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Trespe

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Trespe

Beitragvon Wini » Mo Sep 09, 2013 14:51

Genau richtig. Wie heißt Winis Erfolgsrezept: "Aus Schaden wird man klug und nimmt im nächsten Jahr den Pflug"

Bei uns wurde die Trespe im Weizen noch nicht gesichtet. Dafür in Wintergerste auf Anrainerflächen zur Minimalbodenbearbeitung und Wegen.

Ich gehe wie folgt vor, um die Trespe und Quecke in Schach zu halten:

-Ränder 2mal vor der Ernte mähen um Gräser zurückzudrängen und Grenzsteine für den Mähdrusch sichtbar zu machen.
Grenzen nach der Ernte pflügen und Grenzsteine sichern.
Dies trocknet die Queckenwurzeln aus und verhindert hoffentlich, daß der Grubbernachbar die Samen in Unkenntnis der Grenze zu Dir rüber schleift.
Später mit der Kreiselegge nach Niederschlag einebbnen um Ungräser zum Auflaufen anzuregen.
Später dass Feld komplett pflügen und saatfertig machen.
Tritt Trespe auf, so warte ich bis etwa 3 Wochen vor dem Mähdrusch und entferne die
Samenstände am Wegrand und am Vorgewende bzw. zu Anrainern mit einer Akkuheckenschere.
Dies verhindert bei rechtzeitigem Einsatz auch, daß die Trespe die Wintergerste ins Lager drückt.
Ist das Nachbarfeld verseucht, so wird dieser vergattert beim Mähdrusch den Spreuverteiler auszuschalten
bzw. den Häckler so zu stellen, daß keine Samen rübergeschleudert werden. Notfalls wird gemulcht.
Zuletzt geändert von Wini am Mi Sep 11, 2013 15:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Trespe

Beitragvon Todde » Mo Sep 09, 2013 20:38

Quecke liebt offene Furchen... Da wächst nichts außer Quecke drin.
Pflüge seit 13 Jahren nicht mehr, hab kein Problem mit Trespe, vielleicht solltest du die Feldränder nicht immer mit deinem Pflug quälen.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
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Re: Trespe

Beitragvon Wini » Mo Sep 09, 2013 21:13

Särs und Frage an die Experten:

Hier ein Bild der besagten Trespe in unseren heurigen Wintergerstebeständen.
Handelt es sich hierbei um Roggentrespe ?
Trespe.JPG
Trespe.JPG (15.62 KiB) 1653-mal betrachtet


Und hier noch ein Bild vom Trespenschnitt mit Akkuheckenschere:
Trespencut mit Heckenschere.JPG


Das Fabrikat ist ganz in Ordnung. Akkuleistung reicht bis der Arm abfällt.
Etwas nachteilig ist die Zweihandbedienung, schränkt die Reichweite etwas ein. Kann man aber überlisten. Darf die BG aber nicht erfahren.

Da gehts flott ab wie bei Luke Skywalker mit dem Lichterschwert. "Möge die Macht mit Dir sein"
Ruckzuck ware der Dreck geköpft und die Gerste hatte wieder Licht.
Ist natürlich keine Lösung für große Flächen und 100% der Rispen erwischt man auch nicht. Aber ich denke so um die 90% ist gewiß weg.
Geht auch gut bei Ackerfuchsschwanz und zum Distelschröpfen.
Muß natürlich frühzeitig gemacht werden. Wenn die Samen schon reif sind, ist die Mühe umsonst.
Ich habe übrigens die Entwicklungsabteilung des Herstellers kontaktiert und auf die neue Verwendungsmöglichkeit aufmerksam gemacht.
Zum Dank haben die mir sogar einen Ersatzakku geschickt. :-)
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Re: Trespe

Beitragvon Mad » Mo Sep 09, 2013 21:24

Wini hat geschrieben:Särs und Frage an die Experten:

Hier ein Bild der besagten Trespe in unseren heurigen Wintergerstebeständen.
Handelt es sich hierbei um Roggentrespe ?



Ja.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Trespe

Beitragvon Landwirt_R » Di Sep 10, 2013 15:32

Crazy Horse hat geschrieben:
Landwirt_R hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:Das Auftreten von Trespe ist oft die Ursache vom Feldrandspritzen mit Glyphos, wenn man über den Feldrand in den Grünstreifen spritzt, dann ist der nächsten Jahr voll mit Trespe, die dadurch in den Acker einwandert und mit dem Drescher schön verteilt wird.


Kannst du mir das näher erklären, warum sich bei Glypho am Feldrand die Trespe ausbreitet? Mein Opa hat das immer gemacht und wir haben mit der gemeinen Trespe zu kämpfen.


