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Tipps zum Landkauf und Bodenpreis

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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70 Beiträge • Seite 3 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Tipps zum Landkauf und Bodenpreis

Beitragvon wastl90 » Mi Jan 02, 2019 13:32

BMWi3 hat geschrieben:Wenn Du erfahren möchtest, was auf dem Bodenmarkt los ist, wende Dich an den Landkreis. Dort kannst Du erfahren, was die für Ökoausgleich zahlen. (Trete immer als Verkäufer auf) In der Nähe hier hat der Kreis für minderwertige Flächen 12€/qm geboten. Der Landwirt hat nicht verkauft wegen Steuern und so.


Seit dem Krieg hat sich die Investition in Land immer gelohnt. I.d.R. haben Leute gekauft weil die das Geld dafür hatten. Hast Du das Geld nicht, musst du rechnen wie sich das rentieren könnte. Wenn Du am Arsch der Welt wohnst, kannst Du nicht auf steigende Bodenpreise spekulieren.

Du kannst hier keine Tips erwarten weil niemand das Umfeld kennt. Wenn Du ein persönliches gutes Verhältnis zum Verkäufer hast, dieser Deal nicht an der großen Glocke hängt und der Preis günstig erscheint, dann quatsche nicht sondern pack zu. Vertraue niemandem und frage nicht die Bank oder Steuerberater. Die haben immer Leute die schneller sind als Du es offenkundig bist.

Die meisten Geschäfte dieser Art scheitern am Quatschen und zögern.

Wenn du den letzten Beitrag gelesen hättest, dann wüstest du, dass das Problem nicht die Rentabilität sondern "einfach nur" die Liquidität ist. Keine Sicherheiten - kein Geld.
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Re: Tipps zum Landkauf und Bodenpreis

Beitragvon wastl90 » Mi Jan 02, 2019 13:34

[quote="Junglandwirt 90"][/quote]
Ich würde auch den Vorschlag einer Erbpacht machen.
Darf man fragen wie dein Betrieb genau aufgestellt ist? Welche Fläche bewirtschaftest du bereits, wie viel ist dein Eigentum? Hast du eine Internetseite oder Ähnliches? Gerne auch per privater Nachricht
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Re: Tipps zum Landkauf und Bodenpreis

Beitragvon bauer hans » Mi Jan 02, 2019 13:49

Junglandwirt 90 hat geschrieben:Das ich mit 0815 Ackerbau nicht weit komme var mir von vornherien klar, deshalb bin ich auf den Anbau von Sonderkulturen und Direktvermarktung gekommen, wofür ich aber wie schon gesagt weitere Fläche benötige um die Fruchtfolge beibehalten zu können.

dann pachte zu,denn du kannst ja nen höheren pachtpreis anbieten :idea:
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Tipps zum Landkauf und Bodenpreis

Beitragvon Lonar » Mi Jan 02, 2019 13:53

Wenn du keine Bank findest die das finanzieren will dann brauchst du einen anderen Investor. Der Kapitaldienst ist eh nicht zu verachten, von daher halb so Schade wenn es nicht über Finanzierung geht.
Es gibt einige Markler die sich mit Ankauf und Rückpacht beschäftigen. Im Land & Forst insereriert immer einer. Damit könnte man eventuell ein Geschäft machen das alle voran bringt.
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Re: Tipps zum Landkauf und Bodenpreis

Beitragvon BMWi3 » Mi Jan 02, 2019 14:10

wastl90 hat geschrieben:
BMWi3 hat geschrieben:Wenn Du erfahren möchtest, was auf dem Bodenmarkt los ist, wende Dich an den Landkreis. Dort kannst Du erfahren, was die für Ökoausgleich zahlen. (Trete immer als Verkäufer auf) In der Nähe hier hat der Kreis für minderwertige Flächen 12€/qm geboten. Der Landwirt hat nicht verkauft wegen Steuern und so.


Seit dem Krieg hat sich die Investition in Land immer gelohnt. I.d.R. haben Leute gekauft weil die das Geld dafür hatten. Hast Du das Geld nicht, musst du rechnen wie sich das rentieren könnte. Wenn Du am Arsch der Welt wohnst, kannst Du nicht auf steigende Bodenpreise spekulieren.

