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- Vernichtung der chemischen Waffen aus Syrien -

Alles was nicht zu anderen Themen passt, hat hier seinen Platz.
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- Vernichtung der chemischen Waffen aus Syrien -

Beitragvon kassandra » Sa Jan 11, 2014 18:51

Hallo ihr lieben Lesende,

in der Tageszeitung bei uns kam ein Bericht über die Vernichtung der chemischen Waffen von Syrien. Im ersten Schritt soll es ja auf einem Spezialschiff der USA über dem Mittelmeer geschehen, den Rest dann in Munster in Deutschland. Seither hat Deutschland bei der Vernichtung solcher Waffen nicht aktiv mitgeholfen, sondern nur finanzielle und /oder passive Unterstützung gegeben. Diese Experten in Munster seien seither spezialisiert auf Waffen aus dem 2. und 1. Weltkrieg. Nun bekommen sie einen neuen Auftrag. Was mir jetzt noch unklar ist, weshalb der erste Schritt der Vernichtung auf Wasser geschieht (wegen der Gefahr?) und weshalb beteiligt sich Deutschland nun aktiv daran. Vielleicht weiß da jemand mehr darüber....lg kassandra....
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Re: - Vernichtung der chemischen Waffen aus Syrien -

Beitragvon Todde » Sa Jan 11, 2014 22:25

Ich nehme mal an, die Waffen werden erstmal entschärft, damit die nicht mehr Hochgehen können.

Und Munster ist wohl ein Standort, der damit umgehen kann. Entstanden in der dunkeldeutschen Geschichte. Der Übungsplatz gilt heute in Teilen noch als gefährlich.
Und nur weil man keine Chemiewaffen baut, heißt das nicht, dass man deren Bekämpfung oder das unschädlich machen nicht praktizieren kann.
Und den Deutschen wird heute sicher eher vertraut, wenn man die Waffen vernichtet, als wenn die USA das im eigenen Land macht.
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Re: - Vernichtung der chemischen Waffen aus Syrien -

Beitragvon automatix » Sa Jan 11, 2014 23:03

das wird halt jemand in seine Biogasanlage schmeißen und gut ist.
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Re: - Vernichtung der chemischen Waffen aus Syrien -

Beitragvon Todde » Sa Jan 11, 2014 23:13

Kommen Biowaffen eigentlich aus der Ökoforschung?
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Re: - Vernichtung der chemischen Waffen aus Syrien -

Beitragvon kassandra » So Jan 12, 2014 20:10

Todde hat geschrieben:Ich nehme mal an, die Waffen werden erstmal entschärft, damit die nicht mehr Hochgehen können.

Und Munster ist wohl ein Standort, der damit umgehen kann. Entstanden in der dunkeldeutschen Geschichte. Der Übungsplatz gilt heute in Teilen noch als gefährlich.
Und nur weil man keine Chemiewaffen baut, heißt das nicht, dass man deren Bekämpfung oder das unschädlich machen nicht praktizieren kann.


Hallo Todde,
mir sagt jetzt Munster gar nichts. Wie meinst du das dann entstanden in der dunkeldeutschen Geschichte?
Was mir heute mal durch den Kopf gegangen ist, diese Reststoffe nach der Entschärfung, werden die dann wohl verbrannt oder kommen die in separaten Behälter rein? Dann noch die Überlegung ob wohl Deutschland auch irgendwo Chemiewaffen hat oder nicht.....lg kassandra.. :wink:
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Re: - Vernichtung der chemischen Waffen aus Syrien -

Beitragvon MTX-Driver » So Jan 12, 2014 23:41

automatix hat geschrieben:das wird halt jemand in seine Biogasanlage schmeißen und gut ist.


