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Stoppelbearbeitung

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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35 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon böser wolf » Do Jun 29, 2017 8:03

Lonar hat geschrieben:Das freut Schweinchen Dick aus Hannover aber gar nicht.
Nicht das du dieses Jahr noch zum Problem Wolf wirst und dem Bestand entzogen werden musst :mrgreen:

auf welcher grundlage ?
wenn ich ein ackerbausystem fahre , das auf bodenberbeitung im eigenlichen sinne verzichtet , dann habe ich auch keine möglichkeit gülle einzuarbeiten !
wenn du mit deinem einzeiler auf gerichtsurteil gegen den landwirt aus niedersachsen anspielst , dann vergleichst du äpfel mit birnen im bezug auf meine verfahrensweise !
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon elchtestversagt » Do Jun 29, 2017 8:09

Nochmal zum Nachtrag, weil ich "die Unterlagen" durchgehe, jetzt kommen die "Feinheiten" ans Tageslicht.
Bspw muss man, wenn man mit Mist arbeitet, eine genehmigte Dungplatte ( mit all den Zinoba wie Ablauf/ Sickerwassersammelgrube) für zwei Monate haben, auch wenn es erlaubt ist, Mist sechs Monate ( abgedeckt) lagern zu dürfen.
Es ist egal, ob man Abnahmeverträge hat ( bei Geflügel hier üblich) oder nicht.
Dagegen laufen die Vet-Ämter auch grade Sturm, denn es geht garnicht, den Mist beim Hof zu lagern (Seuchenvorsorge).
Genau so ist es mit den neun Monate Güllelagerraum.
Auch wenn man wie hier üblich 50% der Gülle abgeben muss ( und so Theo. 6 Monate reichen) zählt das nicht.
Es gibt nur eine Ausnahme: Wenn die Abgabe kontinuierlich an eine BGA möglich ist ( wobei die BGA dann 9 Mon. lagern muss...)
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon 714er » Do Jun 29, 2017 10:20

elchtestversagt hat geschrieben:714er, du hast das Gesetz nicht verstanden.
Es heisst "wenn ein Düngebedarf vorliegt".
Das muss erkennbar sein.
Auf der Versammlung wurde auch gesagt, dass das Güllefahren zu Mais auch nur noch dann erlaubt ist, wenn erstens relativ Zeitnah der Mais folgt oder zweitens eine Winterharte Zwischenfrucht schon steht ( wobei ich dann zur Winterharten ZW 20kg bei nicht-Legu. anrechnen muss und bei abgestorbenen ZW 0 kg..).
Auf Bauerndeutsch heisst das: Güllefahren im Februar oder März, wenn der Mais erst ende April kommt ist auch nicht mehr erlaubt.

Nochmal: Der erste Satz, den der Redner sagte ist folgender:" Vergessen Sie alles zur Düngung, was Sie bislang gemacht haben (ob es fachlich sinnvoll ist oder nicht). Dieses ist ein komplett neues System."

Und ab wann ist es zeitnah?
Das es verboten ist ein oder zwei Monate vor Aussaat vom Mais Gülle zu düngen verstehe ich, der braucht die Gülle auch erst deutlich später als zum Saattermin.
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon Max M » Do Jun 29, 2017 11:13

.... die Diskussion wird allmählich flüssiger als Wasser....
@ elchtest, verlässt Dich dein eigener Mut zur Gesetzeslücke? Sä doch Hafer ein und 6Wochen später entscheidest halt um und machst Mais. ;-)

:roll: :regen:
"Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety."
Benjamin Franklin
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon elchtestversagt » Do Jun 29, 2017 12:05

Max M, keine Angst.
Was ich damit nur sagen will, ist, ausgenommen von der versteckten Ironie des ganzen an sich, das man schon wissen muss, was man macht ( oder besser gesagt, was man machen sollen müsste).
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon Lonar » Do Jun 29, 2017 18:45

böser wolf hat geschrieben:
Lonar hat geschrieben:Das freut Schweinchen Dick aus Hannover aber gar nicht.
Nicht das du dieses Jahr noch zum Problem Wolf wirst und dem Bestand entzogen werden musst :mrgreen:

auf welcher grundlage ?
wenn ich ein ackerbausystem fahre , das auf bodenberbeitung im eigenlichen sinne verzichtet , dann habe ich auch keine möglichkeit gülle einzuarbeiten !
wenn du mit deinem einzeiler auf gerichtsurteil gegen den landwirt aus niedersachsen anspielst , dann vergleichst du äpfel mit birnen im bezug auf meine verfahrensweise !

Ich wollte gar nicht auf die Direktsaat eingehen. Das passt alles schon aber 10-40 kg N aus Gärrest mit nem Schleppschlauch auseinader fahren ist schon sportlich und nicht gut fürs Gestänge. ;-)
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon böser wolf » Fr Jun 30, 2017 7:40

Lonar hat geschrieben:
böser wolf hat geschrieben:
Lonar hat geschrieben:Das freut Schweinchen Dick aus Hannover aber gar nicht.
Nicht das du dieses Jahr noch zum Problem Wolf wirst und dem Bestand entzogen werden musst :mrgreen:

auf welcher grundlage ?
wenn ich ein ackerbausystem fahre , das auf bodenberbeitung im eigenlichen sinne verzichtet , dann habe ich auch keine möglichkeit gülle einzuarbeiten !
wenn du mit deinem einzeiler auf gerichtsurteil gegen den landwirt aus niedersachsen anspielst , dann vergleichst du äpfel mit birnen im bezug auf meine verfahrensweise !

