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Viehbestände--Obergrenzen

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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34 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Viehbestände--Obergrenzen

Beitragvon Waldvogel » Di Jul 24, 2018 5:17

Hallo,

leider wieder mal ein "Schritt" in eine "gewisse Richtung":
https://www.rnz.de/wirtschaft/wirtschaf ... 74624.html

Egal, ob "Nitratbelastung" oder "globale Erwärmung" = die Landwirtschaft soll´s wieder richten bzw. ausbaden...............

Kopf hoch, nichts wird so heiß gegessen wie gekocht -- es sei denn man sitzt im Topf

"Waldvogel"
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Re: Viehbestände--Obergrenzen

Beitragvon elchtestversagt » Di Jul 24, 2018 6:53

Wir sollten sowas "ernst" nehmen, und in den bisherigen Ackerbaugebieten Mastställe beantragen.
Mal sehen, was die Bevölkerung dazu sagt, wenn in den Ackerbaugebieten um die Speckgürtel neue Ställe entstehen sollen, sagen wir 600 bis 1000 Schweine, oder 100 Kühe oder 10000 Hähnchen, und man sich bei Gegenwind auf Habek beruft....
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Re: Viehbestände--Obergrenzen

Beitragvon CarpeDiem » Di Jul 24, 2018 7:35

Dieser Vorschlag hat schon etwas für sich. Bei all diesen Vorschlägen müsste die Berufsorganisation sagen, ja machen wir, in einer Annexe haben wir die Kosten kalkuliert und bitten um entsprechende Berücksichtigung in der Finanzplanung.

Die Lw lassen all dieses politische Geschwätz über sich ergehen wie eine Naturkatastophe und halten das Maul. Die Lw sollten sich einmal ein Beispiel an der Montanindustrie nehmen, wenn ihr keine Kohle wollt, bitte sehr, das sind unsere Forderungen. Geht doch und in der Lw verbrennt man das Investivkapital von Generationen!
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Re: Viehbestände--Obergrenzen

Beitragvon Waldvogel » Di Jul 24, 2018 13:37

Nun ja, ich denke, da das Ganze ja doch immer mehr darauf abzielt, dass längerfristig immer mehr Landwirte aus der Tierhaltung aussteigen weil sie sich nicht mehr rechnen lassen wird -- DüngeVO, Nährstoffbilanz, Nitratabgabe (???), "Obergrenzen", sinkende Milch- /Fleischpreise etc. etc. --

könnte die "Vertretung" (Bauernverband und Co.) ja auch mal einen "Streik" organisieren; in der Art dass z.B. eine bestimmte Woche kein einziges Stück Vieh (egal welcher Gattung) in den Handel kommt.............. ob da nicht "Fleischerverband und Viehhandel" sehr schnell auch "ein Wörtchen mitreden" wollten? Klar, man könnte ja "billiges Steak" aus Argentinien und sonstwo herkarren, aber so schnell ginge das auch nicht. Und wenn dann mit dem "Streik" auch noch "Aufklärung" betrieben würde welche Vorschriften der "deutsche Bauer" alles beachten muss und andere nicht........

"König Kunde" würde bestimmt große Augen machen, stünde er vor leeren Fleisch- und Wurstregalen!

Viele Grüße an Euch alle
"Waldvogel"
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Re: Viehbestände--Obergrenzen

Beitragvon marius » Di Jul 24, 2018 16:59

Das mit den Streiks würde ich vergessen. Das hatte damals schon nicht funktioniert.
Die Berufsvertrtetung würde ich auch vergessen was Erzeugerpreise anbelangt. Sie können aber nationale Alleingänge und Verschärfungen der Poilitik etwas abfedern deshalb bezahl ich meinen BV Beitrag derzeit immer noch.

Bleibt als letztes Allheilmittel NUR der Ellbogen. Wenn zu 33 Cent genug Milch kommt muss der Preis weiter sinken und/oder die Vorschriften weiter erhöht werden. Beides sehen wir seit Jahren.

Es wird so kommen wie ichs seit Jahren predige : Der 800-1000 Kuhbetrieb mit hofeigener Biogasanlage + PV und Abwärmeverkauf ist unschlagbar was die Effizienz anbelangt. Die bekommen hier auch noch 2-3 Cent mehr /Liter Zuschlag allein wegen dem Staffelpreis weiss ich aus sicherer Quelle.
Und kaufen mengenbedingt deutlich günstiger ein.

