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Umrechnungsfaktor Hackgut

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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59 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Umrechnungsfaktor Hackgut

Beitragvon Falke » Mo Dez 05, 2011 14:27

@Koksi
keine Ahnung bzgl. vCJD und BSE, aber der Grund für meine Verstimmung könnte auch ein Rindvieh (in Form von Beef Tatar) gewesen sein ... :roll: :(

Ich denke, die Befürchtung, dass ARV allzu viele schöne Fichten in den Hacker schieben wird, ist ziemlich unbegründet.

Adi
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Re: Umrechnungsfaktor Hackgut

Beitragvon AustrianRindvieh » Mo Dez 05, 2011 14:28

Was ist daran schlecht, wenn holz ökostrom erzeugt?
aber 55cm buche verheizen ist ok?
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Re: Umrechnungsfaktor Hackgut

Beitragvon Robiwahn » Mo Dez 05, 2011 18:31

AustrianRindvieh hat geschrieben:Was ist daran schlecht, wenn holz ökostrom erzeugt?
aber 55cm buche verheizen ist ok?


Mit Holz energie in welcher Form auch immer zu erzeugen ist nichts schlechtes.

ABER

Aus einem Rohstoff für 60-75€/fm ein Produkt für 30-35€/fm zu machen ist Geldvernichtung. Da kannst du auch 20er-Geldscheine zum Anzünden benutzen. Von den logistischen und waldbaulichen Herausforderungen wie von Adi beschrieben mal abgesehen. Ich hoffe, jeder halbwegs vernünftige Förster/Waldbesitzer haut dir das Holz spätestens dann gehörig um die Ohren, wenn du mit deinem ganzen Stamm einmal durch den Jungbestand geeiert bist.
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Re: Umrechnungsfaktor Hackgut

Beitragvon AustrianRindvieh » Mi Dez 07, 2011 13:32

es kommt nicht nur auf die rohstoffkosten an sondern auch auf die aufarbeitungskosten.
Die Firmenspezifischen selbstkosten
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Re: Umrechnungsfaktor Hackgut

Beitragvon locomotion » Mi Dez 07, 2011 13:34

Herr wirf Hirn vom Himmel... PLATSCH.... daneben :mrgreen:
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Re: Umrechnungsfaktor Hackgut

Beitragvon locomotion » Mi Dez 07, 2011 13:36

wenn ARV negative Aufarbeitungskosten hat, dann wirds wieder zum Geschäft
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Re: Umrechnungsfaktor Hackgut

Beitragvon Robiwahn » Mi Dez 07, 2011 13:53

Tachchen

Kann schon sein, das auch die firmeninternen Aufarbeitungskosten beachtet werden müssen. Abgesehen davon, das du zum Hacken von mehreren 25cm-Fichten sicherlich auch Technik brauchst, die weit über deinem Wunschbudget liegt (NEIN, ein Chinahacker macht das garantiert nicht auf Dauer mit) sollte bei solchen Überlegungen aber auch eine gesamtwirtschaftliche Überlegung mit einbezogen werden.
Du vernichtest volkswirtschaftlich gesehen Kapital, wenn du eine 65€-Fichte zu einem 35€-Produkt verschandelst. Was bei der Kapitalvernichtung rauskommt, kann ich dir als Real-Sozialismus-Erfahrener auf Anfrage gern mitteilen. Auf Dauer gesehen zumindest nix gutes. Du kannst auch mit dem Taschenmesser aus einem Stamm ne Schachtel Streichhölzer schnitzen, da hast du noch weniger Kosten.

