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"..um mit Negativpresse die Landwirtschaft in Misskredit.."

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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46 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: "..um mit Negativpresse die Landwirtschaft in Misskredit

Beitragvon Forestjoe » Di Feb 10, 2015 18:58

@Todde


Sehr gut gesagt !!!!


Es verdienen viel zu viele Firmen / Leute am Handel mit den (billigen) Erzeugern aus dem fernen Ausland.
Und genau darum wird doch die Einheimische Landwirtschaft und Industrie zu Tode reglementiert !!!

Dort fragt keiner nach Artgerechter Tierhaltung oder Umweltgerechter Erzeugung.....
Hauptsache billig.....und ein paar Scheine und Vorteile für "mich" !!



Sepp
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Re: "..um mit Negativpresse die Landwirtschaft in Misskredit

Beitragvon Todde » Fr Feb 13, 2015 14:35

Der Anti-Bodenatlas mal wieder angeschaut:

http://www.deutschlandradiokultur.de/bo ... _id=311564

BODENVERBRAUCH
Esst mehr mongolisches Fleisch!
Landraub als Zeichen deutschen Neokolonialismus
Die Diskrepanz zwischen den "ermittelten" 1,3 Hektar und den realen 0,2 Hektar ist erheblich. Wo also steckt das restliche "verbrauchte Land"? Medien wie der Spiegel erklären es ihren Leser so: Das verbrauchte Land läge "vielfach in Staaten wie der Mongolei, in denen nicht einmal die Bevölkerung ausreichend mit Grundnahrungsmitteln versorgt ist." Seither geistert der Landraub bei den Mongolen als Zeichen des deutschen Neokolonialismus durch die Gazetten.

Fleisch ist tatsächlich das wichtigste Importprodukt aus der Mongolei. 2012 wurden von dort knapp 120 Tonnen importiert. Also drei Lkw voll. Wie kann aus lächerlichen 120 Tonnen ein kolonialistischer Landraub konstruiert werden? Ganz einfach: Da in der Mongolei kaum etwas wächst, müssen die Tiere eine riesige Weidefläche abgrasen. So lassen sich ein paar Hammelbeine schnell in eine Propagandakeule umfunktionieren.



...
Bedeutsamer als Fleisch sind Obst und Gemüse
Nun sollen neben den 120 Tonnen Fleisch aus der Mongolei noch "gigantische" Futtermittelimporte den enormen Landverbrauch verursachen. Deutschland führt knapp 5 Millionen Tonnen Soja aus Südamerika ein. Für den Anbau braucht man etwa 2 Millionen Hektar Land. Da dort aber pro Jahr 2 Ernten gedeihen, sind's nur noch 1 Million. Damit "verbraucht" jeder Deutsche etwas über 0,01 Hektar. Da hiervon noch der Anteil für das Sojaöl abgezogen werden muss – die Tiere bekommen ja nur den Rückstand zu fressen – liegt der reale "Verbrauch" unter 0,01 Hektar – also nur ein Hundertstel dessen, was uns der "Bodenatlas" weismachen will.

Bedeutsamer als Fleisch sind da schon Obst und Gemüse. Um unseren ungehemmten Hunger nach frischen Früchten zu stillen, importieren wir 80 Prozent. Obst und Gemüse sind nährstoffarm und ihr Anbau erfordert deshalb viel Fläche. Insofern könnten die südlichen Länder Klage über die neokolonialistische Ausbeutung durch die 5-am-Tag-Kampagne führen, ganz zu schweigen vom deutschen Landraub durch den Genuss von italienischem Wein, spanischem Olivenöl oder griechischem Schafskäse. Aber so naiv ist nicht mal der armseligste Schafhirt. Mahlzeit!
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Re: "..um mit Negativpresse die Landwirtschaft in Misskredit

Beitragvon Welfenprinz » Fr Feb 13, 2015 17:09

Also verzehrt bitte Gemüse aus holländischen Gewächshäusern. :-)
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: "..um mit Negativpresse die Landwirtschaft in Misskredit

