Eicher1950 hat geschrieben:germane hat geschrieben: Die Möglichkeit mit billigem konv. Futter teure Bio-Milch zu erzeugen ist eine krasse Wettbewerbsverzerrung.
Man muss auch mal das Selbstvertrauen der konventionellen Bauern stärken. Dass das Institut für Bodenkunde berichtet über den schlechten Zustand der Böden im Bio-Landbau. So ein Nachricht kommt wahrscheinlich bei der Presse gar nicht an. Meldungen von ausgelaugte Böden bei Massentierhaltern geistern durch die Presse. Realität ist aber ,dass bei denen die Böden aufgedüngt sind und im Falle einer Katastrophe das die fruchtbarsten Äcker wären.
Von deiner akuten Biophobie mal abgesehen, erkläre doch an dieser Stelle mal den Unterschied von Silage aus konventionellem und bioanbau. Auch ein genauer Bericht mit über DIE Bioböden wäre an dieser Stelle sicher angebracht.
Die Silage-Qualität wird von Betrieb zu Betrieb und von Jahr zu Jahr schwanken. Es spielen auch noch viele weitere Faktoren eine Rolle.
Zur Boden-Qualität:
Vor 4...5 Jahren gab es im Videotext (blättere da während Werbung öfter rum) eine Meldung, dass das Institut für Bodenkunde der UNI Dresden festgestellt hätte, dass die Böden im Ökolandbau langsam, aber kontinuierlich, an Nährstoffen verarmen.
Von dem Institut gab es im Frühjahr 2016 dazu einen Artikel im Wochenblatt:
pH- Wert schlecht und
schlechte Nährstoffversorgung, insbesondere beim P.
Dazu gab es dann eine Leserzuschrift von einem Rück-Umsteller, wonach in Österreich nun schnelllöslicher P im Bio- Landbau gedüngt werden darf. Das mit dem Rohphosphat soll nicht funktionieren.
Wenn ich mir die völlig unnatürliche Kompostiererei von meinem Bioland-Nachbarn ansehe, wundert es mich nicht, wenn bei solcher Düngung längerfristig der Boden degeneriert.
