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Verarmt Deutschland?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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38 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Verarmt Deutschland?

Beitragvon Obelix » Di Okt 17, 2006 18:16

Hallo,

gerade (17.10.2006-19.00 Uhr) bei T-Online.de die Umfragewerte gelesen.

Erschütternd, dass die Mehrzahl (60 %) der jungen Deutschen (unter 30 Jahren) das schon meint. Erschütternd, das 89 % der T-Online Besucher dieser Meinung sind.

Noch erschütternder, wie die Politik auf diese Umfrageergebnisse und Ängste (wie immer mit Stillstand) reagiert:
- ignorieren
- abstreiten
- leugnen
- ins lächerliche ziehen

Ist das der richtige Weg, mit begründeten Ängsten umzugehen und Vertrauen in Deutschland zu bilden?

Grüße
Obelix
Hans Jonas: Die gegenwärtige Generation darf ihr eigenes Lebensglück nicht damit erkaufen, das Unglück künftiger Generationen zu bewirken.
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Beitragvon MatthiasG » Di Okt 17, 2006 18:17

Die Politiker können und wollen auch nichts ändern. Also was bleibt ihnen anderes übrig als das Problem zu verharmlosen.
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Beitragvon Egbert » Di Okt 17, 2006 18:33

Was erwartet ihr denn von den Politikern ? Im Parlament sollen ca. 30 % Beamte residieren. Mit garantiertem Arbeitsplatz falls sie aus irgendeinem Grund nicht mehr im Parlament sein sollten ! Ja zwischenzeitlich haben sie noch an der allgemeinen Beförderung teilgenommen. Die abgehalferten ( aus dem Bundestag ausgeschiedenen ) Politiker werden garantiert nicht in Armut verfallen. Da gilt es so manch ein lukratives Pöstchen ausserhalb des Parlamentes zu besetzen ! Und sei es bei der LSV oder im Bauernverband :oops:
Es geht doch, vollkommen ohne Chemie in der Landwirtschaft
" Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die "Normalen" gebracht haben. "

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Beitragvon Geronimo » Di Okt 17, 2006 18:47

Ich bin nicht der Meinung, dass Deutschland verarmt, aber die Kluft zwischen arm und reich wird immer größer.

Ein schönes Beispiel dafür bot heute unsere Tageszeitung.
Große Schlagzeile auf der ersten Seite, 6 Millionen sind verarmt.
Darunter ein Bericht über Josef Ackermann, er hat gut lachen, 8,4 Millionen Euro Einkünfte pro Jahr.
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Beitragvon gerd gerdsen » Di Okt 17, 2006 18:50

Egbert hat geschrieben:Was erwartet ihr denn von den Politikern ? Im Parlament sollen ca. 30 % Beamte residieren. Mit garantiertem Arbeitsplatz falls sie aus irgendeinem Grund nicht mehr im Parlament sein sollten ! Ja zwischenzeitlich haben sie noch an der allgemeinen Beförderung teilgenommen. Die abgehalferten ( aus dem Bundestag ausgeschiedenen ) Politiker werden garantiert nicht in Armut verfallen. Da gilt es so manch ein lukratives Pöstchen ausserhalb des Parlamentes zu besetzen ! Und sei es bei der LSV oder im Bauernverband :oops:

... steht dir doch frei dich auch wählen zu lassen !
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Neiddebatte ?

Beitragvon Egbert » Di Okt 17, 2006 19:23

Nee Danke Gerd ! War selbst mal aktiv in der Kommunal- Landes- und Bundespolitik tätig.

Eigene Kandidatur ist für mich im tiefschwarzen Bayern unvorstellbar , gerade weil ich in Niedersachsen aktives CDU- Mitglied war. Allerdings war ich bei der CDU zusammen mit Geißler, Blüm etc. eher am linken Flügel angesiedelt.

@kone 77, nur keine Neiddebatte. Jeder ist seines Glückes Schmied ! Oder brauchen wir mal eine kleine Revolution ?
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Beitragvon Geronimo » Di Okt 17, 2006 19:31

Da braucht man gar keine Neiddebatte anzufangen.

6 Millionen unzufriedene Deutsche sind das Wählerpotential für Linke oder Rechte Rattenfänger......
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Verarmung..

Beitragvon Trakehnerstar » Di Okt 17, 2006 19:35

Die ganz große Armut sehe ich noch nicht, wenigstens nicht bei denen, die in halbwegs strukturstarken Gebieten leben.
In naher Zukunft wird der Arbeitsmarkt wieder freundlicher. Das liegt nicht daran, dass großartig neue Arbeibtsplätze entstehen, sondern daran, dass der Nachwuchs fehlt. Schon jetzt geht aus dem Grunde die AL-Quote zurück (auch wenn einige Politiker sagen, sie wärens).
Wenn gerade junge Leute Angst vor Armut haben, dann liegt das nicht selten an ihrem Lebenswandel!
Auch Leute ohne abgeschlossene Schulausbildung und Sprachkenntnisse wird es eher härter treffen..aber hier ist bekanntlich jeder seines Glückes Schmied.
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Beitragvon Obelix » Di Okt 17, 2006 20:55

@MatthiasG

Hallo,

da muss ich entschieden wiedersprechen:

Ändern können die schon etwas. Diskutierbar ist, warum in den letzten 25 Jahren so wenig passiert ist (Rentensystem, Gesundheitssystem) und ob bestimmte Entwicklungen wünschenswert waren (Globalisierung, Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland, sterben kompletter Branchen in Deutschland).

