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Vertical Farming abschaffung konventionellen Landwirtschaft?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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104 Beiträge • Seite 6 von 7 • 1 ... 3, 4, 5, 6, 7
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Re: Vertical Farming abschaffung konventionellen Landwirtsch

Beitragvon kaltblutreiter » Mi Aug 19, 2015 14:08

Bastianb hat geschrieben:Zeig mir mal wo ich das gemacht habe?
Lies Dir mal Deine Threads durch, dann kommst Du vielleicht drauf. Wenn ich jetzt hier alles zitieren würde, würde das den Rahmen sprengen.

U.a. lassen Deine Rechtschreibung/Grammatik leider darauf schließen, daß Du die 20 noch nicht erreicht hast. Wir hatten mal jemanden hier, der Legastheniker ist, aber abgesehen davon wenigstens fachlich Bescheid wußte. Da gibt man sich dann als Leser Mühe, hinter den Sinn zu kommen.

Kleiner Tipp: Stell Dich doch im Gruß-Thema erstmal vor. Wir können ja schließlich nicht sehen, wer denn nun bei Dir vorm Bildschirm sitzt. Und wir wissen nichts über Dich, außer daß Du nassforsch hier reinschneist und Dich mit allen möglichen Teilnehmern anlegst.
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Re: Vertical Farming abschaffung konventionellen Landwirtsch

Beitragvon julius » Mi Aug 19, 2015 14:19

Bastianb hat geschrieben:
Bastianb hat geschrieben:Stell dir vor meine Großeltern kamen aus der Landwirtschaft und noch heute habe ich direkte Verwandtschaft mit Hof.


Da die Großeltern von BastianB selber einen Bauernhof also einen großen Besitz hatten, würde ich mich an seiner Stelle ruhig verhalten. Oder wurdest du enterbt und bist deshalb sauer auf Landwirte und deren Besitz ?


Was ist das den für eine Logik oder doch nur wider dumpfe Plattitüden?


Ich erklärs nochmal etwas präziser.
Vielleicht waren deine Eltern und Großeltern einfach zu faul, um euren ehemaligen landwirtschaftlichen Betrieb weiter zu führen ?
Ihr hattet die gleichen Voraussetzungen wie wir alle hier. Deshalb ist es schon unverschämt jetzt anderen Reichtum ( Bauernhof ) zu unterstellen, den ihr selber einst hattet.

Wenn der Betrieb oder die Betriebe deiner Vorfahren, aus welchen Gründen auch immer, heute weg sind, kannst du nicht andere dafür verantwortlich machen.
Immerhin hatten deine Großeltern, Eltern und in der Folge DU die Möglichkeit, diesen Betrieb/ Betriebe zu übernehmen und heute noch : weiterzuführen, zu verpachten oder zu verkaufen.
Wenn es nicht dazu gekommen ist, ist das Forum der falsche Ansprechpartner. Du mußt dich an den wenden, der heute den Hof und die Grundstücke deiner Vorfahren besitzt. Wer weiß, vielleicht springt noch das ein oder andere ha für dich heraus.
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Re: Vertical Farming abschaffung konventionellen Landwirtsch

Beitragvon Bastianb » Mi Aug 19, 2015 15:37

kaltblutreiter hat geschrieben:
Bastianb hat geschrieben:Zeig mir mal wo ich das gemacht habe?
Lies Dir mal Deine Threads durch, dann kommst Du vielleicht drauf. Wenn ich jetzt hier alles zitieren würde, würde das den Rahmen sprengen.


Ich sehe da keinen einzigen Punkt.
Das ist genau so wie wenn ich einen 25 jährigen Lkw Fahrer frage was er in 10 bis 15 Jahren machen wird.
Und er die technische Entwicklung als Provokation Auffasst


U.a. lassen Deine Rechtschreibung/Grammatik leider darauf schließen, daß Du die 20 noch nicht erreicht hast. Wir hatten mal jemanden hier, der Legastheniker ist, aber abgesehen davon wenigstens fachlich Bescheid wußte. Da gibt man sich dann als Leser Mühe, hinter den Sinn zu kommen.


