Mensch hat geschrieben:So viel nur, das Problem ist, das wenn man sich auf Globalisierung einläßt, dann gibt es, auch innerhalb eines Wirtschaftszweiges, hier der Landwirtschaft, Gewinner UND Verlierer.
Es ist ja nicht so, das die deutsche Landwirtschaft in Gänze an die Wand gedrückt wird, sondern der Teil der, im entsprechenden Wettbewerb, nicht hinreichend wettbewerbstüchtig ist.
Die Regeln geben die vor, die nicht betroffen sind und die Betroffenen müssen handeln nach dem Grundsatz - friß oder stirb.
Man kann eine andere Politik dahingehend fordern, das werden die, die jetzt Gewinner sind, aber nicht einsehen.
Hallo Mensch,
die Feststellung, es gibt Gewinner und Verlierer, klingt hier so harmlos, aber dabei kann es ganze Existenzen vernichten. Für die Betroffenen ein Desaster. Einen Beruf und damit auch sein ganzes Tun aufgeben müssen, weil es sich nicht mehr rentiert, nicht mehr bezahlbar macht, ist doch sehr frustrierend auch. Außerdem welche Perspektiven gibt es für die Betroffenen, wenn sie mittleren Alters sind? Etwa umlernen? Einfacher gesagt als getan. Wenn stets nur der "Stärkere" gewinnt und überlebt, das hat doch nichts mehr mit der sozialen Marktwirtschaft zu tun. Wettbewerb ja, aber um jeden Preis?...lg kassandra...
