugruzi » Do Jul 12, 2018 21:07

Hallo,
habe auch noch eine Frage zur Stoppelbearbeitung bei Gülleausbringung. Spiele mit dem Gedanken, nach der Gülleausbringung auf Stoppelfeld dieses Jahr die Kreisselegge zu nehmen und "relativ Flach" die Gülle einzuarbeiten. Problem in den letzten Jahren war, dass mit dem Grubber öfters die Stabwalze zu war und die Stoppel sich auch mal geschoben haben, wenn Stroh nicht optimal gehäckselt wurde (spätdrusch / nachts)

Ich möchte zuerst mit der Kreisselegge drüber fahren und wenn es geht und die Bodenverhältnisse es dann ein paar Tage oder 1 Woche später erlauben, mit dem Rabe Tiefengrubber "flach" drüber gehen. So will ich Stickstoffverluste vermeiden und den Vorgaben zur zeitnahen nachkommen....

Ich habe nur eine Fläche über ca. 5 Hektar...……… Derzeit ist es bei uns sehr trocken. letzter Regen lange her und der Boden macht einen "mürben" Eindruck, so dass es
evtl. gehen könnte.

wer hat das schon gemacht ? Erfahrungen ?

Danke
gaugruzi
 
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Re: Stoppelbearbeitung bei Trockenheit

Beitragvon bauer hans » Do Jul 12, 2018 21:33

die kreiselegge schwadet,besonders längeres stroh.
wir schaffen uns :mrgreen:
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