Siehst du dumpfe pauschalisierungen ohne einfach nach zu fragen ob man nicht doch Legastheniker ist.
Wäre genau so als ob man behauptet die ganzen Flüchtlinge kommen bloß hier hin um als Sozialschmarotzer zu leben.
Macht das leben halt einfach.




Kleiner Tipp: Stell Dich doch im Gruß-Thema erstmal vor. Wir können ja schließlich nicht sehen, wer denn nun bei Dir vorm Bildschirm sitzt. Und wir wissen nichts über Dich, außer daß Du nassforsch hier reinschneist und Dich mit allen möglichen Teilnehmern anlegst.


Ich hab mich mit keinem angelegt sondern wurde dumpf von der Seite angemacht und beleidigt weil ich schlichte Tatsachen genannt habe.
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Re: Vertical Farming abschaffung konventionellen Landwirtsch

Beitragvon Bastianb » Mi Aug 19, 2015 15:46

julius hat geschrieben:
Bastianb hat geschrieben:
Bastianb hat geschrieben:Stell dir vor meine Großeltern kamen aus der Landwirtschaft und noch heute habe ich direkte Verwandtschaft mit Hof.


Da die Großeltern von BastianB selber einen Bauernhof also einen großen Besitz hatten, würde ich mich an seiner Stelle ruhig verhalten. Oder wurdest du enterbt und bist deshalb sauer auf Landwirte und deren Besitz ?


Was ist das den für eine Logik oder doch nur wider dumpfe Plattitüden?


Ich erklärs nochmal etwas präziser.
Vielleicht waren deine Eltern und Großeltern einfach zu faul, um euren ehemaligen landwirtschaftlichen Betrieb weiter zu führen ?
Ihr hattet die gleichen Voraussetzungen wie wir alle hier. Deshalb ist es schon unverschämt jetzt anderen Reichtum ( Bauernhof ) zu unterstellen, den ihr selber einst hattet.

Wenn der Betrieb oder die Betriebe deiner Vorfahren, aus welchen Gründen auch immer, heute weg sind, kannst du nicht andere dafür verantwortlich machen.
Immerhin hatten deine Großeltern, Eltern und in der Folge DU die Möglichkeit, diesen Betrieb/ Betriebe zu übernehmen und heute noch : weiterzuführen, zu verpachten oder zu verkaufen.
Wenn es nicht dazu gekommen ist, ist das Forum der falsche Ansprechpartner. Du mußt dich an den wenden, der heute den Hof und die Grundstücke deiner Vorfahren besitzt. Wer weiß, vielleicht springt noch das ein oder andere ha für dich heraus.


Tut mir leid aber bei dir läuft irgend ein komischer Film der irgendwie völlig Wirtschaft ist.

Oder wie kommst du darauf das ich irgendwie hat von meinen Vorfahren haben will?

Kann es sein das du und einige andere mt dem Wort Konsolidierung nicht klarkommen.

Ich mach es mal an einem Beispiel Fest früher gab es mehr als 10 Festplatten Hersteller die sich nach und nach Gegenseitig aufgekauft haben so das es heute nur noch 3 gibt aufgrund der Kostenstruktur.
Und diese Hersteller werden wiederum von den Herstellern die Flashspeicher produzieren vom Markt verdrängt.
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Re: Vertical Farming abschaffung konventionellen Landwirtsch

Beitragvon Welfenprinz » Mi Aug 19, 2015 15:47

Dein zweiter Beitrag enthielt den ersten Seitenhieb "dass ihr traditionsbewusst alles ablehnt, was Veränderungen bedeutet".

:)

Mir persönlich ist das egal, ich bin durchaus in der Lage sowas als Stilmittel in einer Diskussion einzuordnen.
Aber angesichts der Veränderungen, die grade die Landwirtschaft innerhalb von anderthalb Generationen erlebt hat, ist das eben ein recht unüberlegter "seitenhieb". :)

Nun denn, zum Thema.
in dem von dir verlinkten Beitrag geht es hauptsächlich um ein paar Gemüsekulturen, die in- ich vereinfache etwas- in upgegradeten Gewächshäusern und -als kleine angebliche Besonderheit- in Städten wachsen.

