Genau richtig. Wie heißt Winis Erfolgsrezept: "Aus Schaden wird man klug und nimmt im nächsten Jahr den Pflug"
Bei uns wurde die Trespe im Weizen noch nicht gesichtet. Dafür in Wintergerste auf Anrainerflächen zur Minimalbodenbearbeitung und Wegen.
Ich gehe wie folgt vor, um die Trespe und Quecke in Schach zu halten:
-Ränder 2mal vor der Ernte mähen um Gräser zurückzudrängen und Grenzsteine für den Mähdrusch sichtbar zu machen.
Grenzen nach der Ernte pflügen und Grenzsteine sichern.
Dies trocknet die Queckenwurzeln aus und verhindert hoffentlich, daß der Grubbernachbar die Samen in Unkenntnis der Grenze zu Dir rüber schleift.
Später mit der Kreiselegge nach Niederschlag einebbnen um Ungräser zum Auflaufen anzuregen.
Später dass Feld komplett pflügen und saatfertig machen.
Tritt Trespe auf, so warte ich bis etwa 3 Wochen vor dem Mähdrusch und entferne die
Samenstände am Wegrand und am Vorgewende bzw. zu Anrainern mit einer Akkuheckenschere.
Dies verhindert bei rechtzeitigem Einsatz auch, daß die Trespe die Wintergerste ins Lager drückt.
Ist das Nachbarfeld verseucht, so wird dieser vergattert beim Mähdrusch den Spreuverteiler auszuschalten
bzw. den Häckler so zu stellen, daß keine Samen rübergeschleudert werden. Notfalls wird gemulcht.


Also ich bin mehr als froh um dieses Forum hier, sonst würd ich im
stehen!