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Unwetter im Süden

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Unwetter im Süden

Beitragvon Fuchse » Do Jun 02, 2016 21:16

Kapiers doch endlich! das war kein Hochwasser oder Überschwemmung! Sondern eine JAHRHUNDERT Sinnflut in einer nicht Hochwasser Region.

Dein Link geht nach Überschwemmungsrisiken nach an Flüssen und Bächen.

Lass es sein. Das Wasser kam von OBEN.
Gruß Robert
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Re: Unwetter im Süden

Beitragvon T5060 » Do Jun 02, 2016 21:37

Stichwort : Entwässerung und Lenkung des Oberflächenwassers in der Gemarkung

Früher gabs mal ne funktionierende Wasserführung im Ausssenbereich. Dann ist die meist mit Baugebieten am Ortsrand verschwunden.
Die zunehmende Versiegelung spielt natürlich auch ne Rolle. Schlimmer ist jedoch das Bewusstsein der Kommunalpolitiker für das Thema, weil die meist kein Plan mehr haben.
In Kommunalparlamenten sitzen meist nur noch Radweg und Sportplatzidioten und das wars, parteiübergreifend.

Dann müssen wir uns auch an die Nase fassen,, weil wir auch so allerhand an Feldrainen, Wegen und Gräben haben verschwinden lassen, ich auch :mrgreen:

So dann Naturschutz : Es hat ja heute jeder Gemeindebauleiter Angst einen Graben auszuräumen, weil ihm dann irgendsoein grünes Äffchen dem an den Kragen geht.
Allerdings für sowas ist ja oft auch kein Geld mehr da und neue werden auch keine angelegt.

Für sowas fehlt mittlerweile das öffentliche Bewusstsein, dass aber nun in falschen Aktionismus umschlägt.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Unwetter im Süden

Beitragvon Fuchse » Do Jun 02, 2016 21:47

Da hast mit Sicherheit Recht! Aber da hats gestern zwischen 100 und 200 Liter runter? Wo soll das auf 5 Std hin :roll:
Gruß Robert
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Re: Unwetter im Süden

Beitragvon westi » Do Jun 02, 2016 22:00

Fuchse, ich geb dir recht.
Wir hatten am Montag Hochwasser, zum Glück nicht so schlimm wie bei Euch. Es hat vorher die ganze Nacht geregnet. Zuerst war unser Nachbarort betroffen, der hat nicht mal einen Bach. Das kam alles aus dem Wald, ist dann dort durch die Straßen und am unteren Ende dann in den Bach der bei uns durch läuft. Da kam dann so viel an, dass sehr viel Wasser nicht mehr unter den Brücken durch könnte, sondern darüber über die Straße lief.
Brücken gab es auch schon ohne die Versiegelung. Bei uns war die Versiegelung sogar ein Vorteil. So blieb die Suppe auf der Straße und konnte wegen der Gehwege nicht in die Häuser. Wie gesagt, war nicht so schlimm wie bei Euch, aber 10 cm hohes Wasser auf der Hauptstraße sind auch nicht ohne. Vor allem wenn man dann sieht was da auf einmal durch das eigentliche Rinnsal kommt.
Wir hatten verdammt viel Glück gehabt. 20 km weiter wurden zwei Häuser unterspült.
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Re: Unwetter im Süden

Beitragvon T5060 » Do Jun 02, 2016 22:29

Fuchse hat geschrieben:Da hast mit Sicherheit Recht! Aber da hats gestern zwischen 100 und 200 Liter runter? Wo soll das auf 5 Std hin :roll:


Naja man kann wenigstens versuchen, dass ein Teil um den Ort drumrumläuft und durch Geländegestaltung dem Wasser die Wucht bzw. das Geröll nehmen.
In den Alpen sind die was schlauer.
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Re: Unwetter im Süden

Beitragvon Fuchse » Do Jun 02, 2016 22:39

Geröll gibt es nicht, bei uns nur Humus und Bäume die liegen jetzt in der Stadt.
Hast aber glaube auch noch nicht verstanden das es eine in Deutschland noch NIE vorher dagewesene Regenmenge auf kurze Zeit war.
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Re: Unwetter im Süden

Beitragvon Morgenwurm » Do Jun 02, 2016 22:56

berlin3321 hat geschrieben:Vor allem, evtl. bekommst Du keine Versicherung weil Du Hochwassergefährdet wohnst.

Es gibt da ´ne Seite vom GDV da kannst Du Dein Risiko checken. Bei mir ist nur Starkregen, Überschwemmung nahe Null.

MfG Berlin

Zeigt nur mal wieder die absurdität und die nicht daseins berechtigung der privaten Versicherungswirtschaft.
Ein bundesweiter einheitstarif nach Quadratmetern wäre da weit günstiger.
Ganz besonders da man dann endlich vernünftig Vollsten rechnen könnte also was je nach Ort besser ist Schadensersatz oder Wasserschutz.
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Re: Unwetter im Süden

Beitragvon T5060 » Do Jun 02, 2016 23:40

Fuchse hat geschrieben:Geröll gibt es nicht, bei uns nur Humus und Bäume die liegen jetzt in der Stadt.
Hast aber glaube auch noch nicht verstanden das es eine in Deutschland noch NIE vorher dagewesene Regenmenge auf kurze Zeit war.


