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Waffe für Jungjäger

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39 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Waffe für Jungjäger

Beitragvon nasenwurzelsepp » Mi Mai 16, 2012 17:12

Was das Kaliber angeht, kann ich mich den Vorgängern nur anschließen.
Hier gibt es eine sehr große Auswahl an geeigneten, die auch größtenteils schon genannt worden sind.

Meine erste große war ein Steyer-Mannlicher Stutzen in 7x64, den ich günstig über eine Zeitungsanzeige gefunden habe und der mir sehr gut liegt.
Als das Budget dann über die Jahre wuchs, kamen fürs Hochwild/Drückjagd noch ne Kriko Büchse in 30.06 (mittlerweile Hauptwaffe) und nen Mauser 1909 Argentino Stutzen in 8×57 hinzu.
Letzteren hab ich mir fürs Durchgehen umgebaut, denn der schöne Nussholzschaft war dann doch zu schade für die Dickung, also kam einfach nen billiger selbstgeölter Schichtholzschaft drunter.


Generell würde ich empfehlen, dich in Anzeigeportalen, Regionalzeitungen und dem Magazin deines Landesjagdverbandes (sofern Mitglied) umzusehen und dir einige günstige Waffen mit o.g. Kaliber anzusehen und evtl Probe zu schießen. Das wichtigste Augenmerk sollte auf ausreichender Qualität liegen. Hier würde ich ein original in Deutschland handgefertigtes K98 immer einem qualitativ minderwertigerem Nachbau vorziehen, denn man ärgert sich jedes mal, wenns beim schnellen Repetieren hakt. Beim Schaft und allen anderen Teilen ist in erster Linie wichtig, dass sie ausgewogen harmonieren, du gut mit der Waffe umgehen kannst und sie zu deinem Körperbau passt. Schnitzereien im Holz, gravierte Oberflächen und sonstiger Luxus, der nicht unmittelbar mit der puren Funktion zu tun hat, sind unbedingt zu vernachlässigen und sollten beim kostengünstigen Kauf einer Erstwaffe vermieden werden. Das ist nur ein unnötiger Kostenfaktor. Es tut auch ein schnöder Plastik- oder Schichtholzschaft.

Wenn du, wovon ich ausgehe, die Waffe sowohl bei Drückjagden, als auch auf dem Ansitz verwenden willst, rate ich von Leuchtpunktvisieren (Aimpoint, Docter) ab und würde zu einem richtigen Zielfenrohr a la 1,5-6x42 oder das genannte 3-12x56 tendieren, kann auch ruhig ein günstiges Fabrikat aus Fernost sein, besser aber ein gut gebrauchtes Markenprodukt (Zeiss, etc). Falls dann doch mal was zu nah kommt, muss man halt den Finger gerade lassen.


Gruß

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Re: Waffe für Jungjäger

Beitragvon Phantom » So Jul 08, 2012 19:28

alf hat geschrieben:hallo finde das wichtigste heute ist egal wo für , ein HANDSPANNER . egal ob Blaser und co oder n UHR mit außenliegendem Hahn



Warum? Handspanner sind nicht sicherer... weil meistens nicht Fallsicherer sogar unsicherer als Schlagbolzensicherungen.

Ein blockierter Schlagbolzen kann die Patrone nicht zünden, ein entspannter aber schon wenn er genug beschleunigt wird (durch Sturz/Fall beispielsweise)

Blaserhandspannung ist nicht schlecht aber kein Muss... und sowas wie UHR würde ich mit vorsicht genießen.
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Re: Waffe für Jungjäger

Beitragvon waldtom » So Jul 08, 2012 19:59

Hallo Nasenwurzelsepp

Wie warst du denn mit der Kombination Stutzen und 7X64 zufrieden?
Die 7X64 muß doch aus dem kurzen Lauf ein richtiges Feuerwerk als Mündungsfeuer produziert haben.
In 52 iger oder ähnlichen Lauflängen sollte man die 308 oder die 7X57 verschiessen, die werden mit offensiverem Pulver verladen, das auch in kürzeren Läufen schon nahezu verbrennt.
In der 7X64 werden hautsächlich langsam abbrennende Pulversorten (Progressiv) verladen, diese erfordern Lauflängen ab 60 cm.
Wilhelm Brenneke, der Entwickler dieses Kalibers ließ sich in seine 7X64 einen 75 cm langen Lauf einbauen!
Viele Grüße aus Unterfranken
Tom
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Re: Waffe für Jungjäger

