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"..um mit Negativpresse die Landwirtschaft in Misskredit.."

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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46 Beiträge • Seite 1 von 4 • 1, 2, 3, 4
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"..um mit Negativpresse die Landwirtschaft in Misskredit.."

Beitragvon H.B. » Mi Jan 07, 2015 9:13

https://www.topagrar.com/news/Home-top- ... 40505.html

Ihre Form der Landwirtschaft, ist ja nicht wirklich eine Alternative. Sollten die einfach auf die Nahrungsaufnahme verzichten?

Gerade bei der Heinrich Böll Stiftung wäre es doch ein Gewinn für Mensch, Tier und Umwelt, wenn die Verantworlichen für einen wirksamen Zeitraum auf die Nahrungsaufnahme verzichten würden?
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Re: "..um mit Negativpresse die Landwirtschaft in Misskredit

Beitragvon elchtestversagt » Mi Jan 07, 2015 9:21

Das von den grünen durchseuchte UBA hat auch wieder so eine tolle Mitteilung herausgegeben, die Landwirtschaft MUSS den Ammoniakausstoss verringern, sie ist der Hauptverursacher.
Man kann es nur lösen, wenn die Menschen weniger Landwirtschaftlich hergestellte Produkte verspeisen, zudem muss verhindert werden, dass Futtermittel verbraucht werden, es muss sich mehr Pflanzlich ernährt werden, man soll weniger essen, und zudem muss der Wirtschaftsdünger effizienter eingesetzt werden, damit kein Mineraldünger verbraucht wird und ausserdem müssen Landwirtschaftliche Tierhaltungen alle mit Ammoniakwäscher ausgestattet werden....

Das sind tausend Wiedersprüche in einem...
-die Menschheit wird nicht weniger...
-von was soll man denn leben, synthetische Lebensmittel
-wie soll man Wirtschaftsdünger einsetzen, wenn alle vegan sind
-wie soll man Abluftfilter nutzen, wenn die Kühe auf der Weide, die Hühne Freiland und die Schweine auslauf bekommen sollen.....
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Re: "..um mit Negativpresse die Landwirtschaft in Misskredit

Beitragvon H.B. » Mi Jan 07, 2015 9:28

Warum ist eigentlich die Welt nicht untergegangen, als es noch viel mehr Tiere (und ohne Abluftfilter) gab?
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Re: "..um mit Negativpresse die Landwirtschaft in Misskredit

Beitragvon Milchtrinker » Mi Jan 07, 2015 10:23

... weil es damals noch nicht so viel "hochintelligente" Mitmenschen gab !!!
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Re: "..um mit Negativpresse die Landwirtschaft in Misskredit

Beitragvon broitbeil » Mi Jan 07, 2015 11:34

Meine Meinung dazu ist, dass mal als Bauer eben immer das [zensiert] ist.
Entweder man gewöhnt sich daran, oder man gibt auf.
Das beschleunigt dann den Strukturwandel, und der Durchschnittsbetrieb hat dann endlich 1000ha und 1000 Kühe.
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Re: "..um mit Negativpresse die Landwirtschaft in Misskredit

Beitragvon CarpeDiem » Mi Jan 07, 2015 12:28

broitbeil hat geschrieben:Meine Meinung dazu ist, dass mal als Bauer eben immer das [zensiert] ist.
Entweder man gewöhnt sich daran, oder man gibt auf.