Wie gesagt, ich hoffe auf die Vernunft der Waldbesitzer/Förster, das sie dir nicht einen einzigen Stamm für deinen Blödsinn zur Verfügung stellen.

kopfschüttelnde Grüße, Robi
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Re: Umrechnungsfaktor Hackgut

Beitragvon AustrianRindvieh » Mi Dez 07, 2011 13:54

Habe antwort für fichtenholz bekommen, zwar eher wage da es nicht pauschalierbar ist. aber mit 10 bis 20€ als richtwert, und somit kalkulierte 15€ ist hackgut sehr wohl ein geschäft.
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Re: Umrechnungsfaktor Hackgut

Beitragvon AustrianRindvieh » Mi Dez 07, 2011 14:56

mein budget ist ja nur der anfang. erstmal gibts nur brennholz, das ist klar.
Aber ich denke schon weiter
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Re: Umrechnungsfaktor Hackgut

Beitragvon Badener » Mi Dez 07, 2011 15:37

Grundsätzlich lässt sich mit Hackgut schon Geld verdienen....
.... aber da muss man schon ein gewisses Firmenkapital mitbringen und auch die Logistik bereits vorhanden haben.....

Die hier gibt es auch noch nicht allzu lange:

http://www.dieholzhaecksler.de/

Wie Astrian spiele auch ich mit dem Gedanken Hackschnitzel zu erzeugen, aber aus Kronenholz, das zuhauf in den Staatsforsten und in privaten Wäldern anfällt.
Das Stammholzhäckseln, gerade im 2a und b Sortiment kannst vergessen. Diese Sortimente erzielen den höchsten Festmeterpreis.
Für einen geeigneten Häcksler mit Kranbeschickung zahlst du locker mal deine 25-30 k€. Wenn was Gebrauchtes willst dann zahlst du für einen Eschelböck schon soetwas um den dreh....
Privat für deine Heizung als Resteverwertung oder ähnliches lass ich es mir gefallen, aber als Einnahmequelle....??????

Als Richtwert nimmt man an das aus einem Festmeter zweikommavier Schüttraummeter entstehen. Um die wirtschaftlichkeit zu wahren solltest du in einer Stunde so 20-30m^3 hacken. Dann noch den Kaufpreis gegengerechnet.... hmmm... Knapp würde ich sagen.

Aber da ich ähnliches vorhabe, siehe Thread "Erfahrungen Anbauhäcksler, Seite 37" gehe ich auch davon aus, dass kostendeckend gearbeitet werden kann......

Wobei ich mir auch schon Überlegt hab für den Preis eines Häckslers einen RüWa zu kaufen und das Häckselgut für den Großhacker aus dem obigen Link zusammenzufahren. Eine Entscheidung steht hier noch aus. Die nächsten zwei Jahre wird jedoch vermutlich weder Hacker noch RüWa angeschafft, weil ich derzeit noch eine Weiterbildung mache.

Gruß
Zu fällen einen schönen Baum, braucht es eine halbe Stunde kaum.
Zu wachsen bis man ihn bewundert, braucht er - bedenke es - ein Jahrhundert.

"Froh schlägt das Herz im Reisekittel, vorausgesetzt man hat die Mittel."
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Re: Umrechnungsfaktor Hackgut

Beitragvon Robiwahn » Mi Dez 07, 2011 16:30

Tach

Ich bezweifle überhaupt nicht, das man mit Hackgut Geld verdienen kann.

Aber es ist volks- und betriebswirtschaftlicher absoluter Unsinn, ganze Fichten in der 2-4er Dimension durch den Hacker zu schieben.

Mal kurz und ganz einfach überschlagen:

Fichten hacken:
Einkauf stehende Fichten: 15€/fm
Kapitalbedarf für Häcksler+Schlepper& Co 25-30K
Verkaufspreis Hackgut 45€/fm <-- Preis berichtigt

und jetzt Stammholzaufbereitung klassisch:
Einkauf stehende Fichten: 15€/fm
Kapitalbedarf für Schlepper+Rückewagen+Co 25-30K
Verkaufspreis Stammabschnitte 65-75€/fm

Nur diese gaaanz einfach Übersicht zeigt doch schon, was für einen holzverarbeitenden Betrieb wirtschaftlicher ist. Zumal du nicht mal das Kapital akkumulieren kannst, um dir nen Hacker zu kaufen, da du ja auch mit deinen anderen Beschäftigungen kein Geld verdienen WILLST. Zumindest nicht über deinen absolutem Minimal-Grundbedarf zum Leben.