Ich wollte gar nicht auf die Direktsaat eingehen. Das passt alles schon aber 10-40 kg N aus Gärrest mit nem Schleppschlauch auseinader fahren ist schon sportlich und nicht gut fürs Gestänge. ;-)

stimmt !
da hast du natürlich recht , aber ich sprach davon wie wir es in der vergangenheit gemacht haben !
nach der neuen düvo bin ich mir nicht mehr sicher ob ich überhauptnoch organische dünger in meinem aufnehmen werde
böser wolf
 
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon elchtestversagt » Fr Jun 30, 2017 8:52

Wieso sollte das nicht gehen mit Schleppschlauch, wenn man nur 10m3/ha fährt?
Wir haben ein Stück mit 800mtr länge, da kann der LU auch nur 11m3 mit einer Überfahrt ausbringen ( ich lass lieber zwei/dreimal fahren als anstücken..) bei 30mtr Arbeitsbreite.
Dann wird der Bypass hinten zugemacht, und er braucht trotz dessen nur 7km/h fahren.
Bei einem Vakuumfass hingegen ist das wirklich ein Problem.
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Beitragvon bauer hans » Fr Jun 30, 2017 9:32

gelöscht
Zuletzt geändert von bauer hans am Sa Jul 01, 2017 9:48, insgesamt 1-mal geändert.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon Ulikum » Fr Jun 30, 2017 9:42

elchtestversagt hat geschrieben:............
Wir haben ein Stück mit 800mtr länge, da kann der LU auch nur 11m3 mit einer Überfahrt ausbringen ( ich lass lieber zwei/dreimal fahren als anstücken..) bei 30mtr Arbeitsbreite.
..................




:mrgreen:
unabhängig davon das es sich hier um den Thread Stoppelbearbeitung handelt

ein Betrieb der CTF anwendet,
11m3/ha wie lässt sich bei dieser Menge ein Pflanzenbaulicher Sinn darstellen
denke ich an die Ausbringverluste würde da doch lieber von einer Entsorgung sprechen.
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
Nicht für das, was Du verstehst!
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon Wini » Sa Jul 08, 2017 21:48

Warum pflügst Du nicht einfach Deine abgeerntete Fläche ?

Gruß
Wini
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon böser wolf » So Jul 09, 2017 11:35

Wini hat geschrieben:Warum pflügst Du nicht einfach Deine abgeerntete Fläche ?

Gruß
Wini


warum schreibst du immer solche inhaltlosen beiträge , ohne klaren bezug auf auf die vorherigen postings ??
böser wolf
 
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon "schwabe" » So Jul 09, 2017 13:13

Pflügen jetzt ! Ich glaube bei mir würde der im Moment garnicht in den Boden einziehen trotz neuen Scharen - bei der Trockenheit!

Noch was zur neuen DV - wie muss der Düngebedarf den nachgewiesen werden ?

Bodenproben oder einfach per nährstoffentzugstabellen bzgl. Vorfrucht/Folgefrucht/ertragserwaetung etc. Also sprich nach Tabellenwerten?
"Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand, denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon hat"
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon Bauerntrampel » So Jul 09, 2017 15:58

"schwabe" hat geschrieben:Pflügen jetzt ! Ich glaube bei mir würde der im Moment garnicht in den Boden einziehen trotz neuen Scharen - bei der Trockenheit!

Noch was zur neuen DV - wie muss der Düngebedarf den nachgewiesen werden ?

Bodenproben oder einfach per nährstoffentzugstabellen bzgl. Vorfrucht/Folgefrucht/ertragserwaetung etc. Also sprich nach Tabellenwerten?


Nährstoffbedarf ist vor der Düngung von N und P nachgewiesen werden. Dabei sind die Vorgaben der DÜV, sprich Tabellenwerte genutzt werden.
- maximal 60 Gesamt N/ 30 Ammonium N
- nur zu bedürftigen Kulturen (Raps, ZF, Ackergras, Gerste)
- nur nach Getreide (zumindest in Nds, ich hoffe das wird jetzt endlich mal einheitlich gemacht)
- ausgenommen sind je nach Land langjährig organisch gedüngte Flächen oder Flächen mit hohen Humusgehalten
voro hat geschrieben:Die Ochsen solltet ihr nicht melken!
Schmeckt nicht!

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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon agrarflächendesigner » So Jul 09, 2017 16:46

Was haltet Ihr vom Stoppelmulchen?
Hab gestern die erste Gerste gedrochen auf zwei steinigen Schlägen (hauptsächlich Kalkstein "Scherben"). Folgefrucht soll Raps sein. Da ich aufgrund der Trockenheit aktuell die gefahr von Problemen mit der Strohrotte sehe möcht ich eventuell das Stroh erstmal komplett mulchen?
Meinungen dazu?
Gruß
Sepp
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