Du kannst hier keine Tips erwarten weil niemand das Umfeld kennt. Wenn Du ein persönliches gutes Verhältnis zum Verkäufer hast, dieser Deal nicht an der großen Glocke hängt und der Preis günstig erscheint, dann quatsche nicht sondern pack zu. Vertraue niemandem und frage nicht die Bank oder Steuerberater. Die haben immer Leute die schneller sind als Du es offenkundig bist.

Die meisten Geschäfte dieser Art scheitern am Quatschen und zögern.

Wenn du den letzten Beitrag gelesen hättest, dann wüstest du, dass das Problem nicht die Rentabilität sondern "einfach nur" die Liquidität ist. Keine Sicherheiten - kein Geld.


Wenn du meinen Beitrag gelesen hättest, wüsstest du dass ich geschrieben habe, dass man hier keine Tips erwarten kann. Man kann nur zur Vorsicht raten und hier scheint professionelle Hilfe nötig zu sein.

Bei uns sitzt der Bauernverband in den Banken und deshalb kann hier die Ursache sein, dass man abblitzt. Sicherheit ist bei diesen Geschäften wohl kein Thema weil das Kaufobjekt eine Sicherheit darstellt. Wenn beispielsweise der Landkreis 4€ für Ökopunkteflächen ausgibt und auch sucht, ist das ein Kauf und Sicherheitsargument.

Die Beratung hier sollte darauf abzielen, wo man ehrliche Berater für solche Fragen findet. Viellicht bei der Kammer und deren Gutachter, die da im Thema sind.
BMWi3
 
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Re: Tipps zum Landkauf und Bodenpreis

Beitragvon Franken-Josef » Mi Jan 02, 2019 14:29

BMWi3 hat geschrieben:[...

Die Beratung hier sollte darauf abzielen, wo man ehrliche Berater für solche Fragen findet. Viellicht bei der Kammer und deren Gutachter, die da im Thema sind.


Hallo BWMi3,
welche Kammer meinst Du?
Wo kann man wirklich eine ehrliche und zuverlässige Beratung erhalten?
Ich dachte der Bauernverband wäre so eine Institution, aber anscheinend doch nicht. Wenn dieser Verein in den Banken sitzt und vermutlich auch nur die Großbauern unterstützt, oder??
Franken-Josef
 
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Re: Tipps zum Landkauf und Bodenpreis

Beitragvon BMWi3 » Mi Jan 02, 2019 14:45

Franken-Josef hat geschrieben:
BMWi3 hat geschrieben:[...

Die Beratung hier sollte darauf abzielen, wo man ehrliche Berater für solche Fragen findet. Viellicht bei der Kammer und deren Gutachter, die da im Thema sind.


Hallo BWMi3,
welche Kammer meinst Du?
Wo kann man wirklich eine ehrliche und zuverlässige Beratung erhalten?
Ich dachte der Bauernverband wäre so eine Institution, aber anscheinend doch nicht. Wenn dieser Verein in den Banken sitzt und vermutlich auch nur die Großbauern unterstützt, oder??


Also ich meine die Landwirtschaftskammer als Behörde. Dort gibt es Wirtschaftsberater und auch viele top Gutachter mit denen man gut reden kann.
Es ist regional unterschiedlich mit der Cosa Nostra Bauernverband. Hier hat man eine Makler GmbH die Flächen und Höfe dealt. Es gibt in den Regionen meist Genossenschaftsbanken mit Aufsichtsräten die von den Ortverbänden gestellt werden wie etwa bei den Betrugs und Abzugsgenossenschaften.
Man kennt sich man bespricht sich. Daher mein Rat zur Vorsicht. Vom Osten habe ich keine Ahnung und ich weiß nicht ob es da andere Strukturen gibt. :mrgreen:
Das ZDF scheint viel zu wissen wenn man von "Cosa Nostra" spricht:
https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/d ... y-100.html
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Re: Tipps zum Landkauf und Bodenpreis

Beitragvon wastl90 » Mi Jan 02, 2019 15:21

BMWi3 hat geschrieben:
wastl90 hat geschrieben:
BMWi3 hat geschrieben:Wenn Du erfahren möchtest, was auf dem Bodenmarkt los ist, wende Dich an den Landkreis. Dort kannst Du erfahren, was die für Ökoausgleich zahlen. (Trete immer als Verkäufer auf) In der Nähe hier hat der Kreis für minderwertige Flächen 12€/qm geboten. Der Landwirt hat nicht verkauft wegen Steuern und so.