Die Kombi aus Stammholzaufbereitung klassisch und Resteverwertung zu Hackgut ist aus meiner Sicht das optimalste.

Grüße, Robi
Zuletzt geändert von Robiwahn am Mi Dez 07, 2011 17:00, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Umrechnungsfaktor Hackgut

Beitragvon Badener » Mi Dez 07, 2011 16:37

Robiwahn hat geschrieben:Tach

Ich bezweifle überhaupt nicht, das man mit Hackgut Geld verdienen kann.

Aber es ist volks- und betriebswirtschaftlicher absoluter Unsinn, ganze Fichten in der 2-4er Dimension durch den Hacker zu schieben.


Da gebe ich dir Recht!

Robiwahn hat geschrieben:Mal kurz und ganz einfach überschlagen:

Fichten hacken:
Einkauf stehende Fichten: 15€/fm
Kapitalbedarf für Häcksler+Schlepper& Co 25-30K
Verkaufspreis Hackgut 35€/fm


Das ist falsch gerechnet.
Der Verkaufspreis ist bei Häckselholz (für kleine Heizanlagen) bei ca. 20€/m^3 und aus 1Fm entstehen ja 2,4 also verkaufst du quasi den Fm für 48€.

Robiwahn hat geschrieben:und jetzt Stammholzaufbereitung klassisch:
Einkauf stehende Fichten: 15€/fm
Kapitalbedarf für Schlepper+Rückewagen+Co 25-30K
Verkaufspreis Hackgut 65-75€/fm


Klar das der klassische Verkauf immer mehr Gled bringt sonst würden ja alle hacken oder nicht :wink:

Robiwahn hat geschrieben:Nur diese gaaanz einfach Übersicht zeigt doch schon, was für einen holzverarbeitenden Betrieb wirtschaftlicher ist. Zumal du nicht mal das Kapital akkumulieren kannst, um dir nen Hacker zu kaufen, da du ja auch mit deinen anderen Beschäftigungen kein Geld verdienen WILLST. Zumindest nicht über deinen absolutem Minimal-Grundbedarf zum Leben.

Die Kombi aus Stammholzaufbereitung klassisch und Resteverwertung zu Hackgut ist aus meiner Sicht das optimalste.

Grüße, Robi


Genau so sehe ich das auch. Wollte nur nochmal Stellung dazu beziehen, damit man mich nicht missversteht.

Gruß
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Re: Umrechnungsfaktor Hackgut

Beitragvon Robiwahn » Mi Dez 07, 2011 16:58

Badener hat geschrieben:...

Klar das der klassische Verkauf immer mehr Gled bringt sonst würden ja alle hacken oder nicht :wink:
...


Ich denke, das ist allen außer Austrian..... klar. Auch wenn meine eine Zahl nicht gestimmt hat, ich wollte nur kurz zeigen, das man mit ähnlichem Aufwand an Kapital und ähnlichen Einkaufskosten mit klassischer Stammholzaufbereitung viel höhere Erträge erzielen kann, weil er genau das anscheinend nicht schnallt.
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Re: Umrechnungsfaktor Hackgut

Beitragvon Falke » Mi Dez 07, 2011 18:49

Wobei der Erlös für Stammholz z.Zt. noch weit über den vorsichtigen Angaben liegt :
(einzig das Hacken von Blochen 1a1 würde sich eventuell rechnen - da ist mir doch tatsächlich beim Ausformen ein solches Stück (0,05 fm) passiert ... :oops:
wobei dieses Stück, beim Faserholz abgelegt, auch 36 €/fm bringt ...)
Preise_Fi_November_2011.JPG
Auszug aus meiner letzten Abrechnung - Preise excl. 12 % MWSt. , ab Forststraße
Preise_Fi_November_2011.JPG (15.37 KiB) 661-mal betrachtet


Gruß
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