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Strohpressen mit Fendt 2600V

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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45 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Strohpressen mit Fendt 2600V

Beitragvon wolpino » Mi Jul 22, 2026 12:17

Hallo,

habe letzte Woche das erste Mal Weizenstroh gepresst. Habe die Presse seit diese Jahr und bin das erste Mal Presse gefahren.
Habe eine Fendt 2600 V Presse und T5 120 AC davor. Im Heu hat alles wunderbar funktioniert. Presse ist baugleich mit Pöttinger 6165 und Massey MF 163, hergestellt ist die Presse von Gallignardi in 2009. Variable Bänderpresse wurde hier ohne Messer betrieben.
Im Stroh wollte ich nun 160 cm Ballen machen. Alles nach Anleitung eingestellt bezüglich Pressdruck und Umwicklungen. Dann gestartet mit der richtigen Drehzahl und ca. 6-8 km/h. Gedroschen wurde mit einem 11m Claas Drescher mit Raupenfahrwerk vorne. (mehr weiß ich dazu nicht)
In den ersten Schwad rein und als die 160 cm erreicht waren Netz drumherum und den Ballen raus. Dann Klappe zu und den Schwad zu Ende gefahren, dann 180 Grad Kehre und in den nächsten Schwad hinein. Dort fing es dann an dass die ganze Fuhre Probleme machte. Material wurde aufgenommen aber die Leistung am Schlepper stieg immer weiter an, bis die Rutschkupplung kam. Ballen war dann ca. 130cm gross. Alles neugestartet und versucht die Bänder wieder anzubekommen und auf Drehzahl zukommen ohne weitere Strohaufnahme. Dann schnell das Netz herum und den Ballen raus.
Es hat sich dann gezeigt, dass wenn kein Material zugeführt wurde, dass dann in der Presse das Stroh in winzige Stücke zerhackt wurde was vermutlich zu der Verstopfung oder wie man es nennen sollte geführt hat.

Ich habe dann versucht schneller durch das Vorgewende zu fahren damit gleich wieder Material kommt. Immer der gleiche Effekt. Die Ballen bekamen alle nicht die gewünschte Grösse, wenn der Schwad zu kurz war und ich wenden musste. Binden ging zum Glück immer.

Das Stroh war im Schnitt rund 20 cm lang. Die Ausbeute auf 5,5 Hektar lag bei gerade mal 24 Rundballen mit 1,3 bis 1,6 m.
Die verbliebenen Strohstoppeln auf dem Feld sind ca. 20 bis 25 cm lang.

Was muss ich anders machen mit der Presse, damit es beim nächsten Mal besser geht? Pressdruck verändern, anders fahren, andere Tageszeit?
Kann es von der Strohmenge kommen die je HA zur Verfügung war?
War das Stroh zu trocken, zu kurz oder brüchig? Presszeitpunkt war um die Mittagszeit, da für den Nachmittag Gewitter angekündigt war.
Die Bänder in der Presse sind neu.
wolpino
 
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Re: Strohpressen mit Fendt 2600V

Beitragvon Höffti » Mi Jul 22, 2026 12:38

Mit sehr trockenem Stroh hatte ich früher mit einer Festkammerpresse öfter das Problem, dass der Ballen "stehen" blieb. Das sollte bei Deiner Presse ja nicht das Problem sein, wenn da Bänder rum laufen.
Wie sind die Bänder denn beieinander. Schon recht "glatt" in die eine Richtung, wenn man drüber streicht?
Hast Du mal versucht mit geringerem Pressdruck zu fahren? Gab es da eine Veränderung?

edit: die Bänder sind ja wohl neu, slso griffig sollten sie dann sein.

Ich würde es das nächste Mal tatsächlich mal nicht in der größten Mittagshitze versuchen sondern Abends, wenn es schon etwas "zäher" wird...
Zuletzt geändert von Höffti am Mi Jul 22, 2026 18:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Strohpressen mit Fendt 2600V

Beitragvon Schwabenjung26 » Mi Jul 22, 2026 13:58

Stroh pressen ist schon eine Sache für sich.
Da kommt es auf Alles an.
Ich fahr eine Festkammerpresse, die sollte eigentlich noch weniger funktionieren. Es gibt Tage da treibt mich die Presserei in den Wahnsinn.
Generell gilt:
Ziemlich schnell fahren, damit sich die Presskammer füllt, langsames Fahren gibt zu viel Kaff welches Probleme macht. Begrenzender Faktor ist bei mir dann der Rotor.
Wenig Drehzahl. Zuviel Drehzahl macht auch wiederum Kaff.
Knochentrockenes Stroh macht deutlich mehr Schwierigkeiten als Grenzwertiges.
Ggf. Vormittags oder in den Abendstunden pressen.
Ausreichend Netz, bzw. mehr Lagen als bspw. im Heu
Weizenstroh empfinde ich noch als gnädiger als bspw. Gerste.