Seit dem Krieg hat sich die Investition in Land immer gelohnt. I.d.R. haben Leute gekauft weil die das Geld dafür hatten. Hast Du das Geld nicht, musst du rechnen wie sich das rentieren könnte. Wenn Du am Arsch der Welt wohnst, kannst Du nicht auf steigende Bodenpreise spekulieren.

Du kannst hier keine Tips erwarten weil niemand das Umfeld kennt. Wenn Du ein persönliches gutes Verhältnis zum Verkäufer hast, dieser Deal nicht an der großen Glocke hängt und der Preis günstig erscheint, dann quatsche nicht sondern pack zu. Vertraue niemandem und frage nicht die Bank oder Steuerberater. Die haben immer Leute die schneller sind als Du es offenkundig bist.

Die meisten Geschäfte dieser Art scheitern am Quatschen und zögern.

Wenn du den letzten Beitrag gelesen hättest, dann wüstest du, dass das Problem nicht die Rentabilität sondern "einfach nur" die Liquidität ist. Keine Sicherheiten - kein Geld.


Wenn du meinen Beitrag gelesen hättest, wüsstest du dass ich geschrieben habe, dass man hier keine Tips erwarten kann. Man kann nur zur Vorsicht raten und hier scheint professionelle Hilfe nötig zu sein.

Bei uns sitzt der Bauernverband in den Banken und deshalb kann hier die Ursache sein, dass man abblitzt. Sicherheit ist bei diesen Geschäften wohl kein Thema weil das Kaufobjekt eine Sicherheit darstellt. Wenn beispielsweise der Landkreis 4€ für Ökopunkteflächen ausgibt und auch sucht, ist das ein Kauf und Sicherheitsargument.

Die Beratung hier sollte darauf abzielen, wo man ehrliche Berater für solche Fragen findet. Viellicht bei der Kammer und deren Gutachter, die da im Thema sind.


Welche Bank besichert den kompletten Verkehrswert? Das ist, zumindest in meiner Gegend, relativ unüblich. Wir haben hier teilweise Mondpreise von 25-30€/m², ich denke keine Bank wird dir dafür einen Kredit für die nächsten 20 Jahre geben. Wie soll auch die Bank sicher gehen, dass die Bodenpreise nicht irgendwann wieder rückläufig werden.

Ok du siehst auch hier wieder eine Verschwörung vom Bauernverband - schön für dich. Natürlich bringt jeder "Mitwisser" ein Risiko mit sich, solche Dinge sollte man mit möglichst wenigen Personen besprechen. Wen man nicht mit ins Boot holen soll und wen schon ist schwierig zu sagen, das kann sogar in der eigenen Familie passieren!
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Re: Tipps zum Landkauf und Bodenpreis

Beitragvon BMWi3 » Mi Jan 02, 2019 15:34

@wastl90

Ja so war das gemeint mit den Mitwissern und Mitessern. Nein, keine Verschwörung nur Realität. Man hat einfach in 30 Jahren viel erlebt und warum soll man jüngeren nicht von Erfahrungen berichten.

Hier geht es erst mal um die Ermittlung des üblichen Kaufpreises der gezahlt wird. Der Satz des Threaderstellers ist für mich entscheidend wo gesagt wird, "dass man es gut meint mit ihm". Wenn das wirklich so ist, und ein Erblasser ohne Erben ist, ist das möglicherweise ein Sonderfall der genau geprüft und beraten werden muss. Da geht dann wirklich nicht um Banken sondern um Vertrauen.
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Re: Tipps zum Landkauf und Bodenpreis

Beitragvon T5060 » Mi Jan 02, 2019 20:52

Forstjunior hat geschrieben:@T5060
Guter Neujahresscherz.. Welches verfügbare Monatseinkommen möchtest du denn aus 15ha generieren? Ich verstehe darunter das Einkommen welches du pro Monat verbrauchen kannst.


