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Tipps zum Landkauf und Bodenpreis

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Tipps zum Landkauf und Bodenpreis

Beitragvon Junglandwirt 90 » Do Jan 03, 2019 14:29

Also ich kenne bei uns keinen der sein Pachtland weiter verpachten würde, denn hier leben alle nach dem Motto was ich habe hat kein anderer und so ist kaum ein gutes Miteinander möglich.
Und was die großen angeht sind die typischen LPG Nachfolgebetriebe weniger die Gefahr oder der treibende Keil. Es sind mehr anders denkende Berufskollengen, über die ich mich jetzt aber nicht weiter äußern möchte, da es hier ja sachlich und freundlich zugehen soll und sich sonst vielleicht noch jemand hier auf den Schlips getreten fühlt.
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Re: Tipps zum Landkauf und Bodenpreis

Beitragvon fedorow » Do Jan 03, 2019 17:52

Junglandwirt 90 hat geschrieben:Also ich kenne bei uns keinen der sein Pachtland weiter verpachten würde, denn hier leben alle nach dem Motto was ich habe hat kein anderer und so ist kaum ein gutes Miteinander möglich.


Unterverpachten ?
Das ist nur mit Einverständndis des Besitzers möglich.
In einem Dorf wird sowas schnell aufgedeckt
fedorow
 
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Re: Tipps zum Landkauf und Bodenpreis

Beitragvon Franken-Josef » So Jan 13, 2019 20:49

Hallo Junglandwirt90,
hast Du schon eine Entscheidung getroffen?
Kaufst Du die Fläche oder was machst Du jetzt??
Wenn JA, zu was musstest Du jetzt bezahlen, haben noch andere mit rein geboten?

Würde mich echt mal interessieren, wenn Du es hier sagen magst.
Danke Dir!!!
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Re: Tipps zum Landkauf und Bodenpreis

Beitragvon Manfred » Mi Feb 12, 2020 11:10

Die Erregulla Plains Farm in Australien mit 22.000 ha wurde für 97 Mio. A$ verkauft.
Das sind ca. 2.720 Euro / ha.
Damit kann man ungefähr abschätzen, was deutsches Ackerland wert sein wird, wenn das Förder-Kartenhaus zusammenbricht...
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Re: Tipps zum Landkauf und Bodenpreis

Beitragvon DWEWT » Mi Feb 12, 2020 11:17

Manfred hat geschrieben:Die Erregulla Plains Farm in Australien mit 22.000 ha wurde für 97 Mio. A$ verkauft.
Das sind ca. 2.720 Euro / ha.
Damit kann man ungefähr abschätzen, was deutsches Ackerland wert sein wird, wenn das Förder-Kartenhaus zusammenbricht...


Was soll dieser Birnen/Äpfel-Vergleich bringen? Vergleiche einfach mal die Intensität der Nutzung!
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Re: Tipps zum Landkauf und Bodenpreis

Beitragvon marius » Mi Feb 12, 2020 11:18

Manfred hat geschrieben:Die Erregulla Plains Farm in Australien mit 22.000 ha wurde für 97 Mio. A$ verkauft.
Das sind ca. 2.720 Euro / ha.
Damit kann man ungefähr abschätzen, was deutsches Ackerland wert sein wird, wenn das Förder-Kartenhaus zusammenbricht...


Kommt drauf an wieviel die Gebäude/Maschinen wert sind und wie die Lage, Bodenwerte sind.

Wenn in einem Jahr die Ernte wieder ohne Regen bei knapp 50 Grad auf dem Feld verdörrt und im nächsten Jahr wie jetzt die Ernte per Feuerwalze niederbrennt, incl die Farm, Vieh und Maschinen zerstört, können selbst knapp 3000 Euro/ha zu teuer sein.
Noch dazu gibts dort keine Flächenbeihilfe und schlechte Erzeugerpreise sollte man wissen.
Da kauf ich in Australien lieber ein Haus am Meer mit Strandkorb. Da ist das Risiko bedeutend geringer.
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Re: Tipps zum Landkauf und Bodenpreis

Beitragvon wastl90 » Mi Feb 12, 2020 12:04

Manfred hat geschrieben:Die Erregulla Plains Farm in Australien mit 22.000 ha wurde für 97 Mio. A$ verkauft.
Das sind ca. 2.720 Euro / ha.
Damit kann man ungefähr abschätzen, was deutsches Ackerland wert sein wird, wenn das Förder-Kartenhaus zusammenbricht...

