Hallo, ich habe auch lange nichts gefunden, aber dann aus der Verwandschaft einen bekommen.
Also: Schau mal bei der BayWa www.baywa.de die sind aber oft teuer
www.goos-landmaschinen.de der hat meinen hergerichtet, bietet immer Gebrauchte an. Ist in Langenzenn, also nicht so weit für Dich
www.traktorpool.de ist so ein Portal für Händler
www.landwirt.com die haben hauptsächlich Maschinen aus Österreich
www.mobile.de und www.truckscout24.de haben auch Landmaschinen, scheint aber viel Schrott dabei.
dann die jeweiligen händler in der nähe, die haben meist auch eine HP
dann in den zeitungsanzeigen, die haben meist auch einen kleinen teil "landwirtschaft" oder so ähnlich.
auf jedenfall solltest du jemanden mitnehmen, der ein wenig ahnung hat.
falls du ein modell näher ins auge fast: hole vor der besichtigung infos über häufige schwachstellen ein bzw. worauf bei diesem modell besonders zu achten ist.
Was dem Menschen dient zum Seichen, damit schafft er seinesgleichen. (Heinrich Heine)
also die bst sind schon eine art km zähler beim auto. nur ist es so , dass traktoren oft auch stationär als antrieb (z.b. holzspalter) genutzt werden. d.h. der motor läuft längere zeit unter belastung ohne das ein km gefahren wird. daher beginnt ein bst zähler immer zu laufen wenn der motor läuft. ein tacho im auto läuft nur, wenn das auto sich bewegt.
das war jetzt mal eine grunderklärung.
nun zu den bst zählern. da gibt es unterschiede: gibt hersteller bei denen zählen die stunden schneller, wenn der traktor effektiv fährt, bei anderen zählt der zähler immer mit der gleichen geschwindigkeit. dazu sind auch verschiedene beiträge im forum (suchfunktion). je nach grösse des traktors (einsatzzweck) kann man einen groben wert nehmen, was als normale bst zahl pro jahr gilt.
ein beispiel:
ein hofschlepper (mistschieben, siloschneider, futterwagen) läuft am tag 1h, dies an 7 tagen= 7h die woche = 28 h im monat, 12 monate = 336 h im jahr, also eher wenig. meist werden alte schlepper für solche zwecke eingesetzt.
(etwas praxisfremde) annahme: landwirt kauft 1980 (nur) für diese zwecke einen neuen schlepper. verkauft in ende 2000. macht 336h mal 20 jahre= 6636 h.
so kannst du ungefähr beurteilen, ob die angaben des besitzers stimmen oder nicht. daher ist es es auch nicht wirklich viel, wenn ein ackerschlepper, der locker mal einen 6 st. tag erlebt, aus den 70ern über 10 000 bst. hat.
für 19 000 eruo kannst du aber auch jüngere schlepper in betracht ziehen. je nach den arbeiten die der schlepper beim vorbesitzer gemacht hat kannst du einschätzen, ob die stunden stimmen oder nicht. du kannst auch nach dem durchschnitt der jährlichen bst. fragen.
aber vorsicht: auch die art der arbeit entscheidet über den restwert des schleppers. nicht jede arbeit ist gleichschwer.
also immer genau schauen.
Was dem Menschen dient zum Seichen, damit schafft er seinesgleichen. (Heinrich Heine)
ich muss Weinbauer Recht geben, wenn man einen gebrauchten Schlepper kauft, muss man sich schon gut auskennen.
Hast Du keinen Bekannten, der Dich da beraten kann?
Wenn nein, so würde ich mir an Deiner Stelle wirklich überlegen, doch einen neuen Schlepper zu kaufen. Da weißt was Du bekommst.
Manches Schnäppchen hat sich danach oft als zu teuer erwiesen.
Danke euch beiden für die Hinweise und Erläuterungen!
Ich kenn schon ein paar Fachmänner, die kommen aber alle nicht aus der Nähe. Ich werd wohl nochmal die Augen offenhalten und mich nochmal mit dem Gedanken eines "neuen" auseinandersetzen.
Oh je, never ending Story.....
wir haben auch einen kleinen Hof mit Pferdehaltung und standen vor Jahren vor der gleichen Entscheidung. Damals haben wir uns für den Kauf eines kleinen Radladers (ZL 401) mit Knicklenkung entschlossen, und zusätzlich haben wir einen kleinen gebrauchten hinterradangetriebenen Traktor ohne Frontlader gekauft. Insgesamt kamen wir billiger weg als bei dem Kauf eines Frontladerschleppers. Der Lader hat sich für die Frontladerarbeiten auf unserem engen Hof als ideal herausgestellt. Der Schlepper ist für die Pflegearbeiten auf der Koppel und zum Abziehen der Reitbahn völlig ausreichend.
Grüße
Wolfgang
hhmm, 10.700 sollen ja wohl netto sein, also ohne Möhrensteuer, macht also knapp 13.000 incl. Mwst.
Hat der nur Hinterradantrieb ? Würde ja für Deine Zwecke reichen.
Ist die geringe Laufleistung glaubhaft (Vorbesitzer) ?
Alle Anschlüsse dicht ?
Kenn den Typ dieses Deutz-Schleppers nicht.
Intuitiv kommt mir der Preis nicht billig vor. Bei 10.000 incl. Mwst ernsthaft nachdenken.
der ist nicht schlecht. Hat zwar schon über 5000h, aber bei dem was Du fährst hält der Dich aus. Ich würde aber Motor usw. schon von einem Fachmann oder Fachfrau ansehen lassen.
Mit einem Deutz kannst Du grundsätzlich nichts falsch machen.
Ich würde aber schon versuchen den noch zu drücken, schließlich sieht man schon am Bild Roststellen und die Motorhaube vorne ist auch schon eingedrückt.
Grundsätzlich können die so einen Preis verlangen, da die gebrauchten Deutz Schlepper gesucht sind.
Probefahen und nachfragen, wer den vorher hatte usw.