Das denke ich, wäre die schlechteste Möglichkeit. Nur wie man dem immer breiteren Medienbashing begegnen kann, darauf weiss ich auch keine Antwort. Sachliche Aufklärung geht völlig am Ziel vorbei. Guter Rat ist da wirklich teuer!
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Re: "..um mit Negativpresse die Landwirtschaft in Misskredit

Beitragvon H.B. » Mi Jan 07, 2015 15:07

Glaubst du, es wäre wirklich alles soviel besser, wenn überall dort, wo heute Biogas produziert wird, Milch, Fleisch und Eier produziert würde?
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Naz!s "wollen den Bauern an den Kragen"

Beitragvon H.B. » Do Jan 08, 2015 9:22

https://www.topagrar.com/news/Home-top- ... 41209.html

Jetzt wird es langsam Zeit, sie von der Ernährung mit konventionellen Produkten auszuschließen.
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Re: "..um mit Negativpresse die Landwirtschaft in Misskredit

Beitragvon xyxy » Do Jan 08, 2015 12:18

Turbomäster hat geschrieben:(Ironie on) H
Satire!

http://www.n-tv.de/politik/Karikaturen- ... 80716.html

"Der Stift ist die stärkere Waffe!"

Anmerkung der Redaktion:
Bitte verwenden Sie nicht das Wort "*Zensur*" in den Kommentaren!

Topagrar.com - Lesen Sie mehr auf: https://www.topagrar.com/news/Home-top- ... 41209.html


:wink: 8) :lol: :klug: n8 :prost:
Fifty shades of green
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Re: "..um mit Negativpresse die Landwirtschaft in Misskredit

Beitragvon H.B. » Do Jan 08, 2015 16:10

Natürlich. Dass ist ungefähr ein Verhältnis wie die J.... zu den N.... Auch die J.... suchten alle möglichen Informationen zusammen. Kommentieren konnten sie noch weniger, als die Bauern bei Topagrar. Von daher kann man sagen, dass die Spitze noch nicht erreicht ist. Vergleichbar mit damals befinden wir uns (noch) im Jahr 1937. Die Uhr tickt.
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Re: "..um mit Negativpresse die Landwirtschaft in Misskredit

Beitragvon Ulikum » Do Jan 08, 2015 17:42

H.B. hat geschrieben:https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Bodenatlas-Europaeer-verbrauchen-am-meisten-fremdes-Land-1640505.html

Ihre Form der Landwirtschaft, ist ja nicht wirklich eine Alternative. Sollten die einfach auf die Nahrungsaufnahme verzichten?

Gerade bei der Heinrich Böll Stiftung wäre es doch ein Gewinn für Mensch, Tier und Umwelt, wenn die Verantworlichen für einen wirksamen Zeitraum auf die Nahrungsaufnahme verzichten würden?


:mrgreen:

mit dem Bodenatlas bekommt das Dogma ein neues Spielzeug -
damit kann man die Regierenden wunderbar vor sich hertreiben und vorführen.

wo wird im Bodenatlas Landwirtschaft angegriffen ?
oder sollte ich den Bodenatlas als mangelnde Leistungsfähigkeit der Landwirtschaft verstehen
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
Nicht für das, was Du verstehst!
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Re: "..um mit Negativpresse die Landwirtschaft in Misskredit

Beitragvon H.B. » Sa Jan 10, 2015 16:00

Bodenatlas kommt von solchen Typen:

https://www.youtube.com/watch?v=IojcUGW-4Kg

Und da kommt jede Hilfe zuspät. Ist schon am Erscheinungsbild erkennbar.
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Re: "..um mit Negativpresse die Landwirtschaft in Misskredit

Beitragvon anderson » So Jan 18, 2015 18:21

Da klatsch ich dann mal und freue mich, dass die Welt von Veganern gerettet wird. Das verhält sich recht deckungsgleich wie mit den Zeugen Jehovas, wenn du dich uns anschliest, dann bist du gerettet. Sonst holt dich der Teufel. Hier holt dich halt der momentane Buhmann. Ich hab auch schon Angst vorm Weltuntergang.
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Re: "..um mit Negativpresse die Landwirtschaft in Misskredit

Beitragvon H.B. » So Jan 18, 2015 21:43

Alle sollen Veganer werden. Gründe dazu braucht es nicht.

Der Bodenatlas soll durch gezieltes Weglassen, verschieben und meiner Einschätzung nach auch durch manipulieren von Daten dem Leser ein falsches Bild der Landwirtschaft vermitteln - zumindest geht das aus den Teilen hervor, die bisher öffentlich diskutiert wurden.