Wie ist Australien mit Deutschland zu vergleichen? Neben der Produktivität wird der Preis in Deutschland noch von sehr vielen weiteren Faktoren beeinflusst die teilweise deutlich mehr gewichten.
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Re: Tipps zum Landkauf und Bodenpreis

Beitragvon T5060 » Mi Feb 12, 2020 12:25

Wenn keine andere als die rein landwirtschaftliche Nutzungserwartung und keine Niedrigpreisergänzungszahlungen mit reinspielen ist man bei einem 3 ha Schlaggröße mit regelmäßigem Zuschnitt,
40er Boden und 700 mm Jahresniederschlag bei 8.000 € / ha. Unter der Betrachtung bekommt dann Grünland erst seinen Wert durch die damit verbundene Viehhaltung.

Nach einem globalen Overkill der Finanzmärkte und der Staatsfinanzen wären das dann auch die Eingangswerte kurz nach der Stunde NULL.
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Re: Tipps zum Landkauf und Bodenpreis

Beitragvon Grimli » Mi Feb 12, 2020 17:11

Also bei den aktuellen Bauzinsen kann man sich bald überlegen zu nem Einfamilien Haus /Baukosten um die 2600 €/m² noch 5 -10 Hektar Land oben drauf zu nehmen und die Belastung nur auf das Land zu rechnen...
Gibt schon Angebote um 0.29-0,4% für 10 jährige Kredite mit Anfangs Tilgungen zwischen 1 - 3% und 80% Beleihung.
Auch welche mit 110 % für 0.7% gesehen bei 10 jähriger Zinsbindung. Bleibt man unter 80% der Baukosten und spart sich beim selber bauen die Notar und Grunderwerbs und Makler kosten für ein fertiges Haus
dann bleiben mehr als 30% für Landkauf über ! Und das Land kann man dann wiederum nochmal als Sicherheit mit rein packen : win win :prost:
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Re: Tipps zum Landkauf und Bodenpreis

Beitragvon marius » Mi Feb 12, 2020 17:59

Grimli hat geschrieben:dann bleiben mehr als 30% für Landkauf über ! Und das Land kann man dann wiederum nochmal als Sicherheit mit rein packen : win win :prost:


Ob der jetzige Landkauf zu derzeitigen Preisen ein win win Situation ist, muss sich erst noch zeigen. Da wäre ich mir nicht so sicher.
Biogas ( Preispusher ) läuft aus, Erzeugerpreise bleiben auch in Zukunft ein Dilemma ( politisch gewollt ).
Immobilien ( auch Land ) sind in D. zurzeit eher überbewertet muss man sagen.
Das nächste Problem hat der Immo und Landbesitzer wenn der Staat in naher Zukunft das Rasiermesser auspacken muss weil die Steuereinnahmen einbrechen.
Da wird der aktuelle Marktwert für die staatliche Rasur herangezogen... 8)
Ob die nun Reichensteuer, Vermögenssteuer, Lastenausgleich oder sonstwie genannt wird ist egal, das Ergebnis für die Besitzer aber leider dasselbe....
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Re: Tipps zum Landkauf und Bodenpreis

