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Strohpressen mit Fendt 2600V

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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45 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Strohpressen mit Fendt 2600V

Beitragvon langholzbauer » Mi Jul 22, 2026 18:25

... und schon geht es wieder los mit den PN- Bombardierungen vom Höffti... :lol:
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Strohpressen mit Fendt 2600V

Beitragvon Alla gut » Mi Jul 22, 2026 18:36

Zum Thema !
Bin jetzt auch nicht der wo jahrzehnte lang schon tausende Ballen gepresst hat rund und eckig .
Aber bischen Erfahrung habe ich auch zum Thema rund und eckig .
Der Einsatz von Halmverkürzer im Weizen , dazu Axialflussmähdrescher und 36 Grad im Schatten .
Halmverkürzer lässt den Halm verholzen .
Da hatte ich es tatsächlich schon mit der kleinen HD Presse das die Pick up das Stroh regelrecht zerbrösselte/schredderte .
So zerbrösselt das es der Raffer fast gar nicht mehr erfassen konnte .
Festkammer RB da ging nix mehr ,Variable Bänderpresse hatte Mühe .

Darum hat doch Krone den Stabkettenförderer ,da geht doch alles damit ,immer !
Oder etwa nicht ?

Mit Krone habe ich keine Erfahrungen .

Die Hersteller wo ich kenne aus der Praxis ,werde ich hier nicht preisgeben .
was hier noch fehlt ist ein Bau Forum
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Re: Strohpressen mit Fendt 2600V

Beitragvon Höffti » Mi Jul 22, 2026 18:59

Alla gut hat geschrieben:
Darum hat doch Krone den Stabkettenförderer ,da geht doch alles damit ,immer !
Oder etwa nicht ?



Ja, richtig. Mit der ging Stroh immer. Und Gras und Heu sowieso...
Aber man brauchte ein wenig Übung, um die Ballen nicht konisch zu Pressen.
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Re: Strohpressen mit Fendt 2600V

Beitragvon schoadl » Mi Jul 22, 2026 21:48

Servus
Strohpressen ist wirklich eine Kunst für sich .
Aber können spielt da auch eine Große Rolle .

Ich habe die Letzten Tage für mich 40 Gerstenstroh und 15uhr bei praller Sonne 32grad gepresst .
Früher ein Horror. Heute eig. Kein Problem einen musste ich aufschneiden weil das Netzt nur mittig 40cm breit aufgelegt war .
Insgesamt waren es für mich 80 Ballen mit 17 Messern . Ohne Messer würde ich heute kein Stroh mehr Pressen .
Bei der Gerste war es Grenzwertig. Da hab ich beim Start der Wicklung die Messer kurz raus gezogen und für den nächsten Ballen wieder eingefahren .

Insgesamt habe ich ich dieses Jahr bis jetzt 300 Strohballen gepresst Überbetrieblich aber nur mit Halben Messersatz . 200 muss ich noch machen .

Ich kann es auch nur bestätigen abends so ab 19.00 läuft Stroh am Besten . Hab letzte Woche von 19.00 bis 21.30 102 Strohballen gepresst ohne ein "Strohproblem" außer Netzwechsel und einmal hat sich Netzstarterwalze voll Gewickelt.


Bei deinem Problem ist es ganz Hilfreich nicht volle Drehzahl zu fahren ich Fahre oft auch mur 1500 Motorumdrehungen und die Presse gut Füttern dass sie das ganze Gleichmäßig "Aufrollen" kann . Im Vorgewende unbedingt ausschalten. Dann sollte das mit einen Bänderpresse schon Funktionieren.
Mich wundert es überhaupt dass es da Probleme gibt . Bänderpressen waren doch Prädestiniert dafür Stroh und Heu immer Pressen zu können .

Eine Drescher Schwad ist normal wenn die Ablage vom Drescher gut eingestellt ist die Perfekte Schwad . 130 Breit und schön Kantig. Da heißt es immer Gerade aus und ein Ballen wie der andere .

Die 102Ballen a 1.25m waren auf einem Feld mit 6.Hektar .

Ach ja genau zur Presse . Es ist eine Presse mit Kartoffelrodertechnik so nannte die ei LT-ler immer dazu noch eine Festkammer .

Mfg schoadl
Eicher Sammler aus Leidenschaft .
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Re: Strohpressen mit Fendt 2600V

Beitragvon wolpino » Do Jul 23, 2026 9:33

Hallo danke für die Antworten,

das heißt dass beim Stroh etwas Erfahrung nötig ist und man am Pressdruck (weniger) oder mit der Drehzahl (nach unten korrigieren) etwas variieren kann. Auch scheint es besser zu laufen wenn man Abends presst. (was diesmal nicht ging wegen Regen am Abend)
Ein Vorschlag war noch die Presse auszuschalten, wenn man im Vorgewende ist. Heißt am Ende vom Schwad die Zapf-Welle aus, die Motordrehzahl runter, dann wenden zum neuen Schwad, dann Zapfwelle an und dann wieder Drehzahl auf 540 oder ggf. darunter. Dann liefe die Presse für ca. 10 bis 15 Sekunden nicht, wenn man wendet und sie häckselt das Material im Einzug nicht klein solange nichts neues nachgeschoben wird.

Werde dann in einem Jahr berichten was der Stand ist.
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Re: Strohpressen mit Fendt 2600V

Beitragvon Höffti » Do Jul 23, 2026 10:24

wolpino hat geschrieben:
Werde dann in einem Jahr berichten was der Stand ist.


