Also das man als Berufstätiger schwerer an Tiere aus dem Tierheim kommt habe ich schon des öfteren mit bekommen. Eine Bekannte von mir wollte sich eine Katze aus dem Tierheim Berlin-Falkenberg holen..als dann fast alles unterschreiben war, fiel den Herrschaften vom TH dann ein, dass sie ja Berufstätig sei und sich so nicht "genug" um die Katze kümmern könnte. Muss man denn für eine Katze 24 Stunden zuhause bleiben ? Selten habe ich so ein Schwachsinn gehört..
Rumpsteak hat geschrieben: Muss man denn für eine Katze 24 Stunden zuhause bleiben ?
nein keinesfalls, eine Katze schätzt ihre Freiheit, sobald sie das Fressen erhalten hat, geht sie mehrheitlich ihre Eigenen Wege.
Sicherlich schätzt sie es wenn man sich um sie kümmert, aber Bitte keine 24 Std am Tag.
Für eine einzelne junge Katze ist das schon ganz schön langweilig den ganzen Tag allein zuhause. Umso mehr Unfug stellt sie dann an. Deshalb vermitteln wir die Babykatzen auch lieber zu zweit oder zu einer bereits vorhandenen Katze.
Aber man muß natürlich auch immer den Einzelfall sehen: Hat die Katze Freigang und gibt es noch andere Katzen in der Umgebung ist das natürlich auch okay.
Das freut mich, daß du mir zustimmst, aber da gibt es auch schon Leute, die quaken. Es gibt ja auch hin und wieder Wohnungskatzen, die tatsächlich lieber allein sind, aber eben nicht so häufig.
Man muß eben auch im Tierschutz für jedes Tier das richtige Zuhause finden, so daß es zusammen paßt.
Die meisten Katzen möchten schon Freigang, andere können es wegen einer Behinderung nicht, wieder andere mögen das gar nicht.
Eine kann nicht ohne Artgenossen, die andere will gar keine.....
Bei den Hunden gibt es wieder andere Schwierigkeiten... man muß ja auch sehen, daß TH-Tiere schon etliches mirgemacht haben unter Umständen...
Man würde es nicht glauben, aber gerade bei den Kaninchen gibt es sehr oft schwer vermittelbare Tiere.
Entweder sie kommen aus einer Sch*** Zucht und haben genetische Fehler wie Zahnfehlstellung - sprich Tierhalter: Kaninchen ist kaputt! oder sie sind so gehalten worden, daß sie beißen.
Z.B. wenn kleine Kinder von oben in den Käfig grabschen, das ist als wenn ein Greifvogel sie packt.
Ein Kaninchen im Käfig kann sich nur durch Angriff wehren.
Ich habe so einen Angstbeißer . Mehrmals vermittelt, immer zurück gekommen, die Menschen haben Angst vor dem 1500g-Kaninchen
Ich habe mir einfach Grillhandschuhe übergezogen und ihn damit gestreichelt. Ich weiß nicht, was man diesem lütten Kaninchen angetan hat....aber selbst seit Jahren meint er immer noch sich verteidigen zu müssen....
So ein Karnickel habe ich auch. Einerseits total verschmust und kommt gleich angehoppelt und andererseits beißt sie sofort. Normalerweise, wenn ein Hoppler beißt dann wird er geschlachtet da meine Kinder auch füttern aber der Häsin habe ich noch eine Chance gelassen und es wird besser. Die hatte Panik im Stall, man glaubts nicht. Ich habe sie jetzt mit einem Kumpel im großen Stall auf einer dicker Schicht Stroh und es wird jeden Tag besser. Man lernt immer wieder was neues über die Viecher. Wer weiss was die Häsin schon erlebt hat vorher.......bei einer Katze mit ähnlichem Verhalten hab ich mal drei Jahre gebraucht.
Hab übrigends vorher im TH und privaten Tierhilfe nach einem kastrierten Bock geschaut weil ich mit dem Decken der Häsin noch warten wollte und die anderen Mädels sich im eigenen Stall wohler fühlen..... oh, fragt mich lieber nicht was die mir erzählt haben von wegen Hasen im Stall und noch Hunde und Katzen auf dem Hof.........das Thema wurde schon genügend durchgekaut.
Gruss brownie
Merlin hat geschrieben:Stimmt, nur eine Katze in der Wohnung halten, grenzt an Tierquälerei.
Nee, ÜBERHAUPT Katzen in der Wohnung zu halten grenzt an Quälerei. Katzen wollen durch Wald und Wiesen "streunen" ich bezweifel dass das in einer Wohnung möglich ist.