Beitragvon nasenwurzelsepp » Mo Jul 09, 2012 20:17

Waldtom,

ums mal ganz ehrlich zu sagen, ist mir die von dir angesprochene Problematik natürlich auch aufgefallen. Daher rührte wahrscheinlich auch der vorteilhafte Preis :mrgreen:
Direkt gestört hat es mich nie, ich bin aber trotzdem recht schnell dazu übergegangen, mir die Munition von einem, in diesen Belangen erfahrenen und gut ausgerüsteten Hegeringskollegen laden zu lassen.

Die Auswahl ist zwar nicht riesig aber seit ein paar Jahren gibt es z.B.: von Brenneke auch die TOG-Laborierung mit offensiverem Pulver und das sind nicht die einzigen Anbieter am Markt.
Ich denke mal, die haben begriffen, dass noch jede Menge Waffen dieses Kalibers in deutschen Schränke steht. Des weiteren ist ja in unserem Nachbarland Frankreich besagtes Kaliber noch häufiger anzutreffen. Dort sind, wie in einigen anderen europäischen Ländern, zivil geführte Militär Kaliber verboten. Und somit ist die 7x64 immernoch eines der in Europa am weitesten verbreiteten Büchsenkaliber.

Generell würde ich beim derzeitigen Munitionsangebot auf jeden Fall eine 7x64 als Erstwaffe in Betracht ziehen. Das Kaliber ist in letzter Zeit nicht sehr beliebt und die Waffen werden gebraucht zu recht günstigen Preisen gehandelt. Irgendwelche Stammtischparolen vonwegen Nachsuchengarant etc. würde ich einfach mal getrost überhören. Mit der richtigen Laborierung kann man vom Kitz am Ansitz bis zum flüchtigen Schwarz- oder Rotwild auf der Drückjagd alles erlegen. Ok, ein Reinecke mag nach dieser Behandlung nicht mehr allzugut aussehen, aber das ist ja bei anderen Hochwildkalibern genau so.
Da ist dann eher ne .222 Rem oder .243 Win angebracht, wenn man mit dem Balg noch was anfangen will.


Gruß Nasenwurzelsepp
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Re: Waffe für Jungjäger

Beitragvon Badener » Mo Jul 16, 2012 22:13

Mal ehrlich, wieso wird hier kein Schweden- Mauser oder ein Schweizer genannt?
Schaut man in Weimar bei den Deutschen Meisterschaften im Ordonanzgewehr, da werden nur Schweden und Scheizer geschossen. Sehr Päzise und eigentlich relativ günstig in der Anschaffung, es muss ja nicht ein Blaser R93 sein oder? Mein Kumpel war mit dem Schweden- Mauser Deutscher Meister, er hat im stechen einen 9er stehend freihändig geschossen.

Gruß
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Re: Waffe für Jungjäger

Beitragvon nasenwurzelsepp » Mo Jul 16, 2012 22:25

Gar keine Frage. Auch ein mehr als brauchbares Kaliber und schöne Waffen. Ist wahrscheinlich nicht genannt worden, weil keiner hier direkte Erfahrungen damit gemacht hat. Geschossen hab ichs auch schonmal, aber reicht das aus, eine Empfehlung abzugeben? Für mich nicht.

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Re: Waffe für Jungjäger

Beitragvon Badener » Di Jul 17, 2012 8:31

nasenwurzelsepp hat geschrieben:Gar keine Frage. Auch ein mehr als brauchbares Kaliber und schöne Waffen. Ist wahrscheinlich nicht genannt worden, weil keiner hier direkte Erfahrungen damit gemacht hat. Geschossen hab ichs auch schonmal, aber reicht das aus, eine Empfehlung abzugeben? Für mich nicht.

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Naja, eigentlich muss das Gewehr doch nur folgende Eigenschaften besitzen um es empfehlen zu können:

- Günstig in der Anschaffung
- Präzise
- brauchbares Kaliber (Schockwirkung)
- bezahlbare Munition

oder was muss ein Jagdgewehr sonst noch für Wesenszüge besitzen?
Als Sportschütze hat man ja einen etwas anderen Blick auf Waffen wie ein Jäger.