Wenn du - wir- unseren täglichen Verzehr mal notieren, merken wir recht schnell, dass - egal ob wir nur das Blatt auf dem belegten Brötchen oder jeden Mittag ne Salatschale futtern- das doch mengenmässig ein recht geringer Teil unseres Gesamtverzehrs ist.
Wird vertical farming mal wesentlich mehr umfassen als dieses Segment?? Sprich kann eine der grandcultures oder eine Viehhaltung in diese Systeme abwandern?
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Vertical Farming abschaffung konventionellen Landwirtsch

Beitragvon Bastianb » Mi Aug 19, 2015 16:06

Welfenprinz hat geschrieben:Dein zweiter Beitrag enthielt den ersten Seitenhieb "dass ihr traditionsbewusst alles ablehnt, was Veränderungen bedeutet".

:)

Mir persönlich ist das egal, ich bin durchaus in der Lage sowas als Stilmittel in einer Diskussion einzuordnen.
Aber angesichts der Veränderungen, die grade die Landwirtschaft innerhalb von anderthalb Generationen erlebt hat, ist das eben ein recht unüberlegter "seitenhieb". :)



Halle Luja genau das meine ich.
Nokia hat nichtmal 3 Jahre gebraucht und das ist in der heutigen Zeit nichtmal schnell.
In einigen Branche sondern schnarchen langsam.





Nun denn, zum Thema.
in dem von dir verlinkten Beitrag geht es hauptsächlich um ein paar Gemüsekulturen, die in- ich vereinfache etwas- in upgegradeten Gewächshäusern und -als kleine angebliche Besonderheit- in Städten wachsen.

Wenn du - wir- unseren täglichen Verzehr mal notieren, merken wir recht schnell, dass - egal ob wir nur das Blatt auf dem belegten Brötchen oder jeden Mittag ne Salatschale futtern- das doch mengenmässig ein recht geringer Teil unseres Gesamtverzehrs ist.
Wird vertical farming mal wesentlich mehr umfassen als dieses Segment?? Sprich kann eine der grandcultures oder eine Viehhaltung in diese Systeme abwandern?


Vileicht werden sich die Pflanzen verändern und auch die Eiweißquelle die dort gezüchtet wird.
Statt Schwein gibt es Insekten.
Wenn die Lebensmittel eh nicht roh verzehrt werden sondern verarbeitet können doch heute schon viele kein paniertes Hähnchenschnitzel von einem schweineschnitzel unterscheiden.
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Re: Vertical Farming abschaffung konventionellen Landwirtsch

Beitragvon Welfenprinz » Mi Aug 19, 2015 16:40

Bastianb hat geschrieben:[


Halle Luja genau das meine ich.
Nokia hat nichtmal 3 Jahre gebraucht und das ist in der heutigen Zeit nichtmal schnell.
In einigen Branche sondern schnarchen langsam.


Äpfel und Birnen.
Eine Merkmalumstellung in einem Rinderzuchtgebiet(bestand) dauert mindestens 15 jahre , 5 Generationen, gern auch etwas mehr. und das hat nix mit schnarchen zu tun sondern mit Biologie. Da kann man kein Band schneller stellen. :)

]

Vileicht werden sich die Pflanzen verändern und auch die Eiweißquelle die dort gezüchtet wird.
Statt Schwein gibt es Insekten.
Wenn die Lebensmittel eh nicht roh verzehrt werden sondern verarbeitet können doch heute schon viele kein paniertes Hähnchenschnitzel von einem schweineschnitzel unterscheiden.


Ja, Ernährungsgewohnheiten sind wandelbar. Das ist richtig. Wir haben vor 40 Jahren noch keine kiwis gegessen, und vor 400 Jahren noch keine Kartoffeln. Und der Verbrauch lässt sich auch durchs Angebot induzieren. Von daher ist es möglich, dass die Ernährung sich den Angebotsspektrum angleicht.