Dir wird irgendwann noch ein Naivitätspreis verliehen!
Es ist doch wohl logisch, dass sich dort, wo das Gras abgetötet wurde, verstärkt samenbürtige Ungräser wie die Trespen breitmachen. Dort wo sich eine dichte Grasnarbe befindet, ist das natürlich nicht möglich.
Es ist übrigens auch verboten, die Feldraine abzuspritzen.


Den hätte ich mir auch verdient, schließlich hab ich erst vor 2 Jahren mit der Landwirtschaft begonnen und hatte keine Ahnung, was NPK, Herbizid, Fungizid, HRAC, FRAC, CCC, CC..... usw...... usw...... usw.... usw..... usw.... usw.... ist. :klug: Also ich bin mehr als froh um dieses Forum hier, sonst würd ich im :regen: stehen!

Das hab ich mir auch gedacht, aber eben auch, dass dadurch Trespe und Quecke verschwindet. Es rät doch auch jedes Rundschreiben zum mulchen der Ränder. Irgendwann müssen doch alle Ungräsersamen aufgelaufen und vernichtet sein oder nicht? :wink: Ich habe ja die Ränder nie behandelt, Opa halt immer.
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Re: Trespe

Beitragvon NobbyNobbs » Di Sep 10, 2013 16:22

Landwirt_R hat geschrieben:Es rät doch auch jedes Rundschreiben zum mulchen der Ränder. Irgendwann müssen doch alle Ungräsersamen aufgelaufen und vernichtet sein oder nicht? Ich habe ja die Ränder nie behandelt, Opa halt immer.


Ruhig Blut. Wegränder mulchen hat viele Vorteile. Ich mach's auch. Es ist halt wichtig, die konsequent kurz zu halten, wenn du es machst. Was weniger gut ist, ist, über den Weg mit ab zu spritzen. Damit schaffst du reinen Tisch für samenbürtige (flachkeimende) Grasarten wie beispielsweise die Trespe. Du nimmst ihr ja alle Konkurrenten, bietest ihr Licht, Wasser und Nährstoffe an.
"Grassamen ausrotten" wirst du nicht hin bekommen. Sie sind zwar im Vergleich zu den meisten Zweikeimblättrigen sehr kurzlebig, aber ganz wirst du das nie schaffen. Es wird von überall her irgendwas angetragen bzw. werden immer doch einige überleben und aussamen.
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Re: Trespe

Beitragvon Ulikum » Di Sep 10, 2013 21:41

NobbyNobbs hat geschrieben:Ruhig Blut. Wegränder mulchen hat viele Vorteile. Ich mach's auch. Es ist halt wichtig, die konsequent kurz zu halten, wenn du es machst. Was weniger gut ist, ist, über den Weg mit ab zu spritzen. Damit schaffst du reinen Tisch für samenbürtige (flachkeimende) Grasarten wie beispielsweise die Trespe. Du nimmst ihr ja alle Konkurrenten, bietest ihr Licht, Wasser und Nährstoffe an.
"Grassamen ausrotten" wirst du nicht hin bekommen. Sie sind zwar im Vergleich zu den meisten Zweikeimblättrigen sehr kurzlebig, aber ganz wirst du das nie schaffen. Es wird von überall her irgendwas angetragen bzw. werden immer doch einige überleben und aussamen.


:mrgreen:
meine Erfahrung;
es ist besser auf einen Mulcher zu verzichten und lieber mit einem Tellermäher nicht zu tief zu arbeiten.
Den Schnitt läst man breitflächig liegen um den Boden abzudecken.
Ansonsten kann ich meinem Vorschreiber uneingeschränkt zustimmen.
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
Nicht für das, was Du verstehst!
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Re: Trespe

Beitragvon Frankenbauer » Di Sep 10, 2013 21:58

Ulikum hat geschrieben:
NobbyNobbs hat geschrieben:Ruhig Blut. Wegränder mulchen hat viele Vorteile. Ich mach's auch. Es ist halt wichtig, die konsequent kurz zu halten, wenn du es machst. Was weniger gut ist, ist, über den Weg mit ab zu spritzen. Damit schaffst du reinen Tisch für samenbürtige (flachkeimende) Grasarten wie beispielsweise die Trespe. Du nimmst ihr ja alle Konkurrenten, bietest ihr Licht, Wasser und Nährstoffe an.
"Grassamen ausrotten" wirst du nicht hin bekommen. Sie sind zwar im Vergleich zu den meisten Zweikeimblättrigen sehr kurzlebig, aber ganz wirst du das nie schaffen. Es wird von überall her irgendwas angetragen bzw. werden immer doch einige überleben und aussamen.


:mrgreen:
meine Erfahrung;
es ist besser auf einen Mulcher zu verzichten und lieber mit einem Tellermäher nicht zu tief zu arbeiten.
Den Schnitt läst man breitflächig liegen um den Boden abzudecken.
Ansonsten kann ich meinem Vorschreiber uneingeschränkt zustimmen.