Beitragvon Staffelsteiner » Mi Feb 12, 2020 22:46

....Ihr habt vielleicht sorgen.....
Ich denke mal:

der Preis für Boden genau so hoch, wie es dem Käufer und dem Verkäufer hoch oder tief genug erscheint... Punkt.
Keiner zwingt jemanden sich Arbeit zu erkaufen, es sei dem, er findet jemand, der die Arbeit für ihn macht (und sich auch noch freut..., weil er auf weitere Ausgleichszahlungen oder sehr hohe Pachten erhofft......)
Wer natürlich Schulden hat, und bald alles verliert wegen Zinslast und Kompetenzmangel bzw. anderer Ursachen muss natürlich versuchen alles zu mobilisieren was Höchstpreise anbelangt.....
Der Boden "überlebt" ja immerhin in den allermeisten Fällen seinen "Besitzer auf Zeit..."
Es ist eben alles nur eine Frage der Zeit......
Aber vielleicht kann er sich ja trotzdem sehr sehr sehr lange Zeit von ganz oben oder ganz unten am Anblick "seines Eigentums" erfreuen... (und daran, dass Fremde ihn in dauernden Wechsel bewirtschaften)

Ob er dann noch immer frohlockt?
(oder schon wieder in Gram und Sorge lebt..?)
Ist überhaupt schon mal einer zurück gekommen?

Fragen über Fragen.....
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Re: Tipps zum Landkauf und Bodenpreis

Beitragvon langholzbauer » Mi Feb 12, 2020 22:57

marius hat geschrieben:....
Immobilien ( auch Land ) sind in D. zurzeit eher überbewertet muss man sagen.
Das nächste Problem hat der Immo und Landbesitzer wenn der Staat in naher Zukunft das Rasiermesser auspacken muss weil die Steuereinnahmen einbrechen.
Da wird der aktuelle Marktwert für die staatliche Rasur herangezogen... 8)
Ob die nun Reichensteuer, Vermögenssteuer, Lastenausgleich oder sonstwie genannt wird ist egal, das Ergebnis für die Besitzer aber leider dasselbe....


Im Prinzip hat da marius schon Recht.
Aber hier hatte mal jemand den wichtigen Tipp gegeben, dass es ein großer Vorteil ist, unter dem Radar zu bleiben.
Das trifft auch dann zu, wenn auf Privatvermögen zu gegriffen wird.
Selbst der korrupteste Staat wird die kleineren Grund- und Immobilienbesitzer schonen, denn die generieren Umsätze und Steuern vor Ort.
Zuletzt geändert von Falke am Do Feb 13, 2020 15:01, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitatkonstrukt korrigiert ...
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Re: Tipps zum Landkauf und Bodenpreis

Beitragvon Family Guy » Do Feb 13, 2020 14:09

Manfred hat geschrieben:Die Erregulla Plains Farm in Australien mit 22.000 ha wurde für 97 Mio. A$ verkauft.
Das sind ca. 2.720 Euro / ha.
Damit kann man ungefähr abschätzen, was deutsches Ackerland wert sein wird, wenn das Förder-Kartenhaus zusammenbricht...


Sieh dir mal die Gegend Westaustralien an. 450mm Niederschlag an der Farm und keine Kreisberegnung, dazu noch eine extrem schlechte Niederschlagsverteilung auf den Hochwinter.
Jeder kann sich ausrechnen, wieviel man mit der Farm verdienen kann.
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Re: Tipps zum Landkauf und Bodenpreis

Beitragvon Lonar » Do Feb 13, 2020 14:37

Family Guy hat geschrieben:
Manfred hat geschrieben:Die Erregulla Plains Farm in Australien mit 22.000 ha wurde für 97 Mio. A$ verkauft.
Das sind ca. 2.720 Euro / ha.
Damit kann man ungefähr abschätzen, was deutsches Ackerland wert sein wird, wenn das Förder-Kartenhaus zusammenbricht...


Sieh dir mal die Gegend Westaustralien an. 450mm Niederschlag an der Farm und keine Kreisberegnung, dazu noch eine extrem schlechte Niederschlagsverteilung auf den Hochwinter.
Jeder kann sich ausrechnen, wieviel man mit der Farm verdienen kann.

Naja typisches Low Input Farming ist da angesagt. Direktsaat und ein Dominator 108 mit 9m Schere und dann Gas bis die Messer nicht mehr schneiden . :lol:
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Re: Tipps zum Landkauf und Bodenpreis

Beitragvon elchtestversagt » Do Feb 13, 2020 14:48

...um dann fest zu stellen, das nach 5km die 6 tonnen Bunkerinhalt endlich voll sind.....
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