Für die von dir angesprochenen Verarbeitungsprodukte sind die Gemüseproduzierenden Hochgewächshäuser in der Stadt allerdings keine Produktionsgrundlage.
Dazu würde gehören dass mindestens im Gewerbegebiet, sehr wahrscheinlich aber eher weit vor der Stadt, ein produktionscluster entsteht in dem um eine Fertigungsanlage von Unilever (etc. ppp)) die Türme zur Produktion von Stärkepflanzen, Eiweissalgen, Pilzen, Fischen....... *setze jeder ein was er will* stehen und dann just in time und ohne Vorratshaltung, Transportwege die Fertigprodukte Müsliriegel, rohkostsalat, Formpressprotein, Schlemmerfilet Bordelaise vom Band laufen. Das sind die Produkte, die z 70 oder 80 % verzehrt werden.
nicht der Salatkopf aus dem städitschen Dachgewächshaus.

Was bleibt ist die Frage der Menge. Grand cultures heissen so, weil sie grand sind........ im Anbauumfang.
Für ca. 1 Milliarde to Weltgetreideerzeugung brauchst du bei einem derzeit Weltdurchschnittsertrag von 3,5 to /ha, ca 300 Mio ha Anbaufläche.
in geschlossenen Systemen sind gewaltige Produktivitätssteigerungen möglich, ich bin heir mal von 3 Ernten Sommergetriede /a ausgegangen. Dann wären wir bei 100 Mio ha. Je nachdem wieviel Etagen man realisieren will (wobei allerdings andere Etagen mit anderen im Stoffkreislauf korrespondieren Erzeugnissen wie Algen, Pilzen o.a.belegt werden müssten) reduzeirt sich das weiter auf 50, 25 , 12,5 mio ha.......... umbauten Raum. + nebenanlagen für Steuerung, überwachung, Wege , Verarbeitung etcetec.

Deutschland hat momentan ca. 14 Mio ha LN.
Ist es eine realistische Vision sich diese Fläche als umbauten Raum(in mehretagiger Höhe) vorzustellen?

Ich hab keine Ahnung wie realistisch das ist. ich bin überzeugt davon, dass unsere Nahrungsmittelproduktion sich in diese Richtugn entwickeln wird.
Wie weit............ nun gut, ich werds ja nciht mehr erleben. :)
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Re: Vertical Farming abschaffung konventionellen Landwirtsch

Beitragvon Elisa » Mi Aug 19, 2015 19:55

Es scheinen immer mal wieder Leute zu glauben das Rad neu erfinden zu können.
Mal ist die Bioschiene das einzig wahre ( die Rückumstellerquote ist inzwischen schon höher als die neu zertifizierten Biobetriebe).
beim Vertical farming geht's darum mit extrem hohen Kosten und wahnsinnigem energieaufwand der konventionellen Landwirtschaft Konkurrenz machen zu können.

ich mach mir da keine sorgen, der konventionelle Betrieb schlägt jeden anderen in Sachen Nachhaltigkeit und erst recht in Sachen Kosten. Und nur danach kauft der Verbraucher ein.
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Re: Vertical Farming abschaffung konventionellen Landwirtsch

Beitragvon LUV » Do Aug 20, 2015 9:30

Die Menschheit braucht Visionen. Die Städte wachsen zu Megastädten. Nun liegt nichts näher, als den Menschen die Hoffnung auf Nahrungssicherheit trotz wachsender Größe, wachsender Unübersichtlichkeit, wachsender sozialer Probleme etc. zu geben.
Anstatt die Ursachen für Landflucht und Urbanisierung zu suchen und zu lösen, werden weitere Utopien gestartet, um das Wachsen der Städte positiv darzustellen. Die logistische Herausforderung zur Ernährung von Milliarden von Menschen außerhalb der Erzeugungsgebiete ist groß, und die Angst vor Abhängigkeit und Erpressung ebenfalls. Da muss es Ideen geben, die den Menschen die Angst nehmen,.....was vorwiegend den Deutschen berührt, er ist ein guter Abnehmer dieser Ängste.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Vertical Farming abschaffung konventionellen Landwirtsch