So ein Betrieb milkt bei genügend Eigenfläche auch eine zeitlang unter 30 Cent Grundpreis und hat " vermeintlich " keine Probleme.

Das einzige Problem ist gutes Personal aber die Betriebe hier in der Umgegung haben nach einer gewissen Zeit nun alle gute Leute. Diese Betriebe laufen und ich kenn all diese Betriebsleiter persönlich.
Die Familienbetriebe hingegen, die jahrein und jahraus auf kostenlose AK angewiesen sind ( Ehefrau, Altenteiler, Kinder ) also moderne Sklaverei betreiben um überhaupt zu überleben, + 80 Stundenwoche des Betriebsleiters, die werden früher oder später alle verschwinden. Spätestens wenn der Hofnachfolger den Eltern bei der Übergabe den Vogel zeigt.

Das viele Beitriebe derzeit brutal von der Substanz leben ist auch klar, auch wenn das viele nicht wahrhaben wollen.
Aber zum Glück haben die in ihrer Ausbildung rein nichts von Marktwirtschaft gelernt, sicher nicht ohne Hintergedanken der Obrigkeit.

Und wenn ich z.b. für die eigenen Flächen keinen Pacht ansetze, kann ich mir jeden Buchführungsgewinn auch noch schönmalen.


Ich bekomm derzeit 16 000 Euro nur an Pacht überwiesen pro Jahr und das obwohl ich noch eigene Flächen selber bewirtschafte. Das muss der aktive Betrieb schonmal von seinem Buchführungsgewinn abziehen + weitere Spesen...
marius
 
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Re: Viehbestände--Obergrenzen

Beitragvon Flecki_aus_Bayern » Di Jul 24, 2018 22:00

Jetzt schreibt der Vogel schon seit 8 Jahren im Landtreffforum und hat uns noch nicht mitgeteilt in welchen Bundesland er lebt.....

Wenn einer z.B. bei uns in Bayern 1000 Kühe halten möchte, kann er gerne machen, aber da steht schon im Vorfeld fest, dass er sich seinen Pachtpreis für die Futterflächen selbst in die Höhe treibt. Die anderen Bauern werden nicht klein Beigeben.

Ich komm ja nicht viel rum, aber bei meinen Studienfahrten in der nahen Tschechei oder in Ostdeutschland machen es die großen "Zukunftsbetriebe" genau anders. Wenn einer 1000 Kühe hält (gehalten hat) und einige Mitarbeiter (Landverpächter aus der ehemaligen LPG) in Rente gehen, dann fliegen zuerst die Kühe raus. Die machen z.B. 1000 Hektar Ackerbau mit 1 AK und ein paar Saisonkräften....
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Re: Viehbestände--Obergrenzen

Beitragvon Zement » Mi Jul 25, 2018 5:44

@Flecki Was willst du damit mitteilen ?
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Viehbestände--Obergrenzen

Beitragvon Flecki_aus_Bayern » Mi Jul 25, 2018 9:13

marius hat geschrieben:Das mit den Streiks würde ich vergessen. Das hatte damals schon nicht funktioniert.
Die Berufsvertrtetung würde ich auch vergessen was Erzeugerpreise anbelangt. Sie können aber nationale Alleingänge und Verschärfungen der Poilitik etwas abfedern deshalb bezahl ich meinen BV Beitrag derzeit immer noch.

Bleibt als letztes Allheilmittel NUR der Ellbogen. Wenn zu 33 Cent genug Milch kommt muss der Preis weiter sinken und/oder die Vorschriften weiter erhöht werden. Beides sehen wir seit Jahren.

Es wird so kommen wie ichs seit Jahren predige : Der 800-1000 Kuhbetrieb mit hofeigener Biogasanlage + PV und Abwärmeverkauf ist unschlagbar was die Effizienz anbelangt. Die bekommen hier auch noch 2-3 Cent mehr /Liter Zuschlag allein wegen dem Staffelpreis weiss ich aus sicherer Quelle.
Und kaufen mengenbedingt deutlich günstiger ein.

So ein Betrieb milkt bei genügend Eigenfläche auch eine zeitlang unter 30 Cent Grundpreis und hat " vermeintlich " keine Probleme.

