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Umrechnungsfaktor Hackgut

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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59 Beiträge • Seite 2 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Umrechnungsfaktor Hackgut

Beitragvon Obelix » Mo Dez 05, 2011 10:24

AustrianRindvieh hat geschrieben:... Das keine dicken Stämme gehackt werden ist klar. ...

Ich hab ja auch nicht 90 €/fm. geschrieben.

AustrianRindvieh hat geschrieben: ... Es handelt sich um 2a und 2b Stämme im Ganzen. ...

Gibt es für 2a/2b nicht 65 €/fm?
Naja, egal, umsonst sind die nicht.

AustrianRindvieh hat geschrieben: ... auch Klasse 1 ist dabei. ...

Klasse 1 kannst als vernachlässigbar unter den Tisch fallen lassen. Gibt kein Volumen.

Du machst doch schon so viele andere Sachen, warum willst Du jetzt noch mit so etwas momentan so ertraglosem wie Hackschnitzel anfangen?

Kostenloser Tipp von mir:
Mach Brennholz. Die Brennholzpreise und die Nachfrage ist in Österreich sind deutlich höher wie in Deutschland. Weiterer Vorteil ist, dass Du mit kleinem Geld (Posch Splittmaster 9) anfangen kannst. Motorsäge und PKW-Anhänger hast Du ja. Baustahlmattensilo zum Trocken kostet auch nicht viel.

Grüße
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Re: Umrechnungsfaktor Hackgut

Beitragvon Falke » Mo Dez 05, 2011 10:30

Die Aufarbeitung ist vielleicht 'einfacher', aber nicht ohne Großmaschinen.
Wie willst du ganze (Fichten-)Bäume bestandsschonend rücken und transportieren ?

Niemand wird dir sägetaugliches Holz am Stock zu einem Preis verkaufen, dass sich dein Geschäftsmodell rechnet ...

Da platzt gerade die nächste Wurst ! :( :cry: :shock:

meint
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Re: Umrechnungsfaktor Hackgut

Beitragvon Obelix » Mo Dez 05, 2011 10:35

AustrianRindvieh hat geschrieben: ... Mit Heizwerken kann man Lieferverträge machen. ...

Wenn es sich doch nicht rechnet, bringt die größte Abnahmemenge nichts.
Vorschlag: Gib mir 65 € und ich gebe Dir 32,50 € zurück. Dafür mußt doch noch nicht mal investieren oder arbeiten. Ich kommen einfach bei Dir vorbei, nehme die 65 € und gebe Dir 32,50 €. Das ist wesentlich einfacher und kostenmäßig überschaubarer für Dich, als das, was Du jetzt vor hast.

AustrianRindvieh hat geschrieben: ... DAs Holz würde am Stock gekauft werden. Muss mich erst um Preise kümmern. ...

Was gibt's da zu kümmern? Wenn Du 65 € für 2a/2b frei Waldweg gerückt bekommst, kannste 20 € fürs Aufarbeiten und Rücken oder für Harvester/Forwarder abziehen. Dann bist Du bei 40 - 45 €/fm. auf dem Stock.

AustrianRindvieh hat geschrieben: ... Die Aufarbeitung ist einfacher. kein entasten kein ablängen.

Ich denk Du bist so ein Aufarbeiter. Der als "Freelancer" einschlägt und entastet?
Du verrennst Dich da mit den Hackschnitzeln in etwas. Weil Du's nicht überblickst, glaubst Du da wäre Geld zu machen.
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Re: Umrechnungsfaktor Hackgut

Beitragvon AustrianRindvieh » Mo Dez 05, 2011 11:09

ich will nicht mit harvester/Forwarder zu tun haben!!!
großmaschine, definire großmaschine. Es reicht ja 35cm durchmesser die er fressen muss.
Die gibts auch gebraucht, wenns angenommen schweden ist dann fahr ich halt nach schweden.

@falke: Brennholz ist ein Saisongeschäft, HAckschnitzel an größverbraucher nicht!
Ja ich rechne viele möglichkeiten durch!
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Re: Umrechnungsfaktor Hackgut

Beitragvon Obelix » Mo Dez 05, 2011 11:37

AustrianRindvieh hat geschrieben: ... Ja ich rechne viele möglichkeiten durch! ...

Du rechnest eben nicht bzw. nicht ausreichend genau. Du rechnest Dir schön.

Du liest und verstehst ja noch nicht mal dass, was Dir andere hier in guter Absicht schreiben.

Wenn sich Hackschnitzel nicht rechnen, dann rechnen sie sich nicht. Punkt aus. Dann ist es vollkommen egal ob das Saisongeschäft ist oder nicht.

Bei Brennholz hast Du das ganz Jahr über Arbeit mit. Du schlägst jetzt im Winter ein und rückst. Dann im Frühjahr bis Sommer spaltest Du, sägst klein und läßt in der Sonne trocknen. Dann ab August gehts los mit dem Ausliefern. Dann lieferst Du nur noch aus. Bis Dezember. Und dann gehts wieder von vorn los. Das Geld, dass Du Dir sparst, weil Du keinen Hacker kaufen brauchst, überbrückt Dir die Zeit bis in den August, wenn es mit dem Brennholz los geht.
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Re: Umrechnungsfaktor Hackgut

Beitragvon AustrianRindvieh » Mo Dez 05, 2011 11:40

übernimmt das Lagerhaus auch brennholz,

Ich rechne es mir nicht schön, ich rechne nur vielleicht anders.

