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Unimog Bereifung

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Re: Unimog Bereifung

Beitragvon Obelix » So Mai 12, 2019 11:29

038Magnum hat geschrieben: … SSA transportieren und im Dauerbetrieb arbeiten - solltest du unbedingt vorher mal testen. …

Ja, ganz wichtig!

Das Verhältnis Unterlenker, Oberlenker, Zapfwellenstummel passt oft nicht.
Das ist nicht wie bei einem normalen Traktor, wo Du anhängst und es i.d.R. passt.

Wie gesagt, federt der Unimog hinten ein und vorn aus, wenn Du ein Anbaugerät hebst.
Die Heckhydraulik hat eh nicht soviel Hubweg, wie bei einem Traktor. Und dann
fehlen Dir durch das Federn noch 10 - 15 cm.
Und die Zapfwelle muss die Bewegungen ja auch mitkönnen ohne rau zu laufen.
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Re: Unimog Bereifung

Beitragvon freddy55 » So Mai 12, 2019 14:25

Unimog hätte ich auch gerne einen,hab auch schon mal 2 gehabt, aber dummerweise verkauft. Aber auch wenn ich kann lege ich mir keinen zu, zumindest derzeit nicht, weil Anschaffung völlig irre im Preis. Was beim Mog dazukommt ist die sehr, sehr teure Unterhaltung ( jährlich TÜV, Versicherung, LOF schwierig, ungehobelter Bock in der Handhabung) Betriebswirtschaftlich nur in Ausnahmefall zu vertreten. Man braucht schon sehr viel Idealismus um sich das anzutun.

O.K. andere Leute kaufen sich z.b. ein Wohnmobil, ist auch unwirtschaftlich. :D
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Re: Unimog Bereifung

Beitragvon Ben_SB » Mo Mai 13, 2019 21:06

Nabend!
Also ich muss mich auch mal zu Wort melden...

Ich hab den Schritt gewagt und bin von einem 165er MF umgestiegen auf einen 1000er Unimog.

LOF Umschlüsselung mit original Heckkraftheber kein Problem. Dauert beim TÜV 10 Minuten und inkl. Ablasten auf 7490kg war ich um die 170 Euro los inkl. Umschreibung auf der Zulassungsstelle. Aber Achtung, nur beim kurzen Radstand zählt die Ladefläche offiziell als Hilfsladefläche.

Versicherung kostet um die 300 Euro im Jahr, Teilkasko und Haftpflicht, Steuer 192 Euro da H-Kennzeichen. Und ja, damit lässt er sich auch gewerblich nutzen sofern sich der Zustand nicht verschlechtert.

Ersatzteile? Verfügbarkeit ist hoch und die Preise sind meiner Meinung nach angemessen. Klar ist eine Hubstrebe vom Heckkraftheber mit rund 500 Euro kein Schnäppchen - aber wie oft geht die denn kaputt? Wenn wir gerade beim Thema sind. Hubhöhe und Hubkraft sind üppig und stehen einem Schlepper in dieser Gewichts- bzw. Leistungsklasse glaube ich in nichts nach.

Stützlast ist unterschiedlich. Es gibt 1000, 1250 und 1500kg. Das ist Hersteller und Geschwindigkeitsbedingt. Der Farma Rückewagen von meinem Dad (7t) hat auch nur 1000kg Stützlast....

Allerdings sind die95PS vom 1000er recht überschaubar. Also mit 4RM Buchenholz undden 500kg von der Seilwinde ist der eher behäbig :mrgreen:

Die Ladehöhe ist eben nicht so der Hit, da musste immer n Leiterchen dabei haben (bin 195cm groß)

Also bisher hab ich den Umstieg noch nicht bereut, obwohl ich auch schon viele kleine Reparaturen hatte und auch noch einiges vor mir habe (Bordwände, Bleche austauschen, Lack usw.)
Betriebswirtschaftlich kann man das Ding natürlich tot rechnen - aber wenn man etwas wirklich universelles sucht, ist es eben eine Alternative zu Multicar und co. die ja auch einiges kosten und mit Sicherheit auch keine Spardosen bei der ein oder anderen Reparatur sind.