Beitragvon Südbaden Bauer » Fr Aug 21, 2015 12:32

Die Menschheit braucht Visionen. Die Städte wachsen zu Megastädten. Nun liegt nichts näher, als den Menschen die Hoffnung auf Nahrungssicherheit trotz wachsender Größe, wachsender Unübersichtlichkeit, wachsender sozialer Probleme etc. zu geben.
Anstatt die Ursachen für Landflucht und Urbanisierung zu suchen und zu lösen, werden weitere Utopien gestartet, um das Wachsen der Städte positiv darzustellen. Die logistische Herausforderung zur Ernährung von Milliarden von Menschen außerhalb der Erzeugungsgebiete ist groß, und die Angst vor Abhängigkeit und Erpressung ebenfalls. Da muss es Ideen geben, die den Menschen die Angst nehmen,.....was vorwiegend den Deutschen berührt, er ist ein guter Abnehmer dieser Ängste.


Da sind wie doch mal einer Meinung!
Ich muss mich immer aufregen, wenn das fröhliche grüne Flächen versiegeln damit begründet wird, dass die Stadt sowieso viel ökologisch wertvoller ist, wegen Grünanlagen.
Das ein Storch etc. allerdings LW braucht, haben sie noch nicht bemerkt.
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
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Re: Vertical Farming abschaffung konventionellen Landwirtsch

Beitragvon Mondbauer » Fr Aug 21, 2015 13:24

Ein Storch braucht keine LW,sondern lediglich Feuchtwiesen. :klug: In der Stadt Hammelburg/Unterfranken brüten jedes Jahr Störche,da gibt es zwar auch LW aber was wichtiger ist,die Feuchtwiese.
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Re: Vertical Farming abschaffung konventionellen Landwirtsch

Beitragvon LUV » Fr Aug 21, 2015 15:53

Die Entwicklung hin zu Single-Haushalten, die Demografie und der Anspruch des Menschen führen zu mehr Flächenversiegelung und Zunahme von Baumaßnahmen, um diesem Trend zu folgen. Es gibt genug Wohnraum, nur immer an den falschen Orten und in nicht zeitgemäßen Proportionen. Der Landwirtschaft wird vorgeworfen sie produziere Übermengen, aber die Gesellschaft produziert aufgrund von Ansprüchen zunehmend Müll, Ressourcenverschwendung und Flächenversiegelung....das ist aber kein öffentliches Thema, das man einer Gruppe anlasten kann. Da wird immer an alle appelliert und politische Steuerung gefordert. Die Landwirtschaft wird gezielt angegangen, dabei ist sie die einzige Wirtschaftsform, die Menschen ernährt und das nachhaltig.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Vertical Farming abschaffung konventionellen Landwirtsch

Beitragvon Frankenbauer » Fr Aug 21, 2015 17:19

Mondbauer hat geschrieben:Ein Storch braucht keine LW,sondern lediglich Feuchtwiesen. :klug: In der Stadt Hammelburg/Unterfranken brüten jedes Jahr Störche,da gibt es zwar auch LW aber was wichtiger ist,die Feuchtwiese.


... auf der der Storch aber nur Hahrung findet., wenn die Wiese vorher von einem Bauern gemäht wurde.
So geht es fast allen Jägern, die können im Hochgras keine Beute schlagen. Vor dem Rewe ist so ein "Biotop", richtig Öko, da verirrt sich kein Storch hin, die findet man in den genutzten Saale- Auen.