Jo, das wäre tatsächlich interessant, ob sich was verbessern hat lassen... Danke schon mal für die Rückmeldung!
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Re: Strohpressen mit Fendt 2600V

Beitragvon Schwabenjung26 » Do Jul 23, 2026 10:41

Das Ausschalten am Vorgewende halte ich für recht umständlich in der Praxis.
Ich helfe mir ein wenig und stelle eine niedrige Grunddrehzahl mit dem Handgas ein, der Rest übers Fußpedal.
Am Vorgewende nehme ich das Fußgas runter und schalte in höhere Gänge (Lastschalter).
Älbler, zwecks Überblick
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Re: Strohpressen mit Fendt 2600V

Beitragvon wolpino » Do Jul 23, 2026 10:57

das wäre auch eine Option, dass man nur weniger Drehzahl nimmt im Vorgewende statt ausschalten, weil das schon etwas aufwändig ist. Kann mit 2 Drehzahlspeichern arbeiten, einer fürs Pressen und einer für das Vorgewende.
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Re: Strohpressen mit Fendt 2600V

Beitragvon Haners » Do Jul 23, 2026 11:05

Bei Stroh musst du eh mit der Zapfwellendrehzahl variieren, ich hoffe du bist nicht mit exakt 540 in brüchigen Stroh unterwegs
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Re: Strohpressen mit Fendt 2600V

Beitragvon wolpino » Fr Jul 24, 2026 8:56

Doch bin ich mit 540 Umdrehungen gefahren. Grund ist dass ich es nicht besser wusste.
Deswegen nächstes Jahr werde ich mal mit 400-500 versuchen und mit weniger Druck und zu einer anderen Tageszeit wenn möglich. Ev. ist das Stroh und die Menge je HA auch etwas anders in 2027.
Ich lerne dazu und bekomme mehr Erfahrung. Ich bin 2026 zum ersten Mal mit einer Presse unterwegs gewesen, erst Heu dann Stroh. Die Technik hat kein Probleme gemacht. Das Problem sass hinter dem Lenkrad. :) Ich habe nun genug Ballen zusammen, sind ev. nicht aller superschön, aber stapelbar und keiner ist bisher geplatzt beim Transport oder Einlagern.
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Re: Strohpressen mit Fendt 2600V

Beitragvon Marian » Fr Jul 24, 2026 9:23

Wenn die Presse das so mitgemacht hat wirst du seht wahrscheinlich schon mit weniger Drehzahl den Schlüssel zum Erfolg für die nächste Saison haben.
Seit 20 Jahren Moderator beim Landtreff :prost:
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Re: Strohpressen mit Fendt 2600V

Beitragvon langholzbauer » Fr Jul 24, 2026 9:39

So wird es wohl sein...
Einfach beim nächsten Mal mit weniger Gas bzw. unterschiedlicheren Drehzahlen durchprobieren.
Im Dürrgut braucht eine Bänderpresse selten volle Drehzahl.
Das spart auch Kraftstoff und Nerven...
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Re: Strohpressen mit Fendt 2600V

Beitragvon Lenkfix » Fr Jul 24, 2026 12:39

langholzbauer hat geschrieben:Im Dürrgut braucht eine Bänderpresse selten volle Drehzahl.

Wußte nicht das sich dies inzwischen zur Rakentechnik entwickelt hat, war früher viel mit U 406 und Welger RP 180 Bänder bei Stroh ZW. 540 U/min mit ca. 20 - 25 km/h Geschwindikeit im obereren Drehzahlbereich unterwegs insgesamt absolut Problemlos egal ob Morgens, Mittags, Abends gab damals allerdings noch keine Rotor-Drescher, bei Heu etwas langsamere Geschwindigkeit und geringere Drehzahl, das Umsetzen von Acker zu Acker mit ca. 70 km/h im Verkehrfluss war die Gesamt-Tagesleistung dann eher Höher der Kraftstoffverbrauch eher niedriger.
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Re: Strohpressen mit Fendt 2600V

Beitragvon Alla gut » Fr Jul 24, 2026 13:01

Rotordrescher gibt es schon lange .
In Acker Gegenden mit großen Ihc Händlern , später Case Ih Händlern , da gab es in den 80ern schon Rotordrescher .
In West Germany :klug:
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Re: Strohpressen mit Fendt 2600V

Beitragvon langholzbauer » Fr Jul 24, 2026 17:03

Lenkfix hat geschrieben:
langholzbauer hat geschrieben:Im Dürrgut braucht eine Bänderpresse selten volle Drehzahl.

Wußte nicht das sich dies inzwischen zur Rakentechnik entwickelt hat, war früher viel mit U 406 und Welger RP 180 Bänder bei Stroh ZW. 540 U/min mit ca. 20 - 25 km/h Geschwindikeit im obereren Drehzahlbereich unterwegs insgesamt absolut Problemlos egal ob Morgens, Mittags, Abends gab damals allerdings noch keine Rotor-Drescher, bei Heu etwas langsamere Geschwindigkeit und geringere Drehzahl, das Umsetzen von Acker zu Acker mit ca. 70 km/h im Verkehrfluss war die Gesamt-Tagesleistung dann eher Höher der Kraftstoffverbrauch eher niedriger.


So so...
mit 20- 25 Km/h gepresst...

War da das Schneidwerk vom Drescher schon 2,5 m breit?
Zum Glück gibt es für solche Fälle Schwader, damit mann nicht mit der Presse so über den Acker rasen muss, um vorn mehr hinein zu bringen, als hinten raus krümelt.
Das darf natürlich jeder machen oder auch erzählen wie er will!
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