Das einzige Problem ist gutes Personal aber die Betriebe hier in der Umgegung haben nach einer gewissen Zeit nun alle gute Leute. Diese Betriebe laufen und ich kenn all diese Betriebsleiter persönlich.
Die Familienbetriebe hingegen, die jahrein und jahraus auf kostenlose AK angewiesen sind ( Ehefrau, Altenteiler, Kinder ) also moderne Sklaverei betreiben um überhaupt zu überleben, + 80 Stundenwoche des Betriebsleiters, die werden früher oder später alle verschwinden. Spätestens wenn der Hofnachfolger den Eltern bei der Übergabe den Vogel zeigt.

Das viele Beitriebe derzeit brutal von der Substanz leben ist auch klar, auch wenn das viele nicht wahrhaben wollen.
Aber zum Glück haben die in ihrer Ausbildung rein nichts von Marktwirtschaft gelernt, sicher nicht ohne Hintergedanken der Obrigkeit.

Und wenn ich z.b. für die eigenen Flächen keinen Pacht ansetze, kann ich mir jeden Buchführungsgewinn auch noch schönmalen.


Ich bekomm derzeit 16 000 Euro nur an Pacht überwiesen pro Jahr und das obwohl ich noch eigene Flächen selber bewirtschafte. Das muss der aktive Betrieb schonmal von seinem Buchführungsgewinn abziehen + weitere Spesen...


Was, du bekommst nur 16000 Euro Pacht. Obwohl du schon öfters geschreiben hast dass du bereits mehr als 200 Hektar zugekauft hast. Und alles um deine bisherigen Flächen angrenzend. Da stimmt was nicht....
Flecki_aus_Bayern
 
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Re: Viehbestände--Obergrenzen

Beitragvon Qtreiber » Mi Jul 25, 2018 17:59

Flecki_aus_Bayern hat geschrieben:Da stimmt was nicht....
Also bitte. Vergraul' mir den Marius nicht. Für 'nen Lacher sind seine Beiträge doch immer gut. :lol:
Qtreiber
 
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Re: Viehbestände--Obergrenzen

Beitragvon Fassi » Mi Jul 25, 2018 18:43

Wie mans nimmt. 80€/ha war bei uns bis vor ein paar Jahren noch Standardsumme beim Pacht von Ackerland. Ist aber mittlerweile dann doch auf 100 bis 120€ angestiegen.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Viehbestände--Obergrenzen

Beitragvon Zement » Mi Jul 25, 2018 18:57

Das ist ja ein traumhafte Pachtpreis ! :-)
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Viehbestände--Obergrenzen

Beitragvon Qtreiber » Mi Jul 25, 2018 19:51

Fassi hat geschrieben:Wie mans nimmt. 80€/ha war bei uns bis vor ein paar Jahren noch Standardsumme beim Pacht von Ackerland. Ist aber mittlerweile dann doch auf 100 bis 120€ angestiegen.

Gruß

Marius spricht in seinen zahlreichen Beiträgen aber immer von höheren Pachtbeträgen.
Qtreiber
 
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Re: Viehbestände--Obergrenzen

Beitragvon marius » Mi Jul 25, 2018 22:08

Das eigentliche Problem in der Landwirtschaft ist nicht die normale Inflation mit 3,4 oder 5 %, die jeden Haushalt trifft.
Das konnten viele Betriebe noch halbwegs ausgleichen bei stagnierendem Milchpreis, durch weiteres Wachstum.

Das Problem in D. ist die Kostenexplosion, bedingt durch zusätzliche nationale Auflagen im Umweltschutz und Tierschutz.

Ich hab meine Brandversicherung auf " stillgelegten Betrieb " umgestellt wegen der Entsorgungskosten im Brandfall was übernommen wird, und da ich fast alle landw. Gebäude ausser Betrieb habe wird eh nicht mehr aufgebaut.

Es wird also nicht mehr aufgebaut aber zu 100 % alle Kosten und Aufräumarbeiten von der Versicherung übernommen.

Vor 10 Jahren hatte ich noch aktiven Betrieb mit Tierhaltung was ich berücksichtigt habe, aber die Kosten der Brandversicherung haben sich aus den genannten Gründen in 10 Jahren weit mehr als verdoppelt.

Für explodierende Kosten gibts noch mehr Beispiele wie z.b. den Strompreis oder die Gülleausbringung ( in wenigen Jahren aufgrund Düngeverordnung ) aber auch die Stundenlöhne über Fachfirmen und Maschinenkosten steigen deutlich schnellel als die off. Inflation. Und wenn jemand heute für eine Stunde eines fähigen Facharbeiters 80 Euro brutto bezahlt, bei 33 Cent Milchpreis, wow....da wird bei 90 % der Betriebe richtig Substanz verbrannt. Aber von diesen 90 % merkens wiederum 95 % nicht, insofern, alles gut. :lol:


Kostensteigerungen über die Inflation mit wenigen % pro Jahr betreffen jeden privaten Haushalt aber den Landwirt betreffen Kostensteigerungen drei und vierfach wegen der genannten Gründe.