Und die Krönung ist der gute alte Messerbalken, der bildet gar keine Schwaden und beim zweiten Mähen hebt man ihn halt etwas höher.
Das Spritzen der Wegränder ist übrigens CC relevant "Behandlung NZF", NZF heißt Nicht- Zielflächen.
Das Heckenscheren- Chaos eines prominenten Kollegen hätte ich mit der Motorsense gelöst, die Trespen früh genug unten ausgemäht und unschädlich beseitigt, also verfüttert. Das bisschen Gerste macht das Kraut auch nicht fett und wer sich nicht satt isst, der leckt sich auch nicht satt.

Gruß

Werner

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Re: Trespe

Beitragvon Landwirt_R » Mi Sep 11, 2013 7:33

Interessant.... vielleicht kann ich den alten Messerbalken von unserem kleinen Fendt Farmer 3S reaktivieren. War zuletzt vor 10 Jahren im Einsatz.

Danke euch!!! :prost:
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Re: Trespe

Beitragvon Wini » Mi Sep 11, 2013 15:02

Stimmt Werner, das Rändermähen vor der Ernte habe ich noch vergessen zu erwähnen.
Habe ich oben im Betreig gleich ergänzt.
Wird natürlich auch bei mir noch traditionell mit einem IHC533 mit Seitenmähwerk 2mal vor der Ernte erledigt.
Heuer hat es leider bei mir das Federstahlblech am Antrieb zur hölzernen Schubstange dabei zerwürgt.
Hat das Ding eigentlich intern eine Rutschkupplung ?

Die Kollegen mulchen alle, schleifen den Mulcher einseitig auf Asphalt ab und brauchen
doch auch mehr Diesel.

Das Seitenmähwerk ist übrigens das letzte Argument für diesen Schlepper.
Suche seit langem einen neuen Pflegeschlepper mit dieser Einrichtung.
Gibt es aber nicht mehr oder ?

Übrigens, zum Mähen mit der Sense war mir das Getreide zu schade.
Wir müssen doch das Deutsche Volk ernähren !!
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Re: Trespe

Beitragvon glueck » Mi Sep 11, 2013 15:23

Wini hat geschrieben:Wir müssen doch das Deutsche Volk ernähren !!


Wir ? n8

Das schaffst Du doch bestimmt ganz alleine :prost:
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Re: Trespe

Beitragvon Frankenbauer » Mi Sep 11, 2013 20:57

Wini hat geschrieben:Stimmt Werner, das Rändermähen vor der Ernte habe ich noch vergessen zu erwähnen.
Habe ich oben im Betreig gleich ergänzt.
Wird natürlich auch bei mir noch traditionell mit einem IHC533 mit Seitenmähwerk 2mal vor der Ernte erledigt.wie bei mir
Heuer hat es leider bei mir das Federstahlblech am Antrieb zur hölzernen Schubstange dabei zerwürgt.
Hat das Ding eigentlich intern eine Rutschkupplung ? Eigentlich ist das Holz die Sollbruchstelle.

Die Kollegen mulchen alle, schleifen den Mulcher einseitig auf Asphalt ab und brauchen
doch auch mehr Diesel.

Das Seitenmähwerk ist übrigens das letzte Argument für diesen Schlepper.
Suche seit langem einen neuen Pflegeschlepper mit dieser Einrichtung.
Gibt es aber nicht mehr oder ? Doch, allerdings mit Ölantrieb, nicht mehr direkt am Getriebe.

Übrigens, zum Mähen mit der Sense war mir das Getreide zu schade.
Wir müssen doch das Deutsche Volk ernähren !!



Gruß

Werner
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Re: Trespe

Beitragvon Landwirt_R » Fr Sep 13, 2013 10:04

Also mulchen fördert die Trespe ist aber gut gegen Mäuse und Schnecken oder? Abmähen ist dann exakt das Gegenteil richtig?
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Re: Trespe

Beitragvon Frankenbauer » Fr Sep 13, 2013 21:56

Landwirt_R hat geschrieben:Also mulchen fördert die Trespe ist aber gut gegen Mäuse und Schnecken oder? Abmähen ist dann exakt das Gegenteil richtig?


Gegen alles hilft mähen UND abfahren. Die größten Probleme haben die Spezialisten, die den Mulcher fast so tief wie eine Fräse fahren, dort wird reiner Tisch gemacht.

Gruß

Werner
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Re: Trespe

Beitragvon MF 6150 » So Sep 07, 2014 20:12

aus gegebenem anlass hol ich das thema mal raus.

mich würde mal interessieren warum es manche mittel gibt die sowohl in WW als auch in WG zugelassen sind und gegen trespe wirkung haben? mein letzter stand war dass der trespen wirkstoff die gerste schädigt. scheinbar doch nicht?!
und wie ist es wenn ich auf "leichten" trespenstandorten erst grubbere, auflaufen lasse, pflüge und dann WG drauf säe?
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