Lohnt nicht. Gibs kein Nawarobonus für :lol:
Weltmeister im einbeinigen Holzklotzumtreten und Testfahrer für Gasfeuerzeuge auf einer Zuckerrübenkolchose bei Minsk! :D

Mähdrescher werden in Landkreisen mit 130 Biogasanlagen völlig überbewertet!
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Re: - Vernichtung der chemischen Waffen aus Syrien -

Beitragvon Todde » Mo Jan 13, 2014 0:13

kassandra hat geschrieben:Hallo Todde,
mir sagt jetzt Munster gar nichts. Wie meinst du das dann entstanden in der dunkeldeutschen Geschichte?
Was mir heute mal durch den Kopf gegangen ist, diese Reststoffe nach der Entschärfung, werden die dann wohl verbrannt oder kommen die in separaten Behälter rein? Dann noch die Überlegung ob wohl Deutschland auch irgendwo Chemiewaffen hat oder nicht.....lg kassandra.. :wink:


In Munster wurden zu Zeiten des 1. Weltkriegs Chemiewaffen hergestellt.

Deutschland hat wohl keine Chemiewaffen.
Aber da es Staaten wie Syrien gibt muss man sich mit den Chemiewaffen trotzdem beschäftigen, im Verteidigungsfall muss man mit allem rechnen.
Und die Beseitigung gehört dazu. Munster wird wohl eine international anerkannte Beseitigung durchführen können.
Mag sein, dass Geka das macht: ( http://www.geka-munster.de/index.php?id=11 )
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Re: - Vernichtung der chemischen Waffen aus Syrien -

Beitragvon Ambergauer » Mo Jan 13, 2014 9:28

Als gebürtiger Munsteraner sage ich zur Geschichte: Stichwort Gasplatz Breloh.
Z.B.: http://www.geschichtsspuren.de/artikel/ ... toffe.html
Es grüßt Euch der Tom
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Re: - Vernichtung der chemischen Waffen aus Syrien -

Beitragvon kassandra » Mo Jan 13, 2014 15:29

Todde hat geschrieben:Und Munster ist wohl ein Standort, der damit umgehen kann. Entstanden in der dunkeldeutschen Geschichte. Der Übungsplatz gilt heute in Teilen noch als gefährlich.
Und den Deutschen wird heute sicher eher vertraut, wenn man die Waffen vernichtet, als wenn die USA das im eigenen Land macht.


Hallo Todde,

ich habe den Artikel durchgelesen, den Ambergauer zu diesem Thema eingestellt hat. Nun kann ich gut nachvollziehen, als du geschrieben hast, der Übungsplatz gilt heute noch als gefährlich. Wenn man sich mal vor Augen hält, dass nach dem Weltkrieg viele Tonnen an Kampfstoffen einfach so in der Nord- und Ostsee versenkt wurden. Aber logisch, die Kampfstoffe mussten ja irgendwie "entsorgt" werden, Hauptsache weg damit und spezielle Verbrennungsöfen gab es ja noch nicht. Außerdem wollten schließlich die Siegermächte solches brisantes Material auch nicht in ihrem Land "entsorgen". Wenn man so darüber nachdenkt, schon krass, die Menschheit entwickelt etwas und ist sich dessen Gefährlichkeit auch bewusst, doch trotzdem wird nicht aufgehört. Zu hoffen ist nur, mal zu einem anderen Thema den Blick gerichtet, dass nie eine Katastrophe in einem Atomkraftwerk geschieht, das wäre unvorstellbar (siehe Fukoshima).....lg kassandra... :wink:
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Re: - Vernichtung der chemischen Waffen aus Syrien -

Beitragvon Lumpig » Do Jan 16, 2014 9:27

Wurde Zeit, dass sich auch mal einer darum kümmert. Wie ich weis wurde jetzt auch die erste Ladung schon vernichtet.