Um zu untermauern, dass es sich beim Bodenatlas um eine klare Verleumdungskampagne handelt, die auch jedes Gericht als Verleumdung bestätigen müsste, eine Aussage von Frau Unmüßig:
Die Experten warnen vor der Industrialisierung in der Fleischerzeugung. "Moderne Schlachtanlagen in Europa und den USA nehmen immer absurdere Dimensionen an. Während wir hierzulande 735 Millionen Tiere pro Jahr töten, schlachtet alleine die US-Gesellschaft Tyson Foods mehr als 42 Millionen Tiere in einer einzigen Woche. Dahinter kann kein gesundes Agrarsystem stehen", sagt Barbara Unmüßig von der Heinrich-Böll-Stiftung. Durch die hochindustrialisierte Fleischproduktion komme es erst zu Lebensmittelskandalen, Antibiotikamissbrauch, Nitratbelastungen und Hormoneinsatz.

Damit behauptet sie, Bauern, Veterinäre und Kontrollstellen seien alle korrupt.

weiter fährt sie fort:
Zudem lasse der steigende Futtermittelbedarf der Fleischproduktion die Land- und Nahrungsmittelpreise explodieren. Nicht nur, dass es für Arme immer schwerer werde, die Grundnahrungsmittel zu bezahlen, auch komme es durch den Anbau von Futterpflanzen wie Soja zu enormen Umweltbelastungen und negativen Auswirkungen auf Mensch und Natur.
Quelle: http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/ ... 60187.html

Wo sind Nahrungsmittelpreise explodiert? Getreide-, Fleisch-, Milch- und Eierpreise sind weltweit hart an der Grenze der Produktionskosten, und zum Teil auch darunter. Wenn sich Menschen die über viele Jahrzehnte gesunkenen Produktionskosten nicht mehr leisten können, liegt das nicht an der Landwirtschaft und den Bauern. Im nächsten Satz prangert sie Umweltbelastungen durch Soja-Anbau an, und vergisst dabei, welche Umweltbelastungen eingeflogenes nutzloses Luxusgemüse und Südfrüchte verursachen - und das entweder aus Ländern in Armut, oder Wasserknappheit. Sie verschweigt dabei vollkommen, wie riesig groß die "Landnahme" dort ist. Deutschland importiert meines Wissens 80% des Obstes, und 90% des Gemüses (oft per Flugzeug), und 100% der Südfrüchte. Selbst Bio-Kartoffeln werden aus Ägypten importiert, während den deutschen Biobauern die Kartoffeln im Keller verderben. Auf Obst und Gemüse und Importkartoffeln kann in der Ernährung gut und gerne verzichtet werden, wenn anstatt nur einmal Tag, mehrmals Fleisch- und Milchprodukte auf den Tisch kommen. Ökologisch sinnvoller, und regionaler wäre es auch. Deswegen muss man Vegetarier noch lange nicht verbieten - aber man könnte sie in jene Länder exportieren, wo ihr Fehlverhalten den geringsten ökologischen Schaden anrichtet - so zumindest meine Meinung.

Aber egal:
Es kann wirklich niemand bestreiten, dass es sich beim Bodenatlas um Informationsmaterial zur diesjährigen BUND-Verleumdungskampagne handelt.

edit: Bezugsfehler
Zuletzt geändert von H.B. am Mo Jan 19, 2015 16:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: "..um mit Negativpresse die Landwirtschaft in Misskredit

Beitragvon SHierling » Mo Jan 19, 2015 8:49

Beim Fleischatlas sind ausreichend Bloßstellungen erfolgt.

Beim Bodenatlas wird es schwieriger, aber da müssen BEIDE Seiten auch mehr Wissen vorhalten.
Das das Thema auf dem Tisch liegt, finde ich gut, das endet nachher bei Kreislauf und dessen Bedingungen.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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