Gruß
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Re: Waffe für Jungjäger

Beitragvon Justice » Di Jul 17, 2012 8:54

Badener hat geschrieben:Mal ehrlich, wieso wird hier kein Schweden- Mauser oder ein Schweizer genannt?
Schaut man in Weimar bei den Deutschen Meisterschaften im Ordonanzgewehr, da werden nur Schweden und Scheizer geschossen. Sehr Päzise und eigentlich relativ günstig in der Anschaffung, es muss ja nicht ein Blaser R93 sein oder? Mein Kumpel war mit dem Schweden- Mauser Deutscher Meister, er hat im stechen einen 9er stehend freihändig geschossen.

Gruß


Da sind nunmal nur diese "Alteisen" zugelassen. Schau mal bei "Freies Gewehr" zu. Da wirst du keinen Schweden mehr finden. Großer Nachteil des Schweden-Mauser: Er ist zu lang für Waffenschrank und Handelsübliche Koffer und Taschen. Im Schrank muß man den quer reinlegen und Taschen und koffer sind wesentlich teurer als die Standtardgrößen.

Wie sieht es eigentlich mit der Montage der Optiken aus?
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Re: Waffe für Jungjäger

Beitragvon nasenwurzelsepp » Di Jul 17, 2012 10:09

Naja, das System gabs ja auch als kürzeren Karabiner und wenn du mal die :google: -Bildersuche quälst, findest du massig zivile Umbauten in anderem Schaft inkl. Montage. Sollte kein allzugroßes Problem für nen guten Büchsenmacher sein.

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Re: Waffe für Jungjäger

Beitragvon Justice » Di Jul 17, 2012 11:29

nasenwurzelsepp hat geschrieben:Naja, das System gabs ja auch als kürzeren Karabiner und wenn du mal die :google: -Bildersuche quälst, findest du massig zivile Umbauten in anderem Schaft inkl. Montage. Sollte kein allzugroßes Problem für nen guten Büchsenmacher sein.

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In der kurzen Version ist der aber nicht wirklich gut. Seine Beliebtheit verdankt der Schwede der Langen Ausführung und den damit verbundenen guten Schußverhalten.
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Re: Waffe für Jungjäger

Beitragvon Michael33 » Mi Jul 25, 2012 21:33

Ich hätte mal ne Frage zum Thema, allerdings in eine etwas andere Richtung.

Darf man mit dem als Jungjäger (unter 18 Jahren) überhaupt Waffen kaufen/aufbewaren/ausleihen (im Falle, die Eltern sind Nicht-Jäger)?
Hat da jemand Erfahrung wie das in der Praxis gemacht wird?
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Re: Waffe für Jungjäger

Beitragvon Fassi » Mi Jul 25, 2012 22:29

Ja, aber nur Langwaffen. Die darf man kaufen und besitzen. Aufbewahren nach gesetzlichen Vorgaben (also Tresor). Ich hab damals meine Flinte auch von meinen Onkel zum Jagdschein bekommen, da war ich 17.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Waffe für Jungjäger

Beitragvon dondito » Do Jul 26, 2012 6:27

Da ich den Tröd ja eröffnet habe wollte ich mal Vollzugsmeldung geben........

Der Jungjäger hat sich einen Savagerepetierer Mod. 114 in .30-06 mit einem Meopta ZF 2-12x56 gekauft und ist hoch zufrieden - Preis 1.500 Neuware

Danke für eure Hilfe.
Klage nicht, kämpfe!
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Re: Waffe für Jungjäger

Beitragvon sexzylinder » Sa Sep 15, 2012 14:09

keine schlechte wahl!
ich hätte ´ne ruger genommen weil langer,nicht rotierender auszieher vorhanden.(zuverlässiger)
aber deine ist auch vollkommen ok. allerbestes preis-leistungsverhältnis!
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Re: Waffe für Jungjäger

Beitragvon Thom85 » Mi Okt 17, 2012 7:43

Gehe in ein regionales Waffengeschäft und lass dich dort beraten.
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