Bei den Änderungen müssten sie nur bei sich selbst mal Anfangen. Vorbild werden. Das in den letzten 50 Jahren gewachsene Beamtentum mit alle "Vergünstigungen" mal überdenken. Dann läuft die Herde auch hinterher und in die richtige Richtung.

Grüße
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Beitragvon Obelix » Di Okt 17, 2006 21:02

@ Egbert

Die Beamten/Öffentlicher Dienst-Quote im Parlament liegt meiner Kenntnis nach bei über 75 %. Ich hatte mal vor Jahre einen verbindliche Zahl mit 82,6 %, weiss aber nicht, wie die sich bis heute entwickelt hat.

Gern könnt Ihr mich mit Quellenangabe korrigieren.

Grüße
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Beitragvon MatthiasG » Di Okt 17, 2006 21:04

Naja, ich sehe das so: wir haben ein politisches System das ziemlich festgefahren ist. Die Politiker persönlich profitieren davon, die Probleme des Landes anzupacken schadet ihnen jedoch bei den Wahlen. Also läuft alles so weiter.
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Beitragvon Gast » Di Okt 17, 2006 21:41

Solange es keiner für nötig hält für 5 € die Stunde beim Bauern zuhelfen, geht es uns noch verdammt gut. Wer arbeitet verarmt nie. Und jetzt kommt mir nicht mit alleinerziehenden Mama´s. Gibt super Kerle zum Heiraten, obwohl zusammenleben in vielen fällen erst mal sinnvoller ist.
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Beitragvon Cord » Mi Okt 18, 2006 6:58

:D Da hat der Lauschi recht. Wir leiden auf sehr hohem Niveau in Deutschland. :wink:
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Beitragvon SHierling » Mi Okt 18, 2006 11:39

Hallo,
ich denke eher, daß die Leute mit dem "hohen Niveau" gern und vor allem lauter jammern, beispielsweise über Steuererhöhungen, oder Auflagen für "Ausgleichszahlungen" ;) - mit der Verarmung hierzulande hat das wenig zu tun, die hört und sieht man nämlich eher nicht, - was dann auch dazu führt, daß viele Leute immer noch denken, es gäbe sie nicht.

Und die Vorschläge von Reinhold - sorry, aber die haben meiner Meinung nach mit Niveau überhaupt nichts zu tun. Wer so argumentiert, behandelt Menschen (!!) wie Stückgut, das Thema hatten wir ja bei den Arbeitsplätzen schon zur Genüge, und auf gut deutsch heißt das, was da immer gern "eingefordert" wird immer noch Zwangsarbeit und _bestenfalls_ Aufforderung zur Prostitution, schlimmstenfalls Kuppelei. Da ist jede Alleinzerziehende samt Kind mit ALG II immer noch besser dran als wenn sie an so ein Schwein gerät, daß dann alle Woche dasteht mit "...aber ich hab Dich schließlich aus der Armut geholt".

Grüße
Brigitta
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Beitragvon Cord » Mi Okt 18, 2006 12:00

Ich denke, der Lauschi wollte eher damit die "Hand-Aufhalte-Mentalität" verurteilen. Es gibt in Deutschland vielfach die Auffassung das der Staat (also die Allgemeinheit) eine Verpflichtung zur Versorgung eines jeden hat. Ganz gleich, ob er arbeitet oder nicht. Und die Höhe dieser Beträge läßt die Leute jetzt jammern. Ob es berechtigt ist, das jemand, der jahrelang nichts tut (auch keinen 5 Euro Job annehmen will) vom arbeitenden Rest unbefristet mitfinanziert wird, ist allemal diskussionswürdig.

Mir persönlich geht jedenfalls gewaltig auf...., daß mehr als die Hälfte meines Gehaltes auch in diese "Kanäle" mit verschwindet.

Damit ich auch wirklich recht verstanden werde: Ich meine hier nicht die, die nicht arbeiten können (aus welchen Grund auch immer), sondern die, die nicht arbeiten wollen. Und glaubt mir, davon gibt es mehr als genug. Und das lag nicht zuletzt an der Höhe der vor ALG-II ausgezahlen Sozialhilfe. Hatte man dort alle Antragsregister gezogen, ließ sich davon so schlecht nicht leben. (Ich hatte eine 4 Köpfige Familie in der Nachbarschaft, die das seit Jahren gemacht hat. Da war sogar einmal im Jahr Urlaub im Ausland drin! (Urlaub von was bitte !?!)) Und selbst hier gab es genug Leute, die auch noch zu faul waren die entsprechenden Anträge zu stellen.

Und diese Schmarotzer fühlen sich "vom Staat allein gelassen"! Ich sage: Die lassen den Staat allein, und sorgen dafür, daß Menschen, die wirklich unsere Hilfe brauchen diese nicht mehr bekommen können weil kein Geld mehr da ist.
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