Machste als Unterglasfläche voll oder als Meerrettich.
Wer Lust hat macht ne 51er KG und baut die Fläche mit Hühnerställen zu :mrgreen:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Tipps zum Landkauf und Bodenpreis

Beitragvon Franken-Josef » Mi Jan 02, 2019 21:10

BMWi3 hat geschrieben:
Also ich meine die Landwirtschaftskammer als Behörde. Dort gibt es Wirtschaftsberater und auch viele top Gutachter mit denen man gut reden kann.
Es ist regional unterschiedlich mit der Cosa Nostra Bauernverband. Hier hat man eine Makler GmbH die Flächen und Höfe dealt. Es gibt in den Regionen meist Genossenschaftsbanken mit Aufsichtsräten die von den Ortverbänden gestellt werden wie etwa bei den Betrugs und Abzugsgenossenschaften.
Man kennt sich man bespricht sich. Daher mein Rat zur Vorsicht. Vom Osten habe ich keine Ahnung und ich weiß nicht ob es da andere Strukturen gibt. :mrgreen:
Das ZDF scheint viel zu wissen wenn man von "Cosa Nostra" spricht:
https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/d ... y-100.html


Hallo BMWi3,
danke für die Info.
Das mit dem Bauernverband und dieser spezielen Bank habe ich nicht gewusst. Da werde ich besser aufpassen und lieber zur L-Kammer gehen.
Das ist ja fast erschütternt , diese italienischen Verhältnisse.
danke Dir!
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Re: Tipps zum Landkauf und Bodenpreis

Beitragvon Fendt 308 ci » Mi Jan 02, 2019 21:25

T5060 hat geschrieben:
Forstjunior hat geschrieben:@T5060
Guter Neujahresscherz.. Welches verfügbare Monatseinkommen möchtest du denn aus 15ha generieren? Ich verstehe darunter das Einkommen welches du pro Monat verbrauchen kannst.


Machste als Unterglasfläche voll oder als Meerrettich.
Wer Lust hat macht ne 51er KG und baut die Fläche mit Hühnerställen zu :mrgreen:


Genau.

Wieso meinen viele eigentlich, dass viele Hektar automatisch viel Umsatz und damit Gewinn bedeuten.

Bei Zupacht kosten die Hektar erstmal Geld.

Das 15 ha Getreide nicht für den Vollerwerb reichen ist klar. Da muss man halt mal das Köpfchen einschalten und neue Wege einschlagen.
Und am besten nicht an die große Glocke hängen :mrgreen:
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Re: Tipps zum Landkauf und Bodenpreis

Beitragvon Junglandwirt 90 » Do Jan 03, 2019 11:23

bauer hans hat geschrieben:
Junglandwirt 90 hat geschrieben:Das ich mit 0815 Ackerbau nicht weit komme var mir von vornherien klar, deshalb bin ich auf den Anbau von Sonderkulturen und Direktvermarktung gekommen, wofür ich aber wie schon gesagt weitere Fläche benötige um die Fruchtfolge beibehalten zu können.

dann pachte zu,denn du kannst ja nen höheren pachtpreis anbieten :idea:


zu gerne, wenn es nur so einfach wäre.
Die meisten Flächen sind mit langfristigen Verträgen belegt oder ich habe einfach keine Chance.
Erst im November kam mir zu Ohren, dass im Nachbarort, wo ich auch schon eine Fläche habe weitere 7 Ha neu verpachtet werden sollten. Daraufhin stellte ich mich dem Verpächter, selbst ein alter Bauer, dem sein Land am herzen liegt vor, ich schilderte ihm meine Absichten, meine Art der Wirtschaftsweise und machte auch ein gutes Angebot. Er war sehr begeistert und hatte Interesse. Letztendlich hat die Fläche aber doch ein Großbetrieb bekommen, mit der Begründung dass er sich nicht sicher sei ob ich pünktlich die Pacht zahlen kann und ein großer wäre ja immer Zahlungsfähig. Das ist halt die noch weit verbreitete LPG Moral, groß ist immer besser, wobei ich persönlich der Meinung bin, dass ein Großer schneller mal krachen gehen kann als ein kleiner.