Wenn es sich gar nicht rechnet produziert es keiner
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Re: Umrechnungsfaktor Hackgut

Beitragvon AustrianRindvieh » Mo Dez 05, 2011 11:46

Der Gewinn ist gering, aber die umsetzbare Menge höher.
Bei Heizwerken gibt es einen Ankaufspreis/ankaufsmenge und aus.
Das ist mir persönlich angenehmer
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Re: Umrechnungsfaktor Hackgut

Beitragvon Obelix » Mo Dez 05, 2011 11:52

AustrianRindvieh hat geschrieben: ... Wenn es sich gar nicht rechnet produziert es keiner ...

Sicherlich rechnen sich Hackschnitzel, wenn man es richtig angeht und die Umgebungsparameter stimmen.
(z.B. Harvester/Forwarder/Krantraktor/Rückwagen/LKW's eh vorhanden, Besehtende gute Kontakte zu Forstämtern, Waldbesitzern, Komunen usw., Privatkunden die Hackschnitzel kaufen oder Lieferverträge mit Gewerbetreibenden, Firmen, Schulen oder Hotels, die gute Hackschnitzel für Ihre Heizung benötigen.)
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Re: Umrechnungsfaktor Hackgut

Beitragvon Falke » Mo Dez 05, 2011 11:58

So, so, den Hacker willst du also auch selber kaufen ...

Natürlich kann man ganze Bäume auch mit einem eher kleinen Traktor und einer mittleren Winde rücken, aber :
Ab und zu musst du damit auch ums Eck (speziell bei Duchforstungen sollte ja der überwiegende Bestand stehenbleiben ...),
wie soll das ohne große Schäden funktionieren, wenn du nicht ablängst ? Wie platt schaut der Jungwuchs aus, nachdem du
ganze Bäume mit Krone durchgeschleift hast ? Wie willst du ganze Bäume zu einem Lagerplatz rücken und wie dort stapeln ?
Mit einem Frontlader, oder doch mit Rückewagen und Kran ? Wer stellt den Lagerplatz für die Trocknung über den Sommer zur
Verfügung, oder willst du alles nass hacken ? Womit soll das Hackgut abgefahren werden ? Über welche Strecken ?

Ich denke, neben den finanziellen Überlegungen ist die Logistik mindestens ebenso problematisch ...

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Re: Umrechnungsfaktor Hackgut

Beitragvon Obelix » Mo Dez 05, 2011 11:59

AustrianRindvieh hat geschrieben:Der Gewinn ist gering ...

Da ist, wenn man viele Maschinen nicht eh schon besitzt, und nicht einschlägig im Forst tätig ist, kein Gewinn.

Ist das so schwer zu verstehen? Du bezahlst 40 € für den fm. dünne Fichte auf dem Stock und bekommst dafür umgerechnet 32,50 €/fm. beim Kraftwerk.

Wo ist da Gewinn?

p.s.: Ich klick mich jetzt aus, denn ich bekomme Geschwüre im Kopf.
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Re: Umrechnungsfaktor Hackgut

Beitragvon AustrianRindvieh » Mo Dez 05, 2011 12:04

alles eine frage der organisation, und organisieren kann ich, genauso wie rechnen.
Subunternehmer oder Lohnunternehmer zerstören jeden gewinn.

Harvester sind bei hachschnitzel unnötig. da Sie ja fällen, ablängen, entasten messen können, aber nur fällen bei HS gebraucht wird.

40 euro? am Stock, habe ein angebot mit 32€ und das ist Buche.
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Re: Umrechnungsfaktor Hackgut

Beitragvon Falke » Mo Dez 05, 2011 12:22

Ich klink' mich auch aus, sonst wird das mit meiner Magen-Darm-Verstimmung noch schlimmer ... (bin zu schwach, um ins Holz zu fahren :cry: )

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Re: Umrechnungsfaktor Hackgut

Beitragvon AustrianRindvieh » Mo Dez 05, 2011 12:25

Gute besserung.
Spalte doch ein wenig.
Da kannst dus auch ruhig angehen, und das WC ist nicht weit.
bissi was schaffst du auch
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Re: Umrechnungsfaktor Hackgut

Beitragvon Koksi » Mo Dez 05, 2011 13:07

Falke hat geschrieben: ..., sonst wird das mit meiner Magen-Darm-Verstimmung noch schlimmer ...

Gute Besserung Adi!
lg Thomas
Mir kommt gerade eine Frage in den Sinn: Kann vCJD eigentlich auch von BSE-Infizierten Rindviechern via Forum übertragen werden?
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Re: Umrechnungsfaktor Hackgut

Beitragvon xdream1328 » Mo Dez 05, 2011 14:11

locomotion hat geschrieben:Fichte 2a/2bm, statt Fixlängen auszuhalten, in den Hacker zu schieben ist Geldvernichtung, Umweltverschmutzung, zeugt von Respektlosigkeit gegenüber dem Werkstoff und der Arbeit deiner Vorfahren.


Sehr schön gesagt!
Da kann ich zu 100% zustimmen...
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