Der große Claas wird ein Rotordrescher sein, da hast dann halt noch weniger "Struktur" im Stroh, das macht die sachenicht einfacher.
Älbler, zwecks Überblick
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Re: Strohpressen mit Fendt 2600V

Beitragvon Haners » Mi Jul 22, 2026 15:45

Weben. Links Rechts fahren
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Re: Strohpressen mit Fendt 2600V

Beitragvon langholzbauer » Mi Jul 22, 2026 16:16

Pendeln braucht es bei MD- Schwaden kaum.
Bei 11m Theke sicher nicht.
Da ist oft schon die PU kleiner Presen zu schmal. :wink:

Erstmal am Vorgewende Presse aus!
In der Spur scheint es ja zu laufen?
Und da sich die kleinen Ballen binden ließen, muss man sich auch keine Sorgen um den Neustart in der frischen Schlaufe machen.
Frühs oder abends mit etwas Tau läuft das ganz anders und mann kann auch die Presse zum Wenden laufen lassen.
Bei solchen Schwaden fällt mir alle Jubeljahre wieder der Wunsch nach einem Frontreifenpacker ein, der aus dem Schwad ein Band macht, welches viel schöner in die Presse läuft.

Und bei so dürrem Zeug muss mann die Presse immer hart am maximalen Schluckvermögen der Aufnahme fahren, damit sie keine Zeit hat, den Inhalt zu mahlen! :klug:
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Re: Strohpressen mit Fendt 2600V

Beitragvon Höffti » Mi Jul 22, 2026 16:36

@langholzbauer: was hast Du denn für eine Presse?
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Re: Strohpressen mit Fendt 2600V

Beitragvon langholzbauer » Mi Jul 22, 2026 16:42

Bänderpresse NH 7070 vorher 650 über 20 Jahre auch im Lohn.
Und ich bin im Stroh noch von keinem Acker unverrichtet gefahren.
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Re: Strohpressen mit Fendt 2600V

Beitragvon Haners » Mi Jul 22, 2026 16:45

5*1,3m Ballen je Hektar ist wenig Stroh.

Die Lexions bei uns machen kleine runde Schwad 9,3~m
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Re: Strohpressen mit Fendt 2600V

Beitragvon langholzbauer » Mi Jul 22, 2026 16:52

Bei 20-25 cm Stoppelhöhe lt. TE?
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Re: Strohpressen mit Fendt 2600V

Beitragvon Höffti » Mi Jul 22, 2026 16:56

langholzbauer hat geschrieben:Bänderpresse NH 7070 vorher 650 über 20 Jahre auch im Lohn.
Und ich bin im Stroh noch von keinem Acker unverrichtet gefahren.


Ja, das glaube ich schon. Mit variablen Pressen geht Stroh im Grunde auch immer. Das war bei der Festkammerpresse tatsächlich nicht immer der Fall. Deshalb kam dann auch eine Variable mit dazu.

Rückblickend bin ich froh, dass ich das Geschäft aufgegeben habe. Viele Stunden auf die Schlepper, dazu Stress. Häufig ein zweiter Mann fürs Wickelgerät... Ne Du. Alles hat seine Zeit...
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Re: Strohpressen mit Fendt 2600V

Beitragvon langholzbauer » Mi Jul 22, 2026 17:13

Höffti hat geschrieben:...
Ja, das glaube ich schon. Mit variablen Pressen geht Stroh im Grunde auch immer. Das war bei der Festkammerpresse tatsächlich nicht immer der Fall. Deshalb kam dann auch eine Variable mit dazu.

Rückblickend bin ich froh, dass ich das Geschäft aufgegeben habe. Viele Stunden auf die Schlepper, dazu Stress. Häufig ein zweiter Mann fürs Wickelgerät... Ne Du. Alles hat seine Zeit...

Und wieder bist du Tausendsassa der Held dieses Fadens!
Oder gar des LT?

Das Thema hier?

Und dann kommt Festkammerpresse und gar noch Wickeln...

Ist das jetzt wieder ein Beweis dafür, das @Höffti ein Bott ist?
Die Antworten kommen mir aus anderen RB- Themen seltsam bekannt vor!
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Re: Strohpressen mit Fendt 2600V

Beitragvon Höffti » Mi Jul 22, 2026 17:21

langholzbauer hat geschrieben:
Ist das jetzt wieder ein Beweis dafür, das @Höffti ein Bott ist?
Die Antworten kommen mir aus anderen RB- Themen seltsam bekannt vor!


Was sind "RB-Themen"?

Und weshalb sollte ich nicht von meinen Erfahrungen berichten dürfen? Du tust es ja auch...
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Re: Strohpressen mit Fendt 2600V

Beitragvon langholzbauer » Mi Jul 22, 2026 17:28

KI- bzw.Bot- Frage? :roll:
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Re: Strohpressen mit Fendt 2600V

Beitragvon Höffti » Mi Jul 22, 2026 17:53

langholzbauer hat geschrieben:KI- bzw.Bot- Frage? :roll:


:lol:

Der Nächste, der die Realität nicht mehr von KI unterscheiden kann...

Andererseits gar nicht mal so lustig. Wo soll das alles noch hinführen? :roll:
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Re: Strohpressen mit Fendt 2600V

Beitragvon langholzbauer » Mi Jul 22, 2026 18:12

Wo ist hier das Spei- Emoti?

Das Höffti merkt selbst ( noch ) nicht seine Wiedersprüche zum Thema des Fadens. :klug:
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