Ich erwarte hier nich dass ich einen fertigen Finanzierungsplan präsentiert bekomme, auch möchte ich nicht lamitieren, wie schlecht es mir doch geht und ich keinen Chance bekomme. Nein, ich wollte einfach mal erfahren, ob manche hier schon ähnliche Erfahrungen gemacht haben und in so einer Situation waren und wie ihr damit umgegangen seid.
Ohne voreilig schlussfolgern zu wollen, denke ich dass die meisten Betriebe hier schon seit vielen Jahren in Familienbesitz sind und kaum einer ganz neu von 0 her angefangen hat. Ihr könnt mich gern berichtigen.

Wie schon erwähnt ist mit reinem Getreidebau kein Blumentopf zu gewinnen. Ich gehe nicht mit Scheuklappen durchs Leben und bin immer für neue Ideen offen, jedoch ist gerade durch unsere Großstrucktur im Osten und besonders im ländlichen Raum der Absatz und Aufbau neuer Vermarktungswege eher Schwierig und mir bringt die ausgefallenste Idee nicht wenn ich drauf sitzen bleibe.

Und zum Thema Verband, unseren kann man total vergessen, da wird immer nur groß geredet und nach den eigenen Interessen gearbeitet. Der Vorsitzende ist selber einer von den Großen, kein Vieh mehr auf dem Hof, dafür ne BGA und er ist von seinem reinen Weizen und Silomaisanbau überzeugt und glaubt selbst das was er zum Besten gibt. Wie will man da was als junger Mensch mit einer anderen Vorstellung von guter fachlicher Praxis erwarten?
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Re: Tipps zum Landkauf und Bodenpreis

Beitragvon Junglandwirt 90 » Do Jan 03, 2019 11:27

Aber zum Thema Erbpacht könnt ihr mir gern mehr erzählen, da dies bei uns eher unüblich ist, ist es mir auch nicht so geläufig und aus Google bin ich auch nicht schlau geworden.
Wie ist der genaue Ablauf und auf welcher Grundlage wird die Höhe bemessen?

Viele Grüße
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Re: Tipps zum Landkauf und Bodenpreis

Beitragvon bauer hans » Do Jan 03, 2019 12:34

Junglandwirt 90 hat geschrieben:Die meisten Flächen sind mit langfristigen Verträgen belegt oder ich habe einfach keine Chance.
Erst im November kam mir zu Ohren, dass im Nachbarort, wo ich auch schon eine Fläche habe weitere 7 Ha neu verpachtet werden sollten. Daraufhin stellte ich mich dem Verpächter, selbst ein alter Bauer, dem sein Land am herzen liegt vor, ich schilderte ihm meine Absichten, meine Art der Wirtschaftsweise und machte auch ein gutes Angebot. Er war sehr begeistert und hatte Interesse. Letztendlich hat die Fläche aber doch ein Großbetrieb bekommen, mit der Begründung dass er sich nicht sicher sei ob ich pünktlich die Pacht zahlen kann und ein großer wäre ja immer Zahlungsfähig. Das ist halt die noch weit verbreitete LPG Moral, groß ist immer besser, wobei ich persönlich der Meinung bin, dass ein Großer schneller mal krachen gehen kann als ein kleiner.


das hat mir 1990 ein wiedereinrichter aus ST auch schon erzählt.
du könntest versuchen,flächen im wege der unterverpachtung zu bekommen d.h.der pächter verpachtet z.b. für 3 oder 4 jahre an dich.
allerdings muss der verpächter zustimmen.
ackerland in erbpacht geht,ich kenne aber keinen,der das macht.
würde bei 600000 wert und 3% erbpachtzins 18000 gleich 900 pro ha machen,dazu einmalige kosten für den vertrag.
wir schaffen uns :mrgreen:
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