Und wenn man sich die " lächerlichen " Erzeugerpreise ansieht. Naja. Und selbst bei diesen Dumpingpreisen fordert der LEH weitere Qualitätssteigerungen.

Kürzlich war der Versicherungsmakler da wegen der besagten Brandversicherung. Ich bezahl mit üppig leerstehenden Wirtschaftsgebäuden ( mehrere Ställe, Lagerhallen, Maschinenhalle, Getreidelager, Tenne, Schuppen, mehrere Garagen, Wohnhaus.... ) im Jahr 2000 Euro ( nur Brand, ohne Sturm, ohne Hagel ) und das für einen stillgelegten Betrieb. Sauteuer aber mich interessiert das eigrentlich nicht groß. Für mich ist NUR wichtig das im Brandfall alles zu 100 % übernommen und sauber aufgeräumt wird, ohne das ich wochenlang in dem Sondermüll rumwühlen muss.

Aber :
Der Vertreter meinte er hat mehrere Kunden ( Landwirte in Rente ) die eigentlich ALLE aus Entsorgungsgründen die Brandversicherung für die leerstehenden Wirtschaftsgebäude weiter bezahlen für den stillgelegten Betrieb, aber die hätten mit 500 Euro Rente im Monat wirklich hart zu kämpfen, und das nach 50 Jahre harter Arbeit mit 365 Tagen Arbeit im Jahr. Eigentlich lächerlich.
Denn neben der Versicherung ( Brand, Hagel, Sturm ) fallen ja auch noch jede Menge Unterhaltskosten, Reperaturen für die leerstehenden Wirtschaftsgebäude an, und das wiederum bei den lächerlichen 500 Euro Rente.
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Re: Viehbestände--Obergrenzen

Beitragvon Jörken » Do Jul 26, 2018 7:45

Zum Thema Viehbestand Obergrenze:
Der Südtiroler Molkereiverband hats kürzlich getan:
https://www.suedtirolnews.it/wirtschaft ... nbezug-ein
Die Übergangsfrist ist kurz, für einige Betriebe ists fatal. Südtirol hatte schon 10 GVE pro Hektar und darüber. Dort sind meist 1.5 - 3 GVE angemessen. Natürlich ist das in erster Linie eine Verkaufsmasche, weil wenn für einen Bauernhof die Autobahnanbindung wichtiger ist als die Flächenausstattung, dann meckert der Tourist. Im allgemeinen sind meiner Meinung solche Verordnungen von oben herab nie gut, verbrennen Investitionen und treiben nur neue Blüten wo wieder einer ein Schlupfloch findet.

Doch Hand aufs Herz an die tatsächlichen Viehhalter: den Viehbestand an die Ertragslage anzupassen - besonders mit den Klimaveränderungen im Hinterkopf - ist doch der einzige nachhaltige Weg. Oder? Handel, Zu- und Verkauf von Futter muss sein, aber: manch Standort wird sich damit abfinden müssen, nicht mehr gleich viel oder mehr Tiere wie der Vater zu halten, sonder auch nach unten zu korrigieren. Plötzlich stehen Ausgaben in einem gesunden Verhältnis zu Einnahmen. Man muss sich nicht verbiegen und bei jeder auch nur angedeuteten Gesetzesänderung gleich Panik bekommen. Man muss nicht glauben die Antwort läge in Wirtschaftsformen die auf 1% der Fläche Deutschlands derzeit funktioniert. Wenn man mal verstanden hat, zu aller erst mit dem anvertrautem Boden das auslangen zu finden, geht das viel entspannter.
Jörken
 
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Re: Viehbestände--Obergrenzen

Beitragvon Qtreiber » Do Jul 26, 2018 8:20

Jörken hat geschrieben: Südtirol hatte schon 10 GVE pro Hektar und darüber.

Von einem Mitarbeiter des RZV Salzburg habe ich mal erfahren, dass z.B. im Großarltal auch ein sehr hoher "Futter-Input" von ausserhalb (z.B. Baden-Württemberg) üblich sein soll. Er nannte das "sehr intensive Wirtschaftsweise". :mrgreen:
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