Beitragvon Qtreiber » Fr Feb 13, 2015 18:24

Hoffentlich fasst er es nicht als sexuelle Belästigung auf, aber ich liebe Udo Pollmer.
Und trotzdem kommt es mir wie ein Kampf gegen Windmühlen vor.
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Re: "..um mit Negativpresse die Landwirtschaft in Misskredit

Beitragvon Todde » Fr Feb 13, 2015 19:01

QTreiber, eher essen Moslems ein leckeres Schweineschnitzel als das die Ökofundamentalisten Fakten akzeptieren.
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Re: "..um mit Negativpresse die Landwirtschaft in Misskredit

Beitragvon Qtreiber » Fr Feb 13, 2015 19:05

Todde hat geschrieben:QTreiber, eher essen Moslems ein leckeres Schweineschnitzel als das die Ökofundamentalisten Fakten akzeptieren.

Drum sagte ich das ja. Kommt mir vor, wie der Kampf gegen Ratten. Du kriegst sie nicht weg, aber wenn du nichts machst, fressen sie dich irgendwann auf.
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Re: "..um mit Negativpresse die Landwirtschaft in Misskredit

Beitragvon Todde » Fr Feb 13, 2015 19:17

Nabu und das liebe Glyphosat - neuer Versuch der Ökopropaganda...


Herbizide: Umweltrisiko Glyphosat?

...
Das ist eine sehr merkwürdige Sichtweise; sie soll offenkundig die Landwirte unter den Generalverdacht stellen, Böden und Gewässer ständig mit Glyphosat zu belasten. Immerhin hat der Nabu den Lesern seiner Studie auch die Einzelergebnisse mitgeteilt. Eine neutrale, unabhängige Bewertung fördert Erstaunliches zutage.

...
Zunächst: Bei der Beurteilung der insgesamt zehn Messergebnisse, die der Nabu als „Funde“ einstufte, wurden die bei jeder Untersuchung auftretenden analytischen Messfehler nicht berücksichtigt. Angesichts der enormen Empfindlichkeit der angewandten Analysemethoden ist dies aber zwingend notwendig, will man Fehlbeurteilungen ausschließen. So bewegen sich allein vier der „Funde“ (vgl. Tabelle unten) in dem schmalen Fenster des – ausgesprochen geringen – Gehaltes von 0,05 Mikrogramm pro Liter, der Bestimmungsgrenze, und dem Grenzwert von 0,1 Mikrogramm pro Liter für Trinkwasser. [3]
Sie sind keine gesicherten analytischen Nachweise und damit auch keine „Funde“, wie vom Nabu fälschlich eingestuft. Es handelt sich vielmehr um extrem niedrige und deshalb analytisch nicht zweifelsfrei interpretierbare Wirkstoffkonzentrationen, für die eine Einstufung als „Umweltrisiko“, wie vom Nabu unterstellt, eindeutig nicht zutrifft.

...
Was also bleibt, ist eine alarmistische, irreführende Aktion des Nabu, die Züge von Panikmache trägt. Panikmache ist aber das Gegenteil einer ernsthaften Auseinandersetzung mit möglichen Gefahren und Risiken eines Pflanzenschutzmittels.

Quelle: http://www.novo-argumente.com/magazin.p ... el/0001801
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Re: "..um mit Negativpresse die Landwirtschaft in Misskredit

Beitragvon Welfenprinz » Fr Feb 13, 2015 19:17

Ganz so ist es nicht. Der wirkliche Fundamentalismus findet doch vorwiegend auf Verbands-und Vorstandsebene statt.
Ich war letzte Woche in Halle 9 in Kreuzberg,also mitten in der alternativen Hölle :mrgreen: und hab mich längere Zeit mit einer Standbetreiberin unterhalten.
Auf jeden Fall pragmatisch statt dogmatisch.
Und zusammengefasst: der Antrieb dieser Leute ist nicht eine Landwirtschaftsfeindlichkeit sondern eine Entffremdung und Unverständnis von unserer heutigen Situation der Nahrungsmittelerstellung plus die daraus entstehenden diffusen Ängste
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Re: "..um mit Negativpresse die Landwirtschaft in Misskredit