Gruß

Werner
frech, frecher, FRÄNKISCH!
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Re: Vertical Farming abschaffung konventionellen Landwirtsch

Beitragvon 038Magnum » Fr Aug 21, 2015 19:54

Servus,

Vertical Farming ist vielleicht noch in weiter Ferne, aber das Drumherum, sprich Aquaponik etc. sehe ich doch vermehrt im Kommen. Letztes Jahr war ich in Holland auf einem "Betrieb", der als eine Art Versuchsgut, mit der angesprochenen Technik Sonderkulturen anbaut. Die Ergebnisse sind schon faszinierend. Dort wird komplett auf Düngemittel und Spritzmittel verzichtet, was auf der Kostenseite natürlich positive Bilanzen mit sich zieht, auf der Gegenseite stehen eigentlich nur die hohen Stromkosten und die (einmalige) Anschaffung der Technik und die passende Instandhaltung. Die Stromkosten werden z.T. durch PV-Anlagen relativiert.

Dass das System in absehbarer Zeit keine direkte Konkurrenz für die derzeitige Form der Landwirtschaft darstellt, ist klar.
Aber ich sehe ein gewisses Potential darin, sofern diese Anlagen in standardisierter Form industriell gefertigt und verkauft werden (sprich kostengünstig). Natürlich beschränkt auf kleinere Anlagen, die z.B. auf Supermärkten diverse Lebensmittel regional herstellen könnten, ohne dass Transportkosten entstehen oder auf regionale Umwelteinflüsse oder Wetterkapriolen rücksicht genommen werden muss.

Ich würde dieses System nicht als Gegner deklarieren, sondern es vielmehr als eine alternative Investitionsmöglichkeit für Landwirte sehen. Auch hier besteht die Möglichkeit, seine Anbaufläche zu erweitern, wenn auch nicht in altbekannter Form. Wenn man AUF einem Supermarkt produzieren kann, kann man sich als regionaler Erzeuger unter Umständen besser verkaufen und auch positive Nebeneffekte erzielen, als mit allen klassischen Anbauformen zusammen.
Wenn ich einem Verbraucher Nahrung anbieten kann, die nicht mit Chemie behandelt wurde, denke ich mal, dass sich das Image der Landwirtschaft verbessern ließe, was sich gegebenenfalls auch in einer besseren Preisakzeptanz der Verbraucher widerspiegelt...

Ich würde es als Chance sehen. Ob es sich durchsetzt ist die Frage, aber als Nischenprodukt scheint´s deutlich besser in der Öffentlichkeit vertretbar zu sein, als Biogasanlagen oder riesige Stallungen.

Nur meine persönliche Meinung dazu.
"Die Gedenktafel für die Zweiten hängt unten in der Damentoilette."
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Re: Vertical Farming abschaffung konventionellen Landwirtsch

Beitragvon Harald » Fr Aug 21, 2015 23:50

038Magnum hat geschrieben:Aquaponik etc. sehe ich doch vermehrt im Kommen. Letztes Jahr war ich in Holland auf einem "Betrieb", der als eine Art Versuchsgut, mit der angesprochenen Technik Sonderkulturen anbaut. Die Ergebnisse sind schon faszinierend. Dort wird komplett auf Düngemittel und Spritzmittel verzichtet, was auf der Kostenseite natürlich positive Bilanzen mit sich zieht, auf der Gegenseite stehen eigentlich nur die hohen Stromkosten und die (einmalige) Anschaffung der Technik und die passende Instandhaltung.

Fischfutter ist auch nicht gerade umsonst.
Oder wie sonst kommen die mit den Verkaufsprodukten entzogenen Nährstoffe wieder in den Kreislauf?

Ich habe mir vor längerer Zeit mal die Berichterstattung über so eine Versuchsanlage (Container in irgendeiner Innenstadt) angetan. Da war auch immer die Rede von einem geschlossenen System, das nur Strom/Wärme, aber keinerlei materiellen Input braucht, aber Tomaten und Fische als Verkaufprodukte erzeugt.
Mein Eindruck war, dass die "Entwickler" dieser Container nie ernsthaft daran geglaubt haben, dass Fisch-mit-Tomate kommerziell funktionieren könnte, sondern stattdessen davon leben wollten, ihre Versuchscontainer als überteuerte "Anschauungsobjekte" an irgendwelche Institutionen zu verticken.
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
Beide sind unfähig, die Bauern ihres Verbandes in der Öffentlichkeit zu vertreten.
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