Geröll sind auch Brennholzhaufen, die vom Wasser weggerissen wurden und die Durchläufe verstopften.
Aus Sicht der Schadensregulierung war die Situation jedoch noch überschaubar.
Mir ist aber auch aufgefallen, dass dekorative Elemente beim Bau ein höheres Gewicht haben, als eine Schadensvorbeuge.
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Re: Unwetter im Süden

Beitragvon westi » Fr Jun 03, 2016 5:27

Wir hatten hier an der Nahe 1993 ein sehr heftiges Hochwasser, bei dem die Kreisstadt überflutet wurde. Damals das Hochwasser hatte andere Ursachen. Seitdem wurden dort und dem Umlad um die 25 Mio. in Hochwasserschutz investier. Dazu gehörten Spundwände, Polder, Ausgleichsflächen. Seitdem war da auch kein Wasser mehr in der Stadt.
Problem heuer war einfach die große Menge an Regen, und dass das Wasser sich Wege gesucht hat, an die vorher nicht im geringsten gedacht wurden. Hier waren auch nur die kleinen Bäche betroffen. So traurig es ist, aber da ist es günstiger später alles neu zu machen. Natürlich sind Tote schlimm und nicht mit Geld aufzurechnen. Wir hatten hier im Ort das letzte mal vor gut 50 Jahren ein ähnliches Hochwasser. Da kannst Du baulich nicht immer alles für ein 100-jähriges Hochwasser bauen. Ich glaube es wird immer für ein 20-jähriges gebaut.
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Re: Unwetter im Süden

Beitragvon 108fendt » Fr Jun 03, 2016 5:43

T5060 hat geschrieben:Stichwort : Entwässerung und Lenkung des Oberflächenwassers in der Gemarkung

Die zunehmende Versiegelung spielt natürlich auch ne Rolle. Schlimmer ist jedoch das Bewusstsein der Kommunalpolitiker für das Thema, weil die meist kein Plan mehr haben.
In Kommunalparlamenten sitzen meist nur noch Radweg und Sportplatzidioten und das wars, parteiübergreifend.


Meistens ist es so, die was Ahnung haben, werden nicht gefragt bzw. haben nichts zu sagen. :klug:

T5060 hat geschrieben:So dann Naturschutz : Es hat ja heute jeder Gemeindebauleiter Angst einen Graben auszuräumen, weil ihm dann irgendsoein grünes Äffchen dem an den Kragen geht.
Allerdings für sowas ist ja oft auch kein Geld mehr da und neue werden auch keine angelegt.


Das mit den Graben räumen ist wohl wahr, das die Angeblichen Naturschützer die Affen machen.

Ich kenne aber einen Fall da geht es auch anders.
In den 60er 70er Jahren würde einen kleiner Bach begradigt ca. 2 km.
Vor 2-3 Jahren wurde zusätzlich der alte Bachverlauf wieder hergestellt.
Jetzt kann sich das Wasser seinen Weg suchen wo es entlang will, entweder im alten Verlauf oder im neuen !


P.S. Wenn man einen Graben räumt, geht auch wieder mehr Wasser rein !
Bitte den Naturschützer und sonstige Gegner weitersagen !
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Re: Unwetter im Süden

Beitragvon Morgenwurm » Fr Jun 03, 2016 7:28

Nicht immer sind es die bösen Naturschützer oft ist es auch einfach eine kostenfrage das man sich nach dem Saturn Kalender richtet.
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Re: Unwetter im Süden

Beitragvon Ferengi » Fr Jun 03, 2016 12:45

Vielleicht sollte man einfach aufhören jeden Quadatmeter Ackerland mit Häusern zubetonieren! :roll: :roll:

Das mit den Gräben ist wirklich schlimm.
Bei uns werden sie im Herbst zwar ausgebaggert, aber nur mit dem Gitterklöffel.
Gegen das zunehmende Verschlammen hilft das aber nicht!
Und warum verschlammen die Gräben?
Weil man überall Kurven rein macht um die Strömungsgeschwindkeit zu verringern! :roll: :roll:
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Re: Unwetter im Süden

Beitragvon Fendttreiber » Fr Jun 03, 2016 14:11

Wer mal an der Mosel Urlaub macht sollte sich an den alten Fachwerkhäusern die Hochwassermakierungen ansehen.
DAS waren Hochwasser, ohne Kanalisation ohne zubetonierte Flächen.
Der Moselaner sagt: die Mosel kommt und die Mosel geht wieder.
Auf Flußhochwasser kann man sich einstellen, auf das was in Bayern abgegangen ist hat man wenig Einfluß.
Deiche helfen nur dem der direkt geschützt wird, dafür trifft es den nächsten um so härter.
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Re: Unwetter im Süden

Beitragvon Fuchse » Fr Jun 03, 2016 14:31

7. Todesopfer der Sturzflut !
Und noch 30 vermisste Personen.
Zubetonierte Flächen dürften nicht das Problem bei uns sein, viel eher der extreme Maisanbau im Rottaler Hügelland.
Bei uns hier ist eine der höchsten Dichte an Biogasanlagen in Deutschland. :shock:
Gruß Robert
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Re: Unwetter im Süden

Beitragvon Ferengi » Fr Jun 03, 2016 14:59

Acha, und wieso sind die Biogaser jetzt wieder schuld??? :roll: :roll: :roll:
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