Beitragvon H.B. » Fr Feb 13, 2015 21:48

Welfenprinz hat geschrieben:Ich war letzte Woche in Halle 9 in Kreuzberg


Ah, das war glaub die Halle der Grünen?
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Re: "..um mit Negativpresse die Landwirtschaft in Misskredit

Beitragvon Welfenprinz » Fr Feb 13, 2015 22:01

http://markthalleneun.de/

Die Warteschlange landwirtschaftlicher Erzeuger, die da einen Stand mieten möchten, ist sehr lang.
lohnt sich also mal nachzugucken, warum wohl. :)

Aber falls es dich beruhigt, ich war den Tag vorher auf der fruitlogistica. Hab also die volle Bandbvreite mitgenommen. :)
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Re: "..um mit Negativpresse die Landwirtschaft in Misskredit

Beitragvon H.B. » Fr Feb 13, 2015 22:19

Dein Link führt nicht an den richtigen Ort. Ich hab den treffenderen .... :mrgreen:
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Re: "..um mit Negativpresse die Landwirtschaft in Misskredit

Beitragvon Welfenprinz » Fr Feb 13, 2015 23:08

Ich hab mich dafür interessiert wie und wo Bauern Geld verdienen.
Was deine Interessen sind, weiss ich nciht.
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Re: "..um mit Negativpresse die Landwirtschaft in Misskredit

Beitragvon H.B. » Fr Feb 13, 2015 23:29

Welfenprinz hat geschrieben:Ich hab mich dafür interessiert wie und wo Bauern Geld verdienen.
Was deine Interessen sind, weiss ich nciht.



Bin kein Direktvermarkter. Wenn jemand (regelmäßig) Milch kaufen will, schick ich den zum Nächsten - der hat mehr Zellen, und ich muss mich mit sowas nicht aufhalten.
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Re: "..um mit Negativpresse die Landwirtschaft in Misskredit

Beitragvon H.B. » Sa Feb 14, 2015 9:33

Was für eine Provokation: http://www.abl-ev.de/spezialseiten/abl- ... 3d840e253f

Jakobi, eröffenet (Der Mann ist meiner Ansicht nach nicht geschäftsfähig)
Schaber schwadroniert über ein "Marktverantwortungsprogramm", und versteht selbst von einem Markt soviel, wie ein Eisbär vom Brüten
Ilchmann versteht wenigstens die funktionsweise der AbL
Über Politik für bäuerliche Milchviehhaltung nach der Quote schwadroniert Christian Meyer (wie sollte jemand, der nicht weiß, ob die Kuh die Milch am Schwanz oder an den Hörnern legt wissen, wie es nach Auslaufen einer einseitigen Kostenfalle weitergeht????

usw...
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Re: "..um mit Negativpresse die Landwirtschaft in Misskredit

Beitragvon H.B. » Sa Feb 14, 2015 9:49

Der Hammer sind ja die zwei Pfosten: https://www.topagrar.com/news/Home-top- ... 95115.html

Dass dem verschwenderischen Ökolandbau die Prämien nicht reichen, um die produktionsbedingten Ausfälle und Verluste, sowie die erhöhten Energieverbräuche abzudecken, müsste ihnen selbst auch klar sein. Und dass es in China und Osteuropa leichter möglich ist, unsinnige Vorschriften zu umgehen, müsste ihnen auch klar sein.
Wenn sie jetzt noch wissen, dass der typische Grünwähler (die Hälfte davon würde schon reichen) nicht bereit ist, diese Ausfälle, und das Mehr an Energie zu bezahlen, bleibt der deutsche Biobauer auf seinen Produkten sitzen, und Ukraine-Italien, sowie China liefern.

Was die zwei Grünen bestimmt selbst nicht wissen können, dass selbst mit grüner Regierung in Deutschland noch keine Bananen wachsen - selbst wenn es einem die Logik so vorschreiben würde.
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