Achso, hab 405/70 R20 Mitas drauf, ist so ne Art Radladerprofil. Für Feld, Wald und Wiese ok, für die Straße angenehm...

Gruß aus dem Saarland
Ben
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Re: Unimog Bereifung

Beitragvon 038Magnum » Mo Mai 13, 2019 21:34

Servus,

Die Hubkraft, gerade beim U1000, ist absolut unterdurchschnittlich. Der gehört zur "kleinen Baureihe" und ist mit einem 20t Binderberger Stehendspalter mit Anbaubündler schon am absoluten Limit... Einen 400er Tajfun SSA bewegt er nicht zufriedenstellend.
Das können Standardtraktoren einfach besser.

Es würde ja weiter oben auch schon mal angesprochen: hohe Stützlasten mag er nicht, da scheiden viele Anhänger schon aus. Entweder Drehschemel oder Tandem mit mittigem Achsaggregat.

Die Verfügbarkeit der Mercedes Ersatzteile ist wirklich gut. Aber das hat halt auch seinen Preis. Ich habe noch einen schnöden Simmering für sagenhafte 42€ in Erinnerung...

Aber Spaß hat er gemacht. Nur der kleine Sechszylinder ist deutlich zu mager. 150 Pferde hätten dem besser gestanden.
"Die Gedenktafel für die Zweiten hängt unten in der Damentoilette."
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Re: Unimog Bereifung

Beitragvon Obelix » Di Mai 14, 2019 18:48

Ben_SB hat geschrieben: … Stützlast ist unterschiedlich. Es gibt 1000, 1250 und 1500kg. Das ist Hersteller und Geschwindigkeitsbedingt. …

Welche Anhängekupplung kann denn 1.500 kg am Unimog?

1.250 kg. ist schon schwierig/selten und nur in Verbindung
mit dem werkseitig georderten Extra "verstärkte Quertraverse" möglich.

In den Unimog-Papieren stehen hohe Anhängelasten für Gliederzuganhänger.
Du muss aber die Anhängelast "Zentralachsanhänger" nehmen. Und die ist
recht bescheiden.
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Re: Unimog Bereifung

Beitragvon Obelix » Di Mai 14, 2019 18:54

Ben_SB hat geschrieben: … Ersatzteile? Verfügbarkeit ist hoch und die Preise sind meiner Meinung nach angemessen. …

Das Problem sind die Lohnkosten für den Einbau der Ersatzteile,
der i.d.R. beim Unimog sehr zeitaufwendig ist, Spezialwerkzeuge
erfordert und Erfahrung voraussetzt.

Für einen guten Schrauber ist ein Unimog sicherlich o.k.
Einer mit 2 linken Daumen sollte besser Abstand nehmen.
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Re: Unimog Bereifung

Beitragvon Favorit » So Mai 19, 2019 11:52

Hi,

das UniversalMotorGerät übt allgemein eine starke Faszination aus.
Die Oldtimer haben schöne Formen und die eckigen sind ergonomisch stark verbessert.
Traditionell betrachtet -in Zentraleuropa- ist es der einzige "Schlepper", der auch im Straßentransport mithalten kann und schon mit der kleineren D-Klassifikation auf die AA darf.
Allerdings gibt es im Wortschatz der Mog-Fahrer ein paar nicht vorkommende Begriffe; dazu zählen u.a.:
-preiswert/günstig
-Schnäppchen
-sparsam
-...
Gut kennen tut der Sternfahrer jedoch folgende Floskeln:
-Mindestlieferumfang/Grundausführung
-Zusatzausrüstungen
-High-Tech-Fahrzeug
-Zwischenuntersuchung/Bremssonderuntersuchung (12/12/6)
-etc.

Zu den Ziehfunktionen: Da das GG des Mog stets "begrenzt" ist, ist es im Transport bei Mitbenutzung der Mog-Ladefläche oft kaum möglich, zusätzliche Gewichte (wie z.B. 2/3Stützlast, 1/3 Frontballast) anzubringen. Daher ist der Einsatz von Tandemhängern eigentl. Unsinn! Herkommen tut das nur von den Kommunalen mit 10Tonner-Tandemhängerhänger - der läuft schnike nach und ist im gewerblichen Tüv günstig (9,95to...)
Die Stärke als Zugmaschine liegt hingegen darin, daß 2Hänger gezogen werden dürfen. Probleme dabei kann nur die allg. gültige Gesamtlänge
(18,75m) machen. Insofern sind speziell bei den Agrarversionen nie(!) lange Radstände (xy50/Lzx) vorgekommen...

Probeme im Land gibt es:
-Übersicht nach Hinten bei Anbaugeräten.
-völliges Einsinken der Schraubenfedern bei Gewichtsaufnahme.
-Verhältnis der MB-Listenpreise zu der Ertragsslage der Landwirtschaft.
Kleines Bsp.: Mitte der 60er zahlte man für einen Mog rund 24.000,-Mark. 1988 waren es jedoch schon für einen Kleinen 50.000,- Und da drin sind weder eine ZW, eine brauchbare Hydraulik noch ein 3Pkt., ganz zu schweigen von den anderen Ausrüstungen wie z.B. "Sevotrac", "Terramatic" oder auch die breiten Radialreifen mit Stahlkarkasse...!
Gebrauchtpreise: Seit 2000 durchweg die ehemaligen Neupreise und noch darüber hinaus!! Absoluter Liebhabermarkt...
Große Stückzahlen an Agrarversionen gab es nur früher bei BR411, BR421 und ein bisschen auch beim U900 aus der BR417. Andere Agrarmogs wie U1500(425), U1700(437), U1750(437), U1200(424), U1600(427) oder die 2000er kommen zwar vor, sind aber regelrecht selten! Denn der Erwerb einer solchen "Rampensau" war aus landwirtschaftlicher Sicht, wie schon gesagt, reiner Irrsinn. :klug:
Daher verwundert es nicht, wenn der Mercedes schon bei der sehr bekannten BR406 das Hauptgeschäft in den Absatzfeldern -Kommunaler Service, -Industrie, Straßen- und allg. Bau gemacht hat.

Tip: Die U406 (5,8to) und die Straßenzugmaschinen aus der BR416 (6,0to) müssen nur zum Jahres-Tüv (12Monate). Allerdings sind das durchweg Sauger(!)motoren aus der Serie OM 352. Außerdem haben sie "nur" das 6/2-Getriebe (UG2, diverse Untertypen). Die stärkste Maschine da war der U125 (OM352.907)von 1970 - das war aus heutiger Sicht eine Übertreibung, weil der bekommt die Luft natürlich kaum ausreichend rein und verbrennt dann recht dreckig. Eine Version des 406 war der 403 - Alles gleich, aber OM314-Motor (4Zyl.-Ausführung des 352). Zuerst 1966 mit 54PS , dann ´69(?) mit 66PS und schließlich bis ´88 der U72(U800). Diese können bei Straßenfahrten mit Hängern mit 20l Verbrauch hinkommen. :wink: :|
Ein U600L war ein 413er mit dem 416-Chassis (Radstand 2900, 75/780PS), halt mit dem 4Zylinder; davon wurden nur ca. 600Stk. gebaut.
Sein Vorgänger war der U60 aus der BR421. Interessant wegen dem optionalen Radstand von 2506, aber mit Saugermotor OM616 - muß für die 60 Pferdchen 3500/Min laufen und hat ein GG von nur ~4,5to (sukkzessive Steigerung von 1965; 3,7/4,0/4,1/tatsächliches GG des 421.162/163).

Wer bei den Ersatz-Reifen sparen will kann nurmehr auf Diagonal ausweichen. 10.5-18, 10.5-20, 12.5-20 (16/70-20), 14.5-20, 18-19.5, usw.
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Re: Unimog Bereifung

Beitragvon endurofahrer » So Mai 19, 2019 21:13

Jungs ich wollte hier keine Diskussion über den Sinn oder Unsinn eines Unimogs diskutieren, ging eigentlich nur um die Reifen ...
Werden warscheinlich die BKT werden.
Unimog wurde gestern gekauft, müssen noch Kleinigkeiten gemacht werden hab aber bis Ende Juni bis Mitte Juli Meisterprüfung danach kommt dann der Mog dran.
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Re: Unimog Bereifung

Beitragvon moggälä » So Apr 05, 2020 5:45

Und wie bist bisher zufrieden damit?
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Re: Unimog Bereifung

Beitragvon endurofahrer » So Apr 05, 2020 20:33

moggälä hat geschrieben:Und wie bist bisher zufrieden damit?