Solche Waffen gehören ohnehin AUSNAHMSLOS aus dem Verkehr gezogen, ob in demokratischen Staaten oder in denjenigen die wir als Feinde bezeichnen.
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Re: - Vernichtung der chemischen Waffen aus Syrien -

Beitragvon kassandra » Do Jan 16, 2014 18:35

tja, schwierige Sache, vor allem ob Syrien alles herausgegeben hat, ist wieder was anderes. Zu bedenken ist auch, die Vernichtung ersetzt doch nicht das Denken oder die Einstellung mancher Köpfe. Wohlstandsstaaten wie USA oder Deutschland können leicht gute Ratschläge geben und haben doch letztendlich keine Vorstellung, welchen Lebensbedingungen die Menschen dort ausgesetzt sind....lg kassandra
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Re: - Vernichtung der chemischen Waffen aus Syrien -

Beitragvon Todde » Do Jan 16, 2014 19:21

kassandra hat geschrieben:Deutschland können leicht gute Ratschläge geben und haben doch letztendlich keine Vorstellung, welchen Lebensbedingungen die Menschen dort ausgesetzt sind....lg kassandra


Die, die den 1. Weltkrieg erlebt haben sind sicher rar geworden.
Nachdenklich an Syrien sollte einen stimmen, wenn ein Regierungschef Chemiewaffen einsetzt gegen die eigene Bevölkerung und die Welt danach nur den Finger hebt und ein paar Waffen abtransportiert.
Das Assad letzten Endes mit einem "Sieg" aus der Sache rauskommt ist nicht sonderlich "menschenfreundlich".
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Re: - Vernichtung der chemischen Waffen aus Syrien -

Beitragvon Einhorn64 » Do Jan 16, 2014 20:07

Die Erfahrungen des 1.WK haben dazu geführt das im 2.WK keine Chemiewaffen eingesetzt wurden.
Der Nutzen ist einfach zu gering, die Gefährdung der eigenen Truppen zu hoch etc.

Eine unbeantwortet Frage in Syrien ist:
Wer hat die Chemiewaffen eingesetzt?
Die Assadgegner sind auch skrupellose "Gotteskrieger"-
um den Gegner in Misskredit zu bringen würden diese auch nicht davor zurückschrecken die eigene Bevölkerung zu Opfern,
ihrer Auffassung nach wäre das ja eine gute Tat.

Die Rasche Bereitschaft des Assad Regimes ihre Chemiearsenal vernichten zu lassen, kann auch den Schluss zulassen das man froh ist den Kram quitt zu sein, so das den Rebellen nichts in die Finger fallen kann.
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: - Vernichtung der chemischen Waffen aus Syrien -

Beitragvon Einhorn64 » Fr Jan 17, 2014 8:50

Mensch hat geschrieben: ...

Hinzu kommt, das es sich im Falle Syriens keinesfalls um einen schlichten Bürgerkrieg handelt, dort wird das ganz große Spiel gespielt.


Vorsicht, so mancher der meinte er würde im "ganz großen Spiel" mitmischen,
befand sich tatsächlich bei Pingpong im Hinterhof.
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Re: - Vernichtung der chemischen Waffen aus Syrien -

Beitragvon Staffelsteiner » Fr Jan 17, 2014 11:19

kassandra hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:Ich nehme mal an, die Waffen werden erstmal entschärft, damit die nicht mehr Hochgehen können.

Und Munster ist wohl ein Standort, der damit umgehen kann. Entstanden in der dunkeldeutschen Geschichte. Der Übungsplatz gilt heute in Teilen noch als gefährlich.
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Genau.... Die für den menschlichen Organismus teuflisch wirkenden zusammen gebastelten Makromoleküle werden wohl in die Elemente zerlegt oder zumindest in unschädliche
Verbindungen umgewandelt. Hierfür bedarf es erst mal Energie von Außen zugeführt in Hochtemperaturöfen......(Reaktion,Reduktion, Oxydation u.s.w.) Die werden schon ihr Geschäft verstehen...... Wobei anzumerken ist: Ein theoretisches Restrisiko bleibt immer!

Ich bin ja etwas weiter weg...... :prost:
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