Mit den Reifen oder mit den Gefährt allgemein ?
Viel kann ich noch nicht sagen, ich selbst darf ihn aktuell nicht fahren da sich meine LKW Führerscheinprüfung wegen den Corona nach hinten schiebt. Keine Ahnung wenn der TÜV wieder Prüfungen macht ...
Hat letztes Jahr im Spätsommer Neue Reifen sowie teilweise neuen Lack bekommen. 2 oder 3 mal war ein Einachs Dreiseitenkipper dran und ein mal der Rückewagen da hat mich aber die Hydraulikleistung nicht überzeugt und er ging ganz schön arg in die Federn hinten.
Haben nen H Kennzeichen + Umschlüsselung auf Ackerschlepper und nen Wertgutachten machen lassen.
Bremsleitung ist hinten noch eine Undicht und der Luftdruckzylinder der von der ersten in die zweite Gruppe schaltet also von 4 auf 5 und wieder zurück muss ausgetauscht ...
Paar Bilder hab ich.
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Re: Unimog Bereifung

Beitragvon Obelix » Di Apr 07, 2020 10:08

endurofahrer hat geschrieben: … 2 oder 3 mal war ein Einachs Dreiseitenkipper dran und ein mal der Rückewagen
da hat mich aber die Hydraulikleistung nicht überzeugt und er ging ganz schön arg in die Federn hinten. …

Hab ich doch gesagt: Stützlast überschritten!
Ich wette, Dein Unimog hat nur die unimogüblichen 1.000 kg. Stützlast.

Mach nur so weiter und reiß Dir die Traverse, an der die Kupplung befestigt ist, raus.
Die ermüdet, wenn Du öfter mit 2.000 - 2.500 kg Stützlast oder mehr drauf gehst.
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Re: Unimog Bereifung

Beitragvon moggälä » Di Apr 07, 2020 21:17

Was besonders ermüdet, sind die gebetmühlenartigen Stammtischparolen gegen den Mog.
Ja, ich kenn nur meinen 406. Den hab ich noch nie gewerblich rannehmen müssen.
Hab trotzdem schon ein paar km sowohl mit dem wbv-RüWa hinter mir und es is noch keine Traverse gebrochen (btw - die Stützlast ist begrenzt aufgrund gesetzlicher Vorgaben.
- die Reifen (Conti AC70) sind trotz 35tkm noch nicht runter. Werd se wohl altersbedingt die nächsten Jahre ersetzen müssen.
- Saufen tut er Diesel. Ob er mehr oder weniger als ein Bulldog braucht, lässt sich allein schon damit schlecht vergleichen, weil kein Bulldog dahin darf, wo ich mit dem Mog problemlos fahre (z.B. diverse Autobahnen) (abgesehen von einzelnen Fasttrac) - und das sogar mit Frontlader oder Gerät im Dreipunkt oder Ladung auf der Pritsche etc... Üblicherweise werden die Mog vom Verbrauch her deutlich besser getestet als Bulldogs/Schlepper/Traktoren.
- Kosten - ja, er kostet Geld, zB. jährlich TÜV. Is eben der LKW-Zuschlag. Sicherheitsprüfung kostet er nicht! (mein 406 mit 7,5to zumindest)
Wartungskosten - auch ein Bulldog wird ohne Wartung über kurz oder lang sehr teuer. Und wer das Geld für die Wartung nicht in die Hand nehmen will, soll sich gar kein Fahrzeug (egal welcher Art) zulegen. Die Wartung lässt sich beim Mog üblicherweise problemlos in der heimischen Halle erledigen.
Und wer behauptet, ein Mog wäre teuer - der hat schon seit Jahren nicht mehr versucht einen auch nur annähernd vergleichbaren Bulldog (dh. Gebrauchtfahrzeug) zu kaufen!
- der Rahmen ist übrigens auch trotz Frontladerbetrieb (seit ich ihn hab) noch nicht gebrochen, obwohl da die ein oder andere Palette Pflastersteine etc dabei war. Is ja bei der Bulldogfraktion auch ein nicht unbekanntes Phänomen - da bricht dann gleich der Block ab.
- der Mog federt beim aufnehmen von Lasten am Drehpunkt ein - zum Glück kann er das! Während der Fendt mit starrer Achse schon bei unter 10km/h quer über den Feldweg springt, kann ich bei Bedarf noch mit 30/40 km/h drüberbügeln.

Immer wieder faszinierend, wie sich die Bulldogfahrer verzweifelt ihre Kisten gegen nen Mog schönreden müssen. Scheint ein Komplex zu sein.

@Endurofahrer: Ist es bei dem Reifenpreis geblieben? Hat mich leicht geschockt - meine AC70 von 2007 ja noch offiziell als Conti gekauft, damals noch für 450/Stück inkl. Montage. Sind die mittlerweile dermaßen teuer geworden?!?
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Re: Unimog Bereifung

Beitragvon Barbicane » Mi Apr 08, 2020 7:00

endurofahrer hat geschrieben:Haben nen H Kennzeichen + Umschlüsselung auf Ackerschlepper und nen Wertgutachten machen lassen.
Paar Bilder hab ich.


Hast du den mit grüner Nummer oder H-Kennzeichen zugelassen?
Oder kann man das kombinieren?
Steuerfrei und aus Liebhaber-/Wertgründen gleichzeitig mit "H" fänd ich selber interessant.
Aber ich vermute man muss sich eins davon aussuchen...
Erfahrung ist das, was man bekommt, kurz nachdem man es gebraucht hätte.
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Re: Unimog Bereifung

Beitragvon 038Magnum » Mi Apr 08, 2020 7:58

moggälä hat geschrieben:Ja, ich kenn nur meinen 406.
- Saufen tut er Diesel. Üblicherweise werden die Mog vom Verbrauch her deutlich besser getestet als Bulldogs/Schlepper/Traktoren.
- Kosten - ja, er kostet Geld, zB. jährlich TÜV. Is eben der LKW-Zuschlag. Sicherheitsprüfung kostet er nicht! (mein 406 mit 7,5to zumindest)
Die Wartung lässt sich beim Mog üblicherweise problemlos in der heimischen Halle erledigen.


Servus,

Die Aussagen sind sehr speziell auf den 406 zugeschnitten. An den "neueren" Modellen schraubst du dir in der heimischen Scheune die Finger Wund. Als Laie kommt man auch nicht weit.

Zum Verbrauch: der Verbrauch wurde bei den Mogs gern in L/100km angegeben, bei Schleppern oder neueren Tests in g/kWh. Allein das macht den Vergleich schon recht kompliziert.
Der U1000 mit seinen müden 95 Pferden säuft wie ein Loch...
Ich habe nur Erfahrung mit dem U1000 und dem U1300L von der Feuerwehr.
Spaß machen die, keine Frage, sind aber nicht ganz grundlos von der landwirtschaftlichen Bildfläche verschwunden.

@Barbicane:kann man H und grüne Nummern kombinieren? Wäre mir neu...
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Re: Unimog Bereifung

Beitragvon Obelix » Mi Apr 08, 2020 19:03

Barbicane hat geschrieben: … Hast du den mit grüner Nummer oder H-Kennzeichen zugelassen?
Oder kann man das kombinieren? …

Es kann nur eine Variante gehen:

grüne Nummer:
Nutzung für land- und forstwirtschaftliche Zwecke.
Der fährt eng gesehen nicht zu Oldtimerausstellungen.

schwarzes H-Kennzeichen:
Nutzung als Oldtimer zu Liebhaberzwecken.
Der arbeitet eng gesehen nicht.

Du kannst auch ein Auto, dass Du täglich nutzt wie einen Alltagswagen,
nicht mit einem H-Kennzeichen fahren. H-Kennzeichen ist Liebhaberei.
